Texte mit Tags ‘Bericht’

Jun 2017 hastuUNI Online 0

So lasset sie wählen

Man kann sich Schöneres vorstellen, als bei knapp 30 Grad auf eine Stura-Sitzung zu gehen. Das dachten sich am 29. Mai vermutlich auch die Mitglieder, zumindest sollte die Sitzung an diesem Tag zu einer der kürzesten des Jahres werden. Trotzdem gab es genug zu diskutieren: Dieses Mal zum Beispiel über die AfD, Madrid und leere Trinkflaschen. Und was ist eigentlich ein Awareness-Team?

Tagesordnung aus der Tischvorlage

Tagesordnung aus der Tischvorlage

So leidenschaftlich wie an dieser Stelle sollte es an diesem Abend nicht mehr werden. Um kurz nach 19 Uhr erhebt sie sich aus ihrem Stuhl und setzt an zu einem leidenschaftlichen Plädoyer. Es war kein gewähltes Stura-Mitglied, das sich zu diesem Schritt gedrängt fühlt – es ist Büroleiterin Elke Lopens, die der Sitzung wie immer für einige Zeit beiwohnt. Sie sieht sich genötigt, eine fast schon als banal anmutende Praxis seitens des Sturas öffentlich zu machen: Viel zu wenige Sturamitglieder brächten die von ihnen genutzten Getränkeflaschen, die allen offen zugänglich sind, wieder leer zurück – so entstehen mancherorts Haushaltsdefizite. Aus einigen Gesichtern der zunächst 19 stimmberechtigten Anwesenden sprechen eine Mischung aus Scham und peinlicher Betroffenheit, anschließend kann die Versammlung aber ihren gewohnten Gang gehen. Mehr, mehr, mehr

Mai 2017 hastuUNI Online 0

Anwesenheitsproblem

Wieder einmal Sturasitzung und dieses Mal mit AK-Sprechstunde, also müssten neben den Antragstellern auch AK-Vertreter in den Zuschauerreihen sitzen. Abwarten.

Tagesordnung aus der Tischvorlage

Tagesordnung aus der Tischvorlage

Bevor die Sitzung am 15. Mai startete, machte die Sitzungsleitung, Kai Krause (LHG), darauf aufmerksam, dass Sturamitglieder die nicht mehr regelmäßig zu den Sitzungen kommen können, doch bitte ihren Platz abgeben sollen, damit die Nachrücker aufsteigen können.

Die Sitzung wurde eröffnet, alle 27 anwesenden Sturamitglieder wirkten konzentriert und die Büroleiterin des Sturas, Elke Lopens, legt im ersten Tagesordnungspunkt (TOP) mit den Angestelltenbelangen los. Die Videokamera, über die der Stura verfügt, sei nicht mehr vermietbar, da sie rund 10 Jahre alt sei. »Die Wiedergabetechnik ist mit neuen Geräten nicht kompatibel.« Weiterhin bat sie den Stura für den neuen gewählten Stura eine Klausurtagung zu planen und ihm die Möglichkeit einer Probesitzung zu geben. Mehr, mehr, mehr

Apr 2017 hastuUNI Online 0

Zu Besuch beim Stura

Was macht eigentlich unser Studierendenrat? Um das herauszufinden und zu beobachten, wechseln sich unsere Mitglieder ab sofort mit dem Besuchen der Sitzungen des Sturas ab und berichten über Geschehnisse, Pläne und Beschlüsse. Den Anfang macht unsere Redakteurin Paula mit einem Bericht über die 10. Sitzung des 27. Studierendenrates, die am 10.04.2017 stattfand.

Wir, die Redaktion der hastuzeit, haben uns dazu entschlossen, uns im neuen Semester etwas intensiver mit Hochschulpolitik auseinanderzusetzen. Da wir uns in der Vergangenheit alle sehr unterschiedlich umfangreich mit diesem Thema beschäftigt haben, werden die Berichte vermutlich recht vielseitige Blickwinkel eröffnen. Vor allem sollen die Berichte jedoch Hochschulpolitik für alle Studierenden zugänglich und verständlich machen. Es gibt zwar Protokolle der Sitzungen, die früher oder später auf der Internetseite des Studierendenrates veröffentlicht werden, diese sind jedoch ohne Vorkenntnisse häufig schwer verständlich und auch sehr lang. Manche Hochschulgruppen wie beispielsweise die Offene Linke Liste und Die Liste berichten zusätzlich auf ihren Facebook-Seiten über die Sitzungen; diese Berichte können jedoch kaum objektiv sein. Mehr, mehr, mehr

Jan 2010 hastuPAUSE Nr. 31 0

E-Mail aus Neu Delhi

Wie oft sehnt man sich danach, mal »raus zu kommen« und Neues zu erleben. Was man während eines Auslandssemesters Witziges, Skurriles, Trauriges – kurz: großartig Anderes erleben kann.

Foto: Emanuel-Philipp Kleine

Wer sich denkt, nichts leichter als das, wird in Indien eines besseren belehrt. Denn um beispielsweise ein Ticket am Bahnhof zu ergattern, muss man sich durch eine Ansammlung von indischen Mitkäufern, unter Zuhilfenahme jeglicher Gliedmaßen, zum Schalter durchkämpfen. Zählt man sich zu einem der Glücklichen und hält ein Ticket oder besser ein Stück Papier in der Hand, kann man sich dann weiter zum »ticket inspector« durchschlagen. Dabei wird man die ganze Zeit von herumstreifenden Dealern, die einem ein Monate zuvor reserviertes Ticket zu Wucherpreisen andrehen wollen, belästigt. Mehr, mehr, mehr