Okt 2014 hastuINTERESSE Nr. 56 0

Brief an die neuen Erstsemester

Nützliche Hinweise für den Sprung ins kalte Wasser

Foto: Thomas Hoffmann

Schwimmen in der Saale.

Foto: Thomas Hoffmann


Hallo und herzlich willkommen in Halle, bestimmt habt Ihr diese Worte zuletzt recht häufig gehört: im Ratshof beim Ummelden, von älteren Semestern, vielleicht von Eurem Vermieter und natürlich vom geschätzten Herrn Rektor, wenn ihr denn an der Immatrikulationsfeier teilgenommen habt.

Letztes Jahr hatten wir in der hastuzeit einen Text mit dem Titel »Warum Halle richtig ist«, um die neuen Studierenden zu begrüßen. Wir haben damals viele Gründe, mal ernsthaft, mal scherzhaft, gefunden.

Sicherlich ist auch dieses Jahr nicht jeder von Euch sicher, ob er oder sie die richtige Wahl getroffen hat. Die Universitätsumgebung ist neu, die Stadt möglicherweise völlig unbekannt, und ob das Studium wirklich zusagt, kann man auch noch nicht wissen.

Ich persönlich glaube, Ihr habt eine gute Wahl getroffen. Für mich sind die ersten vier Jahre sehr schnell vergangen. Nach dem Bachelor hatte ich nicht das Gefühl, von Halle bereits alles gesehen zu haben. Nicht zuletzt darum bin ich noch hier. Euch erwartet also einiges. Mehr, mehr, mehr

Okt 2014 hastuUNI Nr. 56 0

»Profilierungen haben sich gelohnt«

Am 1. September begann die zweite Amtszeit unseres Rektors Udo Sträter. Anlass für ein Gespräch über seine Pläne mit der Uni – und die der Landesregierung.

Foto: Uni Halle

Foto: Uni Halle

Herr Professor Sträter, Sie sind am 2. Juli als Rektor der Uni Halle wiedergewählt worden. Was war Ihr erster Gedanke, als das Ergebnis feststand?

Dass ich mich jetzt darauf einstellen muss, dass ich die nächsten vier Jahre Rektor bin. Und dann auch, was biographisch nicht unwichtig ist, als Rektor pensioniert werde und nicht mehr zurückkehre in meine Fakultät. Mehr, mehr, mehr

Okt 2014 hastuUNI Nr. 56 0

Selten gestellte Fragen

Nicht nur für unsere Erstis, auch für alle anderen MLU-Studierenden ist das MDV-weite Semesterticket eine Premiere. Dieser Artikel soll Fragen beantworten, die Ihr Euch vielleicht noch gar nicht gestellt habt.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Wann und wo kann ich mit dem Semesterticket fahren?

Rund um die Uhr während des gesamten Semesters (also genau sechs Monate lang) im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV). Dieser umfasst fünf Landkreise in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie die Städte Halle und Leipzig. Hier könnt Ihr fast alle öffentlichen Nahverkehrsmittel (Regionalzüge und S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse) benutzen, nicht jedoch den Fernverkehr (ICE, IC). Solltet Ihr mal einen Anrufbus bestellen, wird nach den üblichen MDV-Regelungen eventuell ein Zuschlag fällig.

Das Gebiet des ehemaligen Landkreises Döbeln gehört zwar zum benachbarten Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS), aber Euer Ticket ist auch dort gültig, wenn Ihr aus dem MDV-Gebiet kommt oder dorthin zurückfahrt. Auf dem Tarifzonenplan des MDV liegen diese Zonen im Südosten und sind besonders markiert.

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Jul 2014 hastuUNI 0

„Was können wir am leichtesten entbehren?»

Die Neuwahl des Rektors oder der Rektorin für die kommenden vier Jahre steht an: Der erweiterte Senat hat am 2. Juli die Wahl zwischen dem amtierenden Rektor Prof. Dr. Udo Sträter und Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost.

Links im Bild: Gesine Foljanty-Jost, bisher Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, und Udo Sträter, amtierender Rektor. Hier am Rande der Stura/FSR-Jubiläumsfeier im Gespräch mit Birgit Dräger, bisher Prorektorin für Struktur und Finanzen, und Hartmut Möllring, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt. Foto: Ronny Grütze (Stura Uni Halle)

Links im Bild: Gesine Foljanty-Jost, bisher Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, und Udo Sträter, amtierender Rektor.

Hier am Rande der Stura/FSR-Jubiläumsfeier vom 3. Juni im Gespräch mit Birgit Dräger, bisher Prorektorin für Struktur und Finanzen, und Hartmut Möllring, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Foto: Ronny Grütze (Stura Uni Halle)

Am Abend des 30. Juni präsentierten die beiden Kandidaten im Audimax ihre Pläne und Ideen, moderiert von von Prof. Dr. Ingrid Mertig, Physik-Professorin und Mitglied im Wissenschaftsrat. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Wer ist eigentlich betroffen? – Studienkolleg

Eine kleine Vorstellung der von den Kürzungen betroffenen Institute und Studienfächer. Die hastuzeit hat alle besucht und stellt hier in regelmäßigen Abständen jeweils die Situation an einem Institut da.

Foto: Markus Kowalski

Foto: Markus Kowalski

Was droht dem Studienkolleg?

Dem Studienkolleg droht die Komplettschließung bzw. die Integration in das – ursprünglich auf FH-Studierende spezialisierte – Studienkolleg Köthen. Dies käme aber im Prinzip der Schließung gleich. Das Studienkolleg, das ausländische Studienbewerber auf das Studium in Deutschland vorbereiten und auch die Eignung prüfen soll, stand schon häufiger zur Disposition, so massiv laut Leiterin Angelika Wolter jedoch bisher noch nicht.

Warum soll gekürzt werden?

Eventuell erwarte man hier wenig Widerstand, liegt das Institut doch weit ab der anderen Uni-Gebäude in Neustadt. Zudem hat man keinen Vertreter in universitären Institutionen und kann sich so schlechter wehren. Vom Rektorat höre man kaum etwas. Wolter deutet auch an, dass teure Renovierungs- und Haltungskosten ihren Beitrag leisten, doch Heizkosten ließen sich bei schlechten Fenstern eben nicht senken. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Warum sehen geschminkte Männer komisch aus?

Zwei Burgstudentinnen nähern sich kreativ dieser und anderen Fragen.

Illustration: M&W

Illustration: M&W

Eva Feuchter und Han Le eröffnen mit einer Vernissage am 14. Juli eine Ausstellung zum Thema Geschlechterrollen. Es dreht sich dabei um die Frage, ob diese nun angeboren oder anerzogen sind. Gespielt wird mit typischen Klischees wie dem Jungs-Blau und dem Mädchen-Rosa, fernab der Gender-Debatte im Sprachgebrauch. »Warum sehen geschminkte Männer für uns komisch aus?« oder »Was macht den Mann zum Mann?« lauten die Fragen an den Betrachter. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

»Euphorie gepaart mit Panik«

»Cutliesthroat«, so nennen sich die fünf Hallenser, die deftigen Deathcore für ihr Publikum zubereiten.

Foto: Cutliesthroat

Foto: Cutliesthroat

Dem einen oder anderen werden die Nackenhaare zu Berge stehen vom harten Sound der jungen Band, die es erst seit einem Jahr gibt. Aus den Worten »cut« (schneiden), »lies« (Lügen) und »throat« (Kehle) setzt sich ihr Name zusammen. Die Bedeutung ist nicht minder zu bewerten: »Wir können Leute nicht ausstehen, die sich in ihren Lügen verstricken und damit andere Menschen in die Irre führen«, berichtet Stephan, der Schlagzeuger der Band. Obwohl es die Deathcore-Band erst seit April letzten Jahres gibt, sind sie in Halle eine echte Berühmtheit und haben sich bis zum Rockpool-Contest durchgeschlagen. »Wir wollen einfach dabeisein und ein paar fette Klänge aus unseren Instrumenten raushauen«, erzählen die fünf Jungs.

Doch nicht nur in Halle standen sie auf der Bühne und konnten das Publikum begeistern. Leipzig, Eisleben und Dresden sowie Dessau sind alles Städte, in denen die fünf Rocker schon unterwegs waren; und sie hoffen, es werden noch mehr. Doch wie läuft so ein Bandleben eigentlich ab? Die hastuzeit war zum Interview bei den Jungs. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Abtauchen in einen Alptraum

Der Psychothriller »Abgeschnitten« von Fitzek/Tsokos macht süchtig und schockiert.

München: Droemer/Knaur 2012/2013 400 Seiten, als Taschenbuch 9,99 EUR

München: Droemer/Knaur 2012/2013
400 Seiten, als Taschenbuch 9,99 EUR

Ich sitze in der Vorlesung. Öffentliche Güter werden diskutiert: Ausschlussprinzip, Trittbrettfahrerverhalten … Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren, denn ich denke an mein Buch.

Leichen – Skalpelle – Obduktionen

Durch einen Orkan gefangen auf der Nordseeinsel Helgoland sieht sich die junge Comiczeichnerin Linda mit der Herausforderung konfrontiert, eine Leiche zu öffnen. Dem Stress und Streit mit dem Exfreund entfliehend, entpuppt sich ihr vermeintlicher Zufluchtsort als nervenzerreißender Schauplatz des Grauens.

Paul Herzfeld, Rechtsmediziner des BKA, entdeckt eine Telefonnummer und einen Namen. Direkt auf dem Seziertisch – im Schädel einer bestialisch hingerichteten Leiche. Der Entführer seiner Tochter Hannah kommuniziert mit ihm. Herzfeld wird zur Spielfigur im abgedrehten Spiel um das Leben von Hannah. Bei der Hetzjagd um ihr junges Leben soll Herzfeld einen weiteren sich auf der vom Festland abgeschnittenen Insel Helgoland befindlichen Leichnam obduzieren. Linda spielt bei diesem unmöglich erscheinenden Unterfangen eine bedeutende Rolle: Sie findet die Männerleiche und beantwortet Herzfelds Anruf, als das Handy in der Tasche des Toten klingelt. Mehr, mehr, mehr