Heft

Artikel aus dem Heft

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Mein schlimmster Alptraum: Opa Hans stirbt aus

An dieser Stelle offenbart Euch die hastuzeit ihre schlimmsten Alpträume. Friederike erzählt, warum sie auf einem Spielplatz plötzlich Angst bekam.

[14]_14_Interesse_Glosse_MartinFladerer © 2009 Martin FladererDa war ich. Mitten auf einem Kinderspielplatz. Neben mir meine Freundin Sophie und im Sand halb vergraben ihre Tochter. Während Sophie ihrem Dreikäsehoch erklärte, dass man nicht jedes Tierchen mal gekostet haben müsse, brüllte es von der Bank neben mir: »Jeremy, lasse du das Kind ooch mal schaukeln!« Jeremy gab völlig genervt seine so hart erkämpfte Schaukel auf. Weniger erschrocken von der Art und Weise der Mutti, ihrem Sohn die Spielplatzdemokratie näher zu bringen, kroch in mir ein viel grauslicher­er Gedanke hoch. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuPAUSE Nr. 29 0

Künstlerischer Aspekt

Der Computer kann rechnen. Er kann für die Arbeit und für das Spiel genutzt werden. Vielleicht kann er aber auch mehr sein. Und vielleicht sind Computerspiele Kunstwerke.

23_KuenstlerAspekt1Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des deutschen Kulturrates, erklärte letztes Jahr Entwickler von Computerspielen zu Künstlern. Der Rat legte dabei besonderen Wert auf die Vielzahl an Individuen, die an einer Produktion von Spielen beteiligt sind. Vom eigentlichen Level- und Charakterdesigner über den Drehbuchautor bis hin zum Komponisten ergibt sich so ein breites Spektrum an Einflüssen. Computerspiele mit einer besonders hohen Qualität könne man daher als Kunstwerke bezeichnen. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 Nr. 29 Pinnwand 0

Ausstellung II

Die Themen Mauerfall und Wende haben derzeit Hochkonjunktur. Das kann manchmal nerven, macht aber die einzelnen Veranstaltungen nicht weniger interessant. Was passierte zum Beispiel in der Umbruchphase 1989/90 an der MLU? Die Sonderausstellung Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 Nr. 29 Pinnwand 0

100 Euro Begrüßungsgeld

Kindermachen lohnt sich nun noch mehr – zumindest aus monetärer Sicht. Da das Studentenwerk Halle sich weiterhin fleißig für eine familienfreundliche Uni Halle einsetzen will, beschloss man, jedes Studierendenkind, das Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuPAUSE Nr. 29 0

Vorsicht, ein Trend geht um…

Flashmobs sind eine umstrittene Erscheinung. Auch in Halle sind sie mittlerweile angekommen.

Flashmobs_Markt_NilsBuerger © 2009 Nils BürgerHalle, Marktplatz. Noch völlig ahnungslos stehst Du da. Plötzlich rennt eine Person mit einem Kissen in der Hand an dir vorbei. Ihr folgen viele weitere, genauso bewaffnet. Irgendwann treffen sie aufeinander, und wie in alten Kindertagen hauen sie sich die Kissen um die Ohren. Erneut ertönt ein Pfiff. Plötzlich gehen sie alle wieder auseinander, als wäre nichts gewesen. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Wir ewigen Versuchskaninchen

Ein Kommentar zum neuen »Bachelor of Medicine«

Uni_MedizinBA_flickrWir sind es ständig. Mal gehen wir zwölf, dann dreizehn, dann doch wieder zwölf Jahre zur Schule. Mal haben wir in dieser Zeit vier, mal nur drei Jahre Chemie. Aber na ja, die Schulzeit ist nun mal dazu da, um (an uns) auszuprobieren. Der Ernst des Lebens beginnt erst danach. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Die Masterbolognese

Am 7. August wurde die »Master für alle«-Petition beim deutschem Bundestag eingereicht. Doch was ist daraus geworden?

Uni_Master-Petition_TherJedem Bachelorabsolventen solle ein Masterplatz zugesichert werden, »unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand«.
Die Werbetrommel für die Sammelpetition wurde laut gerührt. In einschlägigen Foren wurde auf die Präsenz des Themas hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass jede Stimme zähle. Seitdem ist einige Zeit vergangen, und ein jeder fragt sich, was denn mit seiner Unterzeichnung passiert ist. Wie erfolgreich war die Unterschriftensammelei? Und wieso wird dieses Problem eigentlich so heiß diskutiert? Mehr, mehr, mehr