Alle zwei Wochen finden Stura-Sitzungen statt. Hier das Wichtigste im Rückblick zur letzten Sitzung im April: Es wurde über drei Projektförderungsanträge und höhere Beiträge für den Dachverband fzs abgestimmt. Außerdem gibt es wieder einen Arbeitskreis Inklusion.
Nach knapp einem halben Jahr ohne einen Arbeitskreis Inklusion hat der Studierendenrat einstimmig den neuen Sprecher bestätigt. Letzten November hatte der Stura den Arbeitskreis aufgrund von Arbeitsunfähigkeit aufgelöst. Es folgte die Gründung einer entsprechenden Kommission, die sich an die Neugründung setzen sollte. Diese wurde nun, nach Erreichen ihres Ziels, aufgelöst.
Der Stura fördert das Theaterensemble „Wenn und Aber“ mit 1000 Euro. Das sechsköpfige Ensemble will diesen August sein erstes Projekt „Brandstiften“, eine Inszenierung von Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“, aufführen. Dazu sind drei Veranstaltungen geplant. Das nächste Projekt, dessen Förderung der Stura zugestimmt hat, ist die „Lernreise“ – 3000 Euro. Bei diesem Projekt wollen neun Lehramtstudis für zwei Wochen verschiedene Lehrkonzepte an unterschiedlichen Schulen in Deutschland erfahren. Anschließend sollen die Ergebnisse dieser Reise aufgearbeitet und präsentiert werden. Beide Anträge wurden einstimmig angenommen. Als letztes hat der Studierendenrat dem Antrag des Fachschaftsrats Jura zugestimmt. Dabei ging es um 500 Euro für Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft am Steintor-Campus. Aufgrund der aktuellen Lage in den USA soll vor jedem Spiel kurz auf diese hingewiesen werden. Der Antrag wurde mit 16 Ja, 3 Nein und 6 Enthaltungen angenommen – ohne größere Diskussion.
Der Antrag zur Änderung der Beitragsordnung wurde knapp nicht angenommen. Damit sollte der freie Zusammenschluss von Student:innenschaften (fzs) einen höheren Beitrag von der Studierendenschaft erhalten. Eine Stimme hatte gefehlt, die beiden Sprecher:innen für Finanzen hatten sich enthalten. Der Studierendenrat der MLU ist einer von wenigen ostdeutschen Sturas, der Vollmitglied im fzs ist. Für die Mitgliedschaft erhebt der fzs Beiträge, die ab diesem Jahr erhöht wurden, um dessen Finanzierung für die kommenden Jahre abzusichern. Bislang schlägt sich der fzs im Semesterbeitrag mit 40 Cent pro Studi nieder. Die Erhöhung um 12 Cent wäre aus dem allgemeinen Haushalt des Sturas finanziert worden, also ohne Erhöhung des Gesamtbetrags und somit ohne zusätzliche monetäre Belastung für alle Studis. Nach Ablehnung des Antrags kann dieser in gleicher Form erst wieder im nächsten Stura vorgelegt werden, der nach den Hochschulwahlen voraussichtlich Ende Juni das erste Mal zusammentritt.
