Autorenname: Ronja Hähnlein

Heft Nr. 103 Lücken im System Titelthema

Filmtipps: Lücken im System

Opfer ist man nicht, man wird dazu gemacht – von einer Gesellschaft und dar­aus erwach­se­nen Strukturen, die wenig Raum für Empathie las­sen oder die­se bewusst an bestimm­te Bedingungen knüp­fen. Es gibt Wege, sich dage­gen zu weh­ren und ein­zu­ste­hen für den uni­ver­sel­len Respekt, der jedem Menschen gebührt. Manchmal ist der bes­te Weg dafür eben die Filmkunst.

Auf Zeitreise Heft Nr. 100 Titelthema

Filmtipps – Auf Zeitreise

In eine Geschichte ein­zu­tau­chen ist ja stets irgend­wie eine Reise durch Zeit und Raum. Doch bleibt es nicht immer nur bei einer Metapher – manch­mal nut­zen die Erzähler:innen das Thema Zeit ganz bewusst als krea­ti­ves Mittel, um ihren Figuren und/oder ihrem Publikum eine ganz neue Erfahrung zu besche­ren. So gesche­hen auch bei fol­gen­den Geschichten:

Brotlose Kunst Heft Nr. 99 Titelthema

Filmtipps: Brotlose Kunst

Kunst ist Luxus, nicht wahr? Sie ist für Menschen, die ver­sorgt sind und nun Raum haben, sich den schö­nen Dingen im Leben zu wid­men. Zumindest behaup­ten das jene, die Kunst auch ger­ne als „brot­los“ bezeich­nen. Dass sie vor allem Nahrung für die Seele ist, wird da ger­ne unter den Tisch gekehrt. Diese Filme fei­ern die uner­schüt­ter­li­che Liebe für die Kunst, auch wenn der finan­zi­el­le Erfolg erst ein­mal auf sich war­ten lässt.

Gesundheit! Heft Nr. 98 Titelthema

Filmtipps: Gesundheit!

Wenige Dinge neh­men wir so unre­flek­tiert hin wie Gesundheit. Die wah­re Wert­schätzung kommt meist erst, wenn sie fehlt. Doch es muss nicht nur ein Einzel­schicksal sein – wir alle haben erlebt, was eine Pandemie bedeu­ten kann. Und so macht der Mensch mit dem Thema Gesundheit genau das, was er mit allen Dingen tut, die ihn beschäf­ti­gen: Er macht sie zum Gegenstand in sei­ner Kunst.

Heft Nr. 97 Titelthema Unterdrückung

Von einem Land vor unserer Zeit

Die Geschichte der Wende ist eine Geschichte vol­ler Missverständnisse, könn­te man sagen. Aber vor allem ist es eine, deren unge­lös­te Konflikte uns immer mehr um die Ohren flie­gen. Sie formt die deut­sche Gesellschaft bis heu­te, wäh­rend der Prozess selbst Teil einer Verkettung von Ereignissen ist, die sich um eine Jahrhunderte alte Machtfrage ranken.

Heft Nr. 97 Titelthema Unterdrückung

Filmtipps: Unterdrückung

Wer vom Menschen erzäh­len will, muss über Unterdrückung reden. Ob ande­re oder Teile sei­ner selbst – gesell­schaft­li­che und inne­re Repressionen waren immer Teil des Menschen und sei­ner Geschichte. Genauso wie die Kunst als Ventil und Anklageschrift dient(e), die­ses Gefühl der Unfreiheit zu bear­bei­ten. Hier also drei Filme zum Titelthema:

Heft Nr. 96 Hin und weg Titelthema

Filmtipps – Hin und weg

Jede gute Geschichte ist wie eine Reise. Sie nimmt uns mit auf neue Pfade und wirft uns in Leben, die wir so bis­her nicht kann­ten. Vielleicht beglei­ten wir auch die Figuren auf einen Streifzug in neue Gefilde, hin­aus in die Welt oder auch in sich selbst. Wenn sie zurück­kom­men, sind sie ver­än­dert – und so auch wir.

hastuInteresse Heft Nr. 96

Europa solid arisch

An den Außengrenzen Europas ster­ben jeden Tag Menschen. Das sind kei­ne unglück­li­chen Zufälle, das sind gleich­zei­tig Folgen und Ziel aktu­el­ler EU-Politik, in deren Kurssetzung Deutschland als wirt­schaft­lich sehr star­kes und bevöl­ke­rungs­reichs­tes Land des Staatenverbundes eine beson­ders mäch­ti­ge Rolle spielt. Ein Artikel über den ver­faul­ten Kern unse­rer “frei­heit­li­chen und demo­kra­ti­schen Wertegemeinschaft”.

Gute alte Zeit Heft Nr. 95 Titelthema

Filmtipps – Gute alte Zeiten

Ich wage zu behaup­ten, die Sehnsucht nach der Vergangenheit — nach „den guten alten Zeiten“ — ist tief in der Natur des Menschen ver­an­kert. Viele Träume dre­hen sich um das, was ein­mal war, vor allem, wenn die Gegenwart im Vergleich dazu grau erscheint. Kein Wunder also, dass die­ses Sehnen auch oft Teil von Kunst ist, wie fol­gen­de Filme beweisen: 

hastuInteresse Heft Nr. 95

Ein Liebesbrief

Ich habe eine gro­ße Leidenschaft: das Kino. Ich bin wohl das, was man einen ech­ten Cineasten nen­nen könn­te. Letztes Jahr führ­te mich mein Weg 48 Mal dort­hin. Doch so sehr ich es lie­be — immer öfter las­sen mich Kinobesuche, Entwicklungen in der Filmwelt und wei­te Teile des Publikums frus­triert zurück. Hier kommt mein Liebesbrief an das Kino. 

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