Texte mit Tags ‘entspannung’

Mai 2018 hastuPAUSE Heft Nr. 78 0

Den Füßen folgen

Stress und Trott bestimmen oft unseren Alltag. Die Wege, die man Tag für Tag zurücklegt, sind fast immer die gleichen. Wer mal frei hat, fährt meist weg – in der Regel so weit, wie Zeit und Geld es zulassen. Dabei verpasst man so viel in der eigenen Stadt.

Foto: Alexander Kullick

Dieser Artikel wird nicht mit bahnbrechenden Erkenntnissen aufwarten. Doch wird er auf etwas hinweisen, das von den meisten Menschen schlichtweg ignoriert wird: die Schönheit des Banalen, der Reiz des Alltäglichen. Die meisten Leute, die in Halle wohnen, werden sich darauf einigen können, dass die Saalestadt schön ist – aber worauf beziehen sie sich? Auf das Paulusviertel? Auf den Marktplatz? Auf die Raben- oder die Peißnitzinsel? Ohne Frage, die genannten Orte verdienen es alle für sich, als »Sehenswürdigkeit« Halles aufgeführt zu werden. Doch bilden sie nur einen mikroskopisch kleinen Teil von der Schönheit ab, die Halle insgesamt zu bieten hat. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 54 0

Klitzekleine Alltagsflucht

Texte für die Uni zu schreiben kann manchmal ganz schön nervig sein. Ein Rezept, um hartnäckige Blockaden im Kopf zu lösen: Fahrrad, Freunde, Sonnenbrille und raus in die Natur! Wir haben es ausprobiert und sind den Saaleradweg entlanggeradelt.

Foto: Chris Schön

Foto: Chris Schön

»Ihr habt noch nie eine Radtour hier in der Umgebung gemacht?« fragt uns der Mitarbeiter des Fahrradladens erstaunt. »Ihr müsst unbedingt den Saaleradweg fahren, da gibt es richtig viel zu sehen!« empfiehlt er uns, und seine Augen fangen an zu leuchten. Schnell zückt er eine reiß- und wasserfeste Radwanderkarte, auf der er mit seinem Zeigefinger schon mal imaginär die Route entlangfährt. An manchen Stellen macht er Halt, und seine Mundwinkel formen sich zu einem Lächeln. Wir lauschen seinen Erzählungen über Orte, um die sich zahlreiche persönliche Geschichten ranken. Ungefähr 40 Kilometer misst die Strecke von Halle nach Wettin. »Wenn ihr zügig fahrt, braucht ihr anderthalb Stunden jeweils für die Hin- und Rückfahrt.« Mehr, mehr, mehr