Texte mit Tags ‘Hochschulwahlen’

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Mai 2018 hastuUNI Online 0

Die leere Höhle der Löwen

Die Hochschulwahlen stehen wieder an. Auch dieses Jahr standen die Kandidat*innen in der „Löwenrunde“ potentiellen Wähler*innen Rede und Antwort. Die Ziele der einzelnen Hochschulgruppen, Streitereien um eine adäquate Nutzung von Sturageldern und der neue Hype um Trinkwasserspender zum Nachlesen.

Foto: Sophie Ritter

Wie jedes Jahr veranstaltete der Stura anlässlich der Hochschulwahlen am 16. Mai 2018 die »Löwenrunde«, den »Polittalk zur Hochschulwahl 2018«: »Was wähle ich eigentlich bei der Hochschulwahl, wer vertritt meine Interessen, welche Gremien machen welche Arbeit und wen kann ich überhaupt in den Senat, Fakultätsrat, Studierendenrat und Fachschaftsrat wählen?« Diese Fragen versprach der Stura laut Facebookveranstaltung am Abend des 8. Mai 2018 zu beantworten. Mehr, mehr, mehr

Apr 2018 hastuUNI Heft Nr. 77 0

Hochschulwahlen im Überblick

Am 16. Mai 2018 ist Wahltag an der MLU. Hier die wichtigsten Informationen.

Grafik: Arno Grabolle

Ein alljährlicher Termin sind die Hochschulwahlen nur für Studierende. Dieses Jahr wählen jedoch alle vier Mitgliedergruppen (Professor(inn)en, wissenschaftliche Beschäftigte, Studierende, sonstige Beschäftigte) ihre Kandidatinnen und Kandidaten aufs Neue in die Hochschulgremien.

Im Senat beraten und beschließen Vertreter(innen) der Professoren, Beschäftigten und Studierenden über grundsätzliche Angelegenheiten der Uni, unter anderem die Einrichtung und Schließung von Studiengängen, die Berufung von Professoren und Pläne für die Zukunft. Die Gruppe der Professoren hat die absolute Mehrheit, während Studierende nur ein knappes Fünftel der Senatoren stellen. Im Juli dieses Jahres wählt ein »erweiterter Senat«, dem doppelt so viele stimmberechtigte Mitglieder angehören, den/die neue/n Rektor/in. Mehr, mehr, mehr

Mai 2017 hastuUNI Online 0

Der Löwe und das Sofa

Auch dieses Jahr stellten die hochschulpolitischen Vertreter sich und ihr Programm im Zuge der anstehenden Hochschulwahlen (10. Mai) bei der „Löwenrunde“ vor. Ein Kommentar zum Spektakel rund um Plüschtier-Tukane und Mauern aus Rednerpulten zum Nachlesen.

Foto: Paula Götze

Foto: Paula Götze

Die alljährlichen Hochschulwahlen stehen vor der Tür und somit veranstaltete der Stura auch wieder eine »Löwenrunde«, bei der Vertreter der Hochschulgruppen die Gelegenheit bekamen, sich vorzustellen. Beim Betreten des Hörsaals, in dem die Veranstaltung stattfand, kam der Eindruck auf, die »Löwenrunde« würde unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden – nur jeder vierte Platz im Hörsaal XIV des Löwengebäudes war besetzt, eingeschlossen die aktiven Teilnehmer der Veranstaltung. Auf Anfrage bestätigte Friederike Schröer (Moderatorin der Veranstaltung und Referentin für Äußere Hochschulpolitik im Stura), dass von den rund 100 Anwesenden 50 bis 70% selbst aus dem hochschulpolitischen Bereich stammten. Angesichts der Tatsache, dass Hochschulpolitik letzten Endes nicht nur die betrifft, die sie mitgestalten, eine ernüchternde Aussage. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuUNI Heft Nr. 61 Rubrik 0

Von Fußballweltmeisterschaften und Hochschulwahlen

Was der Nicht-Angriffspakt von Gijon mit dem Hochschulwahlsystem zu tun hat.

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Fußballfans kennen sicherlich den Nicht-Angriffspakt von Gijón. Bei der Weltmeisterschaft 1982 standen sich Österreich und Deutschland im letzten Vorrundenspiel ihrer Gruppe 2 gegenüber. Da das andere Gruppenfinale zwischen Chile und Algerien bereits am Vortag stattgefunden hatte, konnte man sich auf deutscher wie auf österreichischer Seite ausmalen, bei welchem Spielergebnis beide Mannschaften weiterkommen würden. Bis zu diesem Zeitpunkt war für Algerien, Deutschland und Österreich ein Weiterkommen möglich. Tatsächlich sicherte eine frühe deutsche Führung von 1 : 0 beiden Mannschaften das Weiterkommen –
unabhängig vom Ergebnis des vorhergegangenen Spiels. Und tatsächlich blieb es beim 1 : 0; beide Mannschaften kamen weiter, und Deutschland verlor im Finale 3 : 1 gegen Italien. Der Rest ist Geschichte.

Was hat das mit Hochschulwahlen zu tun? Zunächst verdeutlicht dieses Beispiel, dass Ergebnisse immer pfadabhängig sind. Hätte die damalige Regelung beispielsweise vorgesehen, beide Spiele parallel laufen zu lassen, hätte das Spiel zwischen Österreich und Deutschland ein deutlich anderes Ergebnis haben können. Ebenso pfadabhängig sind Wahlergebnisse – also auch Hochschulwahlergebnisse. Wie aus Stimmen eine Verteilung von Mandaten wird, ist eine zugegebenermaßen trockene, aber gewichtige Frage der Wahlrechtsforschung. Die Art der Verrechnung hat großen Einfluss darauf, wie letztlich Mandate in Gremien (ob Bundestag, Landtag, Stura, FSR oder Senat) verteilt werden. Damit stellen sich auch relativ schnell Fragen, wie gerecht die Sitzverteilung ist. Im Folgenden soll an zwei kurzen Beispielen erklärt werden, welche Gerechtigkeitsprobleme bei der Stimmverrechnung in Halle auftreten können. Die folgenden Erörterungen gelten grundsätzlich für alle Gremien (Stura, FSR, Senat und Fakultätsräte). Bei Gremien, die in verschiedenen Wahlbereichen gewählt werden (Stura, Senat), ist der jeweilige Wahlbereich die Bezugsgröße. Mehr, mehr, mehr

Mai 2013 hastuUNI Pinnwand 0

Kandidatenlisten online

Nun stehen sie fest, die zugelassenen Wahlvorschläge, also die Listen mit den zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten für Stura/Fachschaftsräte sowie Senat/Fakultätsräte. Während für die vier Senatssitze wie jedes Jahr eine Vielzahl an Kandidaten zur Wahl stehen, sieht das Bild beim Studierendenrat deutlich anders aus. Wählerinnen und Wähler aus sieben der 17 Fachschaften werden dort einen leeren Stimmzettel vorfinden, wobei sich für die Wahl zu den Fachschaftsräten (mit Ausnahme des Studienkollegs) ausreichend Kandidaten fanden.

Vor allem in der Philosophischen Fakultät I, den Rechts- und den Wirtschaftswissenschaften wird die Wahl spannend: dort haben sich Kandidaten in vier oder fünf unterschiedlichen, überwiegend parteinahen Wahlvorschlägen aufgestellt. Hier findet Verhältniswahl statt. Das bedeutet: Die Wählerinnen und Wähler geben zwar ihre Stimmen einzelnen Personen, aber bei der Auswertung kommt es auf die Gesamtstimmenzahl für jede Liste an. Ein Wahlvorschlag mit nur einem oder zwei Kandidaten hat dabei schlechtere Chancen. Damit auch solche kleinen Listen Stimmen sammeln können, dürfen Wählerinnen und Wähler jeder Person bis zu zwei Stimmen geben. (Das gilt nur, falls Verhältniswahl stattfindet. Auf Stimmzetteln mit Mehrheitswahl gilt: eine Stimme pro Person.)

Weitere Informationen zur Wahl

Übersicht: Hochschulwahlen 2013

Apr 2013 hastuUNI Nr. 47 0

Ihr habt die Wahl

Wer, was, wozu: die wichtigsten Informationen zu den Hochschulwahlen am 14. Mai 2013

Der Stura wirbt für eine hohe Wahlbeteiligung.

Der Stura wirbt für eine hohe Wahlbeteiligung.
Foto: Konrad Dieterich

In diesen Tagen, da das Land laut über millionenschwere Einschnitte an den Hochschulen nachdenkt, ist die Bedeutung einer studentischen Interessenvertretung womöglich leichter zu vermitteln. Dennoch hat sich Carlo Wegener, diesjähriger Wahlleiter des Studierendenrats, einiges vorgenommen, als er sich auf einer Stura-Sitzung eine Verdopplung der Wahlbeteiligung zum Ziel setzte. Das wären dann über 36 Prozent; doch in den vergangenen zehn Jahren sind nie mehr als 20 Prozent der MLU-Studierenden zur Hochschulwahl gegangen. Solche niedrigen Werte sind im bundesweiten Vergleich eher der Normalfall.

Ein Grund für das niedrige Interesse könnte sein, dass die Studierenden nicht allzu viel zu melden haben. Nur ein Fünftel der Sitze in den Uni-Gremien ist für Studierende vorgesehen, die Professoren haben die absolute Mehrheit. Auf der anderen Seite sind die studentischen Gremien zwar zu 100 Prozent mit Studierenden besetzt, können sich in der Hochschulpolitik aber bestenfalls als Interessenvertretung betätigen. Mehr, mehr, mehr

Mrz 2013 Pinnwand 0

Spaß am Dienstag

Die Hochschulwahlen 2013 werden auf Dienstag, den 14. Mai verlegt. Am ursprünglich geplanten Wahltermin, dem 15. Mai, kommt Ministerpräsident Reiner Haseloff zu Besuch, weswegen die Universität einen vorlesungsfreien Tag (dies academicus) angesetzt hat. Im Interesse einer hohen Wahlbeteiligung setzte sich das Sprecherkollegium des Stura daraufhin für eine Verlegung des Wahltermins ein.

Dieses Jahr werden nur die Studierenden an die Urnen gerufen. Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen wählen alle zwei Jahre, Hochschullehrer/innen sowie sonstige Mitarbeiter/innen gehen alle vier Jahre zur Wahl.

Mai 2011 hastuUNI Pinnwand 3

Ergebnisse Studierendenrat/Fachschaftsräte

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