Texte mit Tags ‘Bildungsstreik 2009’
Demos und Besetzungen
Die Studierenden in Deutschland machen fleißig weiter. Morgen Vollversammlung in Halle.

Demo am 17.11. in Berlin. Hier sind derzeit vier Hochschulen besetzt. (Foto: http://www2.hu-berlin.de/unauf)"
Der 17. November war wieder ein Besetzungstag. Viele Studierende nutzten die Demonstrationen (Bericht von Berliner Demonstration) zum deutschlandweiten Aktionstag, um gleich den einen oder anderen Hörsaal einzunehmen. Bis dato wurden an diesem Dienstag zwölf Hochschulräumlichkeiten besetzt. Morgen sind weitere Besetzungen zu erwarten. Mehr, mehr, mehr
Erste Reaktionen auf die Besetzungswelle
Nachdem in der letzten Woche viele Unis besetzt wurden, melden sich Politiker und Hochschulverantwortliche zu Wort.
Nachdem sich seit Beginn der Besetzungen mehrere Universitätsleitungen unmissverständlich mit den Räumungen von Hörsälen zu dem Protest der Studierenden in Deutschland geäußert haben (u.a. in Bielefeld und Tübingen), melden sich nun auch die obersten Instanzen der Hochschulbildung zu Wort. Mehr, mehr, mehr
»Uns geht bestimmt nicht die Luft aus«
Wie die Redakteure von ZEIT-Online auf die Idee gekommen sind, dass den Protestierenden in Wien die Luft ausgehe, darauf kann man sich in Wien keinen richtigen Reim machen. »Ich denke dieser Eindruck ist entstanden, weil wir in der letzten Woche keine großen Aktionen oder Demos veranstaltet haben. Der Grund dafür ist aber nicht, ‘dass uns die Luft ausgeht», sondern dass die Bewegung im Moment andere Prioritäten hat«, so Lisa, eine der Organisatorinnen in Wien. Derzeit sei man mehr damit beschäftigt, weitere Institute zu mobilisieren und die Hochschulen über die Grenzen Österreichs hinaus zu vernetzen. Eine besondere Rolle spielt der 17. November in ihrer Planung – dies soll der größte Aktionstag im Rahmen der Global Week of Action werden. Streiken heißt also nicht immer nur demonstrieren, sondern auch planen und Alternativen entwickeln: »Mit der Zeit und vor allem der Ausweitung der Proteste verändert sich auch deren Form.« Eins ist also sicher: Die Uni Wien wird noch lange Zeit brennen. »Wir freuen uns schon auf Weihnachten«, bemerken die Organisatoren spitzbübig – man habe bereits Angebote für kostenlose Weihnachtsbäume bekommen. Wenn der Weihnachtsmann jetzt noch ein paar Millionen für die Bildung mitbringt…
Kein Geld, keine Lehre, kein Studium
Der AK Bildungspolitik hat einen Runden Tisch organisiert, um Politiker und Interessierte über die finanzielle Lage der Universität zu informieren.
Was haben die folgenden Länder mit Deutschland gemeinsam: Türkei, Tschechien und Irland? Sie geben alle, gemessen an ihrem BIP, unterdurchschnittlich wenig Geld für Bildung aus. Das hat eine neue OECD-Studie im September ergeben. Also müsste man eigentlich mehr Geld für Bildung ausgeben, um international nicht den Anschluss zu verlieren. »Die Universitäten haben kein Recht, von Kürzungen verschont zu bleiben«, Mehr, mehr, mehr

Fantasie als Lernmethode
Offen für Neues
Das Gedächtnis als Fotoalbum
Zum Lernen gemacht
Erinnerungskulturen
Anterograde Amnesie – ein Leben ohne Zukunft
Vom Leerstand zum Wohlstand
Literaturrecherche auf dem Laufband
Der virtuelle Kampf gegen die Angst
Königsdisziplinen des Studierens
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