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Im Bus Richtung Hölle singt man Schlager

Gestrandet im Nirgendwo. Von der Bahn aus­ge­setzt und im Stich gelas­sen. Ohne Handy, nur mit einem Mülleimer als Gesellschaft. Eine aus­sichts­lo­se Lage. Bis Ulli auf­taucht. Mein rau­chen­der Retter. Hustend am Steuer eines gol­de­nen Reisebusses, des­sen Passagier:innen einen höhe­ren Altersdurchschnitt haben als jeder Friedhof. 

Wie jedes Wintersemester, aber als Oper

Ich gebe mich als Kunstkritiker aus und gehe das zwei­te Mal in mei­nem Leben in die Oper. Ihr wer­det über­rascht sein, wie vie­le komi­sche Momente so ein Abend bereit­hal­ten kann. Ein Bericht über Demografie in Kulturstätten, bemit­lei­dens­wer­te Gestalten und appe­tit­an­re­gen­de Kunst. 

Welche Mensa bist Du?

Das has­tu­zeit-Orakel kehrt zurück! Dieses Mal soll sich alles um die bren­nen­de Frage dre­hen, die sich zwei­fels­oh­ne jede stu­die­ren­de Person unent­wegt stellt: Welche Mensa bin ich? Das Prinzip ist sim­pel und erin­nert, sicher­lich nur rein zufäl­lig, an die BRAVO-Selbsttests von frü­her: Für jede Frage wird der Buchstabe der zutref­fen­den Antwort notiert. Um zu einem Ergebnis zu kom­men, muss man den… 

Zwischen Leistungssport und Unialltag

Neben ihrer Aktivität als Studentin an der MLU ist Laura Riedemann auch als Schwimmerin im Leistungssport tätig – und das sehr erfolg­reich. Im Sommer 2024 trat sie zum zwei­ten Mal bei den Olympischen Spielen an. Im Gespräch ver­rät sie uns unter ande­rem, wie sie Leistungssport und Studium bewältigt. 

Der fremde Philosoph

Im 18. Jahrhundert kommt Anton Wilhelm Amo als ver­sklav­tes Kind nach Europa – und wird dort spä­ter der ers­te Schwarze Dozent an einer deut­schen Universität: (k)ein Wunder, dass ihn kaum wer kennt! Zumindest in Halle, der Stadt sei­ner Alma Mater, bemüht man sich zuneh­mend um sei­ne Würdigung. 

Versuchte Beteiligung

Gestaltungsideen soll­ten die Studierenden mit­brin­gen, mög­li­che Wege und Freiräume woll­te Prorektor Pirnay-Dummer auf­zei­gen – unge­fähr so war die Gesprächsrunde gedacht. Doch für Visionen hat­te das Publikum wenig übrig und for­der­te kon­kre­te Lösungen ein. 

Filmtipps: Brotlose Kunst

Kunst ist Luxus, nicht wahr? Sie ist für Menschen, die ver­sorgt sind und nun Raum haben, sich den schö­nen Dingen im Leben zu wid­men. Zumindest behaup­ten das jene, die Kunst auch ger­ne als „brot­los“ bezeich­nen. Dass sie vor allem Nahrung für die Seele ist, wird da ger­ne unter den Tisch gekehrt. Diese Filme fei­ern die uner­schüt­ter­li­che Liebe für die Kunst,… 

Was willst du mal werden, wenn du aufgibst?

Bretter, die die Welt bedeu­ten. Wer dar­auf ste­hen will, hat einen har­ten Kampf vor sich. Auf etwa acht bis zehn Studienplätze an staat­li­chen Schulen im Bereich Schauspiel kom­men cir­ca 1000 Bewerber:innen. Nicht sel­ten stellt man sich die Frage, was man machen soll, wenn man es nicht schafft. Ich habe es geschafft – bei mei­nem letz­ten Versuch nach ins­ge­samt 21 Vorsprechen. 

Vitrinen und Skizzenbücher

Am Domplatz in Halle fin­det man die zoo­lo­gi­sche Sammlung der MLU mit aller­lei Präparaten aus dem Reich der Tiere. Diese die­nen nicht mehr nur der bio­lo­gi­schen Forschung, son­dern auch Künstler:innen als Modell. In einer Zeit vor dem Internet konn­ten Studierende der Zoologie nicht jeder­zeit abru­fen, wie wel­ches Geschöpf der Natur aus­sieht, mit wel­cher Größe es vor einem steht oder wie… 
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