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Jan 2018 hastuPAUSE Online 0

Theater mal anders

„Hugs and Kisses xoxo“, so heißt das in Halle aufgeführte Theaterstück des hier ansässigen Regisseurs Christian Heß. Wir haben der Uraufführung im Hühnermanhattan einen Besuch abgestattet und wollen unsere Eindrücke mit euch teilen. Ein Interview mit dem Regisseur findet ihr online und in der neusten Ausgabe der hastuzeit.

Fotos: Felix Schickel

Ein regnerischer Tag. Ein auf den ersten Blick verlassen wirkendes Gehöft. Drei Mädchen voller Neugierde auf das gleich stattfindende Spektakel. Der kalte Wind hat unsere Wangen bereits gerötet und zitternd sind wir auf der Suche nach dem Eingang zum Bootshaus des Hühnermanhattan.

Kalt. Dunkel. Grau. Endlich biegen wir um die Ecke und der aus abblätternden Lettern bestehende Schriftzug »Bootshaus« sticht uns ins Auge. Schnellen Schrittes tragen unsere durchgefrorenen Füße uns in das Innere der ehemaligen Scheune. An einem provisorischen Einlass lächelt uns ein bekanntes Gesicht entgegen – Christian Heß, Regisseur und Autor des bevorstehenden Theaterstückes ist bereits dabei, die Eintrittskarten an den Mann zu bringen. Wir bekommen einen Stempel auf das Handgelenk gedrückt und in freudiger Erwartung betreten wir durch einen roten Samtvorhang einen weiteren Raum. Mehr, mehr, mehr

Dez 2017 hastuPAUSE Online 0

»Ich mag´s einfach, Leuten eine Freude zu machen«

Die Studierendenplattform Jodel hat schon einige wunderbare Geschichten hervorgebracht. Diesmal, Anfang Dezember, war ein geheimnisvoller Weihnachtself unterwegs und hat Adventskalender und Nikolaustüten in Juri-Schließfächern versteckt. Um herauszufinden, was für eine Person hinter dieser Aktion steckt und ihre Beweggründe zu erforschen, haben wir ein Interview mit dem weihnachtlichen Wohltäter geführt. #weihnachtself

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das Fest der Geschenke. Das merkt man auch schon in der Adventszeit: So basteln viele für ihre Liebsten einen Kalender und legen zum Nikolaustag auch gerne mal den Nachbarn Kleinigkeiten in die Schuhe. Dass man bei beidem auch noch etwas weiter gehen kann, bewies dieses Jahr ein mysteriöser Weihnachtself den Jodlern in Halle. Dieser versteckte Anfang Dezember für unbeschenkte Jodler, selbstgemachte Adventskalender und zum Nikolaustag Überraschungstütchen.

Viel erfuhr man jedoch nicht über die Person hinter diesen Aktionen, denn wie allseits bekannt ist, sind Elfen sehr scheue Wesen. Allerdings sei sowieso nur die Aktion an sich wichtig und nicht, wer dahinter stecke, meinte der Wohltäter im Interview. Nicht einmal bei dem Geschlecht des Elfen könnt ihr euch sicher sein, denn wer weiß schon, ob magische Fabelwesen gendern. Ein paar wenige Informationen können an dieser Stelle trotzdem preisgegeben werden: Der geheimnisvolle Helfer des Weihnachtsmannes studiert im höheren Semester Jura, ist seit einem halben/dreiviertel Jahr ein aktiver Jodler und hat in dieser Zeit schon 186 704 Karma-Punkte angesammelt. Doch lassen wir ihn nun ein wenig selbst sprechen. Mehr, mehr, mehr

Dez 2017 hastuUNI Online 0

Noch ’ne Runde Schnaps?

Die dritte Sitzung des 28. Studierendenrates zog sich ermüdend in die Länge, da es viel Diskussionsbedarf, Streitpunkte und „Fragezeichen“ gab, die über den Köpfen der Sturamitglieder schwebten. Insbesondere der Haushaltsplan für 2018 erhitzte die Gemüter, weil eine Art Haushaltslücke von 60000 Euro ermittelt wurde.

Foto: Sophie Ritter

Sitzungsleiter Kai Krause (LHG) eröffnete die Sitzung am Montag, den 27.11.2017 (fast) pünktlich um 19:07 Uhr. Gleich zu Beginn war die volle Aufmerksamkeit gefordert: zusammen mit dem AK Uni im Kontext beantragte der AK-Protest einen Nachtragshaushalt für 2017 und stellte dann noch einen Antrag auf Mittelfreigabe. Danach wurde noch ein Antrag auf Förderung von selbstorganisiertem Sport besprochen, für den sich auch schnell zwei Sturamitglieder von der OLLi fanden (Lukas Wanke und Caroline Banasiewcz), die ihn offiziell stellten. Danach belief sich die Diskussion allerdings vor allem auf die Frage, ob dies nun als externer oder interner Antrag zu behandeln sei und wer überhaupt Anträge stellen dürfe, bis dieser von der Tagesordnung genommen wurde. Nach den üblichen Tagespunkten, wie den Angestelltenbelangen, folgten die Anliegen der Referenten. Mimi Fischer (OLLi), Referentin für Sport, stellte etwas ausführlicher vor, was eigentlich ihre Aufgaben sind und erzählte, warum sie manchmal meckere. Mehr, mehr, mehr

Dez 2017 hastuINTERESSE Online Pinnwand 0

Studentenwerke: Spiel mir das Lied von gestern

Wohnheimplätze, Mensen, Cafeterien, Kita-Plätze, studentische Arbeitsvermittlung, Semestertickets, Beratungen – all diese und noch weitere Leistungen bieten die 58 Studentenwerke in Deutschland an. Am 06. November diesen Jahres wurden neue Zahlen zur Finanzierung der Studentenwerke veröffentlicht. Der staatliche Anteil liegt dabei wie im vorherigen Jahr bei weniger als 9 % der Gesamteinnahmen.

Logo des DSW

Nach Erörterung der frisch veröffentlichten Zahlen lässt sich laut einer Pressemitteilung von Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), folgende Aussage treffen: »Angesichts der Rekordzahlen von Studierenden« sowie aufgrund der »extrem angespannten Wohnsituation« für selbige in vielen Hochschulstädten, »benötigen die Studentenwerke dringend mehr staatliche Unterstützung.«

Die Zuschüsse aller 16 Bundesländer machen gemäß der neuen DSW-Veröffentlichung »Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017« 8,7 % der gesamten Einnahmen der Studentenwerke in Deutschland aus – ein genau so hoher Anteil wie im Jahr 2015.

»Die soziale Infrastruktur, die die Studentenwerke bereitstellen, ist mit dem Anstieg der Studierendenzahl nicht in gleichem Maße mitgewachsen – hier besteht großer Nachholbedarf.«, so Meyer auf der Heyde weiter.

Laut dem DSW, in dem alle 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind, belaufen sich die Gesamteinnahmen des vergangenen Jahres auf 1,737 Milliarden Euro. Davon wurden 63 %von den Studentenwerken aus ihren Wohnheimen und hochschulgastronomischen Einrichtungen selbst erwirtschaftet. Weitere 18,2 % kommen über die Semesterbeiträge der Studierenden zusammen. Letzterer Anteil macht mehr als das Doppelte im Vergleich zu den staatlichen Finanzspritzen aus.

Am Anfang der 1990er Jahre trugen die Länder noch rund 25% der Einnahmen der Studentenwerke bei. Achim Meyer auf der Heyde dazu: »Das ist noch nicht die Trendwende, die wir brauchen, aber immerhin scheint der stete Abwärtstrend der vergangenen Jahre beim staatlichen Finanzierungsanteil zumindest abgebremst.«

Nov 2017 hastuUNI Online 0

Wählen und Zählen

Die zweite Sitzung des neuen Sturas ist geprägt von den beiden Wahlen zu den Referaten der inneren und äußeren Hochschulpolitik sowie von den Finanzplänen und Rechenschaftsberichten aus den Arbeitskreisen.

Dieses Gruppenbild wurde am 16.10. während der konstituierenden Sitzung aufgenommen. Foto: Martin Lohmann

Die Zeiten hektischen Zählens unmittelbar vor Beginn einer jeden Sturasitzung sind erst einmal vorbei. Während noch vor wenigen Wochen, während der Semesterferien, bis kurz nach 19 Uhr unklar war, ob überhaupt genügend Mitglieder für das Abhalten einer regulären Sitzung anwesend sind, so besticht der seit einigen Wochen amtierende Stura bisher durch rege Teilnahme. 28 gewählte Vertreter der Studierendenschaft sind es an diesem Montag, dem 13. November, die sich wie üblich im Hallischen Saal über der Tulpe versammelt haben. Mehr, mehr, mehr

Nov 2017 hastuPAUSE Nr. 75 Online 0

Liebe, Lust und Leidenschaft

Von einer fixen Idee zu einem kompletten Theaterstück - der Regisseur und Autor Christian Heß über die Entwicklung seines Stückes „Hugs and Kisses [xoxo]“, das Gefühl der Liebe und deren Rolle in der heutigen Gesellschaft.

Foto: Felix Schickel

Wie bist du überhaupt zum Sprechtheater gekommen?
Ich habe zum Einen schon immer viel geschrieben, und zum Anderen auch schon früh total Spaß am Theater gehabt – auf einer Bühne stehen, etwas spielen, etwas darstellen. Dann hat es sich mit dem Sprechtheater so ergeben, weil ich auch sehr dialoglastig schreibe. Ich komme von Haus aus auch aus keinem künstlerischen Umfeld, deswegen musste ich mich da erstmal reinfinden. Mehr, mehr, mehr

Nov 2017 hastuUNI Online 0

28. Stura – Take 1

Vergangenen Montag ging es wieder los – der frisch konstituierte und mit allen notwendigen Ämtern versehene Stura hielt seine erste Sitzung ab. Dieses Mal wieder an altbekanntem Ort. Berichte, Anträge, Rücktritte – es war alles dabei.

Foto: Felix Kirchner

19:04 Uhr: Das Gellen der goldenen Glocke des Sitzungsleitenden Sprechers eröffnete die erste Sitzung des 28. Studierendenrates. Nach gespanntem Zählen der Mitglieder kam man auf die Zahl 22 und war damit beschlussfähig.

Der erste Tagesordnungspunkt belief sich auf zwei Anträge der Offenen Linken Liste. Beide wurden in der Tischvorlage »ausnahmsweise fristgerecht hinterlassen«, so Lukas Wanke, welcher mit dieser Bemerkung unter den Anwesenden für ein allgemeines Schmunzeln sorgte. Einer der Anträge enthielt die Forderung, die Vorlagepflicht einer Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung im gesamten Bundesland zumindest einzuschränken. Dafür macht sich die universitäre Linke schon seit längerer Zeit stark. Zum anderen soll das Studentenwerk »eine finanzielle Stärkung« für studentisches Wohnen erhalten. Beide Anträge wurden mit klarer Mehrheit angenommen. Mehr, mehr, mehr

Okt 2017 hastuUNI Online 0

Vorstellungsrunde

Letzte Woche Montag traf sich wie jedes Wintersemester der neue Stura zur konstituierenden Sitzung. Mit dabei war natürlich auch die hastuzeit.

Foto: Paula Götze

Die diesjährige Eröffnungssitzung fand dieses Mal aus uniinternen Belegungsgründen im Anhalter Zimmer und nicht im Hallischen Saal statt. Dies führte dazu, dass gleich von Anfang an eine beengt-familiäre Atmosphäre herrschte. Von 34 gewählten Studierendenvertretern waren immerhin genug erschienen um beschlussfähig zu sein, nämlich 28 – in Anbetracht der letzten Sitzungen in der vorlesungsfreien Zeit durchaus keine Selbstverständlichkeit. Neben der hastuzeit waren als Gäste noch drei Vertreter von »Die Liste« anwesend, die mit ihrer Geselligkeit sehr zur Verbesserung des Sitzungsklimas beitrugen. Mit von der Partie – beziehungsweise Partei – war auch der stellvertretende Vorsitzende T.T. Tukanowski, der, nicht ungewöhnlich für einen Kuschel-Tukan, eher durch Schweigsamkeit glänzte. Mehr, mehr, mehr