Mai 2014 hastuUNI 0

Übersicht: Hochschulwahlen 2014

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Bald ist es wieder so weit: wie jedes Jahr im Mai können Studierende der MLU auf (meist) vier Stimmzetteln ihre Wahl treffen. Am 14. Mai 2014 finden die Hochschulwahlen statt, neu gewählt werden die Mitglieder des Studierendenrats, der Fachschaftsräte sowie die studentischen Mitglieder im Akademischen Senat und den Fakultätsräten. Die wichtigsten Informationen haben wir für Euch in Heft 53 der hastuzeit zusammengefasst, selbstverständlich könnt Ihr den Artikel auch online lesen.

Kandidaten und Programme

Anfang Mai werden die zugelassenen Wahlvorschläge, also die Listen mit den zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten bekanntgegeben. Und dann? Was sind das für Leute, die sich zur Wahl stellen? Für welche Ziele stehen sie? Wahlkampf an der Uni ist oft eine müde Angelegenheit, aber bei den vielen Uni-Standorten zugegebenermaßen auch kein leichtes Unterfangen. Wir bieten allen Kandidatinnen und Kandidaten die Gelegenheit, sich bei uns online vorzustellen.

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Zudem wird der Stura am 12. Mai um 18.00 Uhr im Audimax, Hörsaal XXII, eine Wahlinfoveranstaltung anbieten. Auch dort können sich Kandidatinnen und Kandidaten sowie Hochschulgruppen vorstellen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Mehr, mehr, mehr

Mai 2014 hastuUNI 0

Programme zur Hochschulwahl 2014

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter


Am Mittwoch, den 14. Mai 2014, finden an der MLU von 9.00 bis 17.00 Uhr Hochschulwahlen statt. Viele der Kandidatinnen und Kandidaten treten dabei auf spontan gebildeten Wahlvorschlägen oder gemeinsamen Wahlvorschlägen der gesamten Fachschaft an. Doch daneben gibt es bei uns auch die politischen Hochschulgruppen, deren Kandidat(inn)en sich auf ein gemeinsames Wahlprogramm geeinigt haben. Hier eine kleine Übersicht. Mehr, mehr, mehr

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Kandidaten für die Fachschaftsräte 2014

Illustration: Eva Feuchter

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Kandidaten für den Stura 2014

Illustration: Eva Feuchter

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Kandidaten für den Senat 2014

Illustration: Eva Feuchter

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Wir demonstrieren weiter

Zum Jahrmarkt der Wissenschaften am 7. April zeigten die Studierenden der betroffenen Fächer, wie es um sie steht. Nebenbei gab es auch eine Diskussionsrunde mit den Stadträten von Halle.

Studierende der Psychologie

Felix und Anneke studieren zusammen  im 4. Semester Psychologie.

Felix und Anneke studieren zusammen im 4. Semester Psychologie.

Die Schließung unseres Studienganges ist nicht nachvollziehbar und absoluter Unfug. Des Weiteren werden ab Wintersemester 2014 für die Psychologie als Nebenfach die Studienplätze von bisherigen 100 auf 20 reduziert, und in einem Tutorium für das Hauptfach Psychologie sind jetzt schon 60 Leute. Es ist einfach zu voll! Das Gleiche betrifft auch viele andere Seminare und Übungen. Wir verstehen nicht wirklich, was in den Köpfen von Haseloff und Bullerjahn vorgeht.

Wir haben große Angst, bald komplett weg vom Fenster zu sein.

Studierende der Informatik

Felix und Iris, zusammen mit ihrem Robohund.

Felix und Iris, zusammen mit ihrem Robohund.

Felix: Wir haben schon jetzt eine nicht besetzte Professorenstelle, da Herr Professor Staiger in Rente gegangen ist.

Iris:  Da sein Fach aber die theoretische Informatik war, die sehr wichtig ist, wird dies von Professoren aus anderen Arbeitsgruppen unterrichtet.

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Mai 2014 hastuPAUSE Nr. 53 0

Veganer Kaffeeklatsch

Immer mehr Studierende interessieren sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung und eine entsprechende Lebensweise.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Vielen fällt es jedoch schwer, komplett auf tierische Produkte wie zum Beispiel Käse und manche Süßigkeiten zu verzichten. Um sich inspirieren oder überraschen zu lassen oder einfach nur zum Probieren, fand am Sonntag, den 9. März um 15 Uhr in der »Goldenen Rose« ein veganer Kaffeeklatsch statt. Organisiert wurde dieser von der Gruppe »Vegan in Halle«, einer Gruppe, die sich überwiegend aus Studierenden zusammensetzt und nicht nur diverse Essensveranstaltungen wie den »Veganen Kaffeeklatsch« oder den »Veganen Brunch« veranstaltet, sondern auch Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit für Tierrechte und die vegane Lebensweise leistet. Aufgrund der positiven Rezensionen des ersten »Veganen Kaffeeklatschs« Anfang 2012 wiederholte sich das Event am 9. März bereits zum 19. Mal und findet einmal im Monat statt. Speziell im Sommer finden auch Picknicks des Kaffeeklatsches statt. Mehr, mehr, mehr

Mai 2014 hastuINTERESSE Nr. 53 0

»Das verfluchte dritte Auge«

Studiengeflüster 263 Studiengänge an 10 Fakultäten bietet die MLU, eine beinahe unübersichtliche Anzahl. In unserer neuen Rubrik »Studiengeflüster« stellen unsere Autoren kurz und knapp interessante Aspekte ihres eigenen Studiums vor, die sie gern einmal mit Euch teilen möchten. Teil 2: »Das verfluchte dritte Auge«

Protest der Medien- und Kommunikationswissenschaften auf der Marktplatz in Halle am 12. März 2014. Foto: Christian Schoen (CC BY-NC-SA 2.0) http://www.flickr.com/photos/ineedadollar/13123133855/

Protest der Medien- und Kommunikationswissenschaften auf der Marktplatz in Halle am 12. März 2014.
Foto: Christian Schoen (CC BY-NC-SA 2.0) http://www.flickr.com/photos/ineedadollar/13123133855/

»Und vergesst nie mit dem dritten Auge zu sehen!«, fügt Prof. Lampe noch schnell an sein Schlussplädoyer hinzu, bevor er seinen Vortrag über Kameraeinstellungen beendet: Shot-Reverse-Shot, Over-Shoulder-Shot, Point-of-View-Shot. Die Vorlesung über die Film- und Fernsehanalyse ist schon längst vorbei – aber eine Melodie gleich klingenden Begriffen surrt noch immer wie ein monotones Echo in meinem Ohr.

Um auf andere Gedanken zu kommen, hole ich mein Smartphone aus der Tasche. Ein grün blinkendes Nachrichtensymbol zieht meine volle Aufmerksamkeit auf sich, ich höre es schreien: »Öffne mich!« Weil ich Mitleid mit dem kleinen grünen Nachrichtensymbol empfinde, lese ich die Nachricht und stolpere über eine Bordsteinkante. Meine Mutter schickt mir mal wieder ein angeblich »superwitziges« Youtube-Video. Ich muss gähnen. Es geht um »Erdbeerkäse-Nadine«. Bei »Terri…Terri…torium« lache ich plötzlich laut auf. Die ältere Dame neben mir funkelt mich böse an. Mein Lachen verstummt abrupt, weil ich an das Seminar zu Medientheorie bei Frau Dittmar denken muss: Unterschichtenfernsehen, Enzensberger, Kultur der Armut. Diese Szenen eines Referats über das »Fernsehen von unten« erscheinen vor meinem inneren Auge. Was fasziniert Menschen an dieser Serie? Warum muss ich darüber lachen?

Und schon ist mein drittes Auge aktiviert und ich stecke mitten in einer psychoanalytischen Auseinandersetzung, die den gesamten Nachhauseweg in Anspruch nimmt. Mein Kopf brummt, meine Füße tun weh. Ich brauche Entspannung, zwei Gutscheine fürs Kino! »Perfekt«, denke ich und stehe kurz darauf mit einer Freundin in einem schummrig beleuchteten Foyer vor dem Kinosaal. Es riecht nach Popcorn und ein bisschen nach Käsefuß. Wir betreten den Saal und laufen den Gang bis ganz nach oben, um in der letzten Reihe sitzen zu können. Der Raum ist bis auf das Licht von der Leinwand vollkommen dunkel. Der erste Trailer erscheint und ich sinke tief in meinen samtigen Sessel. Die Werbeanzeige von Anker FM erscheint. »Übrigens, dein Uniradio!« Diesen Satz würde ich am liebsten laut durch den Kinosaal brüllen. Ein Gefühl der Euphorie durchströmt mich, denn das Tonstudio im MMZ ist durch die Arbeit im Radio ein zweites Zuhause für mich geworden. Moderieren, schneiden, interviewen – alles selbstgemacht und niemand hört es. Eigentlich auch gut so: Ich denke an falsch gedrückte Knöpfe und Wörter, die gar nicht existieren. »Anker FM? Pff! Was ist das?« Mehr, mehr, mehr