Texte mit Tags ‘Fahrrad’

Mai 2018 hastuPAUSE Heft Nr. 78 0

Nimm doch mal dein Rad mit

Das MDV-Gebiet ist mehr als Leipzig und Halle. Denn was vielen unbekannt ist: das Fahrrad darf mit. Dieses Mal stellen wir Euch eine Radtour vor, die von Naumburg aus nach Bad Kösen und wieder zurück führt. Über Weinberge, an der Saale entlang und hin zu einem Hauch von Meer.

Illustration: Emilie Peters

Sobald die Sonne wieder ihre wärmenden Strahlen in die Welt schickt, wird es Zeit, den alten Drahtesel aus dem Keller zu holen, die Kette zu ölen und hinaus ins Grüne zu fahren. Wen es über die Stadtgrenze hinaus zieht, der sollte die Möglichkeit nutzen, das Fahrrad kostenlos in die Nahverkehrszüge des MDV-Gebiets mitzunehmen. Denn nur 30 Minuten Zugfahrt entfernt locken viele Radwege durch naturnahe Gebiete. In diesem Artikel führt die Reise entlang der Weinberge im Saale-Unstrut-Gebiet. Mehr, mehr, mehr

Okt 2014 hastuUNI Nr. 56 0

Selten gestellte Fragen

Nicht nur für unsere Erstis, auch für alle anderen MLU-Studierenden ist das MDV-weite Semesterticket eine Premiere. Dieser Artikel soll Fragen beantworten, die Ihr Euch vielleicht noch gar nicht gestellt habt.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Wann und wo kann ich mit dem Semesterticket fahren?

Rund um die Uhr während des gesamten Semesters (also genau sechs Monate lang) im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV). Dieser umfasst fünf Landkreise in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie die Städte Halle und Leipzig. Hier könnt Ihr fast alle öffentlichen Nahverkehrsmittel (Regionalzüge und S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse) benutzen, nicht jedoch den Fernverkehr (ICE, IC). Solltet Ihr mal einen Anrufbus bestellen, wird nach den üblichen MDV-Regelungen eventuell ein Zuschlag fällig.

Das Gebiet des ehemaligen Landkreises Döbeln gehört zwar zum benachbarten Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS), aber Euer Ticket ist auch dort gültig, wenn Ihr aus dem MDV-Gebiet kommt oder dorthin zurückfahrt. Auf dem Tarifzonenplan des MDV liegen diese Zonen im Südosten und sind besonders markiert.

Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 54 0

Klitzekleine Alltagsflucht

Texte für die Uni zu schreiben kann manchmal ganz schön nervig sein. Ein Rezept, um hartnäckige Blockaden im Kopf zu lösen: Fahrrad, Freunde, Sonnenbrille und raus in die Natur! Wir haben es ausprobiert und sind den Saaleradweg entlanggeradelt.

Foto: Chris Schön

Foto: Chris Schön

»Ihr habt noch nie eine Radtour hier in der Umgebung gemacht?« fragt uns der Mitarbeiter des Fahrradladens erstaunt. »Ihr müsst unbedingt den Saaleradweg fahren, da gibt es richtig viel zu sehen!« empfiehlt er uns, und seine Augen fangen an zu leuchten. Schnell zückt er eine reiß- und wasserfeste Radwanderkarte, auf der er mit seinem Zeigefinger schon mal imaginär die Route entlangfährt. An manchen Stellen macht er Halt, und seine Mundwinkel formen sich zu einem Lächeln. Wir lauschen seinen Erzählungen über Orte, um die sich zahlreiche persönliche Geschichten ranken. Ungefähr 40 Kilometer misst die Strecke von Halle nach Wettin. »Wenn ihr zügig fahrt, braucht ihr anderthalb Stunden jeweils für die Hin- und Rückfahrt.« Mehr, mehr, mehr

Feb 2013 Nr. 46 Pinnwand 0

Große Uli dicht

Im kommenden Semester wird die Fahrt zur Uni für einige Studierende umständlicher, denn dann wird die Große Ulrichstraße im Abschnitt zwischen Kulturinsel und Uniring/Moritzburgring grundlegend saniert. Unter anderem erneuert die Stadt Leitungen, Gleise und den Straßenbelag. Straßenbahnen fahren auf Umleitungsstrecken, vom Norden her verkehren einige Linien bis zum Moritzburgring. Auch für Radfahrer dürfte zeitweise kein Durchkommen sein. Die Bauarbeiten sollen ein Jahr dauern, wobei während einer Winterpause die Straße zeitweise befahrbar sein wird.

Die Umbauarbeiten in der Großen Ulrichstraße sind auch Teil des Projektes „Stadtbahn Halle», mit dem der Straßenbahnverkehr mittelfristig beschleunigt werden soll. Zu einem späteren Zeitpunkt dient dann die Große Ulrichstraße als Umleitungsstrecke, während der Platz am Steintor umgestaltet wird.

Ursprünglich sollten die Straßenarbeiten Anfang März beginnen, nun heißt es vage, die Bauarbeiten würden nicht vor Ostern beginnen. Als Grund für die Verzögerung gibt die HAVAG an, dass eine erste Ausschreibung „keine geeigneten Ergebnisse erbracht» habe. Im Klartext: Die eingereichten Angebote waren teurer als erwartet. Daher wurden die Bauleistungen noch einmal ausgeschrieben.

Diese Meldung wurde gegenüber dem Heft um weitere Informationen ergänzt.