Nr. 34

Ausgabe Nr. 34 vom Oktober 2010

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Ein Jahr StuRa

Mit dem Wintersemester konstituiert sich ein neuer Studierendenrat. hastuzeit blickt noch einmal zurück auf den »alten« StuRa. Ein Resümee.

Ein Krankenwagen fährt mit quietschenden Rädern durch die Stadt. Im Innenraum, angespannte Gesichter. Der Patient zeigt seltsamen Symptome: Verminderte Produktion von Humankapital, chronisch insuffiziente Organe, Akkreditierung bei nur 10 Prozent. Der Chefarzt übernimmt. Die letzten Eingriffe werden überprüft: Studienreform, Umstellung auf BA/MA – Resultat jeweils negativ; außerdem eine katastrophale organisatorische Lage, und das kulturelle Kapital sinkt langsam auf Null. Mehr, mehr, mehr

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Erfolg auf halber Linie

Seit 27. Juli sind die Änderungen des Landeshochschulgesetzes in Kraft.

Nach neuer Gesetzeslage ein Wagnis? Sym­bo­li­sche Besetzung des Me­lanch­thon­ianums im Juni 2009.
Foto: Johannes Klemt

Den Studierendenschaften des Landes und auch der hastu­zeit fällt ein Stein vom Herzen: Nach wie vor dürfen sie sich zu gesellschaftlichen Themen äußern. Dieses weit ge­fasste hochschulpolitische Mandat hat die letzten Ände­rungen im Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt un­be­scha­det überstanden. Bemerkenswert ist, dass sich neben der Bildungssprecherin der SPD, Rita Mittendorf, auch ihr Kol­le­ge von der CDU, Marco Tullner, für die Bei­behal­tung der bisherigen Regelung aussprach. Immerhin stammt die For­mu­lie­rung aus der Feder der rot-grünen Bundes­re­gie­rung des Jahres 2000.  Mehr, mehr, mehr

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Komm, setz dich zu uns.

Wem die Mensa in der Mittagspause zu voll und das Foyer im Juridicum zu ungemütlich ist, der findet eine gute Alternative im StuRa-Gebäude.

Der windige Herbst pustet uns schon aus vollen Lungen entgegen, und auch der kalte Winter steht bald vor der Tür. Die Wiesen und Treppen auf dem Uniplatz laden also nicht mehr zum Verweilen in den Pausen ein. Eine einladendere Atmosphäre bietet in dieser Zeit das Wohnzimmer im StuRa. Dieses wurde vom Arbeitskreis Wohnzimmer aus der alten Küche hergerichtet und soll mit neuer Küchenzeile, einem Essbereich und einer Lese- und Sofaecke zum Verweilen einladen. Mehr, mehr, mehr

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Und was macht man dann damit?

Dieses Jahr haben über 3000 Abiturienten ein Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angefangen. Viele von ihnen haben sicher schon jetzt Fragen und Ängste über ihre berufliche Zukunft im Kopf.

Foto: Tino Jotter

Ob Studierende der Geisteswissenschaft, Sozialwissenschaft oder Philologie. Jeder kennt die Frage: »Und was willst du damit dann mal machen?« Viele haben darauf nur halbkonkrete Antworten, und ziehen sie innerlich eine Bilanz des bisher Gelernten im Hinblick auf ihre teils vagen Berufswünsche, dann herrscht Ratlosigkeit. Bereitet mich mein Studium wirklich auf das spätere Berufsleben vor? Mehr, mehr, mehr

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Beratungsdonnerstag im StuRa

Der Studierendenrat steht Dir bei Problemen rund ums Studium mit Rat und Tat zur Seite. Was den Rat betrifft: Sozialberatung, Rechtsberatung und (jetzt neu) BAföG-Beratung finden nun zu gleichen Zeiten statt, nämlich Donnerstag nachmittags von 14.00 bis 16.00 Uhr im StuRa-Gebäude am Universitätsplatz 7. 

Um einen Termin zu bekommen, ist eine Anmeldung auf www.stura.uni-halle.de erforderlich.

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Fertig mit dem Studium … und dann?

Das Bildungs- und Beratungs­institut in Halle hat ein spezielles Ein­glie­de­rungs­pro­gramm für arbeits­lose Aka­de­mi­ker ent­wor­fen. Ge­för­dert wird es durch Gel­der des Euro­päi­schen So­zial­fonds. hastuzeit hat mit Susanne Ließ vom BBI über die Job­chancen von Aka­de­mi­kern ge­spro­chen.

Ihr Programm richtet sich gezielt an arbeitslose Akademiker. Dabei gilt ein Studium doch als Garant für einen sicheren Job. Wie kam es dann zu der Idee, das Programm überhaupt ins Leben zu rufen?

Wie es genau zu dieser Idee kam, kann ich aus meiner Sicht nicht mehr sagen. Diese Idee muss aus der Erfahrung um diese Schwierigkeiten geboren sein: Dass Absolventen eben nicht so richtig wissen, wie und wo sie beruflich in Sachsen-Anhalt unterkommen können. Mehr, mehr, mehr

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Tipps für Erstsemestler

Online-Bonus: Tipps Nr. 5 und 6

Ersti-Tipp 1: Günstig mit der Bimmel unterwegs

Illustration: Falko Gerlinghoff

Im Vergleich zu anderen Unistädten ist das »Se­mes­ter­ticket Plus« in Halle vielleicht nicht das ganz große Schnäppchen. Überlege Dir trotzdem, ob sich die In­ves­ti­tion von umgerechnet 2,75 EUR pro Woche nicht lohnt. Andernfalls verdienen die kleinen Automaten in den Straßenbahnen und Bussen der HAVAG besondere Beachtung. Dort bekommst Du Einzel- und Tages­fahr­karten für die Halle-Tarifzone (210) mit ca. 10 Prozent Rabatt. Das ist deutlich günstiger als Vier-Fahrten-Karten. An diesen Automaten kannst Du aber nur mit Geldkarte bezahlen.

Wenn das mit Deiner Bankkarte nicht geht, kauf Dir bei der HAVAG (Automaten oder Service-Center) eine aufgeladene Geldkarte. Die »leeren« Karten gibst Du im Ser­vice-Center zurück. Sie werden wiederverwendet, und Du bekommst den Rest­betrag ausbezahlt.

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Aus der Not eine Tugend machen

Geistes- und Sozialwissenschaftler aller Fächer, vereinigt euch!

2010 war für die MLU wohl kein Jahr, an das man sich be­son­ders gern erinnern wird. Sicher, wir haben eine neue Uni­versi­tätsleitung bekommen, die ein vielversprechendes Pro­gramm präsentiert und sind in dieser Hinsicht personell gut gerüstet. Doch wenn man an die Institute oder in die Finanz­planung der Universität schaut, wird einem schlecht: Un­besetz­te Stellen, große Löcher im Haushalt, so weit das Auge reicht. Dabei ist die Lösung eigentlich so einfach wie genial: Mehr, mehr, mehr