Texte mit Tags ‘Bachelor’

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Okt 2010 hastuINTERESSE Nr. 34 1

Aus der Not eine Tugend machen

Geistes- und Sozialwissenschaftler aller Fächer, vereinigt euch!

2010 war für die MLU wohl kein Jahr, an das man sich be­son­ders gern erinnern wird. Sicher, wir haben eine neue Uni­versi­tätsleitung bekommen, die ein vielversprechendes Pro­gramm präsentiert und sind in dieser Hinsicht personell gut gerüstet. Doch wenn man an die Institute oder in die Finanz­planung der Universität schaut, wird einem schlecht: Un­besetz­te Stellen, große Löcher im Haushalt, so weit das Auge reicht. Dabei ist die Lösung eigentlich so einfach wie genial: Mehr, mehr, mehr

Okt 2010 hastuINTERESSE Nr. 34 0

Unerreichbares fordern

Im Rahmen der Bologna-Reform sollte die Be­schäf­ti­gungs­fähig­keit der Studierenden ge­stei­gert werden. Trotz um­fas­sen­der Ver­än­de­run­gen bis­her mit we­nig Er­folg. Vielleicht, weil es un­mög­lich ist, das Prin­zip der Em­ploy­ability an einer Universität zu verwirklichen?

Employability bzw. Beschäftigungsfähigkeit gilt als eines der Kernziele der Bachelor-Master-Umstellung. Das klingt für den einen vielleicht langweilig und irrelevant. Für andere wiede­rum abstoßend, die befürchten, dass Berufsorientierung in der Hochschule eine reflektierte, kritische Wissen­schafts­kultur verhindere. Manche werden sich vielleicht aber auch freuen, denn arbeiten müssen wir schließlich alle irgendwann. Eine versprochene Praxisorientierung, die in guten Kontakten zu Unternehmen bestehen könnte, wäre hilfreich, um später gute Jobchancen zu haben. Mehr, mehr, mehr

Aug 2010 hastuPAUSE Nr. 33 0

Von Äpfeln und Birnen

Wie zwei Studenten der MLU unter unterschiedlichen Studienordnungen studieren und gleichzeitig einen Roman geschrieben haben.

Zweiundzwanzig Semesterwochenstunden, noch mal so viel Zeit fürs Selbststudium, und ASQ-Module soll man auch noch belegen. So ungefähr sieht’s doch aus für den Bachelor-Studenten, wenn ihm sein Abschluss lieb ist Mehr, mehr, mehr

Jun 2010 hastuUNI 1

Bildungsstreik 3.0: Probleme bestehen nach wie vor

Die wichtigsten Punkte von der Vollversammlung am Montag

Der Sommer soll wieder heiß werden, die Unis brennen. In Halle haben sich zur heutigen Vollversammlung der Martin-Luther-Universität aber nur wenig mehr als 100 Studierende getroffen, um über die aktuelle Lage der Bildung an ihrer Universität und in ganz Deutschland zu disktuieren. Mehr, mehr, mehr

Apr 2010 hastuUNI 0

»Das Amt lässt einen nicht los«

Die lange Online-Version des Gesprächs mit Rektor Diepenbrock über Studienreform, Westimporte und eine zweite Amtszeit als Hochschulleiter.

Prof. Dr. h.c. Wulf Diepenbrock in seinem Büro am Uniplatz. (Foto: Thomas Reinhardt)

Herr Diepenbrock, Sie sind seit 2006 Rektor der MLU. Während Ihrer Amtszeit, die am 31. August endet, wurden wichtige Umstellungen auf das Bachelor-Master-System vollzogen. Wie sieht Ihr Fazit zum Reformprozess aus?

Ich werde nicht müde, immer wieder auf die großen Chancen hinzuweisen, die das neue System bietet. Die drei Eckpunkte sind: Schaffung eine europäischen Hochschulraumes, schnellerer Zugang zu einem berufsqualifizierendem Abschluss und Flexibilität in Hinblick auf lebenslanges Lernen. Das bedeutet, dass man heute die Universität nach sechs Semestern verlassen und in den Beruf wechseln kann, aus dem Beruf aber auch wieder zurück, um ein Master-Studium anzuschließen und möglicherweise noch eine Promotion. Zahlreiche Experten haben aber schon rechtzeitig darauf hingewiesen, dass die Umstellung Geld kostet. Mehr, mehr, mehr

Jan 2010 hastuUNI 0

Vollversammlungen an der Phil. Fak II (Round-Up)

Seite 1: Medien- und Kommunikationswissenschaften am 25. Januar; Seite 2: Slavistik am 28. Januar; Seite 3: Germanistik am 02. Februar; Seite 4: Sportwissenschaften am 05. Februar

Vollversammlung MuK: Fünf Studierende waren da

Vor wenigen Stunden wurde die Vollversammlung am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften beendet. Wie wir zuvor berichtet haben, hatte der Fakultätsrat alle Institute der Philosophischen Fakultät II dazu aufgefordert, Vollversammlungen abzuhalten, um gemeinsam mit den Studierenden über Probleme bei der Umsetzung des BA/MA-Systems zu diskutieren. Mehr, mehr, mehr

Jan 2010 hastuUNI Nr. 31 0

Der Wert des Bachelors

Eine halbe Million Menschen studiert derzeit in Deutschland auf ihren Bachelor-Abschluss hin – derweil streiten Wissenschaftler, was das ihnen bringen wird. Aber muss uns das wirklich kümmern?

Wer als Bachelor-Absolvent oder -Student Stellenanzeigen überfliegt, dürfte stutzig werden, denn da findet er sich nicht. Geht es nach den Jobangeboten, könnte man meinen, dass Bologna nur eine Stadt in Italien sei, so verschwindend gering wird nach Bachelor- oder Masterabschlüssen gefragt. Diplomierte und Magister dominieren die »Wunschprofile«. Was bedeutet das für die halbe Million Studierender, die zur Zeit auf die neuen Abschlüsse hinarbeitet? Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuINTERESSE Nr. 30 0

Die Erfolgsgeschichte

10 Jahre Bologna-Erklärung. Voraussetzung, Durchsetzung und Fortsetzung der europäischen Hochschulreform.

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»Wir folgen bisher viel zu sehr dem Modell, zuerst viel Reformdruck aufzustauen, der sich dann im Erdbeben einer Großreform entlädt, um anschließend wieder innovationsunwillig jeder Neuerung zu trotzen. […] Unser Bildungssystem war einst ein Modell für die ganze Welt. Aber es muß weiterentwickelt werden. […] Machen wir es zu einem Modell für das 21. Jahrhundert! Schaffen wir ein Bildungswesen, das Leistung fördert, keinen ausschließt, Freude am Lernen vermittelt und selbst als lernendes System kreativ und entwicklungsfähig ist. […] Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit.« (Roman Herzog 1997)

Mit diesen Worten, die Roman Herzog beim Berliner Bildungsforum 1997 sprach, wagte er sich nach eigener Aussage auf ein »vermintes Gelände«. Deutschland steckte, allein auf die Hochschulbildung bezogen, in einem tiefen Reformstau fest. Aus heutiger Sicht scheint die Erklärung, die am 19. Juni 1999 im italienischen Bologna unterzeichnet wurde, als Verwirklichung und Lösung von Problemen und Forderungen der damaligen Zeit. Mehr, mehr, mehr

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