Heft

Artikel aus dem Heft

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Eine literarische Schnitzeljagd

hastuzeit-Redakteurin Akua berichtet, wie sie auf der Suche nach Büchern durch die hallische Bibliothekenlandschaft geführt wurde

Bibo_Illu_bibgeistEin Vortrag über das Kloster Ammendorf in meinem ersten Semester an der Uni. Damit hat alles angefangen: das Gerenne, die Verwunderung, die letztendliche Verwirrung. Das Kloster Ammendorf ist ein kleines Kloster, das am 23. Dezember 1264 im Örtchen Ammendorf gegründet wurde. Heute ist Ammendorf ein Vorort von Halle, und es war der in dem kleinen Kloster ansässige Bettelmönchsorden, der die heute noch zu bestaunende Sankt Ulrichskirche in der Innenstadt Halles erbaute. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Kein Tabu und doch keine Option

Die Möglichkeit der Pränataldiagnostik führt zur frühen Erkennung des Down-Syndroms. Die Akzeptanz von Behinderung wird so aber geschwächt.

trisomie21_IlluUnsere Gesellschaft ist barrierefrei. Integrative Kindergärten, rollstuhlgerechte Schulen und Universitäten – verglichen mit vor 20 Jahren herrschen heute nahezu ideale Bedingungen, um einem behinderten Kind ein fast ­normales Leben zu ermöglichen. Warum aber bekommen dann nicht alle Kinder die Chance dazu? Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 Nr. 29 Pinnwand 0

Zweite Auflage I

»EVOLUTION« – so hieß bereits im letzten Jahr die Vortragsreihe, die sich der Entwicklung des Lebens widmete. Zur zweiten Auflage im Wintersemester 2009/10 wollen die Organisatoren um Pharmazieprofessor Werner Roos in elf Vorträgen die Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Halles Tor zur Welt

Unsere Lehrgebäude haben alle eine Geschichte. Nicole Kirbach hat die Archive durchforstet und stellt in einer Reihe ihre Recherche-Ergebnisse vor. Teil 2: Die Franckeschen Stiftungen

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Blick vom Historischen Waisenhaus über den Lindenhof zum Pädagogium der Franckeschen Stiftung, Stich, ca. 1750

Fast zur gleichen Zeit wie die hallische Universität entstand auf Initiative von August Hermann Francke vor den Toren der Stadt ein Waisenhaus- und Schulkomplex. Francke war damals Pastor in der Amtsstadt Glaucha und wollte den sozialen Missständen in seiner Gemeinde Abhilfe schaffen. Aufgrund einer Spende konnte er 1695 eine Armenschule errichten, in der nach kurzer Zeit 50 Schüler regelmäßig unterrichtet wurden. Außerdem wurde ein Waisenhaus erbaut, in dem zu Beginn neun Schüler versorgt wurden. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Generation Fragezeichen

Jeder Jahrgang hat seine Eigenheiten, seine Probleme, seine Interessen. Doch wer sind wir?

14_15_seniorenzeit_MiaEwaldWir sind Studenten. Junge Menschen, die den größten Teil ihres Alltags mit Arbeiten verbringen. Die Naturwissenschaftler rechnen. Die Juristen lesen Gesetze und Paragraphen. Die Mediziner lernen Merkmale, um Krankheiten zu erkennen. Jeder hat seine Aufgaben, die oft mehr Zeit in Anspruch nehmen als ihm lieb ist. Doch wer sind wir neben dem Unileben? Was für Menschen stecken hinter den Büchern, Laptops und Kaffeebechern, die uns tagtäglich begegnen? Was bewegt uns? Was sind wir also für eine Generation? Und welche wollen wir gerne sein? Inwiefern unterscheiden wir uns von vergangenen? Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Engagiert und schlüsselqualifiziert

Ein Blick auf eine »neue Generation« von ASQ.

Uni_Jugenduni_JuliaWeller_VorlageEs wird langsam dunkel an diesem 15. Oktober, als sich Annika Seidel auf den Weg zu ihren Schützlingen macht. Ihr Gesichtsausdruck verrät nicht, was gerade in ihrem Kopf vorgeht. Sie organisiert die »Jugenduni« mit und trifft gleich auf Bachelorstudierende verschiedenster Fachrichtungen. Sie alle erhalten als TeilnehmerInnen des ASQModuls »Studierende für Studierende« fünf Leistungspunkte für die Durchführung des Schnupperstudiums 2010, das im Rahmen dieses ASQ-Moduls realisiert wird. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Israel, quo vadis?

»Israel ist militaristisch, fremdenfeindlich und besessen vom Trauma des Holocaust. Israel ist der Auschwitz-Staat, dessen Kultur ein Trauma und dessen Seele ein Hort des Schreckens ist, immer und überall.«

22_Pause_HitlerBesiegen_OliverThieJedem, der Hitler besiegen gelesen hat, stockt der Atem. Dieses Buch ist radikal, revolutionär und polemisch. Avraham Burg provoziert gezielt. Er will Kontroversen auslösen, das gelingt ihm. In Israel hat sein Buch eine Welle der Entrüstung quer durch alle politischen Lager ausgelöst. Warum? Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Es brennt in Österreich

In Wien besetzten Studierende das Audimax. Ihr Protest bringt die europäische Bildungsbewegung wieder in Schwung.

StudentenWienHahn

Deutliche Meinungsäußerung – Studierende in Wien bei einem Interview mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn

Die Spezialvorlesung für Biologiestudenten in Physik hatte gerade begonnen, da stürmten mehrere hundert Personen in das Auditorium Maximum der Universität Wien. Sie hatten sich kurz zuvor zu einer Demonstration versammelt, die vor allem die prekäre Lage der Bildung in Österreich anprangern sollte. Im Audimax musste der Dozent das Pult räumen und es wurden Anliegen und Forderungen verlesen. Im Anschluss fragt eine Rednerin in die Masse ihrer Kommilitonen, ob man das Audimax besetzen wolle. Zwei Drittel sind dafür. Der Sicherheitsdienst der Universität und die Polizei Mehr, mehr, mehr