Texte mit Tags ‘Stipendium’

Okt 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 80 0

Das Stipendium – eine sinnvolle Alternative zum BAföG

Spätestens wenn man sich für ein Studium entschieden hat, stellt sich die Frage, wie das Ganze finanziert werden soll. Eine erste Anlaufstelle ist das BAföG-Amt. Dort gibt es jedoch nur ein Darlehen, das nach dem Studium teilweise zurückgezahlt werden muss. Hier stellen wir Euch eine Alternative vor: Das Stipendium.

Illustration: Lisa Kollien

Die im Folgenden beschriebenen dreizehn Stiftungen und Förderungswerke werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

Alle Organisationen vereint, dass sie Studierende mit großem gesellschaftlichen Engagement, sicherem Auftreten und überdurchschnittlichen Leistungen auszeichnen und fördern.

Möglich ist es, sich bei mehreren Werken zu bewerben – allerdings sollten diese den individuellen Neigungen entsprechen. Wird man zum Beispiel in zwei Werken aufgenommen, darf nur von einem eine finanzielle Unterstützung angenommen werden. Auch eine Doppelförderung mit dem BAföG ist rechtswidrig und führt zu Sanktionen und Rückzahlungen. Mehr, mehr, mehr

Jul 2013 hastuUNI Nr. 49 0

Keine Ahnung, was ich jetzt essen soll

In einigen Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist Korruption noch immer weit verbreitet. So auch an ukrainischen Universitäten.

Einige Studenten aus der Ukraine berichten von ihren Erfahrungen mit Korruption und Willkür. Ihre Namen wurden im Folgenden geändert, so dass sie keine Nachteile von diesem Artikel davontragen.

(Anm.: Das Notensystem in der Ukraine ist dem deutschen entgegengesetzt. Somit ist 1 die schlechteste Zensur und 5 die beste.)

Veronika, 21: Ich bin die beste Studentin meiner Universität und bekomme ein speziell erhöhtes Stipendium. Ein Bild von mir hängt sogar an der Wand, wo die besten Mitarbeiter und Studenten hängen. Bezahlt habe ich noch nie für Noten. Jedoch jetzt, wo für den Masterstudiengang nur ein Drittel Plätze für uns angeboten wird und die Kinder reicher Leute da sowieso schon Vorrang vor den gut Lernenden haben, versucht man bei den Prüfungen die Fragen so zu stellen, dass, egal was man antwortet, die Note um ein bis zwei Punkte tiefer wird. Mehr, mehr, mehr

Dez 2010 hastuUNI 0

»Die Bedingungen müssen besser werden«

An der Finanzierung des Deutschlandstipendium sollen sich auch Unternehmen beteiligen. Im Süden Sachsen-Anhalts ist die Industrie- und Handelsammer Halle-Dessau die Interessenvertretung der Wirtschaft. hastuzeit sprach mit Dr. Simone Danek, der Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung der IHK.

Simone Danek im Gespräch (Foto: Tom Leonhardt)

Frau Dr. Danek, die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau und Magdeburg haben seit 2009 eine gemeinsame Stipendieninitiative für Sachsen-Anhalt. Was soll damit erreicht werden?

Wir wollen Unternehmen und Studierende oder Studieninteressierte zusammenbringen. Auf der Online-Plattform kann man sich direkt bei einem Unternehmen bewerben. Wenn man seine Studienrichtung eingibt, bekommt man Kontakt zu Stipendiumsgebern und kann sich dann mit ihnen in Verbindung setzen. Für die Unternehmen ist es natürlich gut, um Nachwuchs zu werben. Der Stipendiat muss sich nämlich nach dem Studium zwei Jahre an das Unternehmen binden. Er wird allerdings auch die ganze Zeit unterstützt und hat zudem einen Arbeitsplatz sicher. Mehr, mehr, mehr

Dez 2010 hastuUNI 0

»Voll und ganz der Masterarbeit widmen«

Christian Herschbach studiert im dritten Semester einen Physikmaster und gehört zu den besten Physikstudenten seines Jahrgangs. Um sich sein Studium leisten zu können, musste er nebenbei jobben. Jetzt hilft ihm ein Stipendium.

Christian Herschbach bekommt seit Oktober 2010 ein Leistungsstipendium vom Chemiekonzern Dow.

Hallo Christian, Du wurdest von einem der größten Konzerne der Region ausgewählt und bekommst seit Oktober das Dow-Leistungsstipendium. Wie hast du dich dafür beworben?

Die Initiative ging eigentlich von meiner Professorin aus. Sie hat mir geschrieben, dass sie mich für das Stipendium vorschlagen möchte. Ich war natürlich nicht abgeneigt und habe ihr alles geschickt, was benötigt wurde. Sie hat dann noch ein Schreiben fertig gemacht und alles hingeschickt.

Und dann begann das Warten?

Ja. Ungefähr zwei Monate später schrieb mir die Graduiertenförderung, dass ich das Stipendium bekommen habe.

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Dez 2010 hastuUNI 0

»In den Kinderschuhen«

Jana Wiedemann arbeitet seit dem 20. Oktober 2010 in der Stabstelle des Rektorats. Sie ist die neue Alumni-Beauftragte und arbeitet nun daran, das Ehemaligennetzwerk der Universität auszubauen und zu beleben. Hastuzeit sprach mit ihr über die Erfolgsaussichten und das Deutschlandstipendium.

Alumni Beauftragte Jana Wiedemann. Foto: rektor.uni-halle.de

Frau Wiedemann, beim Deutschlandstipendium setzt man auch darauf, dass sich Ehemalige finanziell beteiligen. Ist diese Hoffnung berechtigt?

Prinzipiell muss man sagen, dass die Alumni-Arbeit in Deutschland – bis auf einige Ausnahmen – in den Kinderschuhen steckt. Und das gilt auch für unsere Universität. Seit 2006 gibt es Aktivitäten, aber bis jetzt bestanden nicht die finanziellen Ressourcen, um wirklich viel zu machen. Die Finanzierung eines Stipendiums steht also derzeit im Rahmen der Alumni-Arbeit nicht zur Debatte. Mehr, mehr, mehr

Dez 2010 hastuUNI 0

»Keine reichen Knöpfe en masse«

hastuzeit unterhielt sich mit Wolf­gang Albrecht, dem Vor­sit­zenden des Freun­des- und För­der­krei­ses der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schu­le Halle e.V., über das Deutsch­land­sti­pen­dium.

Logo des Freun­des- und För­der­krei­ses der Kunst­hoch­schu­le Hal­le, den es seit 1991 gibt.

Herr Albrecht, die Kunsthochschule Halle braucht in ab­seh­ba­rer Zeit rund 160 000 Euro pro Jahr aus pri­va­ter Hand für das Deutsch­land­sti­pen­di­um. Wie viel kann Ihr Freundes- und Förderkreis dazu beisteuern?

Nach derzeitiger Lage gar nichts, und ich kann mir auch nicht vor­stel­len, dass sich da­ran et­was ändert.

Woran liegt das?

Unser Freundeskreis hat der­zeit rund 250 Mit­glie­der, über­wie­gend An­ge­hö­ri­ge der Hoch­schu­le und Pen­sio­nier­te. Hin­zu kom­men noch we­ni­ge Stu­den­ten und För­de­rer, die sich der Hoch­schu­le ver­bun­den füh­len. Nor­ma­le Mit­glie­der zah­len 50 Euro pro Jahr Bei­trag, bei Stu­den­ten und Pen­sio­nä­ren ist der Be­trag um vie­les ge­rin­ger.

Und da­mit las­sen sich keine Sti­pen­dien fi­nan­zieren?

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