Texte mit Tags ‘Rektor’

Okt 2018 hastuUNI Heft Nr. 80 0

Mit dem Rektor auf der Couch

Die MLU hat einen neuen Rektor! Wir haben Prof. Dr. Tietje zum Interview getroffen und – unter anderem – nach seinen Plänen für die Uni, Meinungen zu hochschulpolitischen Themen und Details aus seinem eigenen Studium gefragt.

Foto: Paula Götze

»Mehr geht nicht!« – So die Nachricht eines Freundes von Prof. Dr. Tietje nach dessen Wahl zum Rektor. Christian Tietje arbeitet seit 17 Jahren als Professor der Juristischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität. Im Laufe dieser Zeit lehnte er einige Angebote anderer Unis ab. Der Grund: In Halle fühle er sich sehr wohl. »Insofern ist die Karriere hier. Und auf einer Leiter der Karriere geht dann tatsächlich nicht mehr als Rektor, aber das reicht auch völlig im Augenblick«, äußert er in Bezug auf seine Zukunftspläne. Mehr, mehr, mehr

Okt 2014 hastuUNI Nr. 56 0

»Profilierungen haben sich gelohnt«

Am 1. September begann die zweite Amtszeit unseres Rektors Udo Sträter. Anlass für ein Gespräch über seine Pläne mit der Uni – und die der Landesregierung.

Foto: Uni Halle

Foto: Uni Halle

Herr Professor Sträter, Sie sind am 2. Juli als Rektor der Uni Halle wiedergewählt worden. Was war Ihr erster Gedanke, als das Ergebnis feststand?

Dass ich mich jetzt darauf einstellen muss, dass ich die nächsten vier Jahre Rektor bin. Und dann auch, was biographisch nicht unwichtig ist, als Rektor pensioniert werde und nicht mehr zurückkehre in meine Fakultät. Mehr, mehr, mehr

Jul 2014 hastuUNI 0

„Was können wir am leichtesten entbehren?»

Die Neuwahl des Rektors oder der Rektorin für die kommenden vier Jahre steht an: Der erweiterte Senat hat am 2. Juli die Wahl zwischen dem amtierenden Rektor Prof. Dr. Udo Sträter und Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost.

Links im Bild: Gesine Foljanty-Jost, bisher Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, und Udo Sträter, amtierender Rektor. Hier am Rande der Stura/FSR-Jubiläumsfeier im Gespräch mit Birgit Dräger, bisher Prorektorin für Struktur und Finanzen, und Hartmut Möllring, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt. Foto: Ronny Grütze (Stura Uni Halle)

Links im Bild: Gesine Foljanty-Jost, bisher Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, und Udo Sträter, amtierender Rektor.

Hier am Rande der Stura/FSR-Jubiläumsfeier vom 3. Juni im Gespräch mit Birgit Dräger, bisher Prorektorin für Struktur und Finanzen, und Hartmut Möllring, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Foto: Ronny Grütze (Stura Uni Halle)

Am Abend des 30. Juni präsentierten die beiden Kandidaten im Audimax ihre Pläne und Ideen, moderiert von von Prof. Dr. Ingrid Mertig, Physik-Professorin und Mitglied im Wissenschaftsrat. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Ein zweischneidiges Schwert

Rektor Prof. Dr. Udo Sträter sprach nach der Festaktveranstaltung des Studierendenrates am 3. Juni im Löwengebäude darüber, wie er den Sturageburtstag empfunden hat und wie es nun mit den Kürzungen an unserer Uni weitergeht.

Foto: Johanna Sommer

Foto: Johanna Sommer

Auf die Frage hin, wie er denn darauf reagiert habe, dass Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) nur eine Stunde beim Festakt anwesend war, um danach sehr schnell wieder zu gehen, meinte Prof. Dr. Udo Sträter nur, dass Möllring »einen vollen Terminplaner habe«. Außerdem habe dieser kurzfristig zugesagt, somit »war eine Rede nicht eingeplant«. Dennoch hat er die Anwesenheit von Möllring als positiv empfunden. Er fand es gut, »dass er den Kontakt sucht« und sich »über die Diskussionen bewusst« ist.

Den Geburtstagsauftakt für das 25-jährige Jubiläum des Stura empfand Sträter als »sehr gelungen«. Gerade die unterschiedlichen »Aspekte von den Reden« fand er gut und dass sich jeder kurzgehalten hat, war für Sträter wichtig. »Der Zeitablauf wurde eingehalten. Bei vielen Reden werden aus fünf Minuten sehr schnell auch fünfzehn und mehr, aber das war nicht der Fall.«

Er stimmte der These des Oberbürgermeisters von Halle Dr. Bernd Wiegand zu, dass es noch keine Maßnahmen zur Durchführung der Kürzungspläne gibt, »aber das Kürzungsvorhaben ist noch nicht vom Tisch«. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI 0

Rektor Sträter ist brüskiert und muss nun Farbe bekennen

Ein Kommentar zu Möllrings neuen Plänen

akut

Akut ist die Sparkrankheit wie nie – chronisch dagegen die Bildungsfeindlichkeit der Landesregierung.

Foto: Tobias Grasse (CC BY-NC-SA)

Vor ein paar Monaten haben die Uni-Rektoren und die Regierung von Sachsen-Anhalt Frieden geschlossen. Zugegeben, die Formulierung „Bernburger Frieden» kam damals aus den Medien, dennoch erschien es damals, als seien die Rektoren sehr zufrieden mit dem erzielten Kompromiss. Der Rektor der Universität Prof. Dr. Sträter sagte damals im hastuzeit-Interview, das Ergebnis sei die „Eröffnung neuer Verhandlungen».

Diese Verhandlungen scheinen nun grandios gescheitert zu sein. Wie sonst ist der Vorstoß von Wissenschaftsminister Möllring, der nun öffentlich wurde, zu erklären? Da soll nun der Landtag über Strukturen an den Universitäten entscheiden können. Der Senat der Universität soll nicht mehr gefragt werden. Wo gekürzt würde, entschiede dann das Land bzw. der Minister, nicht mehr die Universität selbst. Rektor Sträter und sein Magdeburger Kollege sind brüskiert. Sie werden entmachtet, das Land möchte nicht mehr auf universitäre Strukturen Rücksicht nehmen. Dies zeigt einerseits, dass der Druck auf die Landesregierung zunimmt, man möchte endlich kürzen. Dafür ist man sogar bereit das Gesetz zu ändern. Es zeigt aber auch, dass Möllring und die Landesregierung die Universitäten und Rektoren nicht als Verhandlungspartner ernst zu nehmen scheinen. Dies kann den Rektoren nicht gefallen. Möllring scheint zu glauben, dass er die Rektoren nicht mehr braucht.
Aber der Vorgang zeigt noch etwas: Mehr, mehr, mehr

Dez 2012 hastuUNI Nr. 45 0

Proteste vor der Weihnachtspause

Konkrete Pläne zur Stellenstreichung an der Uni sollen noch in diesem Jahr vorliegen. Unterdessen wirbt das »Aktionsbündnis MLU« um Unterstützung in der Kommunal- und Landespolitik.

Nach Stand des Redaktionsschlusses plant das Rektorat, dem Senat auf einer Sondersitzung am 19. Dezember konkrete Kürzungspläne vorzustellen. Bis 2019 sollen über 100 Stellen abgebaut werden, über etwa die Hälfte soll die Universität sich schon jetzt einig werden. Wie in hastuzeit Nr. 44 berichtet, hat die Universität ein jährliches Haushaltsdefizit von gut 6 Millionen Euro identifiziert und will Handlungsfähigkeit beweisen.

Aus Sicht des Rektorats ist diese Liste der vorläufig nicht wiederzubesetzenden Stellen keineswegs als Kürzungsvorschlag, sondern als »Worst-Case-Szenario« zu betrachten, gar als mögliches Druckmittel bei Verhandlungen mit dem Land Sachsen-Anhalt um die neuen Zielvereinbarungen. Doch Studierende und Personal innerhalb wie außerhalb des Senats teilen diese Hoffnung nicht; auch unter den Professoren macht sich Skepsis breit, ob diese Strategie wirklich sinnvoll ist – am lautesten freilich unter denjenigen, deren Fakultäten oder Institute gerüchteweise vom Stellenabbau betroffen sein könnten. Mehr, mehr, mehr

Aug 2010 hastuUNI Nr. 33 0

Die neuen Rektoren

An MLU und Burg wurden neue Rektoren gewählt. hastuzeit stellt Euch die beiden »Neuen« im Kurzportrait vor.

An MLU und Burg wurden neue Rektoren gewählt. hastuzeit stellt Euch die beiden »Neuen« im Kurzportrait vor.

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Jun 2010 hastuUNI 2

Kandidaten im »Schlagabtausch«

Bei der offiziellen Präsentation der Kandidaten für das Rektorenamt wurde nur zaghafter Wahlkampf betrieben. In vielen Punkten bestand Einigkeit, vor allem beim großen Thema für die nächsten 10 Jahre: strukturelle und strategische Entwicklung.

Die beiden Kontrahenten im Gespräch. Professor Udo Sträter (links) und Professor Peter Wycisk (rechts) am 28. Juni im Löwengebäude. (Foto: MLU, Maike Glöckner)

Über die Auswahl der beiden Anwärter auf das höchste Amt an der Martin-Luther-Universität erfuhren die meisten Hochschulangehörigen aus der Zeitung. Vergangenen Donnerstag (24. Juni) berichtete die MZ über die Nominierung von Professor Peter Wycisk und Professor Udo Sträter. Das Kommunikationsdefizit der Rektorenfindung wäre noch fataler ausgefallen, wenn sich die beiden Kandidaten am 28. Juni um 18 Uhr nicht im Hörsaal XIV im Löwengebäude der Hochschulöffentlichkeit präsentiert hätten. Mehr, mehr, mehr