Zu Besuch im Stura-Kosmos
Jedes Semester aufs Neue bietet die hastuzeit ein ASQ an. Auf dem Aufgabenzettel steht unter anderem auch der Besuch einer Stura-Sitzung. Was sind wohl die Ersteindrücke der Studis?
Jedes Semester aufs Neue bietet die hastuzeit ein ASQ an. Auf dem Aufgabenzettel steht unter anderem auch der Besuch einer Stura-Sitzung. Was sind wohl die Ersteindrücke der Studis?
Auf der 2. Sitzung stimmte der 37. Studierendenratüber zwei Förderanträge. Neben der Clubtour im Oktober soll es ein neues Angebot geben: Ein Straßenfestival. Zudem wurde das Konzept für die Kritischen Einführungswochen beschlossen.
Auf der ersten Sitzung des 37. Studierendenrats wurde mehreren Förderanträgen zugestimmt und die Absetzung des Wahlausschusses thematisiert. Außerdem stellte der Stura zwei Delegation für dessen Vertretung auf Bundes- und Landesebene zusammen.
Der 37. Stura kam zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Alle Posten von Vorsitz bis FSR-Koordination wurden trotz anfänglicher Startschwierigkeiten besetzt.
BAföG soll Studierende finanziell absichern – in der Praxis bedeutet es für viele jedoch vor allem eines: warten.
Am vergangenen Montag kam der „alte“ Studierendenrat letztmalig zusammen. Bereits in zwei Wochen startet die Legislaturperiode des neugewählten Sturas. Ein vorerst letztes Mal ging es in dieser Runde um einen Antrag, Kommissionen und den studentischen Lehrpreis.
Hier auf der letzten Seite laden wir Gäst:innen ein, sich vor unserem fiktiven Kamin in einen warmen Sessel zu kuscheln, eine Tasse Tee zu genießen und dabei ein paar Fragen zu beantworten.
Was passiert eigentlich, wenn sich Stura-Mitglieder mal nicht ausschließlich um die Anliegen von Studis kümmern? Über die letzten Amtszeiten hat sich ein kleiner Berg an Konflikten und Skandälchen aufgetürmt – Grund genug, dem nachzugehen!
Am vergangenen Dienstag hat die jährliche Löwenrunde stattgefunden, einen Tag vor dem Beginn der Hochschulwahlen 2026. Größere Konflikte blieben aus.
Auf der Sitzung des Studierendenrates am 11. Mai wurde der zweite Versuch einer Beitragsanpassung für den Dachverband fzs unternommen. Außerdem sind Lücken in den Sozialfonds von mehreren 100 000 Euro in den Fokus gerückt.
Alle zwei Wochen finden Stura-Sitzungen statt. Hier das Wichtigste im Rückblick zur letzten Sitzung im April: Es wurde über drei Projektförderungsanträge und höhere Beiträge für den Dachverband fzs abgestimmt. Außerdem gibt es wieder einen Arbeitskreis Inklusion.
Ein Gesetzentwurf der AfD Fraktion in Sachsen-Anhalt sieht vor, Studierendenschaften an den Hochschulen des Landes abzuschaffen. In Halle sind dadurch unter Anderem der Stura und die Fachschaftsräte in Gefahr – fallen sie weg, droht laut Stura Halle ein ernstes Demokratiedefizit an Universitäten.
Ende Juli hat der Stura nach langem Hin und Her eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von 12,35 Euro auf 16,50 Euro beschlossen. Weniger in den Taschen, aber vielleicht doch mehr für Studis?
Huh, what even is this Stura thing? What is it good for? And more importantly: can it go? A brief introduction.
Huch, was ist eigentlich dieses Stura? Wozu ist das gut? Und viel wichtiger: kann das weg? Ein kurzer Überblick.
For over six months, the Student Council failed at coming to an agreement on a rise in student fees. Only a few weeks prior to the University Elections did they start having more intense conversations surrounding the issue — while almost forgetting to include the Student Faculty Councils. But what exactly was at risk for our SFCs?
Mindestens drei Betätigungsfelder des Studierendenrats seien zu allgemeinpolitisch, findet die Liberale Hochschulgruppe. Davon kann sie die anderen aber nicht überzeugen.
Der StuRa hat es innerhalb von über 6 Monaten nicht geschafft, sich über höhere Mitgliedsbeiträge zu verständigen. Erst wenige Wochen vor den Wahlen wurde darüber intensiver gesprochen – die Fachschaftsräte fast vergessen und dann kurz vor knapp mit einbezogen. Doch was steht dabei für sie auf dem Spiel?
Seit Monaten wird der StuRa beispiellos von einer Debatte überschattet: Von der Frage nach der Art und Weise möglicher Beitragserhöhungen. Nachdem diese Problematik auch Einzug in den Hochschulwahlkampf gefunden hat, melden sich jetzt die Angestellten des Studierendenrates zu Wort.
Ob Bundespolitik oder auch kleinere Instanzen wie der Studierendenrat der MLU– Haushaltspolitik scheint der Endgegner schlechthin zu sein. Spätestens dann, wenn die Haushaltsdebatte einmal Fahrt aufnimmt, ist Schluss mit Geigen und Gelassenheit.
Hach ja, die schönen Erstibeutel. Jedes Wintersemester setzen sich aufs Neue fleißige Mitarbeiter:innen und Student:innen der Uni zusammen und füllen die tollten Tüten für die neuen Erstis … Moment mal, die Beutel werden gar nicht von Freiwilligen, sondern in ausbeuterischen Verhältnissen gepackt?
Students did not follow a right-wing trend during university elections at the MLU. But even without fundamental opposition, inner conflicts paralysed the Stura. Now an earlier restart is supposed to fix past issues.
Bei den Hochschulwahlen an der MLU sind die Studierenden keinem Rechtstrend gefolgt. Doch auch ohne Fundamentalopposition haben Konflikte den Stura in den vergangenen Monaten gelähmt. Nun soll es ein früherer Neustart richten.
Die Harzmensa in der nördlichen Innenstadt Halles ist die größte Mensa des Studentenwerks – mit 800 Sitzplätzen auf zwei Etagen und fünf Speisesälen versorgte sie täglich Student:innen und Mitarbeiter:innen der MLU, aber auch andere Gäst:innen mit Getränken und Speisen. Doch seit Mitte Oktober 2023 sind die Türen hier vorerst geschlossen.
Nach schon längerer Mitgliedschaft im StuRa war Anton Borrmann zuletzt auch Vorsitzender des Sprecher:innenkollegiums (SPK) — einem Amt voller Überraschungen mitten im Auf und Ab der Hochschulpolitik. Fragen zu sich und dieser Position stellt er sich im Interview mit der hastuzeit.
Es ist wieder so weit, vom 09. bis zum 16. Mai fanden für die Studierenden der Universität Halle die Wahlen für ihre Hochschulgremien statt. Im Studierendenrat hat sich die Konstellation geändert, die Sitzverteilung lautet nun wie folgt.
Von miserablen Wahlbeteiligungen bis hin zu skurrilen Skandalen – CORRECTIV hat sich intensiv mit Problemen studentischer Demokratien auseinandergesetzt und dabei einige interessante Fälle ans Licht gebracht. Lukas Wanke ist bereits seit mehreren Jahren in der hallischen Hochschulpolitik aktiv und sprach mit uns über die Lage unserer studentischen Vertretungen.
Auch an Studierenden geht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei. Nicht nur der gewohnte Universitäts-Alltag fällt aus oder verlagert sich ins Internet, auch Nebenjobs, zum Beispiel im Gastronomie-Bereich, können Studierende vielfach nicht mehr ausführen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) schlägt nun eine Reihe an Maßnahmen vor, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Situation Studierender abzumildern.
Leere Plätze, nur knapp erreichte Beschlussfähigkeiten, verschobene Anträge – keine Ausnahme im hallischen Stura. Durchschnittlich waren bei den Sitzungen seiner letzten Legislatur lediglich 57 Prozent der Mitglieder anwesend. Zwischen den einzelnen Hochschulgruppen und Listen herrschten dabei große Diskrepanzen. Wir baten sie um Stellungnahmen und bekamen zusätzlich noch einige interessante Informationen und Erklärungsansätze mit dazu.
30 Jahre Mauerfall sind auch 30 Jahre Stura: Im Zeitraum der Wende entstand der hallische Studentenrat am 7. November 1989 und war damit der vermutlich erste in der gesamten DDR. Udo Grashoff analysiert als Historiker und Zeitzeuge diese Vorgänge und Hintergründe in seinem Buch „Studenten im Aufbruch“. Zur Veröffentlichung kam er dahin zurück, wo dessen Ursprung liegt: an die Martin-Luther-Universität.
Sich für gesellschaftlich ausgeschlossene und unterdrückte Menschen einzusetzen, kann zur Herausforderung werden. Erst recht herausfordernd wird es, wenn man trotz dieses Einsatzes als menschenverachtend bezeichnet wird. Aufgrund anhaltender Diskussionen im Stura über die inhaltliche Ausrichtung des AK que(e)r_einsteigen haben wir mit dem Arbeitskreis über die Vorwürfe, sein Selbstverständnis und die Folgen des Streits gesprochen.
Jede Stimme zählt! Das bewies der Stura Ende letzten Jahres wieder äußerst eindrucksvoll, als er mit sehr knapper Mehrheit seinem Arbeitskreis „que(e)r_einsteigen“ das Budget um die Hälfte kürzte. Ein Abriss der zeitweise hoch emotionalen, sich über insgesamt vier Sturasitzungen hinziehenden Diskussion rund um den Arbeitskreis und die theoretischen Grundlagen des Queerfeminismus.
Die Wahlbeteiligung zur Sturawahl lag letztes Jahr nur bei rund 16 Prozent! Doch warum ist das Interesse am Stura so gering und wie ausgeprägt ist eigentlich die Motivation der Sturamitglieder selbst? Außerdem: Was macht der Stura überhaupt, wie arbeitet er und wie ist er entstanden? Das alles besprechen wir in unserer neuen Podcastfolge.
Feurige Diskussionen, harte Machtkämpfe, fliegende Fetzen? Fehlanzeige! Die Konstituierung des neuen, im Mai gewählten Studierendenrates lief sehr ruhig und rasch ab. Erste Einblicke in unsere 30. Studierendenvertretung und welche neuen oder auch alten Gesichter in den nächsten 12 Monaten die Ämter der Sprecher*innen bekleiden.
Settling in a new city can be difficult. Moving to an entirely new country, however, is even more challenging. Paula Klötzke is the consultant for international matters of MLU’s student council and helps international students at their arrival and during their stay in Halle. In the following interview she talks about a “number fetishism” that seems to have infected some universities, her work as consultant and the newly founded working group AK Internationales.
Sich in eine neue Stadt einzuleben kann herausfordernd sein. Noch schwieriger gestaltet sich jedoch die Umstellung auf ein anderes Land. Paula Klötzke ist Referentin für Internationales im Studierendenrat der MLU und hilft internationalen Studierenden in Halle anzukommen. Im Interview berichtet sie von einer Art Zahlenfetischismus, der einige Unis befallen zu haben scheint, ihrer Arbeit als Referentin und dem neu gegründeten AK Internationales.
Beide Listen gewinnen vier Sitze hinzu, EULi verdreifacht dabei sogar ihren Anteil. Offensichtlich waren bei dieser Wahl parteiunabhängige Listen attraktiver als die klassischen Ableger der großen Parteien.
Am Mittwoch wird es mal wieder ernst: Halles Studierende wählen ihre hochschulpolitischen Vertreter. Sieben von denen, die das gerne werden wollen, stellten sich und die Positionen ihrer Gruppen am Donnerstag im Rahmen der Löwenrunde vor. Sie diskutierten über Geld, Toiletten, radikale Kommilitonen und Parkuhren in der Bib – aber auch darüber, ob Salat eine Mahlzeit sein kann.
Am 15. Mai 2019 können Studierende an der MLU wieder wählen gehen. So funktioniert’s.