Hinweis: Diese Website wird nicht mehr aktualisiert und dient lediglich archivarischen Zwecken. Auftretende Fehler, Accessibility- und Usability-Probleme werden garantiert nicht behoben. Die READiculum wurde 2005 von der hastuzeit abgelöst.

Home  
  Rubriken
  Hochschulpolitik
  Gastbeitrag
  Kolumne
  Kultur
  Rezension
  Studentisches
  
  ausdrucken

verlinken 

READiculum/Projekt/Studierendenschaftszeitung kommt! - Eine Chronik

Studierendenschaftszeitung kommt! - Eine Chronik

5. Juli 2004.

Es ist nach Mitternacht. StuRa-Sitzung. Um den Tisch des Hallischen Saals der Tulpe sitzen nur noch wenige StuRa-Mitglieder. Heiße Wortgefechte, empörte Gesichter. Der Antrag von READiculum auf Finanzierung wird abgelehnt - mal wieder. Das Haushaltsdefizit des StuRas macht eine Finanzierung von READiculum unmöglich. Es ist ein Schlag ins Gesicht. Ein Schlag deshalb, weil wir schon seit einem Jahr eine Alternativfinanzierung vorschlagen: Beitragsfinanzierung, um endlich unabhängig von Haushaltsproblemen existieren zu können. Der Frage, ob ein Studierendenzeitschrift der Studierendenschaft überhaupt gewünscht ist, wird aber beinahe einstimmig zugestimmt. Doch eine Finanzierung über die Studierendenschaftsbeiträge wird abgelehnt, dafür müßten erst die Studierenden selbst befragt werden. Und so endet der Abend. Der StuRa möchte eine Studierendenzeitschrift. Aber wie er sie bezahlen soll, das weiß er nicht. Das sollen dann doch lieber die Studenten entscheiden. Heiße Wortgefechte, empörte Gesichter. Eine Zukunft?

28. Juli 2004

Der Raum ist diesmal kleiner. Um den Tisch sitzen 8 Leute. Teils aus dem StuRa, teils von READiculum. Es ist das erste Treffen des Arbeitskreises Studierendenzeitschrift. In den nächsten Wochen wird hier auf fünf Treffen ein Konzept einer Zeitschrift entstehen. Wieder heiße Wortgefechte, doch diesmal sind sie anders: konstruktiver, kooperativer. Am Ende steht ein Konzept, das die Zeitung in die Studierendenschaft einbindet und zugangsoffen für deren Mitglieder ist. Damit wird sie ein Teil der Studierendenschaft. Zur Finanzierung zwei Vorschläge: Entweder über Beiträge, das bedeutet, jeder Studierende bezahlt 0,50 mehr Studierendenschaftsbeitrag pro Semester. Oder der StuRa finanziert seine Zeitung aus dem eigenen Haushalt.

25. Oktober 2004

Es ist gerade mal 22.00 Uhr. Der Hallische Saal in der Tulpe ist noch gut gefüllt. Der Arbeitskreis stellt die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Wortgefechte. Aber diesmal herrscht komplett andere Stimmung. das Konzept überzeugt. Nach wenigen Minuten wird die angedachte Umfrage zurückgenommen und dem Konzept des Arbeitskreises zugestimmt. Nun muß nur noch über die Finanzierung gesprochen werden. Nach kurzer Diskussion, welche im Konsens endet, erfolgt die Abstimmung. Nach und nach heben sich für die Beitragsfinanzierung die grünen Karten, welche Zustimmung signalisieren. Die Studierendenschaft hat eine Zeitung. Und jetzt wird sie auch finanziert. Der Studierendenschaftsbeitrag wird auf 6,10 steigen (früher 5,60 ).

25. Oktober 2004

Es ist weit nach Mitternacht. Der Arbeitskreis Studierendenschaftszeitung sitzt im StuRa und stößt auf den Erfolg an. Es wird gelacht. Sichtliche Erleichterung. Die Gläser klirren. Auf die Zukunft! Und auf das was uns und euch erwartet! Es gibt noch viel zu tun. Mit euch! Denn ihr habt jetzt eine eigene Zeitung, die ihr mit Leben füllen könnt.

[ Hopo | Studentisches | Gastbeitrag ]
[ Rezension | Kolumne | Kultur | ]
[ Home | Webmaster ]

2001-2005 © READiculum V.i.A.