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Ein anderer Blickwinkel

True Crime erzählt meist vom Verbrechen – sel­ten vom Menschen dahin­ter. „Warum Menschen Böses tun“ von Gwen Adshead und Eileen Horne bricht mit die­sem Muster und lädt dazu ein, die Psychologie von Straftäter:innen dif­fe­ren­ziert zu betrachten. 

Schon immer, für immer?

Was pas­siert eigent­lich, wenn sich Stura-Mitglieder mal nicht aus­schließ­lich um die Anliegen von Studis küm­mern? Über die letz­ten Amtszeiten hat sich ein klei­ner Berg an Konflikten und Skandälchen auf­ge­türmt – Grund genug, dem nachzugehen! 

Macht als strukturierende Waffe

Machtgefälle sind an Universitäten nicht weg­zu­den­ken. Damit steigt auch die Gefahr von Machtmissbrauch. Wie schwer des­sen Aufarbeitung ist, zeigt sich in Interviews mit Sabine Wöller von der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung und Lukas Pöhl, Referent für äuße­re Hochschul- und Bildungspolitik, die bei­de in der AG Machtmissbrauch tätig sind. 

Freiheit stirbt leise

Margaret Atwoods „Handmaid’s Tale“ („Der Report der Magd“) spielt in einer Welt, in der Körper poli­ti­siert, Gefühle gefähr­lich und Menschen auf aus­tausch­ba­re Funktionen redu­ziert wer­den. Dystopie oder ernst­zu­neh­men­de Mahnung? 

An der Autonomie führt kein Weg vorbei

Mit Verbotsanfragen gegen geschlech­ter­ge­rech­te Sprache oder gan­ze Fächer ver­su­chen rech­te Akteur:innen immer wie­der aufs Neue, Zugang zu uni­ver­si­tä­ren Strukturen zu bekom­men. Im Gespräch erzählt Prof. Dr. Lewandowsky, inwie­weit das Erstarken des rech­ten Spektrums Universitäten beein­flusst oder gar angreift. 

Filmtipps: Lücken im System

Opfer ist man nicht, man wird dazu gemacht – von einer Gesellschaft und dar­aus erwach­se­nen Strukturen, die wenig Raum für Empathie las­sen oder die­se bewusst an bestimm­te Bedingungen knüp­fen. Es gibt Wege, sich dage­gen zu weh­ren und ein­zu­ste­hen für den uni­ver­sel­len Respekt, der jedem Menschen gebührt. Manchmal ist der bes­te Weg dafür eben die Filmkunst. 
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