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Filmtipps: Unterdrückung

Wer vom Menschen erzäh­len will, muss über Unterdrückung reden. Ob ande­re oder Teile sei­ner selbst – gesell­schaft­li­che und inne­re Repressionen waren immer Teil des Menschen und sei­ner Geschichte. Genauso wie die Kunst als Ventil und Anklageschrift dient(e), die­ses Gefühl der Unfreiheit zu bear­bei­ten. Hier also drei Filme zum Titelthema: 

Von einem Land vor unserer Zeit

Die Geschichte der Wende ist eine Geschichte vol­ler Missverständnisse, könn­te man sagen. Aber vor allem ist es eine, deren unge­lös­te Konflikte uns immer mehr um die Ohren flie­gen. Sie formt die deut­sche Gesellschaft bis heu­te, wäh­rend der Prozess selbst Teil einer Verkettung von Ereignissen ist, die sich um eine Jahrhunderte alte Machtfrage ranken. 

Sexismus beim Arbeitsschutz

Arbeitnehmer und ande­re Beschäftigte haben ein Recht auf Schutz vor Unfällen und ande­ren Gesundheitsgefahren. Aber schaut man sich die Arbeitsschutzunterweisungen genau an, sind vie­le Vorgaben für den Arbeitsalltag, je nach Genus, ein­schrän­kend und die Mittel zur Kontrolle und Einhaltung des Arbeitsschutzes rar oder unhandlich. 

Mit Erasmus zum Olymp

Sonnenschein bei durch­schnitt­lich 26 °C, das Ionische Meer nur drei Gehminuten ent­fernt, fast jeden Abend ein Feuerwerk am Strand. Wie könn­te man die­se Szenerien bes­ser nut­zen, als mit 28 ande­ren Nerds aus ganz Europa Rollenspiele zu spielen? 

Filmtipps – Hin und weg

Jede gute Geschichte ist wie eine Reise. Sie nimmt uns mit auf neue Pfade und wirft uns in Leben, die wir so bis­her nicht kann­ten. Vielleicht beglei­ten wir auch die Figuren auf einen Streifzug in neue Gefilde, hin­aus in die Welt oder auch in sich selbst. Wenn sie zurück­kom­men, sind sie ver­än­dert – und so auch wir. 

Zwischen Glas und Gitterstäben

Irrenhaus, Klapsmühle, Geschlossene – psych­ia­tri­sche Kliniken haben zuwei­len mit einem nega­ti­ven Image zu kämp­fen. Doch was ver­birgt sich wirk­lich hin­ter den düs­te­ren Klischees? Ein Blick in die wider­sprüch­li­che, wech­sel­vol­le und weg­wei­sen­de Geschichte der hal­li­schen Universitätspsychiatrie. 

Filmtipps – Gute alte Zeiten

Ich wage zu behaup­ten, die Sehnsucht nach der Vergangenheit — nach „den guten alten Zeiten“ — ist tief in der Natur des Menschen ver­an­kert. Viele Träume dre­hen sich um das, was ein­mal war, vor allem, wenn die Gegenwart im Vergleich dazu grau erscheint. Kein Wunder also, dass die­ses Sehnen auch oft Teil von Kunst ist, wie fol­gen­de Filme beweisen: 

Der Charme des analogen Fotografierens

Deine Smartphone-Galerie kann sich vor Fotos nicht ret­ten und du suchst einen neu­en Blick auf dei­ne Umwelt? Du magst klei­ne Überraschungen und möch­test einen neu­en Vibe in dei­ne Medien brin­gen? Dann bist du hier genau rich­tig! Anschließend gibt’s einen klei­nen Einblick in die Welt der Analogfotografie, Tipps und Tricks für die bes­ten Bilder und die abschlie­ßen­de Entwicklung. 

Plastik statt Nadelkatastrophe?

Jedes Jahr holt uns doch die Zeit ein und plötz­lich sind es nur noch ein paar Tage bis Weihnachten vor der Tür steht. Wie ein­stu­diert holen wir die Dekoration aus dem Keller und schmü­cken unser Haus, ohne in Frage zu stel­len, wel­ches Teil wohin kommt. Allerdings stellt sich doch die Frage, wo wir genau unse­re Geschenke plat­zie­ren sol­len. Traditionell unter… 

„Wir blicken nach vorne“

Die MLU wird zukünf­tig den Gürtel enger schnal­len müs­sen. Die Kürzungen an unse­rer Universität machen vor kei­ner Fakultät halt. Ein Interview mit Prof. Dr. Dariush Hinderberger vom Institut für Chemie lie­fert Antworten, war­um das auch eine Chance sein kann. 

Uni ohne Zukunft?

Gesamtheit der Wissenschaften und Profilschärfung. Haushaltslöcher und Projektfinanzierung. Informationszeitalter und über­mä­ßi­ge Theoretisierung. Mit wei­tem Blick auf die Motive der Kürzungsdebatte stößt man auf Widersprüche. Wie soll man sie auflösen? 

Sei kein Arschloch

“Feminismus grenzt aus. Feminismus ist rein weib­lich. Feminismus lenkt von wich­ti­gen Problemen der Gesellschaft ab.” Spricht man über Feminismus, sieht man sich immer wie­der mit die­sen Aussagen kon­fron­tiert, dabei ist Feminismus vie­les, aber kein exklu­si­ves Thema. 

Goethe war gestern

In den Regalen der Buchhandlung “koh­sie” las­sen sich aus­schließ­lich Bücher von Autorinnen und diver­sen Personen fin­den. Dabei möch­te die Gründerin Sarah Lutzemann beson­ders BIPoC-Autor:innen (Black, Indigenous, People of Color) eine Stimme geben. 

Frauen dürfen wütend sein

Erhobene, lau­te Stimme, rote Wangen, schnel­ler pochen­des Herz, Schweiß – oder mit ande­ren Worten: Wut. Laut Ciani-Sophia Hoeder „ist Wut eine Kraft, die sozia­len Wandel her­vor­ru­fen kann.“ Wieso, durch wen und wie das beschreibt sie in „Wut und Böse“. 

(K)ein gerechtes Gesundheitssystem?

Sich gesund ernäh­ren, Sport machen und Stress ver­mei­den sind Möglichkeiten, um sei­ne Gesundheit zu ver­bes­sern. Doch die Verantwortung für sei­ne Gesundheit trägt nicht jeder allein.15 Studierende an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben sich mit der Frage beschäf­tigt, wie sozia­le Ungleichheit zur gesund­heit­li­chen Benachteiligung füh­ren kann. Daraus ent­stan­den vier mul­ti­me­dia­le Projekte. Ein Gastbeitrag einer Studentin der „Multimedia und Autorschaft“. 

Aus eigener Tasche

14 Prozent aller Menschen erkran­ken irgend­wann in ihrem Leben – meist schon in jun­gen Jahren – an Neurodermitis, so das RKI. Damit ist die soge­nann­te ato­pi­sche Dermatitis die häu­figs­te chro­ni­sche Hauterkrankung. Das umstrit­te­ne Kortison zahlt die Krankenkasse, die Basispflege müs­sen Erkrankte jedoch selbst bezahlen. 
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