Dieser Artikel behan­delt ein schw­er­wiegen­des The­ma: mich und mein dick­es Leben in ein­er dünn-genormten Umwelt. Über die „Fähigkeit“, zugle­ich unsicht­bar und unüberse­hbar zu sein.

Ich bin dick und das weiß ich, denn ich habe einen Spiegel. Ich bin das, was Natal­ie Rosenke, erste Vor­sitzende des Vere­ins gegen Gewichts­diskri­m­inierung, als „Ü100“ beze­ich­net: Ich lebe mit einem Gewicht im dreis­tel­li­gen Kilogrammbereich.

Schon als Kind war ich etwas pum­melig. Seit jeher habe ich eine Vor­liebe für gutes Essen und meine Mut­ter ist ein­fach eine wun­der­bare Köchin. Das „biss­chen mehr“ auf den Rip­pen hat mich dann durch mein­er Teenager­jahre begleit­et. Ab der Ober­stufe und während des FSJs und des Studi­ums ist es noch mal einiges mehr gewor­den; jet­zt wie gesagt „Ü100“.

Ich bin dick und das weiß ich, denn ich habe viele Mit­men­schen, die mich fre­undlicher­weise immer wieder darauf hin­weisen. Kom­mentare bezüglich meines Gewichts begleit­en mich, seit ich denken kann. Während die Anmerkun­gen durch Erwach­sene in mein­er Kinder­garten- und Grund­schulzeit noch eher zurück­hal­tend aus­fie­len, waren da andere Kinder weitaus direk­ter. In ein­er Nach­mit­tagss­port­gruppe gab es eine Hand­voll Jungs, für die mein Mehrgewicht ein willkommenes Ziel darstellte. Irgend­wann bin ich nicht mehr hinge­gan­gen. Ein­er dieser Jungs war dann in mein­er Gym­nasialk­lasse und so ging es auch da munter weit­er. Aus Ron­ja wurde Ton­n­ja. Das war keine gute Zeit. Irgend­wann habe ich ange­fan­gen, mit dieser Mob­ber­gruppe gemein­sam andere Leute fer­tig zu machen, nur um mir Momente zu schaf­fen, in denen sie mich in Ruhe ließen. Heute schäme ich mich sehr dafür.

Im let­zten Jahr sind mir Fotos aus der acht­en Klasse in die Hände gefall­en und ich habe mich richtig erschrock­en: DAS galt schon als dick? Aber die anderen um mich herum haben das geglaubt; und ich mit. Zur gle­ichen Zeit bekam ich dann auch zunehmend von Erwach­se­nen zu hören, ob ich denn nicht abnehmen wolle. Ich würde doch bes­timmt ein­mal einen Fre­und haben wollen, dafür müsse ich schließlich attrak­tiv sein. Das hat sich einge­graben. Tief. Sehr tief.

Ab der neun­ten, zehn­ten Klasse nahm mit zunehmen­dem Selb­stver­trauen mein­er­seits das Mob­bing ab und hörte schließlich ganz auf. Kom­plexe bezüglich meines Kör­pers blieben. Als auf ein­er Par­ty das erste Mal eine Per­son mit mir knutschen wollte – ich war 16 — ließ ich sie per­plex ste­hen und suchte ganz schnell das Weite. Ich war über­fordert mit der Sit­u­a­tion. Ich kon­nte mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen, dass dieser Men­sch mich gut find­en kön­nte. Das war außer­halb jed­er erdenkbaren Möglichkeit, schließlich war ich „fett und hässlich“.

Heute ist mein Gewicht für mich in Ord­nung. Nur für die Welt ist es das immer noch nicht. Lange habe ich ver­sucht, das zu ignori­eren, doch der Punkt ist: es bet­rifft nicht nur mich. Nach Angaben der WHO gilt ein Men­sch mit einem BMI (Gewicht in kg/[Körpergröße in m]²) über 25 als übergewichtig.

Das sind in Deutsch­land etwa zwei Drit­tel der erwach­se­nen Män­ner und die Hälfte der Frauen. Ein Vier­tel aller deutschen Erwach­se­nen ist adipös, hat also einen BMI über 30. All diese Men­schen erleben dick­en­feindliche Diskri­m­inierung. Darüber gere­det wird meinem Ein­druck nach so gut wie gar nicht.

Ein Apfel am Tag…

Fan­gen wir mit dem Ele­fan­ten im Raum an: dem The­ma Gesund­heit. Denn das scheint es zu sein, das gefühlt immer alle dabei umtreibt. Man liest es unter allen Videos und Posts, die sich mit Dick­en­feindlichkeit oder der Nor­mal­isierung eines Kör­per­bildes jen­seits von Size Zero auseinan­der set­zen, man hört es von fast allen Men­schen, die uns unge­fragt Abnehmtipps geben wollen: den dün­nen Men­schen liegt vor allem die Gesund­heit von uns dick­en Men­schen am Herzen. 

Und es stimmt: Übergewicht beziehungsweise Mehrgewicht wird bei einem ganzen Kat­a­log von Krankheit­en als Ursache oder Risiko­fak­tor aufge­führt. Dia­betes, Throm­bose, Krebs, Herz­in­farkt, Schla­gan­fall … die Liste lässt sich noch eine ganze Weile so fort­führen. Und ja, dicke Men­schen haben im Ver­gle­ich zu dün­nen Men­schen öfter einen Schla­gan­fall oder Herz­in­farkt. Aber auch in vie­len Fällen eine leichtere Form davon und damit eine höhere Über­leben­schance. Dass ein Men­sch mit 200kg nur noch schw­er atmen kann, will ich nicht ver­leug­nen. Den­noch fall­en bei der Gle­ichung dick = krank einige Fak­toren vom Tisch, die essen­tiell bei der Betra­ch­tung des The­mas sind.

Dicke Men­schen erfahren oft Diskri­m­inierung im Gesund­heitssys­tem. Ärzt:innen nehmen sich im Schnitt weniger Zeit für dicke Patient:innen und ver­schreiben ihnen sel­tener Medika­mente. Hinzu kommt die Tat­sache, dass dicke Men­schen einen anderen Hor­mon­haushalt haben, was meist wenig Beach­tung bei der gesund­heitlichen Betra­ch­tung find­et. Beschw­er­den wer­den oft mit dem Gewicht begrün­det, das habe ich auch schon erlebt. Was daraus resul­tiert, sind spätere Diag­nosen von behand­lungs­bedürfti­gen Krankheit­en, weil sie zunächst überse­hen wer­den, und ein Mis­strauen von dick­en Men­schen gegenüber medi­zinis­chen Insti­tu­tio­nen. Sie gehen sel­tener und später mit ihren Beschw­er­den zum:zur Ärzt:in und erhal­ten auch so wieder später Diag­nosen, woraus schw­erere Krankheitsver­läufe und schlechtere Prog­nosen resul­tieren können.

Gesund­heit und damit Medi­zin kann nicht unab­hängig von sozialen und psy­chis­chen Fak­toren betra­chtet wer­den. Hier­für müssen diese aber erst ein­mal erkan­nt und anerkan­nt wer­den. Durch fehlende gesellschaftliche Aufar­beitung von dick­en­feindlich­er Diskri­m­inierung wird diese und der damit ein­herge­hende psy­chis­che Druck nur sel­ten als Fak­tor für die gesund­heitliche Sit­u­a­tion eines Men­schen iden­ti­fiziert. Stattdessen fol­gt das gesellschaftliche Herun­ter­brechen auf dick = krank, obwohl die psy­chis­che Gesund­heit schon längst als wichtiger Aspekt der kör­per­lichen Gesund­heit bekan­nt ist. „Ins­ge­samt ist das Stig­ma, das dicke Men­schen erlei­den, für ihre Gesund­heit schädlich­er als die Gesund­heits­ge­fährdun­gen, die unmit­tel­bar aus ihrem Gewicht resul­tieren.“, sagt Pro­fes­sor Friedrich Schorb, Gesund­heitswis­senschaftler an der Uni­ver­sität Bremen.

Der Blick über den Tellerrand

Übri­gens: Dia­betes, Throm­bose, Krebs, Herz­in­farkt, Schla­gan­fall – wisst ihr, welche Risiko­fak­toren diese Krankheit­en noch begün­sti­gen? Rauchen und Alko­holkon­sum. Nun stellt euch vor, ihr ste­ht draußen an einem schö­nen Plätzchen in der Sonne und raucht dort eine Zigarette. Die Men­schen, die an euch vor­beikom­men, wer­fen euch ver­ach­t­ende Blicke zu. Steck­en die Köpfe zusam­men, lachen. Jemand zis­cht eine hal­blaute Belei­di­gung, eine euch unbekan­nte Per­son begin­nt unver­mit­telt eine regel­rechte Sua­da, dass ihr mit dem Rauchen aufhören und stattdessen lieber Kau­gum­mi kauen solltet.

Klingt absurd? Nun, dann sprecht mit einem dick­en Men­schen, der schon ein­mal etwas in aller Öffentlichkeit gegessen hat, was nicht ger­ade ein Apfel war. Essen unter den Augen ander­er Leute — das ist für viele dicke Men­schen ein Hor­rorszenario und ich kann es mit ganzem Herzen nachempfind­en. Denn sie sind tat­säch­lich da: die urteilen­den Blicke, die Lästereien, die Witze, die Belei­di­gun­gen, die frem­den Men­schen, die unge­fragt kom­men­tieren. Hinzu kommt: als Raucher:in wird man meist nur wahrgenom­men, wenn man ger­ade eine Zigarette in der Hand hat – dick ist man immer und über­all; und wird entsprechend behan­delt. Aber wenn sich die Gesellschaft wirk­lich nur um die Gesund­heit von uns dick­en Men­schen sorgt, woher kommt dann dieses abw­er­tende Ver­hal­ten uns gegenüber, wenn das The­ma Essen tang­iert wird und warum trifft dieses Ver­hal­ten haupt­säch­lich dicke Men­schen, nicht aber andere Grup­pen, „die öffentlich ihre Gesund­heit auf’s Spiel set­zen“? Wer­den alle Radfahrer:innen ohne Helm so abgefertigt?

Dieser Ver­weis auf Gesund­heit, sobald sich ein dün­ner Men­sch in das Leben eines dick­en Men­schen wegen dessen Kör­per­form ein­mis­cht, ent­pup­pt sich nur zu oft als Farce. Und nir­gends wird das so leicht ersichtlich wie bei der Kom­bi­na­tion dick­er Men­sch + Essen in der Öffentlichkeit. Als dick­er Men­sch außer Haus essen — das muss man aushal­ten. Es gibt viele von uns, die es nicht kön­nen und es kom­plett mei­den, denn die Blicke der anderen kleben immer auf dem Teller oder dem Kassen­band. Man kann den ganzen Ruck­sack voll mit Gemüse für die näch­sten drei Tage haben, bestellt man sich eine Tüte Pommes, ist man für alle wieder das wan­del­nde Klis­chee vom ver­fresse­nen dick­en Men­schen. Ist man mit dün­nen Leuten unter­wegs und die bestellen sich alle nur etwas zu Trinken im Café, über­legt man sich dreimal, ob man wirk­lich noch das Stück Kuchen will, auf das man sich schon den ganzen Tag gefreut hat; nur um den Moment zu mei­den, in dem man als dick­er Men­sch der:die Einzige ist, der:die Essen vor sich hat. Oh ja, Essen in der Öffentlichkeit kostet Kraft und die habe auch ich nicht jeden Tag. Beim Einkaufen ist es ähn­lich. Wie ein nervös­er Teenag­er, der ver­sucht, die Pack­ung Kon­dome zwis­chen anderen Teilen seines Einkaufes zu ver­steck­en, so schmuggelt man eben die Schokomilch zwis­chen die Möhren und den Senf, in der Hoff­nung, dass sie nicht so auf­fällt. Das ist ein Abwehrmech­a­nis­mus gegen die Unbill, die einem dick­en Men­schen ent­ge­gen­schlägt, wenn er es wagt, nicht streng­ste Diät und Kampf gegen seine Kör­per­form zu führen. Es ist ermü­dend und engt unfass­bar ein.

Apropos einengend

Inzwis­chen betra­chte ich jede Sitzgele­gen­heit, deren Arm­lehnen ich nicht ein­fach hochk­lap­pen kann, als meinen per­sön­lichen Feind, geschaf­fen von ein­er Welt, die mir sagen will: du nimmst zu viel Platz weg. Das klingt vielle­icht pathetisch, but it’s a slim people’s world und entsprechend ist sie ein­gerichtet. Ich bin auch nicht scharf auf den Kör­perkon­takt mit frem­den Men­schen, aber was soll ich machen, liebe Sitznachbar:innen in Bus oder Hör­saal? Richtet doch bitte die gen­ervten Blicke statt auf mich auf die Designer:innen, die meinen, jed­er Men­sch solle max­i­mal einein­halb DIN A4-Blät­ter Bre­ite in Anspruch nehmen, was näm­lich 44cm und damit der durch­schnit­tlichen Bre­ite eines Flugzeugsitzes entspricht.

Der Weg nach oben

Einem Prob­lem, dem ich mich bish­er noch nicht per­sön­lich stellen musste, ist die Diskri­m­inierung auf dem Arbeits­markt. Dicke Men­schen erhal­ten bei Bewer­bun­gen mit Foto sel­tener Rück­mel­dun­gen als dünne Men­schen mit gle­ich­er Qual­i­fika­tion. Außer­dem gab es bere­its in mehreren Län­dern Unter­suchun­gen zur soge­nan­nten Weight-Pay-Gap. Etwa 10% weniger ver­di­enen dicke Frauen und weib­lich gele­sene Per­so­n­en im Ver­gle­ich zu dün­nen Kol­legin­nen mit gle­ich­er Qual­i­fika­tion. Bei Män­nern ist die Dif­ferenz weitaus geringer (hier ist es tat­säch­lich die Kör­per­größe, die, je höher, einen pos­i­tiv­en Ein­fluss auf das Gehalt hat). Des Weit­eren hat eine Befra­gung durch die Uni­ver­sität Tübin­gen ergeben, dass 98% aller Personaler:innen dick­en Frauen keinen pres­tigeträchti­gen Job zutrauen wür­den. Sie glauben wohl, eine steile Kar­ri­ereleit­er würde uns zu sehr aus der Puste bringen.

Ein Ticket für die zweite Klasse

Das führt uns zu einem weit­erem wichtigem Punkt: inter­sek­tionale Diskri­m­inierung und allem voran Sex­is­mus. Natür­lich gibt es auch Über­schnei­dun­gen mit anderen Diskri­m­inierungs­for­men wie etwa Ras­sis­mus — wenn ich allein die Momente zäh­le, in denen jemand „trös­tend“ zu mir meinte: „In anderen Kul­turen, da haben dicke Frauen einen ganz anderen Stel­len­wert, da wür­den alle auf dich abfahren.“… — doch kann und möchte ich haupt­säch­lich von den Aspek­ten bericht­en, die vor allem dicke Frauen und weib­lich gele­sene Men­schen betreffen.

Dass es Sex­is­mus gibt, ist mir schon lange bewusst. Früher hielt ich ihn für ein lästiges Prob­lem, jedoch im Ver­gle­ich zu etwa Ras­sis­mus oder Queer­feindlichkeit eher für eine Kleinigkeit. Warum das so ist, habe ich erst vor weni­gen Jahren begrif­f­en und auch, dass das Ganze vor allem mit meinem Gewicht zusam­men­hängt. Denn der Sex­is­mus, dem ich begeg­nete und auch heute noch begeg­ne, ist ein ander­er als der, dem dünne Frauen und weib­lich gele­sene Per­so­n­en aus­ge­set­zt sind. Während sie auf­grund ihrer Sil­hou­ette von großen Teilen der Bevölkerung als begehrenswert eingestuft und daraufhin unter anderem hyper­sex­u­al­isiert wer­den, ist das bei mir anders. 

Men­schen wie mir wird auf­grund unser­er ver­meintlichen Unat­trak­tiv­ität die Weib­lichkeit regel­recht abge­sprochen; zumin­d­est diese hyper­sex­u­al­isierte Weib­lichkeit, unter deren Reduk­tion darauf dünne weib­lich gele­sene Per­so­n­en lei­den. In ein­er patri­ar­chalen Gesellschaft wie unser­er wird von „den Frauen“ erwartet, begehrenswert zu sein. Ist man das nicht, wird das gesellschaftlich sank­tion­iert. Dicke Frauen und weib­lich gele­sene Per­so­n­en wer­den zum Schreck­bild dämon­isiert, zu dem, was man als „richtige Frau“ nie sein will. Das abw­er­tende Ver­hal­ten uns gegenüber ist ein anderes als das gegenüber jenen, die „zur Wichsvor­lage eignen“. Uns wird vorge­wor­fen, diesem Bild nicht zu entsprechen und gle­ichzeit­ig wird evoziert, dass wir nur durch die Erfül­lung dieses Ideals als begehrenswert und liebenswert gel­ten kön­nen. Denkt nur an mein 16-jähriges Ich auf dieser Par­ty. Mein Kör­p­er ist der Feind unseres hiesi­gen Frauenbildes.

„Das Licht bleibt aber besser aus…“

In der öffentlichen Wahrnehmung wird das Ver­hält­nis von dick­en Men­schen – vor allem Frauen — und Sex­u­al­ität nahezu nichtig gesprochen. Dicke Men­schen sind nicht sexy, entsprechend haben sie – und soll­ten sie — keinen Sex haben, geschweige denn sollte es Men­schen geben, die mit dick­en Men­schen Sex haben wollen wür­den. Diese Vorstel­lung wird dann noch zusät­zlich oft an roman­tis­che Gefüh­le verknüpft. Was daraus fol­gt, sind tiefe Verun­sicherun­gen bei vie­len dick­en Men­schen, was ihre Wün­sche nach Sex­u­al­ität und Part­ner­schaft ange­ht. Sie wer­den ihnen schlicht abge­sprochen. Und auch dünne Men­schen, die sex­uelle und/oder roman­tis­che Gefüh­le für dicke Per­so­n­en hegen, geben diesen nicht immer nach aus Furcht vor Spott und fehlen­der gesellschaftlich­er Anerken­nung. Ihr kön­nt euch denken, wie Por­tale wie Tin­der und Co., wo vor allem der erste optis­che Ein­druck zählt, für dicke Men­schen funktionieren.

Wenn ich Paare in der Öffentlichkeit sehen, die einen deut­lichen Gewicht­sun­ter­schied haben, vor allem, wenn die dickere Per­son eine Frau bzw. weib­lich gele­sen ist, dann beobachte ich immer wieder die Blicke, die diesen bei­den fol­gen. Diese Paare wer­den verurteilt, denn ihre unter­schiedlichen Gewicht­sklassen machen sie zu Aliens in ein­er Welt, in der man möglichst „auf dem eige­nen Niveau“ dat­en sollte. Ein dick­er Men­sch ist zu hässlich für einen dün­nen Men­schen. Diese Unsicher­heit geht bei manchen dick­en Leuten so tief, dass sie jedoch nicht ein­mal von einem:einer lieben­den Partner:in aufge­fan­gen wer­den kann. Ich erin­nere mich an eine Reportage über Sex­u­al­ität und Kör­per­bild, in der eine Frau meinte, sie hätte seit fünf Jahren keinen Sex mehr mit ihrem Ehe­mann gehabt, weil sie sich nach mehreren Schwanger­schaften so sehr für ihren Kör­p­er schämte.

Sport ist ihr Hobby (nicht)

„Wenn du so unzufrieden bist mit deinem Kör­p­er, dann mach doch ein­fach Sport!“. First of all: dick heißt nicht automa­tisch unsportlich. Das schließt einan­der schlicht nicht aus. Es gibt viele dicke Men­schen, die regelmäßig zum Yoga, Boul­dern oder Tanzen gehen. Auf der anderen Seite sind auch nicht alle dün­nen Men­schen sportlich oder etwa dünn, weil sie viel Sport treiben. Ich per­sön­lich bin jedoch keine Sport­skanone. Ich gehe jeden Tag meine 10.000 Schritte, aber das war’s. Und das war auch nicht immer so. Wenn man mich fragt, warum ich dick bin, da kann ich ganz klar sagen, dass man­gel­nde Bewe­gung über einen län­geren Zeitraum, sprich mehrere Jahre, da ganz klar eine wichtige Rolle gespielt haben. Warum ich damals so viel herumge­sessen habe und es teil­weise bis heute tue?

Erstens: Schul­sport. Wenn einem Schul­sport eins nicht beib­ringt, dann den Mehrw­ert und Spaß von Sport. Statt spielerischen kör­per­lichen Aus­gle­ich für den Schu­lall­t­ag zu bekom­men, führte ich an Klet­ter­stange oder Hochsprung einen steten Kampf gegen die Physik und den Spott mein­er Mitschüler:innen. Das Tuscheln und Lachen Vere­inzel­ter, weil sich die Pum­melige wieder so schw­er abmühte für etwas, was ihnen mit Leichtigkeit gelang, kehrten jeden let­zten Krümel an Moti­va­tion in Verzwei­flung. Gott, wie ich Schul­sport gehas­st habe. Ich habe nie die Freude an Bewe­gung wiedergefunden.

Zweit­ens: meine Hob­bies. Ich bin ein Film­n­erd und Bücher­wurm. Dass man sich da nicht groß bewegt außer bei den regelmäßi­gen Gän­gen ins Kino ist logisch. Und während ich bis heute für bei­des eine große Lei­den­schaft hege, hat bei­des auch wieder mit meinem Kör­p­er zu tun. Ich wurde, weil ich ver­meintlich dick war, gemobbt. Daraus resul­tierend hat­te ich eine ganze Weile kaum Freund:innen. Wenn man allein ist, muss man sich Hob­bies suchen, die man allein machen kann. Dann mag man noch keine Bewe­gung — da ist man ja nicht gut drin — und et voilá: ich lan­dete bei diesen Aktivitäten.

Aber selb­st wenn man als dick­er Men­sch mit dem Sport anfan­gen will, ste­ht man vor mehreren Prob­le­men. Eins davon sind wieder die ver­ach­t­en­den Blicke und Ablehnung. Dicke Leute sollen zwar Sport machen, aber doch bitte nicht für alle sicht­bar. Wenn ich hier von dem Bericht ein­er jun­gen Frau erzäh­le, die nach einem begeis­terten Tele­fonat mit einem Fit­nessstu­dio dort einen Erst­ter­min aus­machte und man sie dann, als sie in per­sona im Stu­dio stand, plöt­zlich sehr fahrig abwies mit dem Hin­weis darauf, dass man wohl plöt­zlich doch keine neuen Mit­glied­schaften mehr vergäbe, dann kann ich euch ver­sich­ern: das ist keine Ausnahme.

Eine der besten Sportarten für den Ein­stieg für dicke Men­schen ist Schwim­men. Es ist gelenkscho­nend und das Wass­er gibt Auftrieb und unter­stützt. Dafür müsste man aber erst ein­mal das Selb­st­be­wusst­sein besitzen, sich nur in Bade­bek­lei­dung in der Öffentlichkeit zu bewe­gen. Oder die Bade­bek­lei­dung dafür haben.

Kleider machen Leute, doch die Leute, die die Kleider machen…

Klei­dung und Sport­bek­lei­dung im Speziellen sind ein weit­er­er Punkt, in dem dicke Men­schen sys­tem­a­tisch benachteiligt wer­den. Ein großer Teil der Marken pro­duziert seine Mod­elin­ien bis Größe XL oder XXL, vere­inzelt sog­ar nur bis L. Diese Brands wollen nicht von dick­en Men­schen repräsen­tiert wer­den. Man gibt damit lieber einen großen poten­tiellen Markt auf, als „hässliche Men­schen“ einzuk­lei­den. Wenn also eine Band wie Ramm­stein ihr Mer­chan­dise zum Teil bis Größe 5XL anbi­etet, bedeutet das für mich mehr als nur die Freude, Band­shirts zu besitzen – für mich als dick­en Men­schen bedeutet das Inklusion.

Auch die Schnittmuster der Klei­dung sind ein The­ma. In den let­zten Jahren war – vor allem die „Damen­klei­dung“ — sehr auf die Beto­nung von Taille aus­gelegt. Hinzu kam noch der High­waist-Trend. Bei­des sind keine beque­men und vorteil­haften Schnitte für dicke Kör­p­er, doch durch diesen Mod­e­trend war das Ange­bot ander­er Klei­dungss­chnitte ger­ing. Außer­dem wird mit zunehmender Klei­der­größe eben das ganze Klei­dungsstück größer, aber nur weil mein Bauch eine 3XL oder 4XL braucht, brauchen das nicht auch meine Schul­tern. Ins­ge­samt fehlt es an angenehmer Klei­dung für dicke Men­schen. Die Auswahl ist zu klein und selb­st im Inter­net ist es nicht leicht, passende Sachen in ver­schieden­sten Schnittmustern, Stof­fen, Far­ben, Stilen und für unter­schiedliche Anlässe zu find­en. Kom­men noch per­sön­liche Fak­toren wie ein geringes Bud­get und der Wille, nach­haltig zu leben, hinzu, wird es noch kom­pliziert­er. Klei­dung ist Aus­druck von Per­sön­lichkeit und ein wichtiger Fak­tor für das Selb­st­be­wusst­sein; und auch hier sind wir dick­en Men­schen wieder in unseren Möglichkeit­en durch die dünn-genormte Welt beschnitten.

Fette Gewinne

Ohne­hin ist es auf dem ersten Blick ein Kurio­sum: Durch die Indus­tri­al­isierung und die Entwick­lun­gen in der Nachkriegszeit hat sich die soge­nan­nte West­liche Welt zu ein­er Kon­sum- und Über­flussge­sellschaft entwick­elt – nur anse­hen soll man das ihren Bewohner:innen nicht.

Mode ist so alt wie die Men­schheit selb­st und da gehören auch Kör­per­for­men hinzu. Dick-sein galt über lange Peri­o­den hin­weg immer wieder als Sym­bol für Frucht­barkeit und Wohl­stand und war damit häu­fig das Sym­bol für jene gesellschaftliche Eliten, die tat­säch­lich mehr besaßen als sie zum Über­leben braucht­en. Jet­zt, da wir in ein­er Gesellschaft leben, in der (ver­meintlich) jede:r im Über­fluss leben kann, gilt Dick-sein als Ent­gleisung. Nun sind dicke Men­schen faul, dumm, ungepflegt, ohne Ehrgeiz und ohne Diszi­plin. Hinzu kommt die Tat­sache, dass gesunde Lebens­mit­tel oft teur­er sind als unge­sunde, wodurch dieses Stig­ma dann auch noch an mon­etär schlecht aufgestellte Schicht­en geknüpft wird.

Dicke Men­schen wer­den geze­ich­net als Schreck­ge­spen­ster und Gegen­teil dessen, wofür man in dieser Gesellschaft ste­hen sollte, um von ihr anerkan­nt zu wer­den. Die daraus resul­tierende gesamt­ge­sellschaftliche Angst und Verun­sicherung sorgt dann vor allem für eines: Kon­sum. Sport­geräte, Fit­nessstu­dio-Mit­glied­schaften, Low Carb-Kochbüch­er, Fettver­bren­nungspillen, Abnehmshakes, Diät­co­la, Schönheitsoperationen,…der Wahn vom schlanken Kör­p­er ist in erster Lin­ie ein sehr prof­itabler Markt. „Kon­sum­ieren macht glück­lich“, so das Mot­to und entsprechend kann man ruhig noch all jene Güter hinzuzählen, die unglück­liche (dicke) Men­schen kaufen, um sich zumin­d­est ein biss­chen von ihren Sor­gen abzu­lenken. Mein Kör­p­er wird dämon­isiert, damit ich und andere den Markt mit unserem Kap­i­tal versorgen.

Offensichtlich und doch nicht gern gesehen

Ein Vier­tel der Deutschen ist adipös: wird das in der Öffentlichkeit widerge­spiegelt? Nein. Während oft — ger­ade in der stu­den­tis­chen Bub­ble — über Repräsen­ta­tion von BIPoCs, von Frauen und von queeren Per­so­n­en gere­det wird, ist die Sicht­barkeit von dick­en Men­schen so gut wie nie ein The­ma. Es sind wenige von uns, die öffentlich stat­tfind­en, vor allem, wenn wir über nicht-männliche Per­so­n­en reden. Und wenn sie da sind, müssen sie immer wieder Beweise erbrin­gen, dass sie „trotz ihres Kör­pers“ eine Daseins­berech­ti­gung besitzen und vor allem Kom­pe­tenz aufweisen — sie müssen sich für ihre Sicht­barkeit recht­fer­ti­gen. Men­schen wie Ricar­da Lang (eine der bei­den Bun­desvor­sitzen­den von Die Grü­nen) haben jeden­falls meinen voll­sten Respekt dafür, dass sie die zahllosen dick­en­feindlichen Kom­mentare, die sie oft unter dem Deck­man­tel der Kri­tik abbekom­men, so kon­se­quent aushalten.

Dicke Men­schen wer­den als Schreck­ge­spen­ster gezeichnet

In Fil­men und Serien gibt es sel­ten mehr als eine dicke Per­son im Main­cast und wenn, dann ist das Dick-sein meis­tens Teil der Fig­ur, indem zum Beispiel ein lustiger dick­er Side­kick neben die dünne Haupt­fig­ur gestellt wird, was so häu­fig passiert, dass dadurch ein weit­eres Klis­chee ent­standen ist: dicke Men­schen seien prinzip­iell lustig. Dabei hat das Ganze einen ern­sten Hin­ter­grund: Men­schen schreiben attrak­tiv­en Per­so­n­en pos­i­tive Eigen­schaften zu und find­en sie sym­pa­this­ch­er als jene, die sie als unat­trak­tiv ein­stufen. Dicke Leute müssen häu­fig andere Wege find­en, um ihre Mit­men­schen für sich einzunehmen, wie etwa durch großes Wis­sen oder eben Witz. Außer­dem ist Humor ein weit­er­er Abwehrmech­a­nis­mus gegen die große Menge an ablehnen­dem Ver­hal­ten, dem dicke Men­schen eben aus­ge­set­zt sind. Das find­et in der Pop­kul­tur in der Regel jedoch keine Erwähnung.

Fig­uren wiederum, die nicht expliz­it als dick beschrieben wer­den, wer­den so gut wie gar nicht mit dick­en Schauspieler:innen beset­zt, von denen es ohne­hin nur wenige wirk­lich bekan­nte gibt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Die Probleme einfach überschminken

Einzeln regt sich Wider­stand gegen das immer-schlanke Bild, was uns präsen­tiert wird. Was ist zum Beispiel mit Plus Size-Mod­els? Naja, prinzip­iell ist das eine gute Idee. Nur ist es so: als Plus Size gilt man bei den Frauen etwa, wenn man Größe 38 oder 40 trägt. Das ist nicht dick. Das ist ein­fach etwas curvy. Ich finde fan­tastisch, dass diese Men­schen zunehmend Platz ein­nehmen im öffentlichen Bild. Nur erstens: ich füh­le mich auch nicht repräsen­tiert, wenn ich eine Frau mit Größe 46 auf einem Lauf­steg sehe — das ist ein­fach immer noch sehr weit weg von mein­er Real­ität — und zweit­ens: es sind immer noch Mod­els. Betra­chte ich nun Bilder dieser Frauen, stelle ich fest, dass ich sie dur­chaus schön finde. Allerd­ings zu schön. Ihre Sil­hou­et­ten und Kur­ven sind per­fekt geformt und ihre Haut weist nur sehr sel­ten Dehnungsstreifen oder Cel­lulite auf. Sie sind wie ihre dün­nen Kol­legin­nen makel­lose Abziehbilder ein­er Fan­tasie, die nichts mit der Real­ität des weib­lichen Kör­pers zu tun hat. Für mich sagen diese Bilder nicht aus: „Frauen mit Kur­ven sind sexy.“, son­dern vielmehr „Wenn du schon Kur­ven hast, dann musst du auch unge­fähr so schön wie Ash­ley Gra­ham sein, damit du als sexy gel­ten kannst.“ Es ist eine Makel­losigkeit, kreiert aus täglichem Sport, viel Schminke, Pho­to­shop und Glück bei der Genetik, die der Schlüs­sel ist, um die Gren­ze von „nicht begehrenswert“ zu „begehrenswert“ über­queren zu kön­nen, „trotz“ Größe 46. Zum Glück hat die Welt inzwis­chen ein All­heilmit­tel gegen all die Prob­leme gefun­den, die ich in diesem Artikel bish­er aufge­führt habe.

Die Zauberformel

Body Pos­i­tiv­i­ty – den eige­nen Kör­p­er und auch den ander­er mit allen Makeln bedin­gungs­los lieben. Kein Druck, Leute! Doch genau das ist das Prob­lem: Body Pos­i­tiv­i­ty erzeugt Druck. Zeigt ein Mädel selb­st­be­wusst ihre Cel­lulite auf Insta­gram mit dem Hash­tag Selb­stliebe, dann kann das Inspi­ra­tion sein; oder eben auch Pol­ter­geist. Denn was ist, wenn ich meine Cel­lulite ein­fach nicht lieben kann? Man sagt mir, ich solle okay mit meinem Kör­p­er sein, aber ich bin es nicht – bin ich dann falsch? Was ist bei mir kaputt? Warum kriegen das andere so viel bess­er hin als ich? …

Mein Kör­p­er ist ein Poli­tikum, und so werde ich über­all gelesen.

Ich liebe meinen Kör­p­er nicht. Ich finde die Idee auch irgend­wie selt­sam. Manche Teile mag ich, manche nicht und manche sind halt einfach…da und nüt­zlich. Das zwis­chen uns muss keine innige Liebe sein oder enge Fre­und­schaft und eine solche Erwartung zu kreieren, halte ich für dur­chaus tox­isch. Mein Kör­p­er und ich – das ist schlicht ein friedlich­es Ver­hält­nis. Ohne einan­der geht es ohne­hin nicht. Aber: Nicht jed­er Makel ist ein Pro­jekt, dass es zu bear­beit­en gilt auf dem Weg zum großen Glück.

Wo stehen wir nun?

Wir haben eine Gesellschaft, in der dicke Men­schen auf vie­len Ebe­nen wegen ihrer Kör­per­form benachteiligt und ver­achtet wer­den. Gle­ichzeit­ig hat diese Gesellschaft mit ihrem dick­en­feindlichen Ver­hal­ten nur sel­ten ein Prob­lem oder iden­ti­fiziert es über­haupt erst als solch­es. Lösun­gen sehen dann max­i­mal so aus, dass darauf hingewiesen wird, dass manche Men­schen durch Medika­mente oder Krankheit­en dick gewor­den sind. Aber Aus­nah­men zu definieren, wann eine Gewicht­szu­nahme durch „nicht ver­acht­enswerte Fak­toren“ aus­gelöst wurde, repro­duziert nur die neg­a­tive Kon­no­ta­tion von Mehrgewicht im All­ge­meinen. Ver­ach­tung darf weit­er­hin erfol­gen – man sollte sich eben nur vorher kurz ver­sich­ern, dass die Per­son wirk­lich „zu faul“ ist und nicht etwa eine Schild­drüse­nun­ter­funk­tion hat.

Jed­er Ver­such, dicke Men­schen juris­tisch und poli­tisch vor Diskri­m­inierung zu schützen, indem man sie beispiel­sweise als Gruppe im All­ge­meinen Gle­ich­be­hand­lungs­ge­setz ver­ankert, ist bish­er gescheit­ert. Der Grund: Gewicht gilt als verän­der­bar. Frei nach dem Mot­to „Dann musst du halt einen Apfel essen statt Schoko­torte, wenn du nicht diskri­m­iniert wer­den willst.“ Mein Kör­p­er ist ein Poli­tikum und so werde ich über­all gele­sen: weiß, weib­lich, dick. Insti­tu­tio­nen wie etwa die Gesellschaft gegen Gewichts­diskri­m­inierung e.V. haben bish­er wenig Bekan­ntheit und Wirkkraft. Es fehlt an öffentlichem Bewusst­sein und Aufar­beitung von dick­en­feindlich­er Diskri­m­inierung, es fehlt an Ver­ständ­nis. Wir leben in ein­er Welt, in der es als Kom­pli­ment gilt zu sagen „Men­sch, mit ein paar Kilos weniger wärst du richtig hüb­sch.“. In der man als dicke Frau viel eher für eine Putzkraft als für eine Ärztin gehal­ten wird. In der man andauernd unge­fragt Abnehmtipps bekommt, weil NATÜRLICH alle dick­en Men­schen immer ger­ade unbe­d­ingt ver­suchen, abzunehmen. Dick sein und gle­ichzeit­ig kom­pe­tent und zufrieden oder sog­ar geliebt und begehrt – das kann und darf nicht sein. Für viele Betrof­fene ist das The­ma so sehr mit Scham behaftet, dass sie nicht ein­mal im eige­nen engeren Umfeld über ihre Erfahrun­gen und Ver­let­zun­gen sprechen. Dieser Artikel ist die Spitze eines Eis­berges aus Selb­sthass, Wut, Trauer, Bedrück­ung und Mut­losigkeit, den allein in diesem Land mehrere Mil­lio­nen Men­schen täglich mit sich herum tragen.

Ich bin dick und das weiß ich, denn ich habe einen Spiegel. Aber vor allem habe ich ganz viele Mit­men­schen und eine Welt, die es mich nie vergessen lassen.

Text und Illus­tra­tio­nen: Ron­ja Hähnlein

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