Nr. 36

Ausgabe Nr. 36 vom Mai 2011

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Mai 2011 hastuINTERESSE Nr. 36 0

Mach daraus nicht so ’ne Wissenschaft…

Doch, mach es! hastuzeit wollte von hallischen Studierenden wissen, was sie erforschen würden.

Anica
Medien und Kommunikation / Wirtschaftswissenschaften

»Ich würde Wombats und ihr Leben erforschen. Die machen den ganzen Tag nur Unfug oder nichts. Man könnte ihr Leben mit dem eines Studenten vergleichen.« Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuPAUSE Nr. 36 0

Vorhang auf für …

… Theatergruppen, Galerien und andere Kulturprojekte, die die Stadt Halle zu bieten hat. Teil 3: Theatergruppe VAROMODI.

Theatergruppe VAROMODI – wer steckt dahinter?

Das Theater VAROMODI ist ein freies Theater, das sich 2004 als gemeinnütziger Verein gegründet hat. Wir sind keine feste Gruppe im engen Sinne – dennoch gibt es eine Stammbesetzung, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und schauspielerischen Begabung einen festen Kern bildet. Dieser besteht aus Schauspielern, Sprecherziehern, Kunst- und Theaterpädagogen und Studierenden der Sprech- und Musikwissenschaften. Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuINTERESSE Nr. 36 0

Wissenschaft – Neues Salz der Saalestadt

Halle schaffte es mit seiner Bewerbung um den Titel »Stadt der Wissenschaft 2012« bis ins Finale. Der Titel wurde knapp verfehlt – die guten Ideen, Innovationen und Projekte bleiben bestehen.

Am 29. März 2011 verlieh der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Titel »Stadt der Wissenschaft« zum bisher siebten und laut Verband auch letzten Mal. Über 50 Städte haben sich um die begehrte Auszeichnung beworben, die mit 250000 Euro dotiert ist. Bisher führten die Städte Bremen und Bremerhaven (05), Dresden (06), Braunschweig (07), Jena (08), Oldenburg (09) und Mainz (11) den Titel. Lübeck konnte sich nun im Finale gegen Halle/Saale und Regensburg durchsetzen und ist damit 2012 die »Stadt der Wissenschaft«. Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuUNI Nr. 36 0

»Ein ganz anderes Verständnis«

Das US-amerikanische Hochschulwesen gilt in Deutschland als vorbildhaft, vor allem, was die Finanzierung anbelangt. Dr. Michael Kolkmann vom Institut für Politikwissenschaft der Uni Halle kennt das System aus eigener Erfahrung.

Herr Kolkmann, sie haben teilweise in den USA studiert und waren später zwei Mal als Fellow dort. Nur zur Erklärung: Was versteht man unter einem »Fellow«?

Als ich das einer Angestellten der Arbeitsagentur erklären wollte, landeten wir am Ende immer wieder bei Praktikant. Aber genau das ist ein Fellow nicht. Ein Fellowship ist ein finanzierter Forschungsaufenthalt, der von Institutionen wie Universitäten oder Instituten ausgeschrieben wird.

Sie kennen also die Lehr- und Forschungslandschaft der USA aus eigener Erfahrung. Ganz allgemein: Wie ist das Wissenschafts- und Hochschulsystem der USA organisiert?

Sehr dezentral, also ähnlich wie viele andere Politikbereiche. Es kann große Unterschiede zwischen den Bundesstaaten geben, aber auch zwischen staatlichen und privat organisierten Hochschulen. Letztere sind darauf angewiesen, eigene Finanzmittel einzuwerben. Das macht sie sehr serviceorientiert, was dazu führt, dass die Studierenden als Kunden verstanden und die Unis zu Wissenschaftsdienstleistern werden.

Und für diese Dienstleistung bezahlt ein Student dann richtig viel Geld.

Ja, das stimmt. In Harvard, einer der bekanntesten privaten Universitäten, zahlt man derzeit jährlich 47 000 US-Dollar. Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuINTERESSE Nr. 36 0

Wissenschaftliches Arbeiten für Dummies

Während des Studiums kommt keiner um das wissenschaftliche Arbeiten herum. Damit Ihr nicht wie zu Guttenberg endet, hier ein paar Tipps.

Gleich zu Anfang eine etwas ernüchternde Botschaft: DIE Definition von wissenschaftlichem Arbeiten gibt es nicht. Bis heute geht die Meinung der Lehrenden darüber weit auseinander. Der Universitätsprofessor Dr. Werner Sesink fasst in seiner »Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten« das wissenschaftliche Arbeiten allgemein als eine Auseinandersetzung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und des Standes der wissenschaftlichen Diskussionen in einem Fachgebiet. Wichtig dabei ist, dass man die eigenen Gedanken zum wissenschaftlichen Diskurs in einer für andere verständliche Form aufbereitet. Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuINTERESSE Nr. 36 0

Wissenschaftliches Arbeiten – nicht nur etwas für Fachidioten

Wer in der Theorie noch Probleme mit dem wissenschaftlichen Arbeiten hat, kann in der Praxis eine entsprechende ASQ besuchen. hastuzeit sprach dazu mit dem Dozenten Johannes Haas, der eine solche leitet. Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuPAUSE Nr. 36 0

Eine poetische Idee modisch umsetzen

Mit ihrer Kollektion »Wonder Wheels« gewann die Burgstudentin Magdalena Stark den European Design Award.

Bunte Farben, verrückte Formen, Bilder, die daraus entstehen. Nicht nur auf Gemälden findet sich Platz dafür, sondern auch in den angewandten Künsten. An der Burg Giebichenstein Kunsthochschule findet diese Form der Gestaltung unter anderem Platz im Studiengang Modedesign. Eine Studentin dieses Bereichs ist Magdalena Stark. Mehr, mehr, mehr

Mai 2011 hastuINTERESSE Nr. 36 0

Die Verantwortung der Wissenschaft

»Was soll ich tun?« lautet eine der Fragen der Kantschen Moral philosophie, die sich mit der Frage nach dem objektiv richtigen moralischen Handeln beschäftigt. Mit der Problematik der Moral werden vor allem die Naturwissenschaften zunehmend konfrontiert.

Während im Zuge der Euphorie der (Natur-) Wissenschaften und des damit verbundenen Fortschritts Wissenschaft und Technik lange Zeit kaum hinterfragt wurden, tritt deren Ambivalenz immer deutlicher zu Tage. Der Philosoph Peter Kampits reflektiert 1987 in seinem Vortrag »Wissenschaft als moralische Herausforderung« darüber, dass die Wissenschaft zunehmend zu einem Machtfaktor erster Ordnung wird, der sowohl unser gesamtes Leben von der Entstehung bis hin zur Stunde des Todes steuert als auch ein enormes Zerstörungspotential mit sich bringt. Mehr, mehr, mehr

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