Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Wer ist eigentlich betroffen? – Sportwissenschaften

Eine kleine Vorstellung der von den Kürzungen betroffenen Institute und Studienfächern. Die hastuzeit hat alle besucht und stellt hier in regelmäßigen Abständen jeweils die Situation an einem Institut da.

Foto: Johanna Sommer

Foto: Johanna Sommer

Was droht den Sportwissenschaften?

Wie so oft steht das Department Sportwissenschaft komplett zur Disposition. Bereits in den letzten Kürzungsrunden waren die Sportwissenschaften überdurchschnittlich betroffen.

Warum soll gekürzt werden?

Aus denselben Gründen wie an anderen Fakultäten. Stelleneinsparungen bewirken das Sinken von Personalkosten. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Von Couch zu Couch!

Ferne Länder, unbekannte Düfte, spannende Rituale – raus aus den Gewohnheiten und rein ins Abenteuer.

Foto: Sophie Lindner

Foto: Sophie Lindner

Von Couch zu Couch und von Stadt zu Stadt. Couchsurfing bietet Insidertipps, interessante Bekanntschaften und Entspannung für den Geldbeutel. Bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt finden Reisende für kurze Zeit ein Zuhause. Warum bieten eigentlich Leute ihre Couch an? Unterwegs in Kopenhagen und Budapest habe ich bei meinen Gastgebern mal nachgefragt.

»Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre ich selbst im Urlaub.« antwortet mir Torge auf die Frage, warum er ein Zimmer seines Kopenhagener Apartments Reisenden aus aller Welt anbietet. Torge ist Mitte 30, arbeitet im Finanzbereich, trägt einen trendigen braunen Parka, weiße Sneaker, Jeans und eine sportliche Sonnenbrille auf dem Kopf. Gerade schlendern wir durch einen der ältesten Vergnügungsparks der Welt. »Tivoli« entpuppt sich als kleine, märchenhafte Parallelwelt inmitten der geschäftigen Großstadt. »Ich entdecke die Stadt von einer ganz anderen Seite. Mit Besuchern aus anderen Ländern guckt man oft auf Dinge, die einen sonst selbstverständlich erscheinen, und hinterfragt sie. Mir wird oft bewusst, was ich an meiner Umgebung und Lebensweise wertschätzen sollte.« Genüsslich beißt er in einen leckeren original dänischen Hotdog mit dem typisch rot eingefärbten Würstchen Rød Pølse. »Aber natürlich geben mir die Reisenden auch Inspirationen, was ich verändern könnte. Der Einfluss fremder Kulturen tut mir gut, so entdecke ich manchmal ganz andere Sichtweisen auf das Leben.« Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Diäten im Selbstversuch

Brigitte-Diät, Weight Watchers oder die Dukan-Diät. Drei von unzähligen Möglichkeiten, die Pfunde loszuwerden, aber wie alltagstauglich sind sie? Ben hat die drei Ernährungsformen für je fünf Tage getestet.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Von all diesen Diäten hat man vielleicht schon einmal gehört. Jede verspricht eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme in einer bestimmten Zeit. Doch funktionieren diese Diäten wirklich bei jedem, oder muss man sich eine suchen, die genau auf einen persönlich abgestimmt ist?

Ist es schwierig, diese Diäten im Alltag zu machen, oder muss man seine Semesterferien dafür opfern? Hat man ein enormes Hungergefühl und will am liebsten die Diät abbrechen oder wird man satt, weil man essen kann, was man will? All diese Fragen haben mich als studierenden Ernährungswissenschaftler so sehr beschäftigt, dass ich mich dazu durchgerungen habe, sie selbst einmal aus­zu­pro­bieren. Wie soll ich fremden Leuten, die mich nach einer optimalen Diät fragen, etwas empfehlen, ohne dass ich eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt habe? So habe ich mir vorgenommen, parallel zu den Ernährungs- und Diätvorlesungen, in denen ich auch die nötigen Informationen zu den drei Diätformen erhielt, den Selbstversuch zu wagen. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Der botanische Garten

Unter Naturwissenschaftlern und inzwischen auch vielen Kunststudenten hat er sich schon zu einer echten Alternative zur Peißnitz entwickelt.

Foto: Christian Schoen

Lotoseffekt: Das Original.

Foto: Christian Schoen

Der Eintritt ist für Studenten kostenlos, die Ruhe und Eindrücke, die man dort finden und genießen kann, sind dagegen unbezahlbar, denn der botanische Garten bietet weit mehr als nur Pflanzen. Er stellt auch ein ideales Habitat für die verschiedensten Tiere dar. Zudem dient er als Anlaufpunkt für Wissenschaftler aus aller Welt, die lebendes oder herbarisiertes Pflanzenmaterial für ihre Forschungen benötigen. Auch Architekturinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. So ist die turmförmige Sternwarte einst vom berühmten Architekten Langhans kreiert worden. Sein bekanntestes Werk ist das Brandenburger Tor in Berlin.

Es ist Zeit für eine kleine Tour durch den botanischen Garten unserer Studentenstadt. Wir beginnen unseren Rundgang am Haupteingang. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuINTERESSE Nr. 55 0

Kommunikativer Stoff

Die Wirkung von Cannabis bringt Forscher auf eine neue Spur.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Auf dem Weg zu meinem Mund macht mein Löffel plötzlich halt. Ich habe etwas entdeckt. Eine grüne senkrechte Bohne zwischen all den liegenden. Zur näheren Betrachtung führe ich den Löffel vor meine Augen. Faszinierend. Ich habe das Gefühl, die Bohne nicht mehr nur zu sehen, sondern sie auch zu spüren. Über die Absurdität dieses Gedankens beginne ich laut und lange zu lachen.

Was passiert in meinem Gehirn, wenn ich Cannabis konsumiere?

Der am stärksten psychoaktiv wirkende Inhaltsstoff der Hanfpflanze ist das Cannabinoid Δ9-tetrahydrocannabinol, kurz THC. Säugetiere, aber auch weniger hochentwickelte Tiere wie Seescheiden haben im Körper ein Endocannabinoid-System, an dessen Bindestellen (Rezeptoren) THC bindet. Das Endocannabinoid-System entwickelte sich bereits vor Milliarden von Jahren vor der Entstehung der Hanf-Pflanze und beruht auf körpereigenen Cannabinoiden, den Endocannabinoiden. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuINTERESSE Nr. 55 0

Umfrage: Was macht dich glücklich?

Im letzten Monat vor den Prüfungen, bei strahlendem Sonnenschein, wollten wir erfahren, was die Studierenden in Halle am meisten glücklich macht.

Illustration: Han Le

Illustration: Han Le

Hier eine Auswahl an Antworten, die darauf schließen lassen, dass zwischenmenschliche Beziehungen noch immer an erster Stelle auf der Glücksskala stehen.

Fabienne (Jura): »So kurz vor meinem Staatsexamen macht es mich glücklich, einfach mal ein paar Stunden ohne Lernerei zu verbringen. Im Moment natürlich am liebsten mit Freunden in der Sonne bei diesem tollen Wetter oder halt beim Sport. Ansonsten…das Schnurren meiner Katze und Ausschlafen!« Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuINTERESSE Nr. 55 0

Studiengeflüster

263 Studiengänge bietet die MLU an 10 Fakultäten an, eine beinahe unübersichtliche Anzahl. In unserer Rubrik »Studiengeflüster« stellen unsere Autoren kurz und knapp interessante Aspekte ihres eigenen Studiums vor. Teil 4: »Was tun bei einer Schreibblockade?«

Foto: Luise Henze

Foto: Luise Henze

Wie soll ich diese leeren Seiten füllen? Wo soll ich anfangen, und woher weiß ich, was wichtig ist? Was erwartet der Prof von mir?

So in etwa denkt ein Student, wenn er sich mit dem Verfassen einer umfangreichen Textarbeit überfordert fühlt. Zu weit verbreitet sind aber die Vorurteile, ein solches Schriftstück solle mehr oder weniger aus dem Ärmel geschüttelt werden und Schreiben sei auch mit wenig Übung unkompliziert und einfach zu praktizieren. Natürlich steht man mit seiner Verunsicherung nicht alleine da, denn der großen Mehrheit der Studenten graut es vor dem leeren weißen Blatt auf dem Computer. Diese gedankenblockierende Vorstellung entsteht, weil die Betroffenen meist keine Kenntnisse darüber haben, wie man einen Text komponiert. Er sollte schrittweise entstehen und ist selten nach dem ersten Schreiben fertig oder perfekt. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuINTERESSE Nr. 55 0

Das Leben als schwangere Studentin

Teil 1: Über Arztbesuche, Behördengänge und andere Freuden des Mutterwerdens

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Schaltet man den Fernseher ein, springen sie einem täglich regelrecht entgegen: junge Frauen mit runden Bäuchen, die neben ihren wesentlich älteren Männern sitzen und den Blick starr auf den Flatscreen richten. In den Ecken türmen sich Berge von Wäsche, und unter dem Sofa feiern die Staubflusen ihr Come-Together. Bewerbungen schreiben die Bewohner dieser Penthousewohnung im 15. Stock schon lange nicht mehr. Träumte sie noch vor wenigen Monaten von einer Karriere als Nageldesignerin, so verflüchtigte sich dieses Vorhaben mit zunehmendem Bauchumfang zusehends. Ein Blick aus dem Fenster offenbart eine graue Kulisse irgendwo am Rande einer deutschen Großstadt. Auf der Straße tummeln sich zahlreiche dieser jungen Frauen mit runden Bäuchen und einem schreienden Kind an jeder Hand. Während ihre Männer zu Hause oder am nächsten Kiosk wie jeden Tag ihre Frührentnerschaft mit Anfang 40 feiern, versuchen sie händeringend noch ein Babybettchen für den in zwei Wochen erwarteten Jaremie-Tschastin-Jayson gekonnt neben die Katzentoilette zu platzieren. Mehr, mehr, mehr