Texte mit Tags ‘Besetzung’

Okt 2010 hastuUNI Nr. 34 0

Erfolg auf halber Linie

Seit 27. Juli sind die Änderungen des Landeshochschulgesetzes in Kraft.

Nach neuer Gesetzeslage ein Wagnis? Sym­bo­li­sche Besetzung des Me­lanch­thon­ianums im Juni 2009.
Foto: Johannes Klemt

Den Studierendenschaften des Landes und auch der hastu­zeit fällt ein Stein vom Herzen: Nach wie vor dürfen sie sich zu gesellschaftlichen Themen äußern. Dieses weit ge­fasste hochschulpolitische Mandat hat die letzten Ände­rungen im Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt un­be­scha­det überstanden. Bemerkenswert ist, dass sich neben der Bildungssprecherin der SPD, Rita Mittendorf, auch ihr Kol­le­ge von der CDU, Marco Tullner, für die Bei­behal­tung der bisherigen Regelung aussprach. Immerhin stammt die For­mu­lie­rung aus der Feder der rot-grünen Bundes­re­gie­rung des Jahres 2000.  Mehr, mehr, mehr

Mai 2010 hastuUNI 0

Kleiner Erfolg für die Besetzerinnen der Soziologie-Bibliothek

Dass die Besetzung der sozialwissenschaftlichen Bibliothek am 7. Mai nicht umsonst gewesen war, davon waren die Besetzer von Anfang an überzeugt. Mehr, mehr, mehr

Mai 2010 hastuUNI 2

Studierende besetzen Bibliothek der Sozialwissenschaften

Eigentlich schließen die Türen der Soziologie-Bibliothek (Ha98) freitags immer bereits um 14 Uhr und öffnen sich erst am Montag ab 8 Uhr (bis 18 Uhr) wieder. Doch heute sieht das Ganze etwas anders aus: Ungefähr 20 Studierende der Sozial- und Politikwissenschaften haben die Räume der Bibliothek in der Emil-Abderhalden-Straße besetzt und weigern sich, diese zu verlassen. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI 0

Demos und Besetzungen

Die Studierenden in Deutschland machen fleißig weiter. Morgen Vollversammlung in Halle.

Demo am 17.11. in Berlin. Hier sind derzeit vier Hochschulen besetzt. (Foto: http://www2.hu-berlin.de/unauf)"

Demo am 17.11. in Berlin. Hier sind derzeit vier Hochschulen besetzt. (Foto: http://www2.hu-berlin.de/unauf)"

Der 17. November war wieder ein Besetzungstag. Viele Studierende nutzten die Demonstrationen (Bericht von Berliner Demonstration) zum deutschlandweiten Aktionstag, um gleich den einen oder anderen Hörsaal einzunehmen. Bis dato wurden an diesem Dienstag zwölf Hochschulräumlichkeiten besetzt. Morgen sind weitere Besetzungen zu erwarten. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 Pinnwand 0

»Uns geht bestimmt nicht die Luft aus«

Wie die Redakteure von ZEIT-Online auf die Idee gekommen sind, dass den Protestierenden in Wien die Luft ausgehe, darauf kann man sich in Wien keinen richtigen Reim machen. »Ich denke dieser Eindruck ist entstanden, weil wir in der letzten Woche keine großen Aktionen oder Demos veranstaltet haben. Der Grund dafür ist aber nicht, ‘dass uns die Luft ausgeht», sondern dass die Bewegung im Moment andere Prioritäten hat«, so Lisa, eine der Organisatorinnen in Wien. Derzeit sei man mehr damit beschäftigt, weitere Institute zu mobilisieren und die Hochschulen über die Grenzen Österreichs hinaus zu vernetzen. Eine besondere Rolle spielt der 17. November in ihrer Planung – dies soll der größte Aktionstag im Rahmen der Global Week of Action werden. Streiken heißt also nicht immer nur demonstrieren, sondern auch planen und Alternativen entwickeln: »Mit der Zeit und vor allem der Ausweitung der Proteste verändert sich auch deren Form.« Eins ist also sicher: Die Uni Wien wird noch lange Zeit brennen. »Wir freuen uns schon auf Weihnachten«, bemerken die Organisatoren spitzbübig – man habe bereits Angebote für kostenlose Weihnachtsbäume bekommen. Wenn der Weihnachtsmann jetzt noch ein paar Millionen für die Bildung mitbringt…

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Es brennt in Österreich

In Wien besetzten Studierende das Audimax. Ihr Protest bringt die europäische Bildungsbewegung wieder in Schwung.

StudentenWienHahn

Deutliche Meinungsäußerung – Studierende in Wien bei einem Interview mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn

Die Spezialvorlesung für Biologiestudenten in Physik hatte gerade begonnen, da stürmten mehrere hundert Personen in das Auditorium Maximum der Universität Wien. Sie hatten sich kurz zuvor zu einer Demonstration versammelt, die vor allem die prekäre Lage der Bildung in Österreich anprangern sollte. Im Audimax musste der Dozent das Pult räumen und es wurden Anliegen und Forderungen verlesen. Im Anschluss fragt eine Rednerin in die Masse ihrer Kommilitonen, ob man das Audimax besetzen wolle. Zwei Drittel sind dafür. Der Sicherheitsdienst der Universität und die Polizei Mehr, mehr, mehr