Texte mit Tags ‘Uni Halle’

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Jan 2016 hastuUNI Pinnwand 0

Menschenkette in der Steintorbibliothek

Studierendenrat, RCDS, GHG, und Jusos riefen am 27.Januar zu einem Flashmob auf.

Gegen 15 Uhr versammelten sich einige Studierende um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Auslöser war ein rassistischer, islamophober Angriff auf eine Studierende mit Kopftuch auf dem Universitätsplatz. Niemand hatte dieser Person geholfen. An der Universität hängen auch hin und wieder Plakate mit »menschenverachtenden Inhalten«, wie auf der Seite des Sturas nachzulesen ist. Mehr, mehr, mehr

Jan 2016 hastuUNI Heft Nr. 63 0

Freundschaft im Hörsaal

Seit diesem Wintersemester können Flüchtlinge an der MLU als Gasthörer Veranstaltungen besuchen. Als Tandempartner helfen Studierende ihnen nicht nur durch den Uni-Alltag.

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Illustration: Katja Elena Karras

Die beiden Löwen auf dem Uniplatz sind in Sonnenlicht getaucht. Es ist vielleicht der letzte lauwarme Spätsommertag, ziemlich erstaunlich im November. Eine kleine Menschentraube hat sich vor dem Löwengebäude gebildet. Auf den Treppenstufen sitzen eine Frau und ein Mann, ihre Köpfe auf die Beine gelegt und die Augen geschlossen. Der 20-jährige Khaled stammt aus Syrien. Er ist einer von 51 Flüchtlingen, die sich dieses Wintersemester als Gasthörer an der Uni eingeschrieben haben. Neben ihm sitzt die Geographiestudentin Isabell Klipper, die Khaleds Tandempartnerin ist und ihn durch den Unialltag begleitet. Khaled, der vor dem Krieg in Syrien geflohen ist, hat durch einen Freund von dem Projekt erfahren und besucht jetzt Kurse in Wirtschaftsgeschichte und Medienwissenschaften.

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Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 54 0

»Hey – so eine Idee müsste man mal haben!«

In einem Workshop von Univations können Studierende ihre unternehmerischen Fähigkeiten entdecken.

Foto: Dennis Wilkinson (CC BY-NC-SA 2.0) www.flickr.com/photos/djwtwo/8331524425/

Foto: Dennis Wilkinson (CC BY-NC-SA 2.0) www.flickr.com/photos/djwtwo/8331524425/

Wenn man geniale Geschäftsideen betrachtet, wie zum Beispiel »mymuesli«, die mit der »einfachen« Idee eines individuellen Müsli-Zusammenstellens via Internet erfolgreich geworden sind, dann denkt man sich: »Hey – so eine Idee müsste man mal haben!«

Das unternehmerische Denken, das dafür erforderlich ist, bietet eine große Faszinationskraft.

Am 12. April 2014 hat der Univations-Gründerservice in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität den Workshop »Unternehmerische Kompetenz – Selbstanalyse für Deine berufliche Zukunft« angeboten, um Studierenden aller Fachrichtungen, Freiberuflern und Gründern die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Unternehmergeist kennenzulernen und mehr über den Ablauf einer Unternehmensgründung zu erfahren. Mehr, mehr, mehr

Mai 2014 Allgemein hastuUNI Nr. 54 0

»Die Regierung hat Angst, ihr Gesicht zu verlieren«

Felix Schiedlowski vom »Aktionsbündnis MLU – Perspektiven gestalten« organisierte die letzte Kürzungsdemo mit. Im Interview spricht er über den Protestwillen der Studierenden und den Unwillen der Landesregierung, die Sparpolitik endlich zu beenden.

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Felix Schiedlowski (19) organisierte die letzte Kürzungs-Demo im Aktionsbündnis mit.

Foto: Markus Kowalski

Laute Musik, Partystimmung und rund 6000 Demonstranten. Wie erfolgreich war für dich die Demo?

Vom Zuspruch der anwesenden Demonstranten her war das sehr erfolgreich. Mit so vielen Leuten hatten wir nicht gerechnet, weil wir erst einmal nicht einschätzen konnten, wie bereit die Studierenden zum Protest nach den Großdemos noch sind. Die Zahl der Demonstranten hatte sich bei den letzten Demos immer so zwischen 3000 und 7000 Studierenden bewegt.

In Leipzig kommen die Aktionen gegen die Kürzungen nur schwer in Gang. Sind die hallischen Studierenden protestwilliger?

Wir hoffen natürlich, dass das Mobilisierungspotential steigt. Die Demo hat schon gezeigt, dass die Studierenden jetzt mehr mobilisiert sind und gemerkt haben, dass die geplanten Kürzungen nahezu alle Fachbereiche betreffen. Man hat ja gesehen, dass die bedrohten Institute mobil machen, auf der Demo vertreten sind und eigene Aktionen organisieren. Wir glauben schon, dass das Interesse jetzt gestiegen ist und wir weiterhin mit vielen Studierenden Druck gegen die Landesregierung machen können.
Die Lautsprecher auf der Demo wurden bis zum Anschlag aufgedreht, die Stimmung der Redner war gereizter als bei der vorherigen. Wie laut muss der Protest noch werden, bis euch die Landesregierung hört?
Das fragen wir uns auch. Wir denken, dass die Protestwelle, die jetzt schon ein Jahr lang ging und zigtausend Studierende in ganz Sachsen-Anhalt auf die Straße gebracht hat, längst laut genug sein müsste. Gleiches gilt für die Protestwelle der Kulturschaffenden, die schon seit einem Jahr zuhauf Demonstrationen in Halle, Magdeburg und Dessau machen. Es ist schon erstaunlich, dass sich da bei der Landesregierung so wenig bewegt.

Was glaubst du persönlich, wieso die Landesregierung den Sparkurs weiter fortsetzt?

Das ist eine schwierige Frage, weil die Kürzungspläne offensichtlich gegen jeden Sinn und Verstand sind. Ich glaube, dass es einerseits Kräfte in den Parteien gibt, die denken, dass es diesem Bundesland besser geht, wenn man alles bis zum Anschlag totspart. Für die ein schuldenfreies Sachsen-Anhalt das A und O ist, ohne nach den Folgen dieses Bildungs- und Kulturabbaus zu schauen. Andererseits hat die Landesregierung einfach Angst, ihr Gesicht zu verlieren. Die Regierung will mit aller Macht vorspielen, dass sie sich eben nicht getäuscht haben.

Würdet ihr denn die Landesregierung loben, wenn sie die Kürzungspläne jetzt zurücknehmen würde?

Ja, natürlich. Uns geht es nicht darum, Haseloff, Möllring, Dorgerloh und Bullerjahn persönlich anzugreifen. Wir sind auch nicht in dem Bündnis, weil wir die SPD oder die CDU in Sachsen-Anhalt prinzipiell so blöd finden. Wir engagieren uns in dem Bündnis, weil uns diese konkrete Politik nicht gefällt und wir diese für brandgefährlich halten. Unser Ziel ist nach wie vor, dass die Kürzungen zurückgenommen und die Bildung anständig ausfinanziert wird. Wenn wir das erreicht haben, loben wir auch die Landesregierung.

Was habt ihr für den 20. Mai geplant?

Das soll vor allem ein bundesweiter Protesttag werden, weil es im Bildungsbereich in ganz Deutschland Kürzungen gibt. Fast ohne Ausnahmen sind Universitäten und Theater überall von diesen Sparplänen betroffen. Mit dem Kooperationsverbot und der Schuldenbremse ist das aber ein Problem auf Bundesebene. Wir werden präsentieren, warum diese Kürzungen sinnfrei und gefährlich sind. Dabei werden wir versuchen darzustellen, wie es anders geht und warum es nicht notwendig ist zu kürzen. Wie wir das genau machen, ist noch in Planung.

Stellt ihr also einen alternativen Haushaltsplan für das Land auf, der ohne die Kürzungen auskommt?

Seit es dieses Bündnis gibt, argumentieren wir gegen eine Landesregierung, die Strukturpläne aufstellt, Pressemitteilungen erstellt und sagt, dass es gefährlich wäre, wenn Sachsen-Anhalt so viel Geld für die Bildung ausgibt. Das ist einfach grundfalsch: Das Land gibt erstens nicht viel für die Bildung aus, und zweitens kommt durch die Universitäten als Wirtschaftsfaktor viel mehr Geld rein, als diese Landesregierung auch nur annähernd die Universitäten gegenfinanziert. Mit diesen Argumenten versuchen wir immer wieder anzukommen. Fraglich ist, wann diese Argumente endlich in der Landesregierung gehört werden.

Hat die Landesregierung schon mal mit euch gesprochen?

Zu Beginn des Protests, als die ersten Demonstrationen aufkamen, gab es Gespräche mit dem Ministerpräsidenten. Aber das waren Alibi-Gespräche, in denen man uns angehört hat und gefragt hat, was denn unser Problem sei. Aber als Gesprächspartner oder als Protestmasse hat man uns nicht ernst genommen. Seit längerer Zeit gab es nun keine Gespräche mehr.

Ihr habt den »Bildungsstreik 2014« groß proklamiert. Wie soll der aussehen? Soll die Uni wie 2009 mit einem Sitzstreik besetzt werden?

Unser Anliegen soll auf jeden Fall deutlich werden. Wir setzen dabei auf verschiedene Aktionsformen. Demonstrationen sind auf der einen Seite wichtig, um viele Studierende und Mitarbeiter hinter sich zu haben. Auf der anderen Seite sollten wir mit radikaleren Aktionen zeigen, dass man uns nicht mit einfachen Versprechungen abspeisen kann. Aber die Organisationsteams des Bildungsstreiks werden das noch besprechen und koordinieren. Im Gegensatz zu 2009 soll die Beteiligung ähnlich groß werden, aber jetzt mit klaren Forderungen und einer besseren Struktur.

Dez 2013 hastuUNI Nr. 51 0

Vollprogramm mit Abstrichen

Das Career Center der Universität darf aufatmen. Auch im neuen Jahr wird es als Bindeglied zwischen Studierenden, Unternehmen und Arbeitsmarkt vermitteln und beraten.

Lange war die Zukunft des Career Centers unklar, da ab Januar 2014 die finanzielle Förderung durch den Europäischen Sozialfonds ausläuft. Nun wird es im nächsten Jahr aber doch weitergehen, zwar mit nur einer unbefristeten und zwei befristeten Arbeitsstellen, jedoch sollen die Beratungsgebiete nicht eingeschränkt und weiterhin Seminare und Workshops organisiert werden. »Das breite Spektrum der sich daraus ergebenden Synergieeffekte der verschiedenen Dienstleistungen macht den Erfolg aus«, erklärt Tino Schlögl, Berater beim Career Center. Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 hastuPAUSE Nr. 50 0

Warum Halle richtig ist

Illustration: Han Le

Illustration: Han Le

Die Spardebatte an unserer Universität überstrahlte in den letzten Monaten vieles. Viele von Euch werden davon gehört und gelesen haben, als sie sich für eine Universität entschieden haben. Möglich, dass manche sich verunsichern ließen, ob Halle die richtige Entscheidung ist. Einige von Euch fragen sich das vielleicht sogar generell, unabhängig von Kürzungen und sparenden Politikern. Die Redaktion der hastuzeit nennt Euch hier in mehreren Beiträgen sehr unterschiedliche Gründe, warum Eure Entscheidung richtig war. Mehr, mehr, mehr

Jul 2013 hastuUNI Nr. 49 0

Sommer, Sonne, Strand … und Kürzungen?

Zum aktuellen Stand der Diskussionen und Proteste

Foto: Bertolt Marquardt

Foto: Bertolt Marquardt

Das Semester neigt sich dem Ende zu, die Klausuren rücken so langsam näher, wieder einmal wird schmerzhaft klar, dass keiner der Vorsätze vom Semesterbeginn die ersten Vorlesungswochen überlebt hat: Auch diesmal hat man nicht früher mit dem Lernen angefangen und auch nicht mehr mitgeschrieben. Wahrscheinlich ist der eine oder andere auch voll Vorfreude nach Klausurstress auf einen entspannten Sommer in der Heimat.

Die Kürzungsdebatte in Kultur und Hochschulen bleibt aber auch über die Sommermonate aktuell und wichtig. Nicht ausgeschlossen, dass die Politik die Abwesenheit vieler Studenten nutzen möchte, um ungeliebte Maßnahmen durchzudrücken. Gute Gründe also, Halle die kommenden Wochen nicht völlig auszublenden.

Was gibt es vom Hochschulbündnis?

Auch wenn man im Zuge des Hochwassers nicht mehr so viel gehört hat, die Kürzungspläne liegen weiterhin auf dem Tisch. Haseloff jedenfalls hat am 21. Juni in einer Regierungserklärung seinen Willen bestärkt, massiv zu kürzen. Nach wie vor geht es um 50 Millionen Euro bis 2025. Denkt und rechnet man diese Zahlen zu Ende, könnten in Halle allein für die Uni-Klinik und MLU 46 Professuren wegfallen (von aktuell 350). Bei der Burg Giebichenstein wären es noch mal acht. Mehr, mehr, mehr

Feb 2013 hastuUNI Nr. 46 0

Als Zivilist zur MLU

Studierende auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München.
Foto: Presse und Kommunikation UniBw München

Michael (29) studiert Accounting, Taxation und Finance. Nachdem er sich zehn Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet und dort sein Diplom in Staatswissenschaften gemacht hat, kommt der Hauptmann für zwei Jahre in seine Heimatstadt zurück.

Wie ist es, nach zehn Jahren wieder zurück in Halle zu sein?

Es ist ein gutes Gefühl, wieder zuhause zu sein. Man hat wieder mehr Zeit für seine Freunde, und die ganze Pendelei fällt weg. Bis jetzt ist noch alles schön …

Bei deiner Qualifikation hättest du sicher auch ohne ein weiteres Studium Arbeit gefunden, warum studierst du weiter?

Es ist so, dass ich noch zwei Jahre lang einen großzügigen Anteil meines letzten Gehalts weiterbezahlt bekomme, da wollte ich einfach den Spaß am Studium mit meiner persönlichen Fortbildung und dem Studentenleben optimal kombinieren. Ich will mir einfach noch eine kleine Auszeit gönnen, bevor ich dann wieder anfange zu arbeiten. Mehr, mehr, mehr

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