Texte mit Tags ‘Literatur’

Feb 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 76 0

»Wir wollen keinen elitären Elfenbeinturm«

Ein Literaturhaus, welches sich um die Vermittlung von Literatur bemüht und den Diskurs darüber fördern möchte, existiert eigentlich in jeder Großstadt … und was ist mit Halle? Erst vor einem Jahr wurde der Verein »Literaturhaus Halle« gegründet, der nun im März mit einer Reihe von Veranstaltungen aufwarten wird. Doch was hat es damit auf sich? Die hastuzeit hat bei Vereinsmitglied Alexander Suckel nachgefragt.

Foto: Jost Plate

Wie ist die Idee entstanden, ein Literaturhaus zu etablieren?
In einem Gespräch mit Leuten vom Mitteldeutschen Verlag kam die Frage auf, warum Halle kein Literaturhaus hat. In Leipzig existiert eins sowie in Dresden und Magdeburg, aber warum gibt es kein Literaturhaus Halle? Dieser Gedanke ist vor ziemlich genau einem Jahr entstanden, und danach ging es rasend schnell. Eigentlich ist das ein Prozess von mehreren Jahren, bis man Leute in der Politik und in der Stadt von einem solchen Projekt überzeugt hat. Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 hastuPAUSE Nr. 50 0

Fluch oder Segen?

Der Erfolg der Twilight-Reihe war gigantisch. Die Romane von Stephenie Meyer haben, genau wie die Verfilmungen, polarisiert. Twilight – Fluch oder Segen? Martin und Tobias machen sich darüber Gedanken.

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Tobias: Der Vampir hat ja ursprünglich eine grausam-gruselige Aura. Mittlerweile treten Vampire aber immer häufiger positiv konnotiert auf, auch bei Stephenie Meyer ist Edwards Familie ja sehr edel und menschenfreundlich. Erleben wir eine Art Weichspülung des Vampir-Typus?

Martin: Ich glaube, die meisten Leute stören sich eher daran, dass Edward sich selbst als verachtenswertes Monster ansieht, während der normale Vampir sein Schicksal annehmen soll. Die Leute wollen Vampire als kaltblütige Monster sehen, nicht als Menschen. Ich persönlich weiß nicht, ob das so ganz richtig ist. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuPAUSE Nr. 41 0

Never Give Up: Poetry Slam

Zwei Mädchen stehen auf einer Bühne, jede ein Mikrofon vor sich, A4-Blätter in der Hand. Keine Instrumente. Erwartungsvolle Blicke. Was passiert jetzt?


»Wenn Du jetzt fotografierst, dann bitte nicht mit Blitz.« Das ist sicher nicht der beste erste Satz, den man, gerade unter Applaus auf einer Bühne angekommen, sagen kann. Und doch war es das Erste, was mir einfiel. Ich war so aufgeregt und so sicher, dass ich meinen Text für immer vergessen würde, wenn mein Freund mich mit diesem Fotoapparat auch nur einmal anblitzte! Ich brauchte noch einen Moment, um mich zu fassen. Nach einem kurzen Blickaustausch mit meiner Freundin Tina war ich mir aber wieder klar: Das waren die Zeit und der Ort, auf die wir gewartet und hingearbeitet hatten. Wir hatten etwas zu sagen. Jetzt. Meine nächsten Worte waren passender: »Vielen Dank.« Und dann waren wir bereit.

Im Jahr 2007 hörte ich zum ersten Mal von diesem »Poetry Slam«, dachte mir: »Interessant …« und vergaß es wieder. »Poetry Slam« ist ein Wettbewerb im Schreiben und Präsentieren von Gedichten und Texten. Den Gewinner einer Veranstaltung bestimmt das Publikum entweder durch lautstarken Applaus oder mit Hilfe von Punktetafeln von 1 bis 10. Mehr, mehr, mehr

Aug 2010 hastuPAUSE Nr. 33 0

Von Äpfeln und Birnen

Wie zwei Studenten der MLU unter unterschiedlichen Studienordnungen studieren und gleichzeitig einen Roman geschrieben haben.

Zweiundzwanzig Semesterwochenstunden, noch mal so viel Zeit fürs Selbststudium, und ASQ-Module soll man auch noch belegen. So ungefähr sieht’s doch aus für den Bachelor-Studenten, wenn ihm sein Abschluss lieb ist Mehr, mehr, mehr