Texte mit Tags ‘Sachsen-Anhalt’
»Kreativität ist mehr als Basteln und Malen.«
Halle-Neustadt: Groß. Viele Menschen. Wohnsiedlungen: »Massenmenschhaltung«. Der perfekte Ort für Sachsen-Anhalts erste »Kreativitätsschule«?
»Wir fühlen uns alle sehr wohl hier. Wir haben ein schönes Gebäude für uns gefunden und ein wunderbar grünes Außengelände mit sehr alten, schönen Bäumen. Einige der Eltern sind zwar zu Beginn skeptisch, wenn sie ›Neustadt‹ hören. Aber wenn sie sich unsere Schule dann angeschaut haben, sind die Bedenken meist verflogen«, kommentiert Dr. Torsten Hentschel den Standort seiner Schule. Mitten in Neustadt, in einem typischen Plattenbauten-Wohngebiet, liegt sie: Die »Erste Kreativitätsschule Sachsen-Anhalts e. V.«. Mehr, mehr, mehr
»Unsere einzige Hoffnung«
Zu wenig Platz im neuen GSZ: Studierende sammeln Unterschriften
Dass die Pläne zum geistes- und sozialwissenschaftlichen Zentrum (GSZ) unter starkem Kostendruck stehen, ist schon seit einem Jahr bekannt. Als die Universität und der Landesbetrieb Bau am 19. Mai dieses Jahres ein Modell des neuen GSZ-Campus präsentierten, war der Unmut dennoch groß. Mehr als Außenansicht und Nutzfläche der Bauten stehen noch nicht fest – die Abrissbagger sind zwar schon seit Mitte Juli zugange, der Neubau soll aber erst im kommenden Jahr beginnen. Mehr, mehr, mehr
Wirtschaftspolitiker denken anders
In Sachsen-Anhalt gibt es seit April ein neues Ministerium. In ihm sind die Ressorts für Wissenschaft und Wirtschaft vereint. Die neue Ministerin will das als Chance begreifen. Kritiker warnen vor einer Ökonomisierung der Wissenschaft.

Stephan Dorgerloh, Birgitta Wolff, Armin Willingmann und Udo Sträter (v. l. n. r.) vor der Diskussion im Gespräch (Foto: Enrico Seppelt, halleforum.de)
Am Morgen des 13. April war es dann klar. In den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD wurde auch das Kultusministerium neu zugeschnitten und hat den Bereich »Wissenschaft« an das Wirtschaftsministerium abgegeben. Die Podiumsdiskussion am selben Abend, zu der das Sprecherkollegium des Studierendenrates der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Arbeitskreis Bildungspolitik des Studierendenrates der MLU eingeladen hatten, kam also genau richtig. Doch auf dem Podium wusste auch niemand wirklich genau, wie es zu dieser Entscheidung kam, dabei waren wichtige Akteure anwesend. Mehr, mehr, mehr
Wissenschaft ist Sache der Wirtschaft
Zumindest klingt es derzeit danach, wenn man sich die vereinzelten Informationen zu den Koalitionsverhandlungen in Sachsen-Anhalt anschaut: Es ist offenbar geplant, das Ressort Wissenschaft aus dem Kultusministerium herauszugliedern und ins Wirtschaftsministerium zu verlegen. Neue Wirtschaftsministerin soll diesem Plan zufolge Prof. Dr. Birgitta Wolff (CDU) werden, derzeit noch die Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt. Für oder wider das Vorhaben gibt es viele mehr oder weniger gute Argumente, die bisher vor allem im stillen Kämmerlein ausgetauscht worden sind. Mehr, mehr, mehrRevolution mit Hindernissen (2)
Das Deutschlandstipendium soll die Studienfinanzierung revolutionieren. Vor allem von Unternehmen und Privatpersonen wird ein verstärktes Engagement gefordert. Doch die Zurückhaltung ist groß, was vor allem für die Hochschulen zum Problem wird
Es ist kalt, und Christian wartet bereits. Seine Kapuze hat er tief ins Gesicht gezogen, weswegen man sein rotblondes Haar nicht erkennt. Durch seine Brille schaut er sich interessiert um. Obwohl er schon neun Semester in Halle studiert, hat er den Universitätsplatz noch nie gesehen. »Ich bin immer am Campus Heide-Süd, weil dort mein Institut ist«, erklärt er. Christian Herschbach ist 24 Jahre alt und studiert Physik. Von den etwa 50 Kommilitonen, mit denen er seinen Bachelor begann, waren am Ende noch 14 übrig, und er ist einer der besten von ihnen. Mehr, mehr, mehr
Einschreiberekord oder Flop
An der MLU immatrikulierten sich in diesem Semester so viele Studierende wie noch nie. Für die betroffenen Institute ist das kein Grund zum Feiern.

Wirtschaftswissenschaftler Professor Zabel: Schon jetzt türmt sich die Arbeit auf seinem Schreibtisch.
Seit diesem Wintersemester gibt es für einige Studienfächer keine Zulassungsbeschränkungen mehr. Wirtschaftswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie sind nun frei zugänglich. Die Wirkung blieb nicht aus. Die Zahl der Studienanfänger in diesen Fächern stieg teilweise um mehr als Doppelte an. Da Lehrpersonal sowie räumliche Kapazitäten nicht äquivalent aufgestockt wurden, haben die Institute mit den Folgen zu kämpfen. Bestehende Probleme wie überfüllte Seminare, Wartelisten, Überschneidungen sowie überlastetes Personal haben sich nun noch mehr vergrößert. Widerstand innerhalb der Studierendenschaft formiert sich bereits. Prorektor Weiser verteidigt hingegen die Abschaffung des Numerus Clausus. Mehr, mehr, mehr
Ihr Kinderlein kommet…
Um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken, wird das Land Sachsen-Anhalt erfinderisch. Vor allem die Uni Halle.

Erstsemesteransturm: Feierliche Immatrikulation der über 4000 Erstsemester am 14. Oktober 2010 (Foto: Maike Glöckner)
Rekordeinschreibungen an der Martin-Luther-Universität. Im diesjährigen Wintersemester begrüßt die Uni mehr als 3000 Studienanfänger. Eine positive Bilanz für die Stadt Halle und das gesamte Land Sachsen-Anhalt. Mehr, mehr, mehr


Fantasie als Lernmethode
Offen für Neues
Das Gedächtnis als Fotoalbum
Zum Lernen gemacht
Erinnerungskulturen
Anterograde Amnesie – ein Leben ohne Zukunft
Vom Leerstand zum Wohlstand
Literaturrecherche auf dem Laufband
Der virtuelle Kampf gegen die Angst
Königsdisziplinen des Studierens
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