Texte mit Tags ‘Kunst’
Leipzig schnuppert Graffiti-Luft
| 22. April 2011 | bis | 24. April 2011 |
Wer sich mit Urban Art im weitesten Sinne beschäftigt, der kommt an einem Namen nicht vorbei: STROKE. Die Stroke ist die größte Urban Art-Kunstmesse in ganz Europa. Ursprünglich war sie in Berlin angesiedelt, in diesem Jahr findet sie vom 26. bis zum 29. Mai erstmalig in München statt. In Vorbereitung auf das Maiwochenende ziehen die Organisatoren mit über 100 Werken nationaler wie internationaler Künstler durch ganz Deutschland. Vom 22. bis zum 24. April macht die STROKE.EDITION auch in Leipzig einen Zwischenstopp. »Unserem Debüt in Leipzig blicken wir gespannt entgegen und freuen uns besonders, mit der Distillery das erste Urban-Art-Wochenende in Leipzig ausrufen zu können«, so Marco Schwalbe, der Creative Director der Stroke. Neben der Stroke-Austellung findet an diesem Wochenende auf dem Gelände der Distillery außerdem die Sonderausstellung »Mad Again!« statt. Hier wird es u. a. Workshops zum Herstellen von so genannten Stencil Graffitis geben.
- Weitere Infos findet ihr unter www.stroke-artfair.com
Zwischen Atelier und Bibliothek
Die Universität, die man besucht, ist sehr prägend für die Identität eines Studenten. In Leas Fall sind das gleich zwei Hochschulen.
Es ist Freitagmittag, 12 Uhr. Normalerweise ist Lea um diese Zeit im Atelier. Danach folgt dann meist noch ein Besuch in der Druckwerkstatt und regelmäßig am Abend ein Plenum zum Austausch mit anderen Kunststudenten. Zwischendurch besucht sie Vorlesungen und Seminare, arbeitet in einem Café und schreibt oft bis in die Nacht an Hausarbeiten. Heute hat sie sich zwischendurch Zeit genommen, um von ihrem Studium zu erzählen. Ihre Tage sind aus einem besonderen Grunde so voll: Sie studiert an zwei Hochschulen der Stadt – an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und an der Martin-Luther-Universität. Mehr, mehr, mehr
Vorhang auf für …
… Theatergruppen, Galerien und andere Kulturprojekte, die die Stadt Halle zu bieten hat. Teil 2: Vereinsgalerie 5ünf Sinne.
Galerie 5ünf Sinne – wer steckt dahinter?
In etwa 26 Vereinsmitglieder, die durch die Liebe zum Kreativen miteinander verbunden sind. Die Galerie 5ünf Sinne wurde bereits am 21.10.1990 gegründet, wechselte mehrmals ihren Standort und wurde trotz finanzieller Schwierigkeiten aus ideellen Gründen stets weiterbetrieben.
Wer darf in der Galerie ausstellen?
Bei uns sind sowohl Künstler als auch Quereinsteiger willkommen. Außerdem arbeiten wir eng mit der Kunsthochschule Halle zusammen und suchen dort auf der Jahresausstellung nach studentischen Talenten, denen wir dann anbieten, bei uns auszustellen. Mehr, mehr, mehr
Frostiges Heft
Zwei und Eins macht Drei. Die dritte Ausgabe des 213magazins erscheint unter dem Motto »Eis«. Als zweifarbiger Originaloffset kommt es druckfrisch aus der Lithographiewerkstatt der Burg Giebichenstein. Die Auflage umfasst nur 100 Stück. Wer eines haben möchte, sollte sich flink ein Exemplar bei den Machern bestellen: http://213magazin.de/index2.html.
»Man muss das Publikum auch quälen«
Das internationale Kurzfilmfestival »Shortmoves« wird zehn Jahre alt. hastuzeit hat sich mit dem Festivalmitbegründer und künstlerischen Leiter René Langner über Anfänge und Zukunft des Festivals unterhalten.
Herr Langner, am 17. und 18. September werden im LUX Kino am Zoo und im PUSCHKINo wieder Kurzfilme aus vielen verschiedenen Ländern zu sehen sein. Sie haben »Shortmoves« 2001 ins Leben gerufen. Wie kam es damals dazu?
Damals habe ich noch in Merseburg Kultur- und Medienpädagogik studiert. Zum Studium gehörte auch ein halbjähriges Praktikum. Ich wollte aber nicht irgendwo angestellt sein und Kaffee kochen, sondern lieber etwas selber machen. Mit einem Kommilitonen zusammen kam ich dann auf die Idee, ein regionales Kurzfilmfestival für Schüler zu organisieren. Mehr, mehr, mehr
Aus alt mach neu!
»kunstinbetrieb« lud zu seiner dritten Auflage in die Albert-Schmidt-Straße. In trostlosen Mietskasernen entstand Kunst, die Glaucha belebt.
Zwingerstraße. 19 Uhr. Es regnet in Strömen an diesem Juniabend. Es passt zur Tristesse der Straße, des ganzen Viertels. Schreie in der Ferne. Durch eine Holzabsperrung gelangt man in die Albert-Schmidt-Straße. Vor zwei Wochen noch kahl, kalt und zubetoniert ohne jede Hoffnung auf ein Stück Grün oder Bäume am Straßenrand. Mietskasernen reihen sich aneinander. Ohnehin herrscht hier enormer Wohnungs- und Gewerbeleerstand. Mehr, mehr, mehr
Beuys in Halle
Unter dem Titel „Joseph Beuys – Grafik und Multiples“ präsentiert der Kunstverein “Talstraße“ e.V. Grafiken, Objekte und Fotografien des Klever Künstlers.
Es gab Provokationen in der Kunst des 20ten Jahrhunderts, dazu gehört die von Piero Manzoni verpackte »Künstlerscheiße«. Und es gab konsequente Entscheidungen, dazu gehört das plastische Werk des Joseph Beuys. Für die einen ist er der größte Scharlatan der Kunstgeschichte, für die anderen ein Jahrhundertkünstler.
213 – Handgemacht
Design-Studenten basteln an der dritten Ausgabe ihres Illustrationsmagazins. hastuzeit besuchte sie in ihrem Arbeitsraum.
Auf der Suche nach den Erschaffern des 213-Magazins führt uns unser Weg vor den Raum 213 im Goldbau am Neuwerk. Hier ist die Geburtsstätte des Kunstmagazins, die ihm auch seinen Namen verleiht. Dass hinter diesem simplen Namen kreative Köpfe stecken, wird uns schon beim Betreten des Raumes klar. Bunte Bilder an den Wänden, Künstlerutensilien und natürlich Farbe, Farbe, Farbe. Mittendrin treffen wir auf Stefanie Leinhos, Hannes Hirche, Tobias Jacob und Tim Romanowsky. Sie alle studieren Kommunikationsdesign und sind in der Illustrationsklasse. Ebenfalls bilden sie einen Teil der siebenköpfigen Hauptorganisationsgruppe des Magazins. Mehr, mehr, mehr



Kandidaten für den Senat 2012
Planstau
Bürgerkrieg und Mobiltelefone
Und leise bröckelt der Putz
In stabiler Seitenlage
Studios statt Fachbereichsräte?
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