Nr. 37

Ausgabe Nr. 37 vom Juli 2011

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Zwischen zwei Welten

Florian Lang hat für sechs Monate in Delhi bei einer NGO gearbeitet. Die dabei entstandenen Fotos wurden in den Franckeschen Stiftungen ausgestellt.

Foto: Florian Lang

Angenehme Kühle begrüßt einen an einem sommerlichen Junitag beim Betreten der Franckeschen Stiftungen. Die Empfangsdame schaut etwas verwundert, wenn man die Fotoausstellung über Indien sehen möchte. Sie erklärt, es handle sich lediglich um einen Flur, in dem einige Bilder hängen. Über knarzende Holzstufen geht es hinauf, nur zwei Besucher kommen entgegen. Dann, kurz vorm Erreichen des Dachgeschosses, das Plakat zur Ausstellung. Modern Times steht in weißer Schrift auf einem sehr dunklen Foto. Zu erkennen ist ein kleiner Junge, der in einem Raum auf dem schmuddeligen Boden sitzt. Er schaut auf einen Fernseher, die einzige Lichtquelle. Die Wände sind unverputzt, Kabel hängen umher, einige Tüten an der Wand und ein Brett als Regal vervollständigen die Einrichtung. Mehr, mehr, mehr

Jul 2011 hastuPAUSE Nr. 37 0

Metal, aber richtig!

Eine Begegnung mit der Studentenband Agamemnon

Foto: Tino Jotter

Beim Betreten des Hühnermanhattans fühlt man sich leicht in eine Parallelwelt versetzt. Das alte verfallene Fabrikgelände wird heute von den unterschiedlichsten kleinen Bands als Probe- und Auftrittsstätte genutzt, mit Musik und neuem Leben gefüllt. Eine dieser Bands ist Agamemnon. Hinter dem Namen, der auf den mykenischen Sagenkönig zurückgeht, stehen die vier Studenten Richard, Patrice, Nils und Güthi. Mehr, mehr, mehr

Jul 2011 hastuINTERESSE Nr. 37 0

Die erfolglose Suche nach der Kreativität

Kreativ gesetzte Worte fallen niemandem einfach so zu. Wir baten Katja Hofmann, eine Poetry-Slammerin aus Halle, ihre Gedanken dazu zu äußern.

Foto: sparetomato (Creative Commons, BY)

Ich sitze vor meiner Hausarbeit und übe mich an kreativen Schreibkünsten. Doch wie bitteschön soll ich denn auf Druck kreativ sein? Kommt Kreativität nicht einfach schlagartig und punktuell? Ist Kreativität nicht ein Prozess, der auf der Neukombination von Informationen basiert und einen gewissen »Aha-Effekt« erzielt? Mehr, mehr, mehr

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Kreativität ist, wenn mans macht

Fantasie allein reicht nicht aus, am Ende muss ein positives Ergebnis stehen.

Eine von Hannelore Heises Arbeiten

Wissenschaft und Kreativität – diese zwei Begriffe begegnen uns in unserem Leben eigentlich ständig, sei es nun im Studium, auf der Arbeit oder im Privaten. Man soll wissenschaftlich präzise arbeiten, dabei aber möglichst kreativ sein. Doch geht das überhaupt? Lassen sich beide Metiers miteinander verbinden? Wie kreativ ist Wissenschaft, und wie wissenschaftlich ist Kreativität? Mehr, mehr, mehr

Jul 2011 hastuINTERESSE Nr. 37 0

Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung

Der Professor für Psychotherapeutische Medizin Dr. Rainer M. Holm-Hadulla versucht in seinem neuen Buch eine Kreativitätstheorie zu entwickeln, die neurobiologische, psychologische und kulturwissenschaftliche Vorstellungen verknüpft.

Foto: woodleywonderworks (Creative Commons, BY)

Des Menschen Tätigkeit kann allzu leicht erschlaffen,
Er liebt sich bald die unbedingte Ruh;
Drum geb‘ ich gern ihm den Gesellen zu,
Der reizt und wirkt und muss als Teufel schaffen.

Schon Goethe verdeutlichte in der „Faust»-Tragödie, dass menschliche Kreativität und Tätigkeit durch ein Spannungsfeld guter und böser Mächte entsteht, nämlich aus einem Konflikt von Entstehung und Zerstörung. Mehr, mehr, mehr

Jul 2011 hastuUNI Nr. 37 0

Kleine Geschichte des GSZ

Worüber wird eigentlich schon so lange und so viel gestritten?

Erste Planungen dazu gab es schon 1999: Universität und Land wollen den Großteil der Institute aus den Philosophischen Fakultäten I und II, die bisher über die Stadt verstreut sind, an einem Ort zusammenbringen. Prinzipiell kann so ein gemeinsamer Standort einige Vorteile bieten: Die Universität spart Miet- und Betriebskosten, eine große Zweigbibliothek kann längere Öffnungszeiten anbieten als viele kleine, die Wege zwischen den Instituten werden kürzer. Mehr, mehr, mehr

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Es war einmal…

Halle birgt eine der ältesten Hochschulen Deutschlands. hastuzeit unternimmt einen kleinen Ausflug in die Geschichte der Universität und schaut, wie alles begann. Teil 1

Fährt man mit dem Fahrrad durch Halle, kann man sie rund um die Innenstadt sehen, bis in weit entfernte Stadtgebiete hinaus: die kleinen, dunkelgrünen Schilder mit der gelben Schrift. Sie weisen daraufhin, dass das Gebäude, vor dem man steht, von der Universität genutzt wird. Mehr, mehr, mehr

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Vorhang auf für …

… Theatergruppen, Galerien und andere Kulturprojekte, die die Stadt Halle zu bieten hat. Teil 4: Raum Hellrot.

Raum Hellrot – wer steckt dahinter?

Nancy Jahn und Sven Großkreutz, die selbst auch Künstler im Bereich Fotografie und Malerei sind. Sie organisieren seit 2007 verschiedene Ausstellungen in der Galerie und ebenso Projekte außerhalb. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und vom Format-Filmkunstverleih.

Foto: Nancy Jahn

Wer darf in der Galerie ausstellen?

Sowohl lang geschätzte als auch junge unbekanntere Künstler stellen ihre Werke aus. So ergibt sich eine Mischung aus ausgewählten klassischen Vertretern und neuen Entdeckungen. Die Ausstellungen lassen sich dabei immer wieder auf die Persönlichkeit des Künstlers zurückführen. Mehr, mehr, mehr

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