Texte mit Tags ‘Semesterticket’

Nov 2018 hastuUNI Online 0

Mobil um jeden Preis

177,40€ allein für das Semesterticket? Was angesichts der aktuellen 118,50€ schlicht nach Wucher klingt, könnte im Wintersemester 24/25 zur Realität werden, wenn die knapp 20.500 Studierenden der MLU sich mehrheitlich für das MDV-Vollticket entscheiden. Eindrücke der Infoveranstaltung am 05. November im Audimax.

Foto: Sophie Ritter

Der Hörsaal XXII im Audimax ist an diesem Montagabend um 18 Uhr nur mäßig gefüllt, gerade mal um die 40 Menschen haben vor der Delegation des Sturas, dem Studentenwerk und der HAVAG Platz genommen. Doch es handelt sich nicht um eine schweigende Mehrheit, ganz im Gegenteil: Während Lukas Wanke (OLLi) kurz und knapp in etwa fünf Minuten alle Eckpunkte über die Abstimmung zum MDV-Vollticket erläutert, dauert die anschließende Diskussion mit dem Publikum mehr als eine Stunde. Die Fronten hierbei sind schnell geklärt – vorne am Rednerpult die Fürsprecher des Ticktes, in den Reihen des Publikums kritische Stimmen. Denn was der eine als »Errungenschaft« betrachtet, findet der andere schlicht und ergreifend ungerecht. Mehr, mehr, mehr

Okt 2017 hastuPAUSE Heft Nr. 74 0

Dead Valleys bei Naumburg

Das MDV-Gebiet ist mehr als Leipzig und Halle: Drei Stunden völlig falsch gelaufen, einer Wandergruppe und Anwohnern begegnet, die nicht mal selber die in den »Toten Tälern« berühmten Wildpferde zu Gesicht bekommen haben, und jede Menge Wein.

Karte: fenchelino – atelier für kommunikation und desgin

Die »Toten Täler« locken von Frühling bis Anfang Herbst viele Wanderer wegen ihrer artenreichen Pflanzenwelt an. In diesem Zeitraum bietet das Gebiet, welches 1967 unter Schutz gestellt wurde, für Orchideenliebhaber eine Vielfalt zum Bestaunen an. Wer also unter Heuschnupfen oder einer Menschenallergie leidet, findet ab Oktober ideale Bedingungen vor. Mehr, mehr, mehr

Mai 2017 hastuPAUSE Heft Nr. 72 0

Architektur ist Trumpf

Das MDV-Gebiet ist mehr als Leipzig und Halle, denn auch die meist unbekannten Mittelstädte lohnen einen Besuch. Vor einer Weile haben wir schon über Merseburg und Zeitz, über Torgau und Nebra berichtet. Nun ist das ostthüringische Altenburg an der Reihe.

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Foto: Paul Thiemicke

Südlich von Leipzig, sozusagen von Sachsen umarmt, liegt der Landkreis Altenburger Land mit der mehr als 1000 Jahre alten Residenz- und Spielkartenstadt gleichen Namens. Ausgerüstet mit unserem MDV-Ticket machen wir uns über zwei Landesgrenzen hinweg auf, um sie genauer unter die Lupe zu nehmen. Für Anfang Mai ist es immer noch recht kühl und diesig, da wird es wohl nichts mit der weiten Aussicht – na was soll«s, wir wollen ja auch nicht das thüringisch-sächsische Landschafts­panorama, sondern die Stadt selbst bewundern. Altenburg ist von Halle aus günstig zu erreichen; die »S-Bahn Mitteldeutschland«, wie die Lautsprecherdurchsage in stets freundlich-unverbindlichem Ton verkündet, bringt uns in einer reichlichen Stunde ans Ziel, vorbei an so interessant klingenden Zwischenhalten wie Neukieritzsch oder Regis-Breitingen. Mehr, mehr, mehr

Aug 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 66 0

Ein Himmel auf Erden

Das MDV-Gebiet ist mehr als Leipzig und Halle. Auch die meist verkannten mittelgroßen Städte lohnen einen Besuch. Diesmal ging es südöstlich von Halle in das kleine Städtchen Nebra.

Nebra. Wenn man als Hallenser den Namen dieser Kleinstadt im Westen des Burgenlandkreises hört, denkt man sofort an die berühmte Himmelsscheibe, die am 4. Juli 1999 von zwei Raubgräbern in einer Steinkammer auf dem nahe gelegenen Winterberg gefunden wurde. Sie gilt als die früheste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus der Bronzezeit. Die Himmelsscheibe wird seit 2009 im Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in der Saalestadt ausgestellt. Außerdem gehört sie seit Juni 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe in Deutschland. Diese Darstellung des Himmels wurde um 1600 v. Chr. vergraben, Schätzungen bezüglich der Herstellung reichen bis zu weiteren 500 Jahren zurück.

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Jan 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 63 0

Wie in der Toskana

Das MDV-Gebiet ist mehr als Leipzig und Halle. Auch die meist verkannten mittelgroßen Städte lohnen einen Besuch. Diesmal ging es in den sonnigen Süden.

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Foto: Julia Plagentz

Die Stadt ist heute in frühherbstliches, warmes Licht getaucht. Die Sonne scheint vom blauen Himmel, auf den Bürgersteigen türmen sich dicke gelb-orangene Laubberge, die beinah zum Hineinlegen einladen. Mit der Regionalbahn dauert die Fahrt von Halle bis zum Naumburger Bahnhof rund 40 Minuten. Die Strecke führt, von den Leuna-Werken mal abgesehen, vorbei an weiten, grünen Wiesen und bewaldeten Hügeln, alle verbunden durch die sich gemächlich entlangschlängelnde Saale. »Hier ist es wie in der Toskana, bloß näher«, hat Max Klinger einmal gesagt. Das Weinberghaus des bekannten Leipziger Malers und Bildhauers liegt etwas außerhalb der Stadt.

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Aug 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

In einer Tram vor unserer Zeit

Wir haben in den verstaubten Kisten unseres Redaktionsbüros einen kleinen Schatz gefunden: Vor 10 Jahren erschien in unserer Vorgängerzeitschrift, dem READiculum, der Artikel »Der Nahverkehr und die Studenten«. Damals sah die Situation um das Vollticket noch anders aus. Ein kurzes Märchen bringt uns zurück in die Zeit lange vor dem Semesterticket.

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Illustration: Anne Walther

Es war einmal ein Städtchen in den südlichen Gefilden eines Königreichs namens Sachsen-Anhalt. Dort lebten und studierten viele, viele kluge junge Menschen, die jeden Tag den beschwerlichen Weg zu ihren Hörsälen zurücklegen mussten. Zu dieser Zeit, man schrieb das Jahr zweitausendundfünf, war noch nicht die Rede von einem vollsolidarischen Semesterticket, und man musste für ein einfaches Ticket in der Straßenbahn läppische anderthalb Taler löhnen. Der arme Studierende musste sich entweder mit dem Drahtesel, seinen eigenen Füßen oder aber einem zusätzlichen Ticket behelfen.

Zweiundsiebzig Taler und fünfzig Groschen kostete damals die Semesterabgabe insgesamt, fünfzehn gingen an das sogenannte »Freizeitticket«. So konnten die Glücklichen in den »betriebsamsten« Stunden
des Tages, nämlich von sieben Uhr abends bis fünf Uhr morgens, kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt nutzen. Schon damals widersprachen die Studierenden der Burg Giebichenstein diesem sogenannten »Freizeitticket«, da ihnen dünkte, die Fahrzeiten seien viel zu unattraktiv. Wie recht sie doch haben sollten! Die Mitarbeiter vom Mitteldeutschen Verkehrsbund boten schon damals ein vollsolidarisches Semesterticket feil, wie an so vielen anderen Universitäten des Landes. Mehr, mehr, mehr

Dez 2014 hastuUNI Nr. 57 1

Wissen auf neuen Wegen

Wie das Semesterticket dein Studium bereichern kann. Ein Aufruf zum Mitmischen in Leipzig und ganz Mitteldeutschland.

Illustration: Robert May

Illustration: Robert May

Das neue Semesterticket wurde unter den hallischen Studierenden bereits kontrovers diskutiert. Neben den begeisterten Pendlern gab es selbstverständlich auch Kritik: Nun kommt jedes Semester aufs Neue eine Horrorrechnung auf alle zu. Rund um die Weihnachtszeit, mit der die erste Erinnerung hereinflattert, macht sich so was gar nicht gut im studentischen Geldbeutel. Doch hier lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen und aufmerksam zu lesen: Es bilden sich allein schon im universitären Bereich große Chancen, ja sogar Möglichkeiten an Stellen zu sparen, die man sonst nie wahrgenommen hätte. Mehr, mehr, mehr

Nov 2014 hastuINTERESSE Nr. 56 0

How to … use your Semesterticket

The new student travel card valid in the entire MDV area is a premiere for all MLU students. This article will provide answers to lots of questions and help you to make the most of it.

Foto: Christian Schoen
Foto: Christian Schoen

When and where can I use the „Semesterticket»?

You can use it 24/7 during the whole semester (exactly 6 months) in the area of the transport corporation „Mitteldeutscher Verkehrsverbund» (MDV). It includes five administrative districts in Saxony-Anhalt, Saxony and Thuringia (namely Saalekreis, Burgenlandkreis, Altenburger Land, Landkreis Leipzig, Nordsachsen) as well as the cities Halle and Leipzig. There you can use almost every means of local public transport (regional trains, suburban trains, trams and buses) but not long-distance transport (ICE, IC). Should you ever call an on-call bus, you may have to pay an additional fee according to the usual MDV arrangements. Mehr, mehr, mehr