Stura-Sitzungsrückblick: 08.06.26

Am ver­gan­ge­nen Montag kam der „alte“ Studierendenrat letzt­ma­lig zusam­men. Bereits in zwei Wochen star­tet die Legislaturperiode des neu­ge­wähl­ten Sturas. Ein vor­erst letz­tes Mal ging es in die­ser Runde um einen Antrag, Kommissionen und den stu­den­ti­schen Lehrpreis.

Die Vertretung des hal­li­schen Ablegers des Debattenmagazins Platypus stell­te einen Antrag auf Teilfinanzierung ihrer neu­es­ten Ausgabe vor. Die „Platypus Review #39“ ist seit ver­gan­ge­ner Woche online frei ver­füg­bar. Für den Druck belau­fen sich die Gesamtkosten auf etwa 600 Euro. Für die aktu­el­le Edition wird die Hälfte davon von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig mit­fi­nan­ziert. Nun stimm­te der Stura über die Bezuschussung der ande­ren Hälfte ab. Ohne län­ge­re Rückfragen wur­de der Antrag in Höhe von 306,71 Euro mit 20 Ja-Stimmen, kei­ner Nein-Stimme und einer Enthaltung angenommen.

Des Weiteren blick­te der Studierendenrat auf die Verleihung des stu­den­ti­schen Lehrpreises 2026 zurück. Dieser ging an den Physikprofessor Dr. Detlef Reichert. Einige Mitglieder waren Unzufrieden mit dem Vorgang, da der Professor von einem Mitglied des aka­de­mi­schen Senats mit Blick auf sei­nen bal­di­gen Ruhestand vor­ge­schla­gen wur­de. Somit kam der Vorschlag nicht direkt von der Studierendenschaft. Prof. Dr. Detlef Reichert wur­de für sei­ne Forschung im Bereich der medi­zi­ni­schen Physik und sei­ne kom­pe­ten­te Vermittlung auch gegen­über Studierenden fach­frem­der Studiengänge ausgezeichnet.

Die vom 35. Stura im März 2025 ins Leben geru­fe­ne Kommission „inter­ne Transparenz“ muss­te auf­ge­löst wer­den, da in über einem Jahr kein:e Sprecher:in gewählt wur­de. Die Kommission selbst soll­te zum einen geplan­te und ver­gan­ge­ne Aufwandsentschädigungen der stu­den­ti­schen Gruppe „NachHALLtig“ über­prü­fen und zum ande­ren all­ge­mei­ne Richtlinien zum Umgang mit Aufwandsentschädigungen im Stura ent­wi­ckeln. Schließlich bemerk­te der Stura mit Beschluss der Auflösung, dass das Gremium im nächs­ten Jahr wie­der ein­ge­setzt wer­den kön­ne, wenn dann eine Dringlichkeit dafür gese­hen werde.

Die Arbeitsgruppe Machtmissbrauch der Uni, in der auch Referent:innen des Sturas ver­tre­ten sind, will im Oktober einen Flyer mit den Kontaktdaten von Anlaufstellen für Betroffene bereit­stel­len. Zusätzlich soll es auf der Website des Studierendenrates ein Angebot geben, wo man Fälle von Machtmissbrauch selbst mel­den kann.

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