Texte mit Tags ‘Magazin’
Wissenschaft scheitert nie
Warum immer nur über wissenschaftliche Erfolge reden? Das »Journal of Unsolved Questions« (JUnQ) nimmt vermeintliche Fehlschläge in den Blick. hastuzeit sprach mit einem der Gründer, Thomas Jagau, der an der Uni Mainz promoviert.
JUnQ veröffentlicht ausschließlich Fälle von erfolgloser Forschung. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?
Am Anfang der ganzen Sache steht die Beobachtung, dass Wissenschaft in der Praxis, wie man sie als naturwissenschaftlicher Student erlebt, zum Großteil aus Dingen besteht, die nicht funktionieren. In der Öffentlichkeit wird es aber so kommuniziert, als gebe es nur große Durchbrüche. Um diesen Widerspruch ein bisschen aufzulösen, haben wir das »Journal of Unsolved Questions« gegründet. Wir denken, dass auch negative Resultate wertvoll sind.
Auf eurer Website steht, eines eurer Ziele ist es, die Ehrlichkeit in der Forschung zu fördern. Gibt es da einen Bezug zu den bekanntgewordenen Plagiatsfällen in Deutschland?
Nicht in der Schublade verstauben lassen
Wissenschaftliche Fachzeitschriften publizieren studentische Artikel nur selten. Das 360° Journal und das Soziologiemagazin geben wissenschaftlichen Arbeiten der Studierenden Raum zur Veröffentlichung.
360° – Das studentische Journal für Politik und Gesellschaft
Die Geschichte von 360° beginnt im Jahr 2006 am fast schon legendär gewordenen Küchentisch einer Münsteraner WG. Bis tief in die Nacht wurde darüber diskutiert, dass es doch eine Möglichkeit für Studierende geben müsse, ihre Studienarbeiten nicht nur in der Schublade des Professors verstauben zu lassen, sondern sie zu veröffentlichen. Denn einige Studierende schreiben tolle Arbeiten, die außer ihren Dozenten niemand zu lesen bekommt. Mehr, mehr, mehr
213 – Handgemacht
Design-Studenten basteln an der dritten Ausgabe ihres Illustrationsmagazins. hastuzeit besuchte sie in ihrem Arbeitsraum.
Auf der Suche nach den Erschaffern des 213-Magazins führt uns unser Weg vor den Raum 213 im Goldbau am Neuwerk. Hier ist die Geburtsstätte des Kunstmagazins, die ihm auch seinen Namen verleiht. Dass hinter diesem simplen Namen kreative Köpfe stecken, wird uns schon beim Betreten des Raumes klar. Bunte Bilder an den Wänden, Künstlerutensilien und natürlich Farbe, Farbe, Farbe. Mittendrin treffen wir auf Stefanie Leinhos, Hannes Hirche, Tobias Jacob und Tim Romanowsky. Sie alle studieren Kommunikationsdesign und sind in der Illustrationsklasse. Ebenfalls bilden sie einen Teil der siebenköpfigen Hauptorganisationsgruppe des Magazins. Mehr, mehr, mehr


Programme zur Hochschulwahl 2013
Laufsteg ins Cinemaxx
Vom Bauch und ganzen Körper
Hübsch aus Halle nach Berlin
Reckless – Steinernes Fleisch
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