Texte mit Tags ‘Kreativität’
Die erfolglose Suche nach der Kreativität
Kreativ gesetzte Worte fallen niemandem einfach so zu. Wir baten Katja Hofmann, eine Poetry-Slammerin aus Halle, ihre Gedanken dazu zu äußern.
Ich sitze vor meiner Hausarbeit und übe mich an kreativen Schreibkünsten. Doch wie bitteschön soll ich denn auf Druck kreativ sein? Kommt Kreativität nicht einfach schlagartig und punktuell? Ist Kreativität nicht ein Prozess, der auf der Neukombination von Informationen basiert und einen gewissen »Aha-Effekt« erzielt? Mehr, mehr, mehrKreativität ist, wenn mans macht
Fantasie allein reicht nicht aus, am Ende muss ein positives Ergebnis stehen.
Wissenschaft und Kreativität – diese zwei Begriffe begegnen uns in unserem Leben eigentlich ständig, sei es nun im Studium, auf der Arbeit oder im Privaten. Man soll wissenschaftlich präzise arbeiten, dabei aber möglichst kreativ sein. Doch geht das überhaupt? Lassen sich beide Metiers miteinander verbinden? Wie kreativ ist Wissenschaft, und wie wissenschaftlich ist Kreativität? Mehr, mehr, mehr
Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung
Der Professor für Psychotherapeutische Medizin Dr. Rainer M. Holm-Hadulla versucht in seinem neuen Buch eine Kreativitätstheorie zu entwickeln, die neurobiologische, psychologische und kulturwissenschaftliche Vorstellungen verknüpft.
Des Menschen Tätigkeit kann allzu leicht erschlaffen,
Er liebt sich bald die unbedingte Ruh;
Drum geb’ ich gern ihm den Gesellen zu,
Der reizt und wirkt und muss als Teufel schaffen.
Schon Goethe verdeutlichte in der »Faust«-Tragödie, dass menschliche Kreativität und Tätigkeit durch ein Spannungsfeld guter und böser Mächte entsteht, nämlich aus einem Konflikt von Entstehung und Zerstörung.
Mehr, mehr, mehr
»Kreativität ist mehr als Basteln und Malen.«
Halle-Neustadt: Groß. Viele Menschen. Wohnsiedlungen: »Massenmenschhaltung«. Der perfekte Ort für Sachsen-Anhalts erste »Kreativitätsschule«?
»Wir fühlen uns alle sehr wohl hier. Wir haben ein schönes Gebäude für uns gefunden und ein wunderbar grünes Außengelände mit sehr alten, schönen Bäumen. Einige der Eltern sind zwar zu Beginn skeptisch, wenn sie ›Neustadt‹ hören. Aber wenn sie sich unsere Schule dann angeschaut haben, sind die Bedenken meist verflogen«, kommentiert Dr. Torsten Hentschel den Standort seiner Schule. Mitten in Neustadt, in einem typischen Plattenbauten-Wohngebiet, liegt sie: Die »Erste Kreativitätsschule Sachsen-Anhalts e. V.«. Mehr, mehr, mehr
Kreativität als Beruf
Eigenständig und dabei kreativ zu sein, ist ein Balanceakt. Wie man seine Idee verkauft, ohne dabei nur zum Manager zu mutieren.
»Was macht die Kunst?« –»Die Kunst geht nach Brot.« – »Das muss sie nicht; das soll sie nicht.« Schon Lessing wusste in seinem Drama »Emilia Galotti« von dem Zwiespalt des Kreativen zur Ökonomie. Ein Künstler soll der Kunst wegen arbeiten und nicht, um seinem Auftraggeber zu befriedigen. Die Kunst ist visionär, die Wirtschaft rational. Die Ökonomie richtet Grenzen ein, die der Freigeist überschreiten muss, um Neues zu schaffen. Aber ist diese strikte Trennung überhaupt möglich? Kann man sich Kreativität als Beruf überhaupt leisten, wenn man nicht gerade als Prinz geboren wurde? Besonders lebensnah ist diese Vorstellung tatsächlich nicht. Denn ein Kreativer unterscheidet sich erst einmal gar nicht von einem gewöhnlichen Unternehmer. Eine gute Idee zu haben ist das eine, sie aber auch vermarkten zu können das andere. Mehr, mehr, mehr
Vom Suchen und Finden einer Idee
Wer nicht darauf warten möchte, von der Muse geküsst zu werden, dem sollen unsere gesammelten Kreativitätstechniken und Tipps helfen.
Vier Grundregeln für mehr Kreativität:
1. Keine Kritik: Während der Ideenphase solltet Ihr darauf verzichten, gleich kritisch darüber nachzudenken, ob die Idee Gehalt hat. Dafür habt Ihr später noch genug Zeit. Außerdem verschwinden dadurch Ideen, die nur auf den ersten Blick »schlecht« sind.
2. Keine Hierarchie: In der Gruppe sollte es zu Beginn keine Rangordnung geben; alle Ideen sind gleich gut.
3. Quantität vor Qualität: Zögert nicht, jeden noch so absurden Gedanken aufzuschreiben, der Euch durch den Kopf geht. Fast nie ist der erste Einfall der beste.
4. Fragen formulieren: Die Ausgangslage für jede Überlegung sollte eine Frage, kein Problem sein. Fragt Euch nicht, warum die Hausarbeit blöd ist, sondern wie man sie verbessern kann. Mehr, mehr, mehr
Jeder sucht sie, keiner hat sie
Kreativität kommt nicht von selbst, man muss mit ihr arbeiten. Drei prominente Geschichten erzählen von Kampf, Freundschaft und Verhandlungen mit »der Kreativität«
Der französische Schriftsteller George Steiner hat eine düstere Vorstellung vom Erfindergeist: »Quantensprünge sind ausgesprochen selten.« Er meint damit, dass wirklich kreative Ideen so gut wie nie vorkommen. Stattdessen würden nur bereits bekannte Ideen wieder neu aufgerollt und eventuell anders verpackt werden. Der Mensch an sich hätte nur eine begrenzte Anzahl an Gedanken, die man miteinander kombinieren könnte. Wir kommen also nur selten zu neuen Erkenntnissen. Deshalb solle man auch nicht darauf vertrauen, dass einem auf einmal geniale Ideen zugeflattert kommen. Kreativität im Sinne von neuen Einfällen, mit denen man bestehende Regeln bricht, wäre demnach gar nicht möglich. Mehr, mehr, mehr
»Das Beste, was mir passiert ist«
Alexander Suchy studiert »Multimedia & Autorschaft« an der MLU und ist seit April 2009 bei Jovoto.com angemeldet. Mit hastuzeit sprach Alex über seine Erfahrungen.
Alex, jovoto.com beschreibt sich selber als globale Ideenfindungs-Plattform und veranstaltet Kreativwettbewerbe. Wie kann man sich das vorstellen?
Jovoto lässt sich der mittlerweile recht großen Gruppe der Crowdsourcing-Plattformen zuordnen. Das Grundprinzip dieser Plattformen ist, dass Unternehmen dort Aufträge als Wettbewerb veröffentlichen und von den dort angemeldeten Nutzern bearbeiten lassen. Zu einem von Beginn an festgelegten Preis kann der Auftraggeber dann einzelne Entwürfe oder Konzepte kaufen. Jovoto funktioniert in gewisser Weise auch so, ist unter den Crowdsourcing-Plattformen aber etwas ganz Besonderes. Mehr, mehr, mehr





MLU – We Burlesque!
»Wir sind für alle da«
Nicht nachlassen!
»Bis jetzt ist noch kein Cent geflossen«
Mal eben wählen und dann zur Party
Was macht der Prof auf dem Sofa?
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