Hinweis: Diese Website wird nicht mehr aktualisiert und dient lediglich archivarischen Zwecken. Auftretende Fehler, Accessibility- und Usability-Probleme werden garantiert nicht behoben. Die READiculum wurde 2005 von der hastuzeit abgelöst.

Home  
  Rubriken
  Hochschulpolitik
  Gastbeitrag
  Kolumne
  Kultur
  Rezension
  Studentisches
  
  ausdrucken

verlinken 

READiculum/Projekt/Studierendenschaftszeitung kommt - Die Fakten

Studierendenschaftszeitung kommt - Die Fakten

Die Idee

An der Uni ist jede Menge los. Hochschulpolitik, studentisches Engagement, studentische Kultur. Nur all dies wird auf wenig Erfolg und Resonanz stoßen, wenn niemand etwas davon weiß. Wie soll studentische Selbstverwaltung demokratisch funktionieren, wenn es keine Öffentlichkeit für diese Prozesse gibt? Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wurde 2001 READiculum gegründet, als Hochschulzeitung von Studierenden für Studierende, und daher auch finanziert durch den Studierendenrat. Allerdings wurde, um die Unabhängigkeit vom StuRa zu wahren, ein eigener Verein gegründet, READiculum e.V. Aufgrund großer Haushaltsprobleme des StuRa wurde diese Arbeit jedoch immer wieder gefährdet. 2004 erhielt READiculum gar kein Geld und konnte nur durch die großzügige Unterstützung der Fachschaften und des Studentenwerks weiter existieren. Um endlich unabhängig von StuRa-Stimmungen und Haushaltslöchern agieren zu können, kam die Idee, eine vollständige Finanzierung einer Zeitschrift durchzusetzen, welche zwar fest in der Studierendenschaft verankert ist, aber unabhängig, der Pressefreiheit entsprechend arbeiten kann.

Das Modell

Die Studierendenschaft

Die Studierendenschaft gibt eine Studierendenschaftszeitung heraus; sie ist Herausgeber und finanziert die Zeitung über Beiträge. Die unabhängige Arbeit dieser wird durch das Verbot jeglicher inhaltlicher Einflußnahme von instutioneller Seite durchgesetzt.

Die Redaktion

Die Redaktion steht allen Mitgliedern der Studierendenschaft offen und garantiert damit Meinungsvielfalt. In Finanzierungsangelegenheiten arbeitet die Redaktion autonom, ist jedoch dem StuRa rechenschaftspflichtig und kann von ihm kontrolliert werden.

Der/die Chefredakteur/in

Der/die Chefredakteur/in ist "Verantwortlich im Sinne des Presserechts" (V.i.S.d.P.) und übernimmt die organisatorische Leitung. Er/sie wird von der Redaktion mit einfacher Mehrheit auf ein Jahr gewählt und vom StuRa bestätigt. Er/sie ist für den verantwortungsvollen Umgang mit den Geldern gegenüber dem StuRa verantwortlich und hat ein Vetorecht in Finanzfragen.

Der Beirat

Der Beirat bildet das Kontrollorgan. Er besteht aus zwei StuRa-Mitgliedern, zwei Fachschaftsratsmitgliedern und einer von der Redaktion vorgeschlagenen Person, welche Erfahrung und Qualifikation in den Medien besitzt und kein Student ist. Dieser Beirat tagt mindestens einmal im Jahr. Seine wichtigste Aufgabe ist die Kontrolle über die Finanzen und die Einhaltung des Grundauftrages der Zeitung. Der Beitrag hat jederzeit Einsicht in alle Akten der Studierendenschaftszeitung. Zusätzlich vermittelt er zwischen StuRa und Redaktion, sowie innerhalb der Redaktion bei Streitfragen.

Die Umsetzung - Beitragsfinanzierung

Ab voraussichtlich Sommersemester 2005 werden von jedem Studenten 0,50 für eine Zeitung erhoben. 0,50 für die wichtigsten Infos über die Hochschulpolitik, das studentische Leben und die kulturellen Geschehnisse. Das dürften euch die 50 Cent doch wert sein.

Und was wird jetzt anders?

Was in der Zeitung anders wird, liegt an euch, den Mitgliedern der Studierendenschaft. Wenn bei der Univerwaltung alles rechtliche geklärt ist, wird sich der Verein READiculum e.V. auflösen, und die Zeitung wird neu gegründet. Ob dann als READiculum oder unter anderem Namen, ist völlig offen. Inhaltlich wird noch mehr zur Hochschulpolitik zu erfahren sein, denn aus der Idee, darüber zu informieren, entstand das Projekt. Die Zeitung ist jetzt ein festes Organ der Studierendenschaft, und damit nicht mehr als externes Projekt abschiebbar.

Wann die Arbeit beginnen kann, hängt nun von der Univerwaltung ab. Die beschlossenen Ordnungen müssen im Uni-Amtsblatt veröffentlicht werden, und man muß sich auf den neuen Beitrag in Höhe von 6,10 (Rückmeldegebühr dann 46,10 statt 45,60 ) umstellen. Die neusten Infos erfahrt ihr selbstverständlich auf unserer Seite.

[ Hopo | Studentisches | Gastbeitrag ]
[ Rezension | Kolumne | Kultur | ]
[ Home | Webmaster ]

2001-2005 © READiculum V.i.A.