Nr. 41

Ausgabe Nr. 41 vom April 2012

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Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Die nächste Gesellschaft

Das Schlagwort der modernen Gesellschaft ist Krise. Sie scheint allgegenwärtig zu sein und die Vorteile einer medial verknüpften Welt zu überstrahlen. Doch wie stabil ist die moderne Gesellschaft überhaupt noch?

»Wir können keine Sprache erfinden, wir sind immerhin Sprache.« Diese Meinung vertritt der Soziologieprofessor Dr. Reinhold Sackmann, denn für ihn ist die Gesellschaft mehr als nur ein Haufen zahlreicher Menschen. Die Gesellschaft sei vielmehr eine Ansammlung gemeinsamer Werte, Kommunikation und Kooperation. Diese geht so weit, dass man letztlich aufeinander angewiesen ist. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Die vergebliche Suche nach dem Gleichgewicht

»Finde dein Gleichgewicht!« So oder ähnlich lauten die Titel von Ratgebern für alle möglichen Lebenslagen. Wie praktisch, dass der Mensch eigentlich von Natur aus mit einem Gleichgewichtssystem ausgestattet ist.

Die Straße scheint plötzlich leicht bergauf zu gehen, oder doch bergab? Herr B. macht einen Schritt ins Leere, stolpert leicht und beginnt zu schwanken. Noch ein Schritt, noch mehr Schwanken. Erst als er am rettenden Laternenpfahl etwas zum Festhalten gefunden hat und kurz ausruht, kehrt sein Gleichgewichtsgefühl langsam zurück. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Planstau

»Net schwätze, blockiere« ist das Motto heutiger Bürgerbewegungen. Doch inwieweit können solche Proteste die Stabilität geplanter Projekte gefährden?

Foto: www.campact.de

Bei einem Interview mit der Politologin Dr. Skadi Krause sind wir dieser und auch anderen Fragen auf den Grund gegangen. Mehr, mehr, mehr

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Bürgerkrieg und Mobiltelefone

Chemisch stabil und unersetzlich für die Mikroindustrie: Tantal. Doch wie lange gibt es das seltene Metall noch, und welche Konsequenzen sind mit seiner Gewinnung verbunden?

Unsere Freunde und Begleiter Mobiltelefon und Notebook sind von einem baldigen Aussterben bedroht. Denn für ihre Herstellung wird das Metall Tantal verwendet, und das wird immer knapper. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Und leise bröckelt der Putz

Entdeckungsreise durch die Architektur von Halle

Stabilität ist kein statischer Zustand. Gerade in dieser Hinsicht hat sich Halle in den letzten 20 Jahren unglaublich verändert. Flächenabriss in der Innenstadt, Ersatz durch Neubauten und stark gefährdete Bausubstanz ließen unseren Universitätssitz noch Ende der Achtzigerjahre als »Stadt am Abgrund« erscheinen. So schildert zumindest der Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Innenstadt e. V. (AKI) Henryk Löhr die damalige Situation. »Im Vergleich dazu ist Halle heute sehr stabil«, meint er. Der AKI gründete sich 1983 zur Rettung akut gefährdeter historischer Gebäude. Sicherungs- und Reparaturarbeiten standen im Zentrum der Vereinstätigkeit. Dabei legte man auch gerne selbst Hand an. So deckte Löhr diverse Dächer, oft gegen den Willen der Eigentümer. Wenn das Gebäude verfällt, spart man schließlich Abrisskosten. »Nicht mit uns«, dachte der AKI. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

In stabiler Seitenlage

Der Wunsch nach einem Stück Sicherheit und Stabilität

Der tausendste Rettungsschirm wird gespannt, Banken gehen pleite und nicht zu vergessen die Klimaerwärmung – die Nachrichtenagenturen halten uns das Bild einer unsicheren und gefährlichen Welt vor Augen. Zwar geht es uns in unserer kleinen Welt eigentlich ganz gut, aber vielleicht liegt das nur daran, dass wir gerade im Auge des Tornados stehen. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuUNI Nr. 41 0

Studios statt Fachbereichsräte?

Ein Reformvorschlag soll die Organisationsstruktur der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle verbessern. Unnütze Gremien fallen weg, Bürokratie wird auf ein brauchbares Maß beschränkt, und der Senat gewinnt Einfluss.

Seit einiger Zeit macht sich an der Kunsthochschule Unzufriedenheit über die Entscheidungswege und die Struktur der Gremien breit. Es gibt zu viele Gremien, die sich meist um ein und dasselbe kümmern. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuUNI Nr. 41 0

Für den Frieden forschen

Forschen fürs Militär? Nicht an der MLU. Im Leitbild der Uni Halle steht, dass diese sich dem Frieden verpflichtet hat.

Die Uni Bremen gilt als Paradebeispiel für pazifistische Forschung. Seit 1986 hat sie eine sogenannte Zivilklausel in ihrer Grundordnung. Mit der Zivilklausel verpflichtet die Uni sich und ihre Angehörigen, ausschließlich für friedliche Zwecke zu forschen. Mehr, mehr, mehr

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