Wichtig
»Man muss das Publikum auch quälen«
Das internationale Kurzfilmfestival »Shortmoves« wird zehn Jahre alt. hastuzeit hat sich mit dem Festivalmitbegründer und künstlerischen Leiter René Langner über Anfänge und Zukunft des Festivals unterhalten.
Mehr, Mehr, MehrWas ist eigentlich die weibliche Form von Nazi?
In unserer Gesellschaft werden Frauen diskriminiert. In der Sprache auch? Über die Macht der Sprache und deren Konfliktpotential.
Mehr, Mehr, Mehr»Als Vorbild fungieren«
Studentisches Engagement scheint aus der Mode zu sein. Es fehlt an Motivation, Geld und Zeit. Ute Larsen (23) verzichtet dafür gern mal darauf, zu schlafen oder zu duschen.
Mehr, Mehr, MehrKein Bock auf Ehrenamt
Der Triftpunkt hat »Schluss gemacht«, und mit ihm erleiden immer mehr studentische Initiativen den Vereinstod. Niemand hat mehr Lust, Zeit oder Kraft, sich zu engagieren. Stimmt das?
Mehr, Mehr, MehrDie Macht an der Universität
Die Professoren haben immer eine Mehrheit. Mitentscheiden können Studenten trotzdem. Sie müssen ihre Chancen jedoch auch nutzen. Über Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation an Hochschulen.
Mehr, Mehr, Mehr… es lebe die Kultusministerin
Birgitta Wolff hatte bis vor kurzem den Lehrstuhl für Internationales Management an der Uni Magdeburg inne und war dort als Wissenschaftlerin und Dekanin tätig. Seit Juni ist sie die neue Kultusministerin Sachsen-Anhalts.
Mehr, Mehr, MehrHalle statt Harvard
Marian Kogler ist 18 Jahre alt und bereits wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik in Halle. Mit 16 Jahren absolvierte er den Bachelor, ein Jahr später war er Diplomingenieur. Für den Berufseinstieg wählte er nun bewusst Halle.
Mehr, Mehr, MehrEngagement hat viele Gesichter
Weißt du, wie viele verschiedene studentische Vereine es in Halle gibt?
Mehr, Mehr, MehrAusgabe Nr. 33 der hastuzeit ist gedruckt und wird ab Montag 2. August verteilt. Alle Artikel werden nach und nach auf die Webseite gestellt, sodass ihr sie auch online lesen und kommentieren könnt.
Gezwitscher
Zwischen Napola und Käseschnitzel
Die Franckeschen Stiftungen sind einer der wichtigsten Orte Halles. Auch zur Nazizeit hatten sie eine bewegte Geschichte.
Ich sitze in der Mensa der Franckeschen Stiftungen, um mich herum sind alle Tische von Studenten beim Mittagessen besetzt. Verdammt, heute ist Redaktionsschluss, und ich habe keinen Artikel zustande gebracht. Etwas über Hochschulpolitik oder studentisches Engagement wäre gut. Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen: »Guten Tag! Dürfte ich mich neben Sie setzen?« Es ist ein rüstiger älterer Herr mit grauem Haar, einem netten Schmunzeln auf den Lippen und einem Tablett in der Hand. Er setzt sich, und wir kommen ins Gespräch. Mehr, mehr, mehr
Aus alt mach neu!
»kunstinbetrieb« lud zu seiner dritten Auflage in die Albert-Schmidt-Straße. In trostlosen Mietskasernen entstand Kunst, die Glaucha belebt.
Zwingerstraße. 19 Uhr. Es regnet in Strömen an diesem Juniabend. Es passt zur Tristesse der Straße, des ganzen Viertels. Schreie in der Ferne. Durch eine Holzabsperrung gelangt man in die Albert-Schmidt-Straße. Vor zwei Wochen noch kahl, kalt und zubetoniert ohne jede Hoffnung auf ein Stück Grün oder Bäume am Straßenrand. Mietskasernen reihen sich aneinander. Ohnehin herrscht hier enormer Wohnungs- und Gewerbeleerstand. Mehr, mehr, mehr
Den direkten Weg gehen
Anstatt sich über die Studiensituation zu beschweren, ergreifen einige die Initiative. Die Studentische Förderinitiative der Naturwissenschaften e. V. bietet zum Beispiel zusätzliche Lehrveranstaltungen an.
Bei den knappen finanziellen Mitteln, die den Universitäten zur Verfügung gestellt werden, bleibt einem manchmal kaum noch etwas anderes, als sich mit den Problemen zu arrangieren. Da heißt es dann morgens, sich schnell einen Platz an der Sonne zu sichern und als erste in den bald überfüllten Hörsaal zu drängen. Mehr, mehr, mehr
Survival of the poorest
Trotz Kindergelderhöhung erinnern die Geldbestände der meisten Studenten an die schönen, weiten, aber leeren Steppen der brandenburgischen Einöde. Da den Studenten mit der Einführung der modularisierten Studiengänge endgültig die Fähigkeit zum selbstständigen Denken genommen wurde, sahen wir uns gezwungen, alle studentischen Sparmöglichkeiten alphabetisch zu ordnen und den Massen zugänglich zu machen.
A
Als Abendbegleitung auf Klassentreffen älterer Damen/Herren erscheinen, die keinen Ehepartner oder Lebensgefährten präsentieren können. Mehr, mehr, mehr
Von Äpfeln und Birnen
Wie zwei Studenten der MLU unter unterschiedlichen Studienordnungen studieren und gleichzeitig einen Roman geschrieben haben.
Zweiundzwanzig Semesterwochenstunden, noch mal so viel Zeit fürs Selbststudium, und ASQ-Module soll man auch noch belegen. So ungefähr sieht’s doch aus für den Bachelor-Studenten, wenn ihm sein Abschluss lieb ist Mehr, mehr, mehr
Irre am Weinberg
Unsere Lehrgebäude haben alle eine Geschichte. Nicole hat die Archive durchforstet und stellt in einer Reihe ihre Recherche-Ergebnisse vor. Letzter Teil: Der Weinberg-Campus
Zahlreiche Weinberge und Weingärten zogen sich seit dem 13. Jahrhundert durch das Gebiet zwischen Heide und Saale. Die gesamte Weinanbaufläche betrug um 1700 etwa 100 Morgen, ging aber ab 1750 stark zurück, als die Weinberge in Obstplantagen umgewandelt wurden. Der Nietlebener Weinberg des Aufklärers und Philosophen Dr. Carl Friedrich Bahrdt zog im 18. Jahrhundert immer wieder Studenten, Akademiker sowie Offiziere und Halloren an. Hier fanden Volksfeste, Trinkgelage und Vorlesungen statt. Bahrdt war mehrere Jahre Privatdozent und fesselte mit seinen Gesprächen und Deputationen teilweise bis zu 900 Zuhörer. Bis 1834 wechselten die privaten Besitzer des Weinberges, bis dann die Landesheilanstalt Nietleben den Platz nutzte. Mehr, mehr, mehr
Andere Länder, andere Sitten
Einheimische und ausländische Studenten berichten von ihren Erfahrungen als Austauschstudis in weltweit unterschiedlichen Hochschullandschaften. Teil 2: Wie es sich lebt in Studentenwohnheimen in Halle und Opole
Freiheit. Das wollte ich immer haben. Zwar bin ich schon alt genug, aber wenn man noch bei den Eltern wohnt und von ihnen finanziell abhängig ist, kann von richtiger Freiheit keine Rede sein. Ich wollte eine andere Lebensweise kennen lernen. So habe ich mich für das Erasmusprogramm entschieden. Mehr, mehr, mehr

Letzte Kommentare