Texte mit Tags ‘Bologna-Prozess’
»Das Amt lässt einen nicht los«
Die lange Online-Version des Gesprächs mit Rektor Diepenbrock über Studienreform, Westimporte und eine zweite Amtszeit als Hochschulleiter.
Herr Diepenbrock, Sie sind seit 2006 Rektor der MLU. Während Ihrer Amtszeit, die am 31. August endet, wurden wichtige Umstellungen auf das Bachelor-Master-System vollzogen. Wie sieht Ihr Fazit zum Reformprozess aus?
Ich werde nicht müde, immer wieder auf die großen Chancen hinzuweisen, die das neue System bietet. Die drei Eckpunkte sind: Schaffung eine europäischen Hochschulraumes, schnellerer Zugang zu einem berufsqualifizierendem Abschluss und Flexibilität in Hinblick auf lebenslanges Lernen. Das bedeutet, dass man heute die Universität nach sechs Semestern verlassen und in den Beruf wechseln kann, aus dem Beruf aber auch wieder zurück, um ein Master-Studium anzuschließen und möglicherweise noch eine Promotion. Zahlreiche Experten haben aber schon rechtzeitig darauf hingewiesen, dass die Umstellung Geld kostet. Mehr, mehr, mehr
»Vielen fehlt schlicht die Zeit«
Zum Ende des Triftpunkt: Ein Gespräch über die Beobachtung von Ethnologen, Belohnung für viel Arbeit und fehlende Zeit.
Dass die Studentenwerkstatt Triftpunkt e.V. Anfang April das Ende ihrer Vereinstätigkeit bekannt gab, darüber haben wir bereits berichtet. hastuzeit hat aber noch einmal genauer Mehr, mehr, mehr
Die Erfolgsgeschichte
10 Jahre Bologna-Erklärung. Voraussetzung, Durchsetzung und Fortsetzung der europäischen Hochschulreform.
»Wir folgen bisher viel zu sehr dem Modell, zuerst viel Reformdruck aufzustauen, der sich dann im Erdbeben einer Großreform entlädt, um anschließend wieder innovationsunwillig jeder Neuerung zu trotzen. […] Unser Bildungssystem war einst ein Modell für die ganze Welt. Aber es muß weiterentwickelt werden. […] Machen wir es zu einem Modell für das 21. Jahrhundert! Schaffen wir ein Bildungswesen, das Leistung fördert, keinen ausschließt, Freude am Lernen vermittelt und selbst als lernendes System kreativ und entwicklungsfähig ist. […] Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit.« (Roman Herzog 1997)
Mit diesen Worten, die Roman Herzog beim Berliner Bildungsforum 1997 sprach, wagte er sich nach eigener Aussage auf ein »vermintes Gelände«. Deutschland steckte, allein auf die Hochschulbildung bezogen, in einem tiefen Reformstau fest. Aus heutiger Sicht scheint die Erklärung, die am 19. Juni 1999 im italienischen Bologna unterzeichnet wurde, als Verwirklichung und Lösung von Problemen und Forderungen der damaligen Zeit. Mehr, mehr, mehr
Statistiken zum Hochschulstandort
Bericht zum Hochschulstandort Deutschland vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht
Einmal pro Jahr zieht das Statistische Bundesamt Bilanz. Dann veröffentlichen die Statistiker aus Wiesbaden ihren Jahresbericht zum Hochschulstandort Deutschland. Die Zahlen sind besonders in Hinsicht auf die aktuelle Bildungsdiskussion interessant. Sie sind Indikator für die Auswirkungen der neuen Studiensysteme und anderer Reformen, wie zum Beispiel der Einführung von Studiengebühren. Mehr, mehr, mehr
Erste Reaktionen auf die Besetzungswelle
Nachdem in der letzten Woche viele Unis besetzt wurden, melden sich Politiker und Hochschulverantwortliche zu Wort.
Nachdem sich seit Beginn der Besetzungen mehrere Universitätsleitungen unmissverständlich mit den Räumungen von Hörsälen zu dem Protest der Studierenden in Deutschland geäußert haben (u.a. in Bielefeld und Tübingen), melden sich nun auch die obersten Instanzen der Hochschulbildung zu Wort. Mehr, mehr, mehr
Es brennt in Österreich
In Wien besetzten Studierende das Audimax. Ihr Protest bringt die europäische Bildungsbewegung wieder in Schwung.

Deutliche Meinungsäußerung – Studierende in Wien bei einem Interview mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn
Die Spezialvorlesung für Biologiestudenten in Physik hatte gerade begonnen, da stürmten mehrere hundert Personen in das Auditorium Maximum der Universität Wien. Sie hatten sich kurz zuvor zu einer Demonstration versammelt, die vor allem die prekäre Lage der Bildung in Österreich anprangern sollte. Im Audimax musste der Dozent das Pult räumen und es wurden Anliegen und Forderungen verlesen. Im Anschluss fragt eine Rednerin in die Masse ihrer Kommilitonen, ob man das Audimax besetzen wolle. Zwei Drittel sind dafür. Der Sicherheitsdienst der Universität und die Polizei Mehr, mehr, mehr
Kultusminister Olbertz über Sachsen-Anhalts Bildungspolitik
Der Bildungsstreik hat an der MLU kaum etwas bewirkt. Weitere Kürzungen werden befürchtet. Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz sprach am Donnerstag, den 4. November, über alte und neue Probleme.
Der Bildungsstreik hat an der MLU kaum etwas bewirkt. Weitere Kürzungen werden befürchtet. Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz sprach am Donnerstag, den 4. November, über alte und neue Probleme. Mehr, mehr, mehr
Weiterentwicklung des Bologna-Prozess
Die Kultusminsiterkonferenz (KMK) tagte zum 327. Mal. hastuzeit hat sich den Beschluss angeschaut und die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst.
Die Kultusministerkonferenz (KMK) tagte zum 327. Mal und beriet über die Weiterentwicklung des Bologna-Prozess. Dabei ging es auch um die Kritik der Studierenden, die im Sommer protestierten. hastuzeit hat sich den Beschluss angeschaut und die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst.


Fantasie als Lernmethode
Offen für Neues
Das Gedächtnis als Fotoalbum
Zum Lernen gemacht
Erinnerungskulturen
Anterograde Amnesie – ein Leben ohne Zukunft
Vom Leerstand zum Wohlstand
Literaturrecherche auf dem Laufband
Der virtuelle Kampf gegen die Angst
Königsdisziplinen des Studierens
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