Texte mit Tags ‘journalismus’

Dez 2016 hastuUNI Heft Nr. 69 0

»Unterwassersteine« umschiffen

Medienberichterstattung in Russland – ein heikles Thema. Wie sich dort die Arbeit von Hochschuljournalisten gestaltet, durfte die hastuzeit-Redaktion im Oktober durch den Besuch einer Studierenden-Delegation aus Kasan erfahren. Bei einer gemeinsamen Redaktionssitzung erhielten auch wir spannende Einblicke in die Arbeit unserer Gäste.

Foto: Nadja Hagen

»So ist das immer in Russland – kein Geld da, man muss für die Idee arbeiten!« Es ist dieser Idealismus, der uns an den russischen Studierenden beeindruckt und überrascht. Neugierig sitzen sie der hastuzeit-Redaktion in einem großen Kreis gegenüber und werden nicht müde, Fragen zu stellen. Mehr, mehr, mehr

Aug 2016 hastuINTERESSE Heft Nr. 66 0

Aufklärer der Pressefreiheit?

Nahezu täglich hört man in Medien von Verstößen gegen die Pressefreiheit. In dutzenden Regionen dieser Erde färbt sich die jährliche Weltkarte von »Reporter ohne Grenzen« zusehends orange, rot oder gar schwarz. Doch wie genau kommt die Bewertung der einzelnen Länder eigentlich zustande, und als wie repräsentativ ist diese zu beurteilen?

Grafik: Reporter ohne Grenzen

Grafik: Reporter ohne Grenzen

Am 3. Mai eines jeden Jahres wird traditionell der »Tag der internationalen Pressefreiheit« begangen. Bereits einige Wochen zuvor präsentierte die weltweit agierende Organisation »Reporter ohne Grenzen« (ROG) in diesem Jahr ihre in Journalistenkreisen anerkannte Weltkarte, die 180 Staaten einen hellen bzw. dunklen Farbton zuordnet, an welchem man grob die gegenwärtige Lage erkennen kann.

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Aug 2016 hastuINTERESSE Heft Nr. 66 0

Hunting out the Hausarbeit

Studierende schreiben Hausarbeiten, die nach der Abgabe beim Professor nicht weiter verwendet werden. Eine studentisch organisierte Zeitschrift kämpft dagegen an, indem sie die besten Seminarschriften ihrer KommilitonInnen regelmäßig abdruckt.

Illustration: Katja Elena Karras

Illustration: Katja Elena Karras

Ihre Geschichte beginnt im Jahr 2010. Zu dieser Zeit wissen die Studierenden noch nicht, ob ihr Projekt – in einer eigens dafür gegründeten Zeitschrift Hausarbeiten zu veröffentlichen – ankommt und ob es überhaupt weiterexistieren wird. Dabei kam es dem Dilemma vieler Studierender entgegen. Denn wer hat sich nicht schon einmal beschwert, eine Hausarbeit schreiben oder sich wieder an die schon angefangene Arbeit dransetzen zu müssen. Wer hat sich nicht gefragt: »Wieso liest meine gelungene Arbeit eigentlich nur der Professor, und danach verschwindet das gute Stück im Uniarchiv?« Martin Lhotzky, Theaterstudent an der Freien Universität in Berlin, und seine Freunde aus den Bereichen Germanistik, Komparatistik und Theaterwissenschaft wollten das ändern. In »Anwesenheitsnotiz« – so der symbolhafte Titel der Zeitschrift – publizieren sie die Seminarschriften ihrer KommilitonInnen aus Kultur- und Geisteswissenschaften. »Unser Ziel ist es, interessierten Autorinnen und Autoren ein Podium zu geben, das berücksichtigt, dass sie Studierende sind. Es geht nicht darum, bereits seine Linie gefunden oder alle Forschungsaspekte berücksichtigt zu haben, sondern darum, abseits der einschlägigen fachwissenschaftlichen Zeitschriften, den zukünftigen Autoren und Autorinnen ein Medium und ein Redaktionsteam anzubieten.« schreiben sie in der ersten Ausgabe.

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Aug 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 65 0

Es lebe die Zeitung!

Das Internet ist allgegenwärtig und hat uns schon seit langer Zeit in seinen Bann gezogen. Es wird prophezeit, dass es Zeitungen deswegen in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben könnte. Doch kann das World Wide Web wirklich eine gedruckte Zeitung in Papierform ersetzen ?

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Illustration: Katja Elena Karras

Zeitungen und Zeitschriften, die von vielen so geliebten Printmedien zum Anfassen, erschienen im Jahr 1605 erstmalig in Straßburg. Das von Johannes Gutenberg erfundene Druckverfahren ebnete den Weg zur ersten Zeitung, die das politische Geschehen zusammenfasste und regelmäßig erschien. Bis heute vertrauen viele Menschen auf das Printmedium. Ob zu Informations- oder Unterhaltungszwecken, in vielen Haushalten findet man die jeweilige Lokalzeitung und diverse Zeitschriften – noch. Mehr, mehr, mehr

Nov 2015 hastuPAUSE 0

Journalisten als Prügelknaben

An Rempler gegen Tagesschau-Reporter montags im Fernsehen hat man sich gewöhnt. Jetzt wurde ein Journalist des Tagesspiegels in Berlin von hinten niedergeschlagen. Gedanken einer Hobbyjournalistenredaktion zur aktuellen Enthemmung in Teilen der Gesellschaft.

Foto: Johanna Sommer

Foto: Johanna Sommer

Es ist kaum noch eine Notiz im montäglichen Berichterstattungswahnsinn. Ein Fotograph einer Lokalzeitung wird beleidigt, eine Redaktion berichtet über Bedrohungen, »Lügenpresse«-Sprechchöre hallen nicht nur in Dresden durch die Straßen. Rempler gegen Berichterstatter gehören in Pegida-Kreisen ohnehin zum guten Ton. Nun ist es am 2. November in Berlin zum traurigen Höhepunkt gekommen. Nach dem Ausruf »Du […] linke Drecksau« wurde ein Kolumnist des Tagesspiegels angegriffen und niedergeschlagen. Mehr, mehr, mehr

Okt 2015 hastuUNI Heft Nr. 62 Rubrik 0

Vom Radiohörer zum Hörfunkjournalisten

Am Anfang war das Interesse. Daraus wurde eine Idee, aus der Idee entstand der erste Beitrag. Vom ersten zum nächsten, zum Live-Sprechen … bis hin zur Sendungsmoderation. Meine ASQ »Journalistische Kompetenz (Hörfunk)« in der Unimono-Redaktion.

»Noch eine Minute, dann geht«s los«, höre ich den Sendungstechniker sagen. Mechanisch setze ich mir die Kopfhörer auf und ziehe das Mikro vor meinen Mund. Als sich die Studiotür schließt, wird die Luft im Studio plötzlich unerträglich stickig. Ein letztes Mal überprüfe ich auf dem linken PC-Bildschirm, ob alle Beiträge und Lieder der heutigen Sendung an der richtigen Stelle in der Mairlist (ein Programm für Livesendungen) platziert sind. Auf dem rechten PC-Bildschirm scrolle ich durch mein Moderationsskript und lege mir die ersten Sätze zurecht.

Foto: Josephine von Blueten Staub

Foto: Josephine von Blueten Staub

Noch 10 … 9 … 8 … In der rechten Ecke des anderen PC-Bildschirms zählt eine rot leuchtende Uhr den Countdown. Das Herz klopft mir bis zum Hals. Mein Mund fühlt sich staubtrocken an. 7 … 6 … 5 … 4 … Ich räuspere mich und schalte das Mikro an. 3 … 2 … 1 … Das Erklingen des Jingles ist mein Startschuss: »Mein Name ist Josephine von Blueten Staub, und ich werde euch durch die heutige Ausgabe von Unimono begleiten.« Obwohl ich noch heute vor jeder Sendungsmoderation aufgeregt bin, habe ich jedes Mal unheimlich Spaß dabei. Hätte man mir das vor einem Jahr gesagt, als ich die ASQ bei Radio Corax in der Redaktion von Unimono begann, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt. Aber von vorn: Mehr, mehr, mehr

Jan 2012 hastuINTERESSE hastuPAUSE hastuUNI 0

We want you!

Schreiben macht glücklich, vor allem bei der hastuzeit. Lust auf eine ASQ?

CreditPoints fürs Schreiben über Eure Themen – das geht bei der hastuzeit. Für das kommende Semester suchen wir wieder fleißige, engagierte und interessierte Teilnehmer für unser ASQ-Modul. Was Ihr mitbringen solltet: Gute Laune, Interesse, Offenheit und ein wenig Fleiß (muss leider sein 😉 ). Mehr, mehr, mehr

Aug 2011 hastuUNI 4

The medium is the massage

Egal ob Print, Radio oder TV: An der Uni Halle gibt es für jeden Bereich die passende ASQ.

Für einen Medienberuf qualifizieren, das wollen viele Studienangebote. Meist vermitteln Dozenten an Unis aber nur theoretisches Wissen über verschiedene Gattungen oder Stilformen. Die (Medien)Praxis, normale Redaktionsarbeit und komplett eigenständiges Arbeiten bleiben dabei auf der Strecke. Genau deshalb gibt es an der MLU gleich drei ASQ-Module, von Studenten organisiert, die Euch Einblicke in die verschiedenen Facetten des Journalismus gewinnen lassen. Ihr lernt nicht nur, wie eine Print-, Radio- oder TV-Redaktion von innen aussieht, sondern könnt sogar nebenbei noch CreditPoints sammeln. Mehr, mehr, mehr