hastuzeit | Die hallische Studierendenschaftszeitschrift

Okt 2013 hastuINTERESSE Nr. 50 0

Dein schönster Platz in Halle für ein romantisches Herbst-Date?

Mini-Umfrage am Uniplatz

Max (Erziehungswissenschaften): "Die Saale – zum Bootfahren."

Max (Erziehungswissenschaften): „Die Saale – zum Bootfahren.»

Foto: Johanna Sommer


Miriam (Jura): »Die Eichendorffbank an der Saale.« Theresa (Jura): »Der Knutschhügel.«  Chris (Jura): »Der Bergzoo.«

Miriam (Jura): »Die Eichendorffbank an der Saale.«
Theresa (Jura): »Der Knutschhügel.«
Chris (Jura): »Der Bergzoo.«

Foto: Johanna Sommer

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Okt 2013 Termine 0

Film „Sobibór», Gespräch „Aktion 1005»

Dienstag, 15. Oktober 2013, 18.15 Uhr, Kino Zazie, Kleine Ulrichstraße 22, Haltestellen: Moritzburgring, Hallmarkt

Sobibór, 14. Oktober 1943, 16 Uhr
F, 2001

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Alternativen Vorlesungsverzeichnisses des Studierendenrates in Kooperation mit dem Kino Zazie und der IG-Metall-Jugend

Aus dem Veranstaltertext:

Anlässlich des 70. Jahrestages des Aufstandes im Vernichtungslager Sobibór laden wir ins Kino »Zazie« – zu einer Veranstaltung mit Claude Lanzmanns beeindruckendem Dokumentarfilm »Sobibór, 14. Oktober 1943, 16 Uhr« (2001) und einem Vortrag von Jens Hoffmann.

Am 14. Oktober 1943 erhoben sich etwa 600 Häftlinge gegen die SS, 365 von ihnen gelang die Flucht. Nur 47 Überlebende konnten nach dem Krieg über das Vernichtungslager Sobibór, in dem im Rahmen der «Aktion Reinhardt« 1942/43 bis zu 250.000 Menschen ermordet wurden, Auskunft geben. Nach dem Aufstand wurde das Lager von der SS nicht weiter genutzt, vielmehr im Rahmen der »Aktion 1005« eingeebnet und bewaldet.

Im Film lässt Lanzmann einen Überlebenden des Lagers und des Aufstands zu Wort kommen. Vor dem Film wird Jens Hoffmann über die Suche nach den Spuren der Vertuschungsaktionen der deutschen Vernichtungspolitik berichten. Er ist Autor des Buches »Das kann man nicht erzählen. Aktion 1005 – Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten« (Hamburg 2008).

Okt 2013 hastuINTERESSE Nr. 50 0

Bachelorarbeit – der Weg dorthin

Vielleicht ist das Erstsemester nicht die beste Zeit, sich Gedanken über die Bachelorarbeit zu machen, aber früher oder später kommt sie ja doch …

Illustration: Han Le

Illustration: Han Le

Und dann gilt es vorbereitet zu sein, denn der Weg zur eigenen Bachelorarbeit ist lang und verworren. Er bedeutet vor allen Dingen erst einmal Laufarbeit und Zeitmanagement, wie eigentlich das gesamte Studium.

Was also muss man für Vorbereitungen treffen, um seine Bachelorarbeit schreiben zu können?

Die Suche

Dies ist von Studiengang zu Studiengang unterschiedlich. Zunächst müssen natürlich das Thema und die Betreuungsdozenten feststehen. Bereits hier gibt es die ersten Unterschiede: Während in den naturwissenschaftlichen Fächern das Thema von den Dozenten vorgeschlagen oder gleich komplett vorgegeben wird, müssen Geisteswissenschaftler selbst ein Thema auswählen.
Generell ist es hier hilfreich, es sich nicht unnötig schwer zu machen. Selbst die originellste Idee kann am Ende gar nicht zum Fach passen. So gehören die Erzählmuster von Computerspielen nun einmal in die Medien- und Kommunikationswissenschaft, so interessant sie auch für den Literaturstudenten sein mögen, und englische Autoren gehen auch nicht, wenn man gerade zufällig Germanistik studiert.

Um sich nicht in waghalsigen Träumen zu verlieren, ist es generell hilfreich, sich einen Dozenten zu suchen, bei dem man schon einmal ein interessantes Fach durchgenommen hat, und das Thema entsprechend darauf abzustimmen. Einen originellen Eigenpart kann man dann immer noch einbringen. Generell sollten aber die gleichen Muster eingeflochten werden, wie sie auch bei Hausarbeiten üblich sind: Fragestellung, Methodik, Material und Sekundärliteratur sollten immer beachtet werden. Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 hastuPAUSE Nr. 50 0

Warum Halle richtig ist

Illustration: Han Le

Illustration: Han Le

Die Spardebatte an unserer Universität überstrahlte in den letzten Monaten vieles. Viele von Euch werden davon gehört und gelesen haben, als sie sich für eine Universität entschieden haben. Möglich, dass manche sich verunsichern ließen, ob Halle die richtige Entscheidung ist. Einige von Euch fragen sich das vielleicht sogar generell, unabhängig von Kürzungen und sparenden Politikern. Die Redaktion der hastuzeit nennt Euch hier in mehreren Beiträgen sehr unterschiedliche Gründe, warum Eure Entscheidung richtig war. Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 hastuUNI Nr. 50 0

Ich bin die Erste

Unterstützung für studierende »Arbeiterkinder«

Foto: Maria Reinicke

Foto: Maria Reinicke

Seit kurzem gibt es auch in Halle eine lokale Gruppe der bundesweiten Initiative ArbeiterKind.de. Wir haben Julia Schaarschmidt, Koordinatorin der hallischen Gruppe, zu ihren Zielen und der aktuellen Situation befragt.

Was ist ArbeiterKind.de eigentlich?
ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative, die zum einen Schülerinnen und Schüler aus Familien, in denen noch niemand oder kaum jemand studiert hat, zum Studium ermutigt. Zum anderen unterstützt sie diese dann als Studierende vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss

Wo liegen die Probleme der Arbeiterkinder?
Bei der Frage, ob man studiert, ist es sehr oft die hohe finanzielle Belastung, die Abiturienten, deren Eltern nicht studiert haben, von einem Studium abhält. Hinzu kommt womöglich die Angst, ein Studium nicht zu schaffen. Zusätzlich wird im Elternhaus zum Beispiel auch eher für eine Ausbildung als für ein Studium geworben, so dass es an einer entsprechenden Ermutigung für ein Studium fehlt. Die meisten stehen schlicht vor der Frage, ob sich ein Studium überhaupt lohnt. Ebenso fehlt der Erfahrungsschatz der Eltern aus dem eigenen Studium – insbesondere in Hinblick auf die Studienplanung, mögliche Auslandsaufenthalte, den Umgang mit Prüfungen, und nicht zuletzt auch: Wie organisiere ich mir die notwendigen Praktika?

Worin bestehen denn eure Hilfestellungen? Sind diese finanzieller Art oder eher beratend, helfend?
Wie bereits gesagt ist unsere Hilfe rein ideell, das heißt. wir stehen gerne beratend zur Seite, wenn sich verschiedene Probleme auf dem Weg zum oder mit dem Studium ergeben. Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, sind sich teilweise sehr unsicher, ob sie studieren sollten, bzw. sind die Eltern auch dagegen. Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 hastuUNI Nr. 50 0

Studium mit Hindernissen

Vor welchen Problemen stehen Studierende mit Behinderungen, und wie hilft die Uni?

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Ein kaputter Fahrstuhl. Ein Zettel an der Tür, dass das Seminar in einem anderen Raum stattfindet. Versagende Technik und daraus resultierend eine Vorlesung ohne visuelle Begleitung. Dinge, die für gesunde Studierende allenfalls kleine Ärgernisse und Unannehmlichkeiten des Alltags sind, können für Kommilitonen mit Geh-, Seh- oder Hörbehinderung große Probleme darstellen.

Auch Studierende mit unsichtbaren Behinderungen, wie beispielsweise chronischen Krankheiten, psychischen Erkrankungen oder Lernschwächen sehen sich oft Hürden und Belastungen im Studienalltag ausgesetzt, die gesunde Kommilitonen wohl so nicht wahrnehmen und verstehen können.

Um all diesen Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihr Studium zu einer positiven Erfahrung zu machen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, gibt es an der MLU verschiedene Anlaufpunkte und Möglichkeiten für Förderungen und Nachteilsausgleiche.

Zur Lage an der MLU

Laut einer Erhebung des Studentenwerkes sind etwa 8 Prozent, also knapp 2000 der MLU-Studierenden von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung be-troffen, die sich auch negativ auf das Studium auswirkt.

Den Großteil, etwa 45 Prozent, machen Studierende mit psychischen Erkrankungen aus, gefolgt von Studierenden mit Multipler Sklerose, Hörbehinderungen und Lese-Rechtschreib-Störungen. Körperbehinderte Studierende hingegen gibt es an der MLU vergleichsweise wenig.

Das Angebot der Nachteilsausgleiche nehmen aktuell allerdings nur etwa 300 Studierende wahr, erläutert Dr. Christfried Rausch, Mitarbeiter des Behindertenbeauftragten des Senats: »Die Studierenden sind ja nicht verpflichtet, zu mir zu kommen, sondern es ist ein Angebot, und ich bin verpflichtet, die Leute zu unterstützen, wenn sie herkommen.« Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 hastuUNI Nr. 50 0

Widersprüchliches aus Magdeburg

In Sachsen-Anhalt soll gespart werden. Eine Aufklärung.

Federführend verantwortlich für die Kürzungspläne des Landes Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) … (Foto: Christian Schoen)

Federführend verantwortlich für die Kürzungspläne des Landes Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) …
(Foto: Christian Schoen)

Wenn die Süddeutsche Zeitung unter dem durchaus genialen Titel »Spar excellence« aus Halle berichtet sowie ein großformatiges Bild vom Uniplatz abdruckt, dann weiß man: Die Spardebatte in Sachsen-Anhalt und speziell die Problematik in Halle wird auch überregional wahrgenommen (Süddeutsche Zeitung vom 18. Juli 2013, S. 6).

Zahlreich und an vielen Stellen ist über das Thema geschrieben worden, und dennoch sammelt dieser Artikel noch mal die Fakten. Gerade für die neuen Studenten an der Martin-Luther-Universität ist das alles vielleicht doch gar nicht so klar. Des Weiteren werden wir mit ziemlicher Sicherheit nach der Wahl wieder mit dem Thema in Berührung kommen.

Ausgangspunkt der ganzen Problematik ist die Schuldenbremse, die zukünftig den Ländern verbietet, Schulden zu machen. Vor dem Hintergrund, dass zudem verschiedene Bundes- und Aufbauhilfen in näherer Zukunft auslaufen, stellt sich die Frage, wie man Sachsen-Anhalt weiter finanzieren möchte. Die Landesregierung aus CDU und SPD hat entschieden, an vielen Stellen zu kürzen und so viele Etats – teils drastisch – zu verkleinern. Das betrifft in Halle vor allem die Uni und die Kulturschaffenden. Beispielsweise sollen 2,85 Millionen Euro an den städtischen Bühnen wegfallen. Die außergewöhnliche kulturelle Vielfalt mit Oper, Theater, Puppentheater und Orchester ist so nicht zu halten. Kulturelle Strahlkraft der Stadt geht verloren. Mehr, mehr, mehr

Okt 2013 Termine 0

Tag des studentischen Engagements

Di, 22. Oktober, 9.00 bis 16.00 Uhr, Audimax, Universitätsplatz

Wenn Du Deine Freizeit sinnvoll gestalten willst, schau doch mal beim Tag des studentischen Engagements rein. Am 22. Oktober von 9.00 bis 16.00 Uhr stellen sich zahlreiche studentische Initiativen und Vereine im Foyer des Audimax am Uniplatz vor.

Der Tag des studentischen Engagements wird veranstaltet von Campus Contact Halle e.V., CultureConAction e.V. und der Studentischen Förderinitiative der Naturwissenschaften e.V.. Gefördert wird die Veranstaltung unter anderem vom Studierendenrat der Martin-Luther-Universität.