Wichtig
»Wir sind für alle da«
»Halle bleibt!« will nicht nur für die Belange der eigenen Medizin streiten.
Mehr, Mehr, Mehr»Bis jetzt ist noch kein Cent geflossen«
Auch in Halle sind syrische Studierende durch den Bürgerkrieg in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das Landesinnenministerium versucht ihnen Zugang zu BAföG- und Sozialleistungen zu gewähren, doch an der Umsetzung hapert es noch.
Mehr, Mehr, MehrHallewood im Audimax
Einmal pro Woche, donnerstags um 20.15 Uhr, findet im Audimax ein Kinoabend statt. hastuzeit sprach mit Raik Fischer, einem der Organisatoren des Unikinos.
Mehr, Mehr, MehrVerfahrene Szenarien
Drastische Kürzungspläne des Landes sorgen für Unmut an der Martin-Luther-Universität
Mehr, Mehr, MehrWir suchen Eure Zeichen!
hastuzeit sucht Eure Kunstwerke und Kritzeleien, die Ihr während Vorlesungen und Seminaren so produziert!
Mehr, Mehr, MehrHeft 48 der hastuzeit ist am 11. Juni erschienen und wird an Instituten, Bibliotheken und Mensen verteilt.
Gezwitscher
MLU – We Burlesque!
Seit Anfang des Sommersemesters 2013 lädt das Unisportzentrum alle ein, die schon immer nach dem besonderen Pfiff in ihrem Tanzkurs gesucht haben.
Wir haben für Euch Turnhalle, Trainerin und Tanz ganz genau unter die Lupe genommen und uns dabei sogar selbst aufs heiße Pflaster begeben. Circa 15 studierende Exemplare haben den Schritt in den heiß diskutierten Kurs gewagt und sich gesagt: »We burlesque!« Aber wie beim Tanzen gilt auch hier: ein Schritt nach dem anderen. Hier die wichtigsten Punkte zur sexy Sportart an der MLU.Die Trainerin
Ihr Künstlername ist Honey Bell. Wer denkt, diese Frau wurde mit Burlesque im Blut geboren, irrt. Zuerst schlug ihr Herz für RnB und Hip Hop, doch Film, Fernsehen und vor allem Hollywood machen, wie wir bereits von Frau Aguilera wissen, nicht vor RnB-Girls halt. So war der Eindruck dieser Szene mit ihrem Glitzer und dem puren Reiz von Weiblichkeit auf sie so groß, dass sie nicht anders konnte, als ans burlesque Ufer zu tanzen und diesen Kurs ins Leben zu rufen. Die neue Herausforderung als Trainerin des Burlesque-Kurses kam für Honey Bell wie gerufen.
Das Täschchen
Noch nie wurde sich in einem Tanzkurs so sehr die Frage gestellt: »Was bringe ich zum Kurs mit?« Wenn man sich Dita von Teese vorstellt, wie sie zum Kurs geht, dann kommt die Vermutung auf, dass sie keine große Tasche bräuchte. Doch weit gefehlt. Zunächst einmal gibt es keine Kleidungsvorschrift, das heißt, jeder darf und sollte die Kleidung mitbringen, in denen er / sie sich wohl fühlt. Dieses Gefühl kann vom Trainingsanzug bis zum sexy Dessous ausgelebt werden. Es wird empfohlen, sich nach einiger Zeit ein paar Handschuhe, einen Fächer und eine Federboa zu besorgen, da dies elementare Utensilien des Burlesque sind und mit ihnen auch getanzt wird. Es ist schließlich genauso schwer, sich einen Feuerwehrmann ohne Helm und Schutzanzug vorzustellen. Aber Achtung! Einen Kleidungsstopp gibt es doch, der gilt für die Schuhe. Absatzschuhe sind OK, aber da in dem Kurs schließlich das Tanzbein geschwungen wird, sind Pfennigabsätze ein absolutes No-Go. Denn verstauchte oder gebrochene Knöchel könnten den heißen Auftritt ganz schnell abkühlen lassen.
Die Täuschungen
Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass Burlesque darauf abzielt, so schnell wie möglich alle Hüllen fallen zu lassen, bewegt sich dieser Kurs auf ein anderes Ziel zu. Hier soll es zuallererst um das eigene Wohlgefühl und den Reiz von echter, unbearbeiteter Attraktivität gehen. Der Kurs soll keinen Catwalk für Germany«s Next Topmodel darstellen. Mehr, mehr, mehr
Keine leichte Entscheidung
Kommentar zur Haushaltslage des Landes
Ministerpräsident Haseloff hat ohne Frage einen schweren Stand. Die Sparmaßnahmen stießen wie zu erwarten auf heftige Kritik. Vielleicht sogar mehr als er erwartet hatte. Die Stimmung innerhalb der Koalition beginnt zu bröckeln, immerhin entließ Haseloff sogar eine Ministerin. Das Vertrauen vieler Bürger und Studenten in die Landesregierung ist dahin. Von Lügen und Verrat ist da die Rede, teilweise wurden sogar schlimmere Anschuldigungen geäußert. Die einmal getroffene Entscheidung soll nun ein ehemaliger Finanzminister aus Niedersachsen durchdrücken. Ein Sparkommissar, wie seine Kritiker ihn verächtlich nennen.
Dabei steht es außer Frage, dass Sachsen-Anhalt sparen muss. Das Land steht einem enormen Schuldenberg gegenüber. Hinzu kommt, dass die Steuereinnahmen laut einer neuen Schätzung weiter sinken werden. Auch aus den Zuschüssen der EU sowie dem Solidarpakt II sind weniger Einnahmen zu erwarten. Weitere Schulden dürfen die Länder unter normalen Bedingungen nicht mehr machen. Wo also ansetzen?
Die Frage muss zumindest erlaubt sein, ob ein Land mit knapp über zwei Millionen Einwohnern zwei Volluniversitäten benötigt. Fast alle Regierungsbezirke im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen haben mehr Einwohner. Nur einer davon verfügt über zwei Universitätskliniken, der Bezirk Düsseldorf mit über 5 Millionen Einwohnern. Natürlich ist Sachsen-Anhalt ein Flächenland, und man kann wohl kaum erwarten, dass die gesamte Versorgung durch einen Standort gewährleistet werden kann. Doch schon in Leipzig befindet sich, im Freistaat Sachsen gelegen, ein weiteres Universitätsklinikum. Mehr, mehr, mehr
Nicht nachlassen!
Kommentar zur Beteiligung an den Demonstrationen
Am 15. Mai war wieder mal eine Demo, maximal 3000 Leute waren da. Wenig, wenn man bedenkt, um was es geht. Warum bleibt Ihr zuhause, geht Sport machen, lernt? Für all das habt Ihr noch 364 andere Tage im Jahr Zeit.Denn natürlich hat sich das Thema »Erhalt der Universität« nicht erledigt, nur weil die Uniklinik gerettet scheint. Ein Klick im Internet, und man kann dies sehen. Denkt Ihr, dass man mit einer Demonstration seine Pflicht erfüllt hat? Die Uniklinik bleibt wohl, das hat der erste Protest erreicht, aber die anderen Kürzungen sind nach wie vor aktuell und sollen laut Haseloff durchgezogen werden. Die Folgen sind vielfach benannt: Weniger Studenten wären die Folge, daraus folgen Einnahmeeinbußen in Kultur, Wirtschaft, Gastronomie etc. Glaubt Ihr wirklich, das würde man in Halle nicht spüren? Lebensqualität nennt man das. Kümmert das irgendjemanden? Euch ja offenbar nicht!
Gut, vielen geht es in erster Linie um das eigene Studium, wen interessiert schon die Kultur? Karriere und so ist da natürlich wichtiger… klar. Aber auch dafür hat das alles Folgen. Mal ein Beispiel: Wenn hier wie dort Doktorandenstellen wegfallen oder schlechter bezahlt werden, geht das auf Kosten der Lehre, weil etwa Praktika oder Tutorien nicht betreut werden können. Und ganz nebenher – das sei mal erwähnt – reden wir von Stellen, die wir, die heutigen Studenten, in zwei, drei Jahren unter Umständen besetzen wollen. Ich glaube nicht, dass es ideal für unsere Ausbildung oder auch Karriere wäre, wenn da einiges wegfällt … Ihr? Mehr, mehr, mehr
Mal eben wählen und dann zur Party
Am 14. Mai fingen wir einige Studierende ab und fragten sie, warum sie an der Hochschulwahl teilgenommen haben – oder auch: warum nicht.
Lange Warteschlangen vor den Wahllokalen waren am Vormittag noch nicht zu beobachten: die Bereitschaft und Euphorie der Studierenden, an der Wahl teilzunehmen, war sehr begrenzt. Viele hatten nur durch Zufall von ihren WG-Mitbewohnern von der Wahl gehört. Vom Infoabend, an dem sich Kandidaten verschiedener politischer Hochschulgruppen präsentierten, hatte keiner unserer Befragten erfahren.Zur Wahl standen Vertreterinnen und Vertreter des Rings Christlich-Demokratischer Studenten, der Juso-Hochschulgruppe, der Offenen Linke Liste, der Liberalen Hochschulgruppe und der Grünen Hochschulgruppe, aber auch viele unabhängige Kandidatinnen und Kandidaten. Sitze waren in Studierendenrat und Fachschaftsräten sowie in den universitären Gremien (Senat und Fakultätsräte) zu vergeben. Zwar stieg die Wahlbeteiligung in diesem Jahr von 18 auf ca. 22,5 Prozent an, doch viele Wähler fühlten sich »sehr schlecht« bis »gar nicht« über die verschiedenen Hochschulgruppen und Kandidierenden informiert. Desgleichen kannten viele Wähler nicht die Hintergründe, Bedeutung und Konsequenzen der Hochschulwahl. So kam es vor, dass einige Wähler Kandidaten nur wegen ihres »sympathischen Namens« gewählt und vor der Wahl noch Kommilitonen oder Kommilitoninnen angerufen hatten, um in Erfahrung zu bringen, ob sie genauere Informationen über die Wahlkandidaten und deren Ziele hätten. Doch bei unserer kleinen Umfrage kannten sich immerhin vier Leute sehr gut aus.
Jeder hatte andere Hoffnungen, wenn er sein Kreuzchen gesetzt hatte. Benjamin, ein Geographie- und Politikstudent, wünschte sich, »dass die Leute sich stark machen gegen die, die für die Kürzungen sind und der CDU nahe sind.« Noch genauer wurde Alfred (Geschichte/Ethnologie): »dass der RCDS nicht gewählt wird und auch nicht die Linken und die Liberalen.« Mehr, mehr, mehr
Was macht der Prof auf dem Sofa?
Das neue Projekt »Sofaklub« der Interessenvertretung Lehramt sorgt für Gesprächsstoff
Professor Dr. Georg Breidenstein wirkt wie gemacht für die angenehm entspannte Atmosphäre des gemütlich eingerichteten Raumes im Hinterhof der Großen Steinstraße 30. Mit viel Kerzenlicht, orientalischem Teppich, den urigen Holzbalken und musikalisch unterstützt von der leichten Akustikmusik der Band »Moderate Bounce« konnte ein wirklich beruhigendes Wohnzimmerflair geschaffen werden. In ziemlich kitschigen, blauen Pantoffeln hat der Schulpädagoge auf dem blauen Korbsofa Platz genommen. Vor ihm sitzen rund vierzig gespannte Gesichter auf zusammengewürfelten Stühlen und Sesseln. Neben ihm Moderator Emanuel Korb, der sich ebenso nicht zu schade für ein Paar netter brauner Pantoffeln ist.Es ist Dienstag, 20.00 Uhr, und das Prinzip schnell erklärt: Dozent sitzt einen Abend lang auf dem Sofa und berichtet, was das eigene Forscherherz höherschlagen lässt. Alles in netter, ungezwungener Runde. Eine völlig neue Idee. Erstmals wird Lehramtsstudenten und Interessierten die Gelegenheit geboten, sich gemeinsam über die wirklich wichtigen Fragen des Lehrerberufs auszutauschen, und zwar mit den eigenen Dozenten, die nicht nur Rede und Antwort stehen, sondern auch aktiv an der Vorbereitung des Projektes mitgewirkt haben. Mehr, mehr, mehr
Programme zur Hochschulwahl 2013
Am Dienstag, den 14. Mai 2013, finden an der MLU von 9.00 bis 17.00 Uhr Hochschulwahlen statt. Viele der Kandidatinnen und Kandidaten treten dabei auf spontan gebildeten Wahlvorschlägen oder gemeinsamen Wahlvorschlägen der gesamten Fachschaft an. Doch daneben gibt es bei uns auch die politischen Hochschulgruppen, deren Kandidat(inn)en sich auf ein gemeinsames Wahlprogramm geeinigt haben. Hier eine kleine Übersicht. Mehr, mehr, mehr
Kandidaten für den Senat 2013
Auf dieser Seite stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Senat der Martin-Luther-Universität am 14. Mai 2013 vor. Texte und Bilder stammen von den Kandidat(inn)en selbst. Bei der Senatswahl könnt Ihr Kandidat(inn)en aus allen Fakultäten wählen. Mehr, mehr, mehr




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