Texte mit Tags ‘Unisport’

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Jun 2018 hastuUNI Pinnwand 0

Unisport wird teurer

Ab dem kommenden Wintersemester werden sich die Beiträge für einige Sportkurse an der Uni erhöhen. Bei manchen Kursen geht es um 5 Euro, andere beitragsfreie, wie z.B. Fußball oder Volleyball, sollen nun erstmals 10 Euro pro Semester kosten. Dies wurde in der Senatssitzung am 13.06. mit absoluter Mehrheit beschlossen. Als Grund wurde die erwünschte bessere Bezahlung der Trainer*innen und der höhere Bedarf an Betreuung der Sportkurse genannt. Auf die Frage von Lukas Wanke, ob das Geld nicht statt von den Studierenden von der Uni direkt kommen könne, antwortete Markus Leber (Kanzler): »Unisport sei keine Kernaufgabe der Uni, lediglich ein ‚top on». Außerdem seien die Beiträge im Vergleich zu den Angeboten anderer Unis und auf dem Markt noch gering«. Die Sorge, dass die Nachfrage nun sinken und dadurch am Ende weniger Geld für die Beschäftigten herauskommen könne, bestehe laut Kanzler nicht.

Jan 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 63 0

Nashörner spielen Basketball

Sie sind jung, dynamisch und haben sich mit dem Aufstieg in die 2. Basketball-Regionalliga in der Saalestadt einen Namen gemacht – die USV Halle Rhinos.

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Foto: Ina Tänzer

Nach dem letzten Spiel herrscht gute Stimmung beim Training der 1. Herrenmannschaft des Unisportvereins. »Das war ein tolles Teamspiel am Wochenende«, meint Marcus Zawatzki, Center und Urgestein der Rhinos, während er versucht, mit einem Wurf das orangefarbene Leder im Korb zu versenken. Auch Martin Pötschke, Kapitän der Mannschaft, freut sich über den Sieg: »Zur Halbzeitpause waren uns die Berliner noch mit zwei Punkten auf den Fersen, umso größer war dafür die Freude, als wir nach der zweiten Spielhälfte mit gutem Teambasketball den zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren konnten.« Vergangenen Samstag konnten die Berlin Baskets erfolgreich mit 81:68 bezwungen werden. Damit stehen die Nashörner mit drei Siegen und vier Niederlagen nun auf Platz 6 von 13 im oberen Mittelfeld der Liga.

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Okt 2015 Allgemein hastuUNI 0

Protestaktion vor der Senatssitzung

Am 7.Oktober fanden sich gegen 14:15 viele Studierende vor dem Hallischen Saal ein. Dort empfingen sie mit Plakaten die Senatoren, die zu ihrer Senatssitzung gingen. Die Studierenden setzten sich für den Erhalt des Kraftsports an der MLU ein.

Rechts: Kanzler Markus Leber, Mitte: Detlef Braunroth USZ, Links: Malte Berthold

Vor der Senatssitzung, die um 15 Uhr stattfand, hat der Kanzler Markus Leber das Gespräch mit den protestierenden Studierenden gesucht. Malte Berthold, studiert Medizinischen Physik. Er ist Übungsleiter und Trainer für die Ruderer und Taucher. Heute sprach er mit dem Kanzler über die Schließung des Kraftraumes im Brandbergweg 23. Weiterhin hat sich der Leiter des Universitätssportzentrum, Herr Braunroth, am Gespräch beteiligt. Zu allererst schildert Herr Braunroth die Lage im den Kraftraum am Brandbergweg 23. Das Haus ist marode und wird Ende Oktober geschlossen. Bis zum 17.Oktober dürfen die Studierenden noch trainieren, ab da werden die Geräte abmontiert und eingelagert. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

Drei…zwei…eins…JUGGER

Seit einiger Zeit erregt ein relativ moderner Sport die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Von manchen als bloßer Trendsport abgetan, von anderen als wichtiger Bestandteil der Freizeit angesehen, tritt ein Exot auf den Plan, der gar nicht mehr so fremdartig ist, wie es vielleicht den Anschein hat.

Jugger 2_Til Norge

Steht man zum ersten Mal am Spielfeldrand und schaut den begeisterten Sportlern beim Ausüben der Sportart Jugger zu, gehen einem viele Gedanken durch den Kopf, die irgendwo zwischen der Fremdartigkeit und der Frage, ob überhaupt so etwas wie Spielregeln existieren, liegen. Man ist interessiert, verwirrt oder beides, doch seinen Blick abzuwenden fällt mit jeder Minute schwerer.

Dabei ist Jugger nicht erst eine Erfindung der vergangenen Jahre. Bereits 1993 zum ersten Mal gespielt, ist der Ursprung in dem australischen Film
»Jugger, Kampf der Besten« zu suchen, allerdings ohne postapokalyptischen Hintergrund und in einer wesentlich weicheren Spielweise. Seit dem Sommersemester 2015 hält Jugger auch Einzug in den Universitätssport der MLU durch das Team »Jugglers Jugg«. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

„Haut feste drauf»

»Herzlich willkommen. In diesem Semester werdet ihr verschiedenste Kampf-und Schlagtechniken im La Familia Fightclub kennenlernen.« So oder so ähnlich lautete die sehr freundliche Begrüßung zum Unisportkurs »Kickboxen«.

Kickboxen 1_Katja Elena Karras

Foto: Katja Karras

Punkt 17 Uhr, wie jeden Montag, standen wir in einer Reihe dem Trainer gegenüber, um uns gegenseitig zu verneigen und mit einer lockeren Laufschule zu beginnen. Für fünf Minuten im Kreis laufend erst Kniehebelauf, Anversen, Arme kreiseln, Arme federn, Nachstellschritte, lockeres Schattenboxen und Hockstrecksprünge. Bei allen lief bereits jetzt der Schweiß. »Ich werde euch topfit machen«, rief uns der Trainer zu und forderte uns auf, Boxhandschuhe und Pratzen (diese schützen unsere Hände vor Schlägen) zu holen.

Das erste Mal boxen, mit null Erfahrung. »Ihr lasst die Arme die ganze Zeit oben und haltet die Hände vor eurem Gesicht und führt dann zuerst mit der linken Hand einen geraden Schlag auf die rechte Hand eures Partners aus, und mit der anderen Hand schlagt ihr auf die Linke eures Partners.« Mehr, mehr, mehr

Jul 2015 hastuPAUSE 0

XLETIX

Wie sich 27 hallische Studierende freiwillig 15 Kilometer durch Eiswasser, Sand und Matschkuhlen quälten.

XLETIX_Fotografin Jennifer Jahn

Foto: Jennifer Jahn

Am 30. Mai fand in Kallinchen, einem Dorf in der Nähe von Berlin, eine XLETIX-Challenge statt. Ein 27-köpfiges mutiges Läuferteam der MLU schloss sich zusammen, um auf einer 15 Kilometer langen Strecke mit mehr als 25 Hindernissen sein Durchhaltevermögen unter Beweis zu stellen. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Nicht bloß Seilspringen

Was als Kinderspiel begann, wurde zu einem eigenen Sport. Das Unisportzentrum der MLU bietet seit neuestem Rope Skipping an.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Wie anstrengend und geduldsfordernd das Studium sein kann, werden die meisten Studenten bestätigen können. Zum Glück bietet das Unisportzentrum eine riesige Auswahl an Möglichkeiten zum Abbau von Stress und zum seelischem Ausgleich. Sich bei dem Angebot entscheiden zu müssen, kann ziemlich schwer sein. Warum nicht Rope Skipping?

Was ist Rope skipping?

Wenn man die Leute fragt, was Rope skipping ist, kommen häufig fragende Blicke. Erklärt man, dass dies Seilspringen wörtlich übersetzt heißt, kennen es alle als Kinderspiel oder als Übung im Schulsport. Aber es ist mehr als das. Es ist unglaublich vielseitig mit unzähligen akrobatischen Elementen. Dabei kann man sowohl einzeln als auch in einer Gruppe zusammen springen, was die einzelnen Disziplinen Single, Double Dutch und Wheel darstellt. Obwohl dieser Sport eher unbekannt ist, existieren sowohl Einzel- als auch Mannschaftswettkämpfe. Mehr, mehr, mehr

Mrz 2014 hastuPAUSE Nr. 52 0

Lucky Lindy hops the Atlantic

Wir befinden uns im New York der Zwanzigerjahre. Anlasslich des ersten Non-Stop-Flugs von New York nach Paris feiern die Menschen im Savoy Ballroom den Piloten Charles Lindbergh.

Auf der ausgelassenen Feier zu Ehren des Atlantiküberquerers ist auch George »Shorty George« Snowden anwesend, der an diesem Tag eine ungewöhnliche und neue Art zu tanzen zeigt. Auf Nachfrage der Journalisten nach dessen Tanzstil antwortet dieser: »I«m doin« the Hop … the Lindy Hop!« So oder so ähnlich kam es wohl zu dem Namen »Lindy Hop«, wobei diese Geschichte die Lieblingsvariante der 34-jährigen Johanna, Leiterin des Unisportkurses Lindy Hop, ist. Gemeinsam mit Tobias, 38, bringt sie seit zwei Semestern tanzbegeisterten Studenten den Lindy Hop bei. Als Weiterentwicklung des Charleston und Vorstufe des Rock «n« Roll verbindet Lindy Hop tänzerische und akrobatische Elemente zu fetziger Swing-Musik. Tobias, der schon mehrere Jahre der Tanzpartner von Johanna ist und schon vor Lindy Hop viele Jahre tänzerische Erfahrungen gesammelt hat, erklärt uns gleich zu Anfang, dass es sich bei Lindy Hop um einen »social dance« handelt. Lindy Hop ist eine Tanzrichtung, die Spaß und Sport optimal vereint. Die zwei Hauptelemente des Tanzes, Körperspannung und Führung, sind dabei unabdingbar und bieten eine solide Grundlage zum Tanzerfolg. Aufbauend auf die Grundschritte führt der Unisportkurs bis hin zu den sogenannten »Aerials« (akrobatische Figuren während des Tanzes). Johanna begeistert am Lindy Hop vor allem das Miteinander sowie das aufeinander Abstimmen, was führen und geführt werden betrifft. Sie kann ganz bei sich selbst sein und fühlt sich wohl, was wiederum sicherlich über die Dauer der Tanzstunde hinaus geht. Wer nun Lust bekommen hat, das Tanzbein zu schwingen oder dies zu lernen, sollte sich den zu Unrecht viel zu unbekannten Lindy Hop auf jeden Fall für das nächste Semester vormerken.
Beim Sportlerball am 24. Januar war neben vielen anderen Tanzkursen vom Orientalischen Tanz bis Hip Hop auch der Lindy Hop-Kurs beim Programm dabei.

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