Texte mit Tags ‘Bachelor’
Aus der Not eine Tugend machen
Geistes- und Sozialwissenschaftler aller Fächer, vereinigt euch!
2010 war für die MLU wohl kein Jahr, an das man sich besonders gern erinnern wird. Sicher, wir haben eine neue Universitätsleitung bekommen, die ein vielversprechendes Programm präsentiert und sind in dieser Hinsicht personell gut gerüstet. Doch wenn man an die Institute oder in die Finanzplanung der Universität schaut, wird einem schlecht: Unbesetzte Stellen, große Löcher im Haushalt, so weit das Auge reicht. Dabei ist die Lösung eigentlich so einfach wie genial: Mehr, mehr, mehr
Unerreichbares fordern
Im Rahmen der Bologna-Reform sollte die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden gesteigert werden. Trotz umfassender Veränderungen bisher mit wenig Erfolg. Vielleicht, weil es unmöglich ist, das Prinzip der Employability an einer Universität zu verwirklichen?
Employability bzw. Beschäftigungsfähigkeit gilt als eines der Kernziele der Bachelor-Master-Umstellung. Das klingt für den einen vielleicht langweilig und irrelevant. Für andere wiederum abstoßend, die befürchten, dass Berufsorientierung in der Hochschule eine reflektierte, kritische Wissenschaftskultur verhindere. Manche werden sich vielleicht aber auch freuen, denn arbeiten müssen wir schließlich alle irgendwann. Eine versprochene Praxisorientierung, die in guten Kontakten zu Unternehmen bestehen könnte, wäre hilfreich, um später gute Jobchancen zu haben. Mehr, mehr, mehr
Von Äpfeln und Birnen
Wie zwei Studenten der MLU unter unterschiedlichen Studienordnungen studieren und gleichzeitig einen Roman geschrieben haben.
Zweiundzwanzig Semesterwochenstunden, noch mal so viel Zeit fürs Selbststudium, und ASQ-Module soll man auch noch belegen. So ungefähr sieht’s doch aus für den Bachelor-Studenten, wenn ihm sein Abschluss lieb ist Mehr, mehr, mehr
Bildungsstreik 3.0: Probleme bestehen nach wie vor
Die wichtigsten Punkte von der Vollversammlung am Montag
Der Sommer soll wieder heiß werden, die Unis brennen. In Halle haben sich zur heutigen Vollversammlung der Martin-Luther-Universität aber nur wenig mehr als 100 Studierende getroffen, um über die aktuelle Lage der Bildung an ihrer Universität und in ganz Deutschland zu disktuieren. Mehr, mehr, mehr
»Das Amt lässt einen nicht los«
Die lange Online-Version des Gesprächs mit Rektor Diepenbrock über Studienreform, Westimporte und eine zweite Amtszeit als Hochschulleiter.
Herr Diepenbrock, Sie sind seit 2006 Rektor der MLU. Während Ihrer Amtszeit, die am 31. August endet, wurden wichtige Umstellungen auf das Bachelor-Master-System vollzogen. Wie sieht Ihr Fazit zum Reformprozess aus?
Ich werde nicht müde, immer wieder auf die großen Chancen hinzuweisen, die das neue System bietet. Die drei Eckpunkte sind: Schaffung eine europäischen Hochschulraumes, schnellerer Zugang zu einem berufsqualifizierendem Abschluss und Flexibilität in Hinblick auf lebenslanges Lernen. Das bedeutet, dass man heute die Universität nach sechs Semestern verlassen und in den Beruf wechseln kann, aus dem Beruf aber auch wieder zurück, um ein Master-Studium anzuschließen und möglicherweise noch eine Promotion. Zahlreiche Experten haben aber schon rechtzeitig darauf hingewiesen, dass die Umstellung Geld kostet. Mehr, mehr, mehr
Vollversammlungen an der Phil. Fak II (Round-Up)
Seite 1: Medien- und Kommunikationswissenschaften am 25. Januar; Seite 2: Slavistik am 28. Januar; Seite 3: Germanistik am 02. Februar; Seite 4: Sportwissenschaften am 05. Februar
Vollversammlung MuK: Fünf Studierende waren da
Vor wenigen Stunden wurde die Vollversammlung am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften beendet. Wie wir zuvor berichtet haben, hatte der Fakultätsrat alle Institute der Philosophischen Fakultät II dazu aufgefordert, Vollversammlungen abzuhalten, um gemeinsam mit den Studierenden über Probleme bei der Umsetzung des BA/MA-Systems zu diskutieren. Mehr, mehr, mehr
Der Wert des Bachelors
Eine halbe Million Menschen studiert derzeit in Deutschland auf ihren Bachelor-Abschluss hin – derweil streiten Wissenschaftler, was das ihnen bringen wird. Aber muss uns das wirklich kümmern?
Wer als Bachelor-Absolvent oder -Student Stellenanzeigen überfliegt, dürfte stutzig werden, denn da findet er sich nicht. Geht es nach den Jobangeboten, könnte man meinen, dass Bologna nur eine Stadt in Italien sei, so verschwindend gering wird nach Bachelor- oder Masterabschlüssen gefragt. Diplomierte und Magister dominieren die »Wunschprofile«. Was bedeutet das für die halbe Million Studierender, die zur Zeit auf die neuen Abschlüsse hinarbeitet? Mehr, mehr, mehr
Die Erfolgsgeschichte
10 Jahre Bologna-Erklärung. Voraussetzung, Durchsetzung und Fortsetzung der europäischen Hochschulreform.
»Wir folgen bisher viel zu sehr dem Modell, zuerst viel Reformdruck aufzustauen, der sich dann im Erdbeben einer Großreform entlädt, um anschließend wieder innovationsunwillig jeder Neuerung zu trotzen. […] Unser Bildungssystem war einst ein Modell für die ganze Welt. Aber es muß weiterentwickelt werden. […] Machen wir es zu einem Modell für das 21. Jahrhundert! Schaffen wir ein Bildungswesen, das Leistung fördert, keinen ausschließt, Freude am Lernen vermittelt und selbst als lernendes System kreativ und entwicklungsfähig ist. […] Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit.« (Roman Herzog 1997)
Mit diesen Worten, die Roman Herzog beim Berliner Bildungsforum 1997 sprach, wagte er sich nach eigener Aussage auf ein »vermintes Gelände«. Deutschland steckte, allein auf die Hochschulbildung bezogen, in einem tiefen Reformstau fest. Aus heutiger Sicht scheint die Erklärung, die am 19. Juni 1999 im italienischen Bologna unterzeichnet wurde, als Verwirklichung und Lösung von Problemen und Forderungen der damaligen Zeit. Mehr, mehr, mehr


Fantasie als Lernmethode
Offen für Neues
Das Gedächtnis als Fotoalbum
Zum Lernen gemacht
Erinnerungskulturen
Anterograde Amnesie – ein Leben ohne Zukunft
Vom Leerstand zum Wohlstand
Literaturrecherche auf dem Laufband
Der virtuelle Kampf gegen die Angst
Königsdisziplinen des Studierens
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