Texte mit Tags ‘Erasmus’

Mai 2018 hastuUNI Heft Nr. 78 0

Abenteuer Ausland

Besonders für Studierende bietet es sich an, für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Angeboten von Organisationen, mit denen Ihr preisgünstig ins Ausland reisen und vor Ort sogar weiterhin beraten und unterstützt werden könnt. Aber welche gibt es, wie unterscheiden sie sich, und welche passt am besten zu Euch? Wir haben einige davon etwas genauer unter die Lupe genommen:

Grafik: DAAD (CC BY-NC-ND 4.0) https://www.daad.de/medien/der-daad/medien-publikationen/publikationen-pdfs/wiwe_2016.pdf

Neues Land, neue Kultur, neue Herausforderungen – Impulse gibt es viele, die das Fernweh in uns hervorrufen und uns dazu veranlassen, ins Ausland gehen zu wollen. Es ist immer ein aufregendes Erlebnis, ein komplett neues Land mit seinen Einwohnern kennen und vielleicht sogar lieben zu lernen. Doch auch wenn man in einigen Situationen mal auf sich allein gestellt sein sollte, erhält man gerade so die Möglichkeit, sich selber besser kennenzulernen. Mithilfe der verschiedenen Organisationen kann man die Gelegenheit nutzen, sich neuen Abenteuern zu stellen. Mehr, mehr, mehr

Apr 2015 hastuUNI Nr. 59 0

»Erasmus Life Halle« goes abroad

Die Studenteninitiative »Erasmus Life Halle« schließt sich ihrem großen internationalen Bruder an, dem Erasmus Student Network.

Foto: Charlotte Schnögl

Foto: Charlotte Schnögl


Nachmittags am Hauptbahnhof. Zwischen Reisenden, die mit Ungeduld auf die Einfahrt ihres Zuges warten, steht sie. Ein Schild in der Hand: »Welcome to Halle«. Passagiere gleiten in Eile an ihr vorbei, einige schauen etwas irritiert. Der Zug fährt ein, die Spannung steigt. Als der Schaffner herausspringt und die Zugtüren öffnet, lässt sie den Blick über die herausströmenden Massen schweifen. Hoffentlich hat die Fahrt vom Berliner Flughafen gut geklappt und er hat sich im Großstadtgewirr nicht verirrt, ist womöglich in den falschen Zug, ins westfälische Halle, gestiegen und fragt sich gerade verwundert, wie lange eine Anderthalbstunden-Fahrt nach Halle Saale wohl dauern kann. Wochen vor der Reise haben sie sich geschrieben, die Ankunft geklärt, ein Treffen vereinbart. Jetzt ist er da. Nur noch Sekunden entfernt. Mehr, mehr, mehr

Apr 2014 hastuPAUSE Nr. 53 0

Erasmus 2.14 à la française

Eine ordentliche Portion Social Media gehört heute zu einem Auslandssemester dazu, durfte hastuzeit-Auslandskorrespondentin Julia in Frankreich feststellen.

Foto: Julia Plagnetz

Foto: Julia Plagentz

Wenn ich etwas liebe, dann sind es gestellte Fotos. Wer erwägt, ein Erasmussemester zu absolvieren, sollte sich schon mal vorsichtshalber die Mundwinkel knapp unter die Augen tackern. Mehr, mehr, mehr

Jul 2013 hastuINTERESSE Nr. 49 0

Zurück vom Auslandssemester – was bleibt?

Ein Rückblick auf meine Entscheidung, nach England zu gehen. Was war gut, was weniger, und was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

Foto: Caroline Bünning

Pünktlich zum Sommersemester habe ich mich wieder in Halle eingefunden, mit vielen wunderbaren Erfahrungen, Eindrücken und Erinnerungsstücken sowie erfolgreich bestandenen Modulen von der Uni Newcastle im Gepäck.

Dass mir diese Module in Halle angerechnet werden sollten, hatte ich mir vorab extra noch formlos unterschreiben lassen, insbesondere für das Fach, über das die Erasmus-Partnerschaft nicht läuft. Ein bisschen Arbeit habe ich dann vor Ort auch in meine Essays und die Vorbereitung auf die Prüfungen gesteckt. Und nun werden die Module doch nicht angerechnet, und ich muss wegen zehn Leistungspunkten ein Semester länger studieren.

Was man so häufig über mit Auslandsaufenthalten verbundene Probleme hört, hat sich also auch für mich bewahrheitet, nachdem bis dahin wirklich alles super gelaufen war.

Viele haben mich dann gefragt, ob die Entscheidung, ins Ausland zu gehen, denn nun trotzdem noch richtig war, oder ob ich mein Auslandssemester jetzt als verlorene Zeit sehe. Mehr, mehr, mehr

Feb 2013 hastuINTERESSE Nr. 46 0

Publikumsjoker im Hörsaal

England ist eben doch ein bisschen anders: Aus Newcastle berichtet unsere Korrespondentin von Hightech an der Uni und unbekümmerter Selbstdarstellung im Netz.

Samstagabend, 23.51 Uhr. Eigentlich könnte ich noch mal schnell in die Bibliothek gehen. Also begebe ich mich, voller Vorfreude auf eine Nacht­schicht, auf den videoüberwachten Weg. Schon mehr als einmal habe ich mir vorge­nommen, die Kameras zu zählen, die mich auf meinem Weg zur Uni jedes Mal filmen. Das Problem ist nur: Auch nach fast vier Monaten entdecke ich immer noch neue. Allein die Anzahl der auf dem Wohnheimgelände befindlichen liegt definitiv im zweistelligen Bereich.

Gut überwacht (und behütet?) komme ich also in der Bibliothek an. Mittlerweile ist es nach Mitternacht, aber zum Glück ist die Bibliothek ja rund um die Uhr geöffnet. Um hineinzu­kommen, brauche ich meine Smart-Card, meinen Studentenausweis, der als Schlüssel an den elektronischen Schranken fungiert. Auch für die 24-Stunden-Self-service-Bücherausleihe, den nächtlichen und wochenendlichen Zugang zu sämtlichen Unigebäuden und zum Eintritt ins Sportzentrum braucht man die Smart-Card, auf der dann alle wichtigen Infos über den Studenten gespeichert sind. Neben Daten wie Studienfach und Immatrikulationsstatus also beispielsweise auch die Art der SportsCentre-Mitgliedschaft und somit, welche Sporträume und -angebote der Student nutzen kann. Mehr, mehr, mehr

Dez 2012 hastuINTERESSE Nr. 45 0

Baked Beans und Doppeldeckerbusse

Passend zum Heftthema prüft unsere Außenreporterin Caro an der Erasmus-Partneruni in Newcastle diesmal kontinentaleuropäische Vorstellungen von »den Engländern« auf ihren Wahrheitsgehalt.

Hier steht Caro im englischen Regen.
Foto: Caroline Bünning

Bedankt man sich in Deutschland beim Busfahrer für die Fahrt, wird man bestenfalls angegrummelt und vielleicht noch angeguckt, als käme man vom Mars. Ganz so weit muss man allerdings tatsächlich nicht reisen, um dies als gängige Alltagspraxis zu erleben. Was gilt sonst noch als typisch englisch? Und was ist es wirklich?

Klischee 1: Engländer sind sehr höflich.

Stimmt. Drei Floskeln der Entschuldigung oder der Bitte innerhalb eines Satzes sind quasi Standard. Und das oft und gern. So entschuldigen sich die Engländer auch dann, wenn sie angerempelt werden. An den Dank an die Kunden hängen Kassiererinnen gern noch eine Floskel der Liebkosung wie »Darling« oder »Love«.

Darüber hinaus neigen sie zum exzessiven Relativieren, was für deutsche Ohren durchaus verwirrend sein kann. So schrieb mir meine Fußballmannschaftskapitänin am Sonntag vor unserem ersten Auswärtsspiel: »Kannst du Mittwoch in Leeds spielen? Ist nicht schlimm, wenn nicht.« Auf meine Antwort, dass ich noch mit einer Dozentin sprechen müsste und ihr das dann Montag definitiv sagen könnte, schrieb sie zurück: »Lass dir alle Zeit, die du brauchst. Ich will unbedingt, dass du spielst!« Ja, was denn nun? Mehr, mehr, mehr

Dez 2012 hastuPAUSE Nr. 44 0

Im Mutterland des Fußballs

Erasmus hat unsere Redakteurin Caro nach Newcastle gebracht. Dort an der Uni, so bemerkte sie schnell, hat der Sport einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland.

Dass ich auch in England Fußball spielen wollen würde, stand schon vor meiner Abreise fest; am letzten Septemberwochenende waren dann endlich die Sichtungstrainings für neue Studenten. Spätestens da war mir dann definitiv bewusst, wie ernst der Unisport hier genommen wird. Außerdem merkte ich, dass ich zwar im Alltag prima kommunizieren konnte, dass mir aber einfach das »Auf-dem-Platz«-Vokabular fehlte. Entsprechend lief dann auch nicht viel zusammen, und ich befürchtete schon, aussortiert zu werden. Die Club-Verantwortlichen wollten im Laufe des folgenden Montags E-Mails mit ihren Einschätzungen verschicken. Um 23.38 Uhr kam dann auch endlich die Mail: Ich durfte zum Training am Dienstag wiederkommen. Da folgte dann die Einteilung in erste und zweite Mannschaft. Keine Überraschung: Ich war in der zweiten Mannschaft gelandet. Also weniger Druck, dachte ich mir. Aber falsch gedacht: Mir wurde dann schnell eröffnet, dass ich als eine der Führungsspielerinnen für diese Saison betrachtet wurde. Mehr, mehr, mehr

Nov 2011 hastuINTERESSE Nr. 38 0

Starthilfe Buddy

Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur für die Erasmus-Studenten eine aufregende Zeit, sondern auch für ihre Buddies.

»Was kostet es, wenn man in Deutschland geblitzt wird?« Pawels Antwort auf meine Frage, wie seine Fahrt nach Halle war, verblüfft mich etwas. »Meine Schwester ist gefahren«, grinst er. Auch seine Schwester grinst. Und ich auch. Das Eis ist gebrochen, bevor es entstanden ist. Pawel kommt aus Czeladz/Polen und studiert im fünften Semester »Business English«. Bis Ende März wird er an der MLU ein Auslandssemester absolvieren und an den Instituten für Wirtschaftswissenschaften sowie für Anglistik und Amerikanistik Leistungspunkte sammeln. Mehr, mehr, mehr