 |
Startseite_News
Letzte
Printausgabe READiculum online (20.04.05,
10:24 von admin) Habemus
litteras: hier
geht's zum Inhaltsverzeichnis, hier
zum download. |
Neue
Zeitung erscheint im Mai (12.04.05,
17:25 von Elisabeth
Scholz) Nein, nicht
READulum, die neue Redaktion der Studierendenzeitung plant,
recherchiert und schreibt für ihre erste Ausgabe. In der
ersten Maywoche wird sie erscheinen - mit neuem Design, neuem
Namen und aktuellen Informationen, die keinen Studenten
unberührt lassen sollten. So watch out.
|
Studierendenschaftszeitung
an der MLU gegründet (26.01.05,
23:56 von Elisabeth
Scholz) Am 26.01.2005
gründete sich die Studierendenschaftszeitung der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Insgesamt 33
Studierende der MLU und der Hochschule für Grafik und Design
Burg Giebichenstein fanden sich in den Räumlichkeiten des
Studierendenrates der MLU zusammen. Zum Chefredakteur wurde
Konrad Dieterich (Medien- und Kommunikationswissenschaften,
Japanologie, Romanistik) gewählt. Dieser muß nun vom
Studierendenrat der MLU bestätigt werden. Auf der nächsten
Sitzung und in einem Workshop wird die Zeitung über Namen,
Inhalte und Strukturen debattieren, um dann die Arbeit
aufzunehmen. Herausgeber der neu gegründeten
Studierendenzeitung ist die Studierendenschaft der MLU.
READiculum e.V. hatte in Zusammenarbeit mit dem
Studierendenrat der MLU den Rahmen für diese
Studierendenschaftszeitung geschaffen und wird sich zu einem
noch unbestimmten Zeitpunkt auflösen.
|
Vollversammlung
der Studierendenschaft (25.01.05,
20:42 von Felix
Knothe) Auf Initiative
der BAStA-Hochschulgruppe, die zu diesem Zweck in den letzten
Wochen Unterschriften sammelte, findet am Mittwoch, 26.
Januar, 19 Uhr im Audimax (Uniplatz) eine Vollversammlung der
Studierendenschaft zum Thema Studiengebühren statt. Diesen
Beschluß faßte der Studierendenrat am Montag. Anlaß ist das an
diesem Tag ergehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts in
dieser Sache. Auf der Tagesordnung steht ein Bericht über
das Urteil, Diskussion sowie die Verabschiedung einer
Resolution, die der bundesweite studentische Dachverband fzs
erarbeitet hat und die von möglichst vielen
Studierendenschaften aus diesem Anlaß verabschiedet werden
soll.
|
READiculum-Ausgabe
19 erschienen (25.01.05,
20:33 von Felix
Knothe) Die vorerst
letzte READiculum-Ausgabe ist gedruckt und so gut wie
verteilt. Ausgabe 19 müßte an den bekannte Auslagepunkten für
Euch bereitliegen. Es ist die letzte Ausgabe, die von
READiculum e.V. verantwortet wird. Am 26. Januar gründet sich
um 20 Uhr im StuRa der MLU (Universitätsplatz 7) die
offizielle Studierendenschaftszeitung der MLU als Nachfolgerin
dieses Projektes. Leider wird die Netzpräsenz dieser
Ausgabe eine Weile auf sich warten lassen, da unser Webmaster
mittelfristig erkrankt ist. Viel Spaß beim Lesen der
festen Version, trotz all der ....
... Errata: Den
Kommentar "Eklatant versagt", Seite 10, schrieb Felix Knothe.
Ebendort: "Kommentar" statt "Kommenar" S. 11: Die
Rubrik muß "Hintergrund" heißen, anstatt "Kommentar" und
einige Druckfehler mehr. |
Krach
im StuRa (17.12.04,
12:15 von Felix
Knothe) Der StuRa steht
vor einer ernsthaften Zerreißprobe. Auslöser war ein
konstruktives Mißtrauensvotum gegen Finanzsprecher Frank Paehr
(ErzWiss), das auf der StuRa-Sitzung am 22.11. überraschend
vom Allgemeinen Sprecher Martin Grimm (GPS) gestellt worden
war. Es wurde umgehend behandelt, abgestimmt und bekam eine
deutliche Mehrheit.
Frank Paehr wurde vor allem im
Zusammenhang mit der Aufstellung des Haushaltsplanes
Inkompetenz und des weiteren mehrfache Kompetenzüberschreitung
vorgeworfen. Zusätzliches Motiv, von beiden Seiten gegenüber
READiculum bestätigt, sind jedoch auch persönliche
Zerwürfnisse etlicher StuRa-Mitglieder mit Frank Paehr,
nachdem dieser mehrfach in drastischer Art und Weise mehreren
StuRa-Mitgliedern Fehlverhalten und wiederum
Kompetenzüberschreitung im Zusammenhang mit der Aufarbeitung
der Finanzkrise bzw. mit der Organisation der diesjährigen
Erstsemesterparty des StuRa vorgeworfen hatte und dabei
übermäßig persönlich geworden war.
Verschärft wurden
die Spannungen jedoch erst, weil das Mißtrauensvotum nach
Ansicht vieler BAStA-Leute (BildungsAbbau Stoppen -
Alternative jetzt), z. B. Christian Kirchert (Jura) und Sabine
Kolander (Bio), nicht demokratischen Spielregeln entsprach und
man diese Art von Präzedenzfall für gefährlich für die
StuRa-Arbeit hielt. So wurde auf der folgenden Sitzung am
6.12. heftig protestiert und diskutiert.
Parallel
hatte Frank Paehr beim Verwaltungsgericht Halle einen Antrag
auf einstweilige Verfügung gestellt, das Mißtrauensvotum für
nicht zulässig zu erklären und die Versuche von zwei der drei
Allgemeinen Sprecher, ihm Zugang zum Finanzerbüro sowie seinen
Teil der Verfügungsberechtigung über die StuRa-Konten zu
entziehen, abzuwehren. Das Gericht gab ihm per Verfügung recht
und erklärte, das Mißtrauensvotum hätte nicht noch auf
derselben Sitzung behandelt werden dürfen, um allen
StuRa-Mitgliedern Zeit zum Überlegen und Frank Paehr Zeit zur
Vorbereitung der Verteidigung zu geben.
In der Folge
dieser Vorgänge scheinen die Fronten im StuRa nun verhärtet.
Die BAStA-Leute werfen Martin Grimm ein mangelndes Demokratie-
sowie ein autoritäres Amtsverständnis vor, während Martin
Grimm, Ingo Töpfer (WiWi) und andere mit dem Mißtrauensvotum
die Person Frank Paehr von ihrem Posten entfernen wollten, da
sie für sie nicht mehr erträglich sei.
Das Zerwürfnis
im StuRa zeichnet sich indes schon seit geraumer Zeit ab, seit
die Lager der politischen Listen, namentlich Grüne
Hochschulgruppe (GHG) und BAStA, die in dieser Legislatur
erstmals den StuRa dominieren, immer seltener miteinander
reden und Sachfragen von persönlichen Streitigkeiten
überlagert werden. Die Causa Frank Paehr, der selbst zu keinem
der Lager zählt, dürfte nur das Faß zum Überlaufen gebracht
haben.
Nach Informationen von READiculum ist nun zur
Sitzung am 10. Januar von Christian Kirchert der Antrag
gestellt worden, den StuRa wegen des verdorbenen Arbeitsklimas
aufzulösen. Im Gegenzug hat Martin Grimm sein Mißtrauensvotum
gegen Frank Paehr erneuert und zusätzlich eines gegen Sabine
Kolander (Bio) gestellt, die als Allgemeine Sprecherin ein
Minderheitenvotum in Sachen Frank Paehr an das
Verwaltungsgericht geschickt hatte und damit nach Meinung von
Martin Grimm in unzulässiger Weise von der Mehrheitsmeinung
abgewichen ist.
|
Mit
Verspätung: Nachwort zum
READiculum-Kuchenbasar (15.12.04,
19:53 von Elisabeth
Scholz) In der Woche vom
29. November bis 3. Dezember veranstaltete READiculum kleine
Kuchenbasare auf dem Campus. Mitglieder und Freunde der
Redaktion buken und mixten, schälten Äpfel und verfluchten die
Zitronenspritzer.
READiculums freundliche
SolidarbäckerInnen seien an dieser Stelle für ihre Mühen
gesondert erwähnt:
Kristin Brockauf Kathrin
Fochtmann Katja Gengelbach Luise Günther Kerstin
Jergus Frederike Pauli Sandra Schmeil Armin
Straube
Besonders mit Marmor, Zupfkuchen und Zitrone
konnten wir Studenten und Dozenten locken und dabei unsere
marktschreierischen Qualitäten vorantreiben. Sogar drei
Stunden in der Kälte der Franckeschen Foyers haben wir
ausgeharrt. Nach dem Vergleich zwischen dem Kaufverhalten von
Weinbergmensa- und Uniplatzbesuchern fragten wir uns, ob denn
Naturwissenschaftler anders als Geisteswissenschaftler Kuchen
essen? Wir konnten die leidliche Geschmacksdiskussion nur
zurückweisen.
Die Kür der schönsten Ausrede für das
Nicht-Kuchen-Kaufen soll nicht verborgen bleiben: "Nein
Danke. Ich mache gerade Diät. Aber nachher vielleicht."
Anstatt einen Kuchen zu erwerben, wurden uns aber zwei Euro
gespendet.
Wir danken Bäckern, Käufern und Spendern.
|
KSSA
plant wieder (12.12.04,
18:44 von Elisabeth
Scholz) Um über
hochschulpolitsiche Fragen zu beratschlagen, kam die KSSA
(Konferenz der Studierendenschaften Sachsen-Anhalt) am 11.
Dezember im Gebäude des Studierendenrates der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen. Vertreten
war der Studierendenrat der MLU, der Fachhochschule Merseburg
und der Fachhochschule Magdeburg-Stendal. Auch ein Mitglied
der Studierendenschaft der Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg war zugegen.
Den thematischen Schwerpunkt
bildete die Debatte um Studiengebühren. Hier spricht sich die
Konferenz, wie sie am 11. Dezember zusammen kam, für ein
gebührenfreies Studium aus und einigte sich auf eine
gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Mit der Distanzierung von
der Position und dem Vorgehen der fzs (freier zusammenschluß
von studentInnenschaften) in dieser Sache, solle ein neues
Dach gefunden werden, unter dem die gemeinsamen und
Einzelaktionen geplant werden könnten.
Des Weiteren
diskutierten die Anwesenden die Einführung des
Bachelor/Master-Systems. Hier vertritt die KSSA ein
Parallelangebot mehrerer Studienabschlüsse. Auch zur Stellung
und gesetzlichen Verfassung der Studierendenschaft berieten
sich die Anwesenden, die die Existenz der Studierendenschaften
in Sachsen Anhalt ernsthaft bedroht sehen. Grund dafür böten
die durch das Landeshochschulgesetz/LSA erwirkte Abschaffung
des Stimmrechts studentischer Vertretung im Senat und die
Kürzung der verpflichtenden Mitgliedschaft in der
Studierendenschaft von zwei auf ein Semester, als auch die von
den Mitgliedern befürchteten finanziellen Kürzungen. Um einem
Bedeutungsverlust zu entgegnen, sollen (studentische)
Öffentlichkeit und Politiker auf Aufgaben und Arbeit einer
Studierendenschaft aufmerksam gemacht werden.
Über das
weitere Vorgehen der KSSA soll bei dem nächsten gemeinsamen
Treffen am 8. Januar 2005 beraten werden. Bis dahin sind die
einzelnen Studierendenräte dazu aufgefordert, sich zu
Studiengebühren, den Status der Studierendenschaft im
Landeshochschulgesetz und zur Abstimmung zum
Kinderbetreuungsgesetz zu positionieren, um die gemeinsame
Meinung der KSSA festlegen zu können. In der Zwischenzeit
möchte man weitere Ideen für ein gemeinsames Vorgehen
entwerfen und versuchen, alle Studierendenräte des Landes in
der aktiven Teilnahme zusammenzufassen. Die Anwesenden zeigten
sich enttäuscht und verärgert darüber, daß lediglich vier der
acht Mitgliedhochschulen vertreten waren. Wichtige Themen
würden eine gemeinsame Diskussion und ein gemeinsames
koordiniertes Vorgehen verlangen, um weitreichend Ergebnisse
und öffentliches Interesse zu erzeugen, so die
Studierendenvertreter.
In der KSSA können, wie im
LHG/LSA vorgesehen, die Studierendenschaften aller Hochschulen
des Landes Sachsen-Anhalt zusammentreffen, um in
hochschulpolitischen Angelegenheiten zu beraten und zu planen.
So verfaßte die KSSA in der Vergangenheit beispielsweise
Pressemitteilungen, Briefe und Stellungnahmen zur
Hochschulstrukturreform, teilweise in Zusammenarbeit mit der
Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) und der
Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS). Die Arbeit
der KSSA wird immer wieder durch das Fehlen einzelner
Studierendenvertretungen und die zeitliche Unregelmäßigkeit
der Treffen gehemmt. Die letzte größere Zusammenkunft fand
Ende Januar 2004 im Zuge der Hochschulstrukturreform des
Landes statt.
|
19.
Ausgabe von READiculum im Januar (03.12.04,
20:24 von Elisabeth
Scholz) Die nächste
Ausgabe von READiculum wird voraussichtlich in der Woche vom
17.01.2005 bis 24.01.2005 erscheinen. Das umfangreiche Blatt
findet ihr dann an den bekannten Auslageorten*.
Für
alle, die gern Blut lecken, hier schon mal ausgesuchte
Schmackerl:
Wir haben für euch Bengali und Arabisch
gelernt. Wir haben die Heuschrecken aus Afrika bis ins
Biologicum verfolgt. Wir haben uns in die neue Unikollektion
gezwängt. Wir testen die Jura- und Chemie-Fachschaft und
klingeln bei eurem Semesterticketversorger, der HAVAG, die
wieder forsch ins neue Semester plant. Und aus Anlaß der 15.
Jährung der Wende recherchieren wir, was sich vor 15 Jahren in
Halle und an der MLU ereignete. Wir befragen interessante
Persönlichkeiten, die es wissen müssen. Auch im
Studierendenrat passieren wieder verflixt spannende Sachen,
die wir neugierig verfolgen. ... Also: Augen auf im
Januar!
Mit der 19. Ausgabe erscheint die Zeitschrift
in diesem Semester erstmalig nur zweimal, statt dreimal. Es
fehlen die Gelder, euch mit Dezemberallerlei zur
Weihnachtszeit zu versorgen. Gleichzeitig ist dies die letzte
Ausgabe von READiculum in der bestehenden
Organisationsstruktur. Gegen Ende des Semesters wird sich eine
Studierendenschaftszeitschrift gründen und sich READiculum als
Verein auflösen. Näheres dazu findet ihr auf dieser Seite und
in der letzten Ausgabe.
* Stimmt nicht? READiculum nie
gesehen? Dann schickt uns eine Mail und wir verteilen eure
Januarlektüre am rechten Campusfleck.
|
In
eigener Sache: Der READiculum Kuchenbasar (28.11.04,
21:15 von Elisabeth
Scholz) In der Woche vom
29. November bis 3. Dezember veranstaltet READiculum
Kuchenbasare an verschiedenen Campuslokalitäten. Zu einem
Preis von 50 Cent kann das Stück Kuchen erworben werben. Die
Einnahmen kommen READiculum zugute, das damit zu Teilen die
kommende Januarausgabe finanzieren wird. Gleichzeitig möchte
die Redaktion mit dem Basar auf die Gründung einer
Studierendenschaftszeitung aufmerksam machen, die am Ende des
Semesters stattfinden soll. Die angebotenen Kuchen werden von
Mitgliedern und Freunden der Redaktion gebacken.
Set:
Montag/10-12/Audimax Dienstag/11-13/Mensa Weinberg
Donnerstag/11.30-14/Mensa Harz, sowie
.../9.30-12/Franckesche Stiftungen, Foyer Haus 31
|
Neuer
Artikel zur Stura-Finanzlage (28.10.04,
13:30 von admin) Felix Knothe hat
einen aktuellen Artikel zur StuRa-Finanzkrise geschrieben. [
zum Artikel ] |
Kultusministerium
verordnet Schließung von Fachbereichen und
Studiengängen (28.10.04,
13:03 von Felix
Knothe) Das
Kultusministerium macht ernst. Die von den jüngsten Kürzungen
und Umstrukturierungen betroffenen Fachbereiche und
Studiengänge sollen in Kürze per Verordnung geschlossen
werden.
In dem noch nicht veröffentlichten
Verordnungstext, der READiculum vorliegt, wird für die MLU die
Schließung des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften zum 1.
September 2006 sowie die Einstellung der Studiengänge
Bioingenieurwesen, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik,
Werkstoffwissenschaft, Fachübersetzen (Magisternebenfach),
Sportwissenschaft / Breiten- und Wettkampfsport,
Sportwissenschaft Aufbaustudiengang sowie Sportwissenschaft
Magisterhauptfach jeweils zum WS 05/06 verfügt. Der
Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen soll zum WS 06/07
geschlossen werden.
Damit will das Kultusministerium
die in den Ziel- und Ergänzungsvereinbarungen mit den
Hochschulen vereinbarten Einsparungskürzungen durchsetzen. Es
macht damit von einem Recht Gebrauch, das im neuen
Landeshochschulgesetz, das im Frühjahr verabschiedet worden
war, verankert ist. Das Kulutusministerium kann damit direkt
in die Hochschulautonomie eingreifen.
Für die
Studierenden, die bereits in diesen Studiengängen
immatrikuliert sind, ist die MLU verpflichtet, weiterhin
Studien- und Prüfungsangebote zu gewährleisten, um ihnen das
Studium bis zum Ablauf der jeweiligen Regelstudienzeit
zuzüglich zweier Semester zu ermöglichen.
Die
Verordnung tritt allerdings erst mit ihrer Verkündigung in
Kraft. Mitglieder des AK Protest wiesen gegenüber REAdiculum
darauf hin, daß es sich im wesentlichen um die bereits
bekannten Schritte handelt, gegen die im Winter und im
Frühjahr protestiert worden war. Dennoch werde geprüft werden
müssen, ob die Verordnungen rechtlich anfechtbar seien.
Im Frühjahr hatte es heftige studentische Proteste
gegen die Unterzeichnung der nun dieser Verordnung zugrunde
liegenden Ergänzungsvereinbarungen durch das Rektorat gegeben.
Obwohl sich der Senat der MLU nicht dafür ausgesprochen hatte,
unterschrieb jedoch Rektor Grecksch die Vereinbarungen.
|
Studierendenschaftszeitschrift
kommt! (27.10.04,
13:47 von Felix
Knothe) Auf der
StuRa-Sitzung vom 25. Oktober hat der Studierendenrat dem
Antrag zur Ausfinanzierung einer Studierendenzeitschrift
zugestimmt. Ab voraussichtlich Sommersemester 2005 wird sich
der Studierendenschaftsbeitrag (derzeit 5,60 Euro) um 50 Cent
erhöhen. Diese werden für eine Unizeitung verwendet.
Die Initiative zu diesem Schritt ging von READiculum
aus, welches durch die StuRa-Finanzknappheit existentiell
bedroht war. Gemeinsam mit StuRa-Mitgliedern wurde in der
vorlesungsfreien Zeit die Struktur einer
Studierendenschaftszeitschrift entworfen, die der StuRa nun
übernommen hat.
Der StuRa traf alle notwendigen
Satzungsentscheidungen und änderte die Beitragsordnung. Sobald
diese Ordnunen inkrafttreten, kann sich eine Redaktion
innerhalb der Studierendenschaft konstituieren und mit den
Mitteln aus den Studierendenschaftsbeiträgen eine unabhängige
Studierendenzeitschrift gestalten. Herausgeberin ist die
Studierendenschaft der MLU.
Nähere Infos bringt
READiculum demnächst in einer eigenen Sparte auf dieser
Homepage. |
Proteste
bei feierlicher Immatrikulation (27.10.04,
10:27 von Felix
Knothe) Auch in diesem
Jahr hat es wieder Proteste auf der feierlichen
Immatrikulationsfeier gegeben. Mitglieder des AK Protest
unterbrachen die Rede des Rektors mit einem inszenierten
Eklat.
Zwei Studierende führten einen dritten ab, dem
lautstark der Vorwurf gemacht wurde, illegal sein Studium
begonnen zu haben, obwohl er abgewiesen worden sei. Außerdem
wurde ein Transparent enthüllt. Mit dieser Aktion sollte gegen
die diesjährige Abweisung von 7 000 Studierwilligen
protestiert werden.
In einer Pressemitteilung gab der
AK Protest vor allem der übermäßigen Einführung von NC-Fächern
die Schuld. Verantwortlich dafür sei der vom Kultusministerium
betriebene massive Hochschulabbau der letzten Jahre sowie die
willfährige Haltung des Rektorats. Die Verdopplung der
NC-Fächer sei nicht nur ökonomisch problematisch, da junge
innovative Menschen an einem Studium in Sachsen-Anhalt
gehindert würden und damit das Land verlassen würden. Auch die
persönlichen Ziele junger Menschen würden durch
Zulassungsbeschränkungen konterkarriert.
Rektor
Wilfried Grecksch setzte nach der Szene seine Rede fort und
betonte erneut aus Sicht des Rektorates die Notwendigkeit des
eingeschlagenen Kurses.
|
Änderungen
beim Semesterticket Plus (22.10.04,
11:00 von Uwe
Hartwig) Im Zuge
allgemeiner Tariferhöhungen verlangt die HAVAG ab WS 04/05
57,50 Euro für ihr Semesterticket PLUS. Die Burg ist diesmal
nicht mit von der Partie. Burg-Studenten können nicht das
Semesterticket PLUS benutzen, und nicht zwischen 19 Uhr und 5
Uhr früh mit ihrem Studentenausweis auf Bus und Straßenbahn
ausweichen.
Der Stura der Burg begründete seinen
Ausstieg gegenüber READiculum mit den unattraktiven Zeiten, an
denen das Ticket für alle gelte, und den Beschwerden wegen des
hohen Grundzuschlags. Trotzdem könne man sich später einen
Wiedereinstieg zu verbesserten Konditionen vorstellen.
Bislang hat die HAVAG vom Semesterticket PLUS 6 560
Exemplare verkauft, 5 570 für die Zone Halle und 990 für Halle
und eine angrenzende Zone (Stand: 18.10.2004).
|
|
|