Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Geburtstagsfete offiziell

Am 3. Juni 2014 feierte der Stura sein 25-jähriges Bestehen mit Film, Musik und Sektempfang.

Foto: Ronny Grütze (Stura MLU)

Geladen und gemischt: Das Festakt-Publikum

Foto: Ronny Grütze (Stura MLU)

Eigentlich hätte das Geburtstagskind sich noch bis Dezember gedulden müssen, denn der Stura an der Martin-Luther-Universität wurde natürlich erst nach der Wende ins Leben gerufen. Doch zum Feiern eignet sich der Sommer besser, und das Wetter spielte an diesem Dienstag mit. Bevor am Nachmittag die Geburtstagsparty auf dem Uniplatz startete, fand um 11.00 Uhr im kleineren Kreis ein offizieller Festakt zum 25-jährigen Gründungsjubiläum des Studierendenrats an der MLU statt. Neben universitärer und politischer Prominenz waren auch ehemalige Stura-Angehörige eingeladen. Das Publikum in der Aula des Löwengebäudes war – dank bewusst gestalteter Sitzordnung – im wahrsten Wortsinn gemischt, das abwechslungsreiche Programm ließ keine steife Grußwortatmosphäre aufkommen. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Wer ist eigentlich betroffen? – Psychologie

Eine kleine Vorstellung der von den Kürzungen betroffenen Institute und Studienfächern. Die hastuzeit hat alle besucht und stellt hier in regelmäßigen Abständen jeweils die Situation an einem Institut da.

Foto: Konrad Dieterich

Foto: Konrad Dieterich

Was droht der Psychologie?

Im Prinzip droht der Psychologie die Schließung. Der klassische Studiengang soll sowohl für Hauptfach, als auch Nebenfach wegfallen. Jene Vorlesungen, die für Lehramtsausbildung oder weitere Bildungswissenschaften benötigt werden, sollen zwar durch Versetzung von Dozenten an andere Fakultäten erhalten werden, dennoch droht hier ein Abfall des Lehrniveaus. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI 0

Rektor Sträter ist brüskiert und muss nun Farbe bekennen

Ein Kommentar zu Möllrings neuen Plänen

akut

Akut ist die Sparkrankheit wie nie – chronisch dagegen die Bildungsfeindlichkeit der Landesregierung.

Foto: Tobias Grasse (CC BY-NC-SA)

Vor ein paar Monaten haben die Uni-Rektoren und die Regierung von Sachsen-Anhalt Frieden geschlossen. Zugegeben, die Formulierung „Bernburger Frieden» kam damals aus den Medien, dennoch erschien es damals, als seien die Rektoren sehr zufrieden mit dem erzielten Kompromiss. Der Rektor der Universität Prof. Dr. Sträter sagte damals im hastuzeit-Interview, das Ergebnis sei die „Eröffnung neuer Verhandlungen».

Diese Verhandlungen scheinen nun grandios gescheitert zu sein. Wie sonst ist der Vorstoß von Wissenschaftsminister Möllring, der nun öffentlich wurde, zu erklären? Da soll nun der Landtag über Strukturen an den Universitäten entscheiden können. Der Senat der Universität soll nicht mehr gefragt werden. Wo gekürzt würde, entschiede dann das Land bzw. der Minister, nicht mehr die Universität selbst. Rektor Sträter und sein Magdeburger Kollege sind brüskiert. Sie werden entmachtet, das Land möchte nicht mehr auf universitäre Strukturen Rücksicht nehmen. Dies zeigt einerseits, dass der Druck auf die Landesregierung zunimmt, man möchte endlich kürzen. Dafür ist man sogar bereit das Gesetz zu ändern. Es zeigt aber auch, dass Möllring und die Landesregierung die Universitäten und Rektoren nicht als Verhandlungspartner ernst zu nehmen scheinen. Dies kann den Rektoren nicht gefallen. Möllring scheint zu glauben, dass er die Rektoren nicht mehr braucht.
Aber der Vorgang zeigt noch etwas: Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Das ist unser Geld! – Aufruf zur Demo

Durch die BAföG-Reform im Bund stehen Sachsen-Anhalt 30 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Dieses Geld muss komplett an Universitäten investiert werden.

Illustration: Han Le (modifiziert)

Illustration: Han Le (modifiziert)

Nun also doch. Die Rufe aus ganz Deutschland aus den verschiedensten Institutionen scheinen in Berlin Gehör gefunden zu haben. Es fließt so – zumindest indirekt – Geld an die Länder zurück. Ab nächstem Jahr übernimmt der Bund die Ausgaben für das komplette BAföG. Bisher hatten auch die Länder 35 % davon aufbringen müssen. Berlin sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass damit die Aufhebung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern in der Hochschulfinanzierung vom Tisch ist, dennoch ist diese Reform ein erster Schritt.

Für Sachsen-Anhalt bedeutet die Änderung, dass mit einem Mal 30 Millionen Euro jährlich für die Universitäten frei werden. Aus Berlin heißt es die Länder seien aufgerufen dieses Geld in die Bildung und speziell die Hochschulen zu investieren. Wer nun aber die sachsen-anhaltinische Landesregierung im letzten Jahr erlebt hat, kann leicht auf den Gedanken kommen, dass man dieses Geld lieber einbehalten würde. Das aber darf keinesfalls passieren. Die Magdeburger Große Koalition hat mehrfach bewiesen, dass Zukunft und Hochschulen bei Bullerjahn und Haseloff nicht hoch im Kurs stehen, trotzdem und gerade deswegen:

Dieses Geld gehört uns! Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI 0

Möllrings Ermächtigung

Den Hochschulen in Sachsen-Anhalt droht der Totalverlust ihrer Autonomie. Der Wissenschaftsminister hat vorgeschlagen, über die Kürzungen persönlich zu entscheiden

Wissenschafts- und Wirtschaftminister Hartmut Möllring (CDU)

Wissenschafts- und Wirtschaftminister Hartmut Möllring (CDU)

Die geplanten Kürzungen der Landesregierug sollen jetzt durchgeboxt werden. Wie die MZ berichtet, will Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) mit einer „Verordnungsermächtigung» über konkrete Einsparungen selber entscheiden. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE 0

Wie nachhaltig ist die Uni?

Die Woche der Nachhaltigkeit vom 16.-19. Juni bietet uns ein vielfältiges Programm. Organisiert wurde sie von der vorsitzenden Sprecherin des Stura Charlotte Klauser und der Sitzungsleiterin des Stura Mirjam Sorge.

Foto: Kevin Dooley (CC BY 2.0) https://www.flickr.com/photos/pagedooley/8435953365

Foto: Kevin Dooley (CC BY 2.0)
https://www.flickr.com/photos/pagedooley/8435953365

Am Donnerstag soll der Höhepunkt der Woche sein: Auf dem Uniplatz können die Studierenden von 11 bis 16 Uhr verschiedene Stände zum Thema Nachhaltigkeit besuchen. Mit dabei sind unter anderem die unten genannten Projekte: Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI 0

BAföG-Mittel entzünden Debatte

Im Landtag wurde am Donnerstag die Umfinanzierung des BAföG besprochen. Ein Streit innerhalb der Regierungskoalition zeichnet sich ab


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Im Landtag wurde am Donnerstag über die finanziellen Folgen der BAföG-Reform heftig debattiert. Im ihrem Antrag forderte die Linksfraktion, die freiwerdenden Mittel vollständig für Bildung und den Wissenschaftsbereich einzusetzen. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 54 0

Schöne Anstrengung

Das Collegium Musicum der Martin-Luther-Universität bietet nicht nur musikalische Entfaltungsmöglichkeiten, sondern auch ein Studententheater. Wir haben eine Probe besucht.

Foto: Josefine Farkas

Foto: Josefine Farkas

Durch den Raum gehen. Rennen. Sich in die Augen sehen. Urlaute rufen. Einen kleinen gelben Ball fangen. Wenn der zu Boden rollt, liegen plötzlich alle seufzend auf dem Boden. Und wieder aufgestanden und das ganze von vorne.
Ein ganz normales Erwärmungsspiel, bevor es ans Schauspielen und Textlernen geht. Knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fast jeder studiert ein anderes Fach an der MLU, haben sich an diesem Freitagabend im großen Saal des »Luchs Kino am Zoo« an der Seebener Straße zusammengefunden, um als Studententheater zu proben. Draußen kann man die Gehege des Zoos erblicken, ein paar letzte Besucher schlendern Richtung Ausgang, und zwei Pfauen schauen neugierig durch eine Glastür in den Probenraum hinein.

Das Studententheater unter der Leitung von Tom Wolter, studierter Schauspieler und seit 1994 aktiv und engagiert in Halle, gibt es seit dem Wintersemester 2013/14, also noch gar nicht so lange. Geplant ist eine vollständige Inszenierung pro Semester, bis zur großen Aufführung, mit bis zu 25 Studierenden. Mehr, mehr, mehr