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Dez 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 81 0

Das Kaffeebechermassaker

Wenn die Pause zwischen zwei Seminaren nur dreißig Minuten beträgt, reicht die Zeit oftmals nur aus, um sich ein Heißgetränk im Café zu kaufen. Das ist bequem, geht schnell und lässt sich auch noch während des nächsten Seminars genießen. Einziges Manko: Der Pappbecher.

Foto: Lisa Kollien

Mittwochs in der Cafébar Steintor-Campus zwischen 11.45 und 13.15 Uhr: Die Schlange an der Kasse reicht bis hinaus auf die Terrasse. Schnell etwas für zwischendurch kaufen, bevor der nächste Kurs beginnt. Ein Baguette und einen Kaffee »To Go«. Ungefähr drei Euro wechseln den Besitzer für den schnellen Genuss zwischendurch. Zurück bleiben Papiertüten, die schon außerhalb des Cafés wieder weggeworfen werden, und Pappbecher, die im Idealfall (aber selten) in der Mülltonne landen. Und wenn, dann leider nicht fachgerecht getrennt, da in den öffentlichen Entsorgungsmöglichkeiten leider alles zusammenkommt. Mehr, mehr, mehr

Feb 2014 hastuPAUSE Nr. 52 0

Die Wiege des Plastiks

Ein Konzept zur umweltschonenden Kreislaufwirtschaft nennt sich »Cradle to Cradle«.

Foto: Kulturlabor Trial u. Error

Foto: Kulturlabor Trial u. Error Flickr CC BY-NC-SA 2.0

Plastikkügelchen in der Zahnpasta, Weichmacher im Shampoo und Aluminium im Deospray. Klingt befremdlich, doch das sind nur ein paar der giftigen Stoffe, mit denen unser Körper tagtäglich in Kontakt kommt. Viele der Inhaltsstoffe in unseren Kosmetika und Lebensmitteln kennen wir noch nicht einmal. Zwar gibt es noch keine Langzeitstudien zu den körperlichen Folgen des Gebrauchs solcher Artikel, doch das Gerücht, dass aluminiumhaltige Deos Brustkrebs erregen und sich das Plastik der Verpackungen auf unsere Lebensmittel übertragen soll, hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Wenn wir den Kunststoff nicht mehr brauchen, landet er schließlich in Müllverbrennungsanlagen, durch die er wieder in den ursprünglichen Kreislauf gelangt. Um diesen schädlichen Kreislauf zu durchbrechen, hat Professor Dr. Michael Braungart, wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts, das sogenannte »Cradle-to-Cradle«-Konzept (C2C) entwickelt. Mehr, mehr, mehr