Heft

Artikel aus dem Heft

Dez 2009 hastuINTERESSE Nr. 30 0

Die Erfolgsgeschichte

10 Jahre Bologna-Erklärung. Voraussetzung, Durchsetzung und Fortsetzung der europäischen Hochschulreform.

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»Wir folgen bisher viel zu sehr dem Modell, zuerst viel Reformdruck aufzustauen, der sich dann im Erdbeben einer Großreform entlädt, um anschließend wieder innovationsunwillig jeder Neuerung zu trotzen. […] Unser Bildungssystem war einst ein Modell für die ganze Welt. Aber es muß weiterentwickelt werden. […] Machen wir es zu einem Modell für das 21. Jahrhundert! Schaffen wir ein Bildungswesen, das Leistung fördert, keinen ausschließt, Freude am Lernen vermittelt und selbst als lernendes System kreativ und entwicklungsfähig ist. […] Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit.« (Roman Herzog 1997)

Mit diesen Worten, die Roman Herzog beim Berliner Bildungsforum 1997 sprach, wagte er sich nach eigener Aussage auf ein »vermintes Gelände«. Deutschland steckte, allein auf die Hochschulbildung bezogen, in einem tiefen Reformstau fest. Aus heutiger Sicht scheint die Erklärung, die am 19. Juni 1999 im italienischen Bologna unterzeichnet wurde, als Verwirklichung und Lösung von Problemen und Forderungen der damaligen Zeit. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Die Situation der Privatdozenten

Eine Habilitation kann die Professur bedeuten. Sie kann aber auch in eine Sackgasse führen. Zwei Privatdozenten der MLU berichten.

Unbezahltes Seminar: Björn Seidel-Dreffke im Gespräch

Unbezahltes Seminar: Björn Seidel-Dreffke im Gespräch

Den Titel »PrivatdozentIn« (PD) erlangt man über die Habilitation. Er befugt zu Lehre und stellt demnach eine Vorraussetzung für eine Professur dar. Um den Titel zu halten, sind PrivatdozentInnen verpflichtet, eine Mindestanzahl an Stunden zu lehren. Ein habilitierter Wissenschaftler mit dem Titel PrivatdozentIn kann das Glück haben, dabei in einem Dienstverhältnis mit der Universität zu stehen, zum Beispiel als wissenschaftlicher Mitarbeiter, und ein Gehalt zu bekommen. Das Recht auf eine Stelle hat er aber nicht. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Lichtblick für alle Studierenden?!

Ein Stipendium ist für Studierende ideal, wenn es um die Finanzierung ihres Studiums geht. Doch worauf legen die Stiftungen besonders viel Wert und welche Förderung sieht die Bundesregierung vor?

Arbeitskreis im Grünen: Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung beim Erfahrungsaustausch

Arbeitskreis im Grünen: Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung beim Erfahrungsaustausch

In Deutschland erhalten zwei Prozent aller Studierenden ein Stipendium. Das hat die jüngste Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ergeben. In den kommenden vier Jahren will die Bundesregierung zehn Prozent erreichen. Dafür ist auf bundesweiter Ebene eine einkommens-unabhängige Förderung geplant. Diese finanzielle Förderung soll sich auf 300 Euro belaufen, davon sollen 150 Euro Bund und Land tragen, 150 Euro private Förderer. Um diese Landesmittel jedoch zu erhalten, ist es Aufgabe der Hochschulen, sich um private Förderer (wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen) zu bemühen. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Das Fulbright-Programm

Eine Studienförderung für besonders engagierte Studierende

Stipendiat Philipp Behm im Gerat Sand Dunes National Park Colorado

Stipendiat Philipp Behm im Gerat Sand Dunes National Park Colorado

Am 28. April 2009 versammelte sich eine Handvoll Studierender im Hörsaal des psychologischen Institutes am Brandbergweg, um Susanne Göckeritz, Psychologiestudentin und Fulbrightstipendiatin, zu lauschen. Susanne hat es geschafft. Sie durfte zwei Semester Psychologie an der California State University San Marcos studieren, unterstützt durch ein Teilstipendium in Höhe von 21 500 US-Dollar von Fulbright. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Legitimität des Bildungsstreiks

Darf man im Namen aller Studierenden die Hörsäle besetzen?

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Pro (Bildungsstreik Halle): Die Besetzung des Audimax wurde von einer deutlichen Mehrheit durch die Vollversammlung der Studierenden beschlossen …

Kontra (RCDS Halle): Die Vollversammlung und die anschließende Besetzung brachten bisher vor allem eines: die Neugestaltung des Audimax, denn die Forderungen sind im großem Umfang inhaltlich gleich der Forderungen der Sommerproteste …

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Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Wessen Bildung?

Funken aus Österreich haben das Feuer der Proteste auch in Halle neu entfacht

hastuzeit_foto_hrk_demoNach der bundesweiten Bildungsstreikwoche im Juni waren die Stimmen um die Bildungspolitik in Halle ruhiger geworden. In Wien besetzen Studierende seit dem 22. Oktober das Audimax der Akademie der bildenden Künste, um gegen die bestehende Bildungsmisere anzukämpfen. Damit wurde das Interesse der Medien wieder geweckt und die Nachricht weltweit verbreitet. Die Folge: Über 30 Besetzungen rund um den Globus, vor allem deutschlandweit. Doch in Halle war es weiterhin eher still. Am 28. Oktober brachten einige hallische Studierende Transparente an, um ihre Solidarität mit Österreich zu bekunden. Eine Reaktion im großen Rahmen ließ jedoch fast einen weiteren Monat auf sich warten. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Mit Freude am Singen zum Sieg

Universitätschor Halle gewinnt internationalen Wettbewerb in Prag

Der Universitätschor »Johann-Friedrich-Reichardt« beim Singen um den Sieg

Der Universitätschor »Johann-Friedrich-Reichardt« beim Singen um den Sieg

Jung, musikbegeistert und erfolgreich – der Universitätschor Halle wird Gesamtsieger beim 23. »Praga Cantat«, einem internationalen Chorwettbewerb, der vom 29. Oktober bis 1. November in der tschechischen Hauptstadt stattfindet. So verschieden die musikalischen Darbietungen und Sprachen, so ähnlich die Motivation. Es sind die Liebe zum Gesang und der Wunsch, das eigene Leben und das der Mitmenschen mit Musik zu verschönern, die alle Teilnehmer verbinden, meint Bedřich Plecháč, Direktor der Firma Bohemia-Ticket, in seinem Grußwort zum Wettbewerb. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 Nr. 29 Pinnwand 0

Workshop »Wirtschaftsethik«

Die Lokalgruppe Halle des studentischen Netzwerkes für Wirtschafts- und Unternehmensethik (sneep) veranstaltet am 5. und 6. Dezember zusammen mit der Studentenwerkstatt Triftpunkt e. V. einen Workshop zum Thema Wirtschafts- und Unternehmensethik. Kernfragestellung der Veranstaltung soll sein Mehr, mehr, mehr