Heft Nr. 87

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Leser:innen-Umfrage

Wir sind neu­gie­rig! Darum wol­len wir Dich durch die­se Umfrage bes­ser ken­nen­ler­nen und her­aus­fin­den, was Du von uns hältst. Neben einer poten­ti­ell bes­se­ren has­tu­zeit könn­ten dabei für Dich auch zwei von sechs Kinogutscheinen her­aus­sprin­gen. Eine klas­si­sche Win-win-Situation also.

Heft Nr. 87 in English

The Good About Normality

Terrorist attacks such as the one that took place on October 9th in Halle are sho­cking events: They are unner­ving and gene­ral­ly chall­enge the sta­te of coexis­tence in a com­mu­ni­ty. Dealing with them is often rather dif­fi­cult, but pos­si­ble. What such events can trig­ger, but do not have to.

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Stura am Rande der Arbeitsunfähigkeit

Leere Plätze, nur knapp erreich­te Beschlussfähigkeiten, ver­scho­be­ne Anträge – kei­ne Ausnahme im hal­li­schen Stura. Durchschnittlich waren bei den Sitzungen sei­ner letz­ten Legislatur ledig­lich 57 Prozent der Mitglieder anwe­send. Zwischen den ein­zel­nen Hochschulgruppen und Listen herrsch­ten dabei gro­ße Diskrepanzen. Wir baten sie um Stellungnahmen und beka­men zusätz­lich noch eini­ge inter­es­san­te Informationen und Erklärungsansätze mit dazu.

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Augen für das Wesentliche

Außergewöhnliche Situationen erfor­dern außer­ge­wöhn­li­che Maßnahmen? Nicht wirk­lich. Einsatzkräfte müs­sen in Ausnahmesituationen wie einem Terroreinsatz einen küh­len Kopf bewah­ren, um Ordnung und Sicherheit wie­der­her­stel­len zu kön­nen. Max, 22, Bereitschaftspolizist, war mit sei­nen Kollegen einer der ers­ten Kräfte, die nach dem Notruf am 9. Oktober an der Synagoge anka­men. Im Gespräch mit uns betrach­tet er den Terroranschlag aus beruf­li­cher Perspektive, gibt Einblicke in sei­ne pri­va­ten Gedanken und erzählt, wie es ist, seit­her den Verarbeitungsprozess in Halle zu begleiten.

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Die Gesichter des Stura

30 Jahre Mauerfall sind auch 30 Jahre Stura: Im Zeitraum der Wende ent­stand der hal­li­sche Studentenrat am 7. November 1989 und war damit der ver­mut­lich ers­te in der gesam­ten DDR. Udo Grashoff ana­ly­siert als Historiker und Zeitzeuge die­se Vorgänge und Hintergründe in sei­nem Buch „Studenten im Aufbruch“. Zur Veröffentlichung kam er dahin zurück, wo des­sen Ursprung liegt: an die Martin-Luther-Universität.

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Eigene vs. globale Realität

Wenn zwei Welten auf­ein­an­der­pral­len, führt das zu Irritationen. Aber was pas­siert, wenn die eige­ne, all­täg­li­che Realität plötz­lich auf ein ver­meint­lich weit ent­fern­tes Phänomen trifft – wenn Terrorismus plötz­lich vor der eige­nen Haustür Einzug erhält? Norman, 26, Master-Student im Fach Geschichte, berich­tet über per­sön­li­che und kol­lek­ti­ve Verarbeitungsmechanismen, die er nach dem Anschlag in Halle sowie – als gebür­ti­ger Erfurter – nach einem dor­ti­gen Amoklauf im Jahr 2002 beob­ach­tet hat.

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Stura stellt sich que(e)r

Sich für gesell­schaft­lich aus­ge­schlos­se­ne und unter­drück­te Menschen einzu­setzen, kann zur Herausforderung wer­den. Erst recht her­aus­for­dernd wird es, wenn man trotz die­ses Ein­satzes als men­schen­ver­ach­tend bezeich­net wird. Aufgrund an­haltender Diskussionen im Stura über die inhalt­li­che Ausrichtung des AK que(e)r_einsteigen haben wir mit dem Arbeitskreis über die Vorwürfe, sein Selbstverständnis und die Folgen des Streits gesprochen.

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Studienabbruch: Neuanfang statt Weltuntergang

Trockene Vorlesungen, kei­ne Motivation und feh­len­der Praxisbezug – so in etwa dürf­ten auch zu Beginn die­ses Wintersemesters eini­ge Kommilitoninnen und Kommilitonen ihr Studium beschrei­ben. Zweifel an der Fachwahl müs­sen aber nicht unbe­dingt das Aus für die Karrierelaufbahn bedeuten.

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