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(K)ein gerechtes Gesundheitssystem?

Sich gesund ernäh­ren, Sport machen und Stress ver­mei­den sind Möglichkeiten, um sei­ne Gesundheit zu ver­bes­sern. Doch die Verantwortung für sei­ne Gesundheit trägt nicht jeder allein.15 Studierende an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben sich mit der Frage beschäf­tigt, wie sozia­le Ungleichheit zur gesund­heit­li­chen Benachteiligung füh­ren kann. Daraus ent­stan­den vier mul­ti­me­dia­le Projekte. Ein Gastbeitrag einer Studentin der „Multimedia und Autorschaft“. 

Die Stadt ohne Oberbürgermeister

Hallenser:innen krem­peln die #Ärmelhoch! Dies tat auch Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und trat damit den „Impfskandal“ von Halle los. Die vor­zei­ti­ge Impfung des ehe­ma­li­gen Oberbürgermeisters und eini­ger Stadträte wur­de zu einem deutsch­land­wei­ten Faupax. Dies hat neben den recht­li­chen Folgen für den Oberbürgermeister selbst, auch Auswirkungen für die Bürger:innen der Stadt. 

Nachhaltige Zukunft?

Rektor Christian Tietje hat­te sich bei sei­ner Wahl das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrie­ben. Bis heu­te fehlt der Universität eine Strategie. Doch immer­hin hat sich in den letz­ten Monaten unter ande­rem durch die Gründung des Nachhaltigkeitsbüros viel getan. Eine Analyse. 

Bei meinem Namen

Call me by my name. Nenn mich bei mei­nem Namen. Trans* und nicht binä­re Studierende mit ihrem Namen anzu­spre­chen ist für vie­le Universitäten eine Herausforderung. Um dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu geben und Veränderungen zu bewir­ken, wur­de die Initiative “Call me by my name” in Halle gegrün­det, die aus Studierenden der Martin-Luther-Universität und der Kunsthochschule Burg Giebichenstein besteht. 

Die Angst vor Anderen

Herzrasen, tro­cke­ner Mund, ver­spann­te Körperhaltung: Die Studentinnen Theresa und Judith ken­nen das Gefühl sozia­ler Angst viel zu gut. Was die einen nur durch „Social Anxiety“ Memes aus dem Netz ken­nen ist für ande­re ein­schrän­ken­de Realität. 

Aus eigener Tasche

14 Prozent aller Menschen erkran­ken irgend­wann in ihrem Leben – meist schon in jun­gen Jahren – an Neurodermitis, so das RKI. Damit ist die soge­nann­te ato­pi­sche Dermatitis die häu­figs­te chro­ni­sche Hauterkrankung. Das umstrit­te­ne Kortison zahlt die Krankenkasse, die Basispflege müs­sen Erkrankte jedoch selbst bezahlen. 

Lieber machen statt klatschen!

Pflegende, Pflegestudierende und Medizinstudierende enga­gie­ren sich seit dem letz­ten Jahr als „Walk of Care Halle“ für eine men­schen­wür­di­ge Pflege. Im Mai haben sie dazu ein­ge­la­den, mit ihnen dafür zu demons­trie­ren – und ein­fach ein­mal den Pflegeberuf zusam­men zu feiern. 
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