Mai 2016 hastuUNI 0

Kandidaten für den Stura 2016

Illustration: Eva Feuchter

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Mai 2016 hastuUNI 0

Kandidaten für die Fachschaftsräte 2016

Illustration: Eva Feuchter

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Mrz 2016 hastuINTERESSE Heft Nr. 64 0

Parteien zur Wahl

Wisst Ihr schon, wer Eure Zweitstimme am 13. März verdient? Wir haben den hochschulpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Landtagsfraktionen einige Fragen gestellt. Die Antworten können in der gebotenen Kürze nur einen ersten Eindruck liefern – fragt ruhig selber bei den Parteien nach!

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

1. Für 2015 bis 2019 bekommen die Hochschulen vom Land weniger Geld als zuvor – wenn auch mehr als zunächst angekündigt. Finanziert das Land die Hochschulen ausreichend? Ist für die nächsten Zielvereinbarungen mit weiteren Kürzungen zu rechnen, womöglich in der ursprünglich geplanten Größenordnung von 50 Millionen im jährlichen Etat?

2. Internationalisierung ist ein wichtiges Stichwort in der Hochschulstrukturplanung des Landes. Tut das Land hier genug, auch für studierwillige Flüchtlinge? Wird der Standort Halle des Studienkollegs wie geplant geschlossen?

3. Was ist das Besondere an der Hochschulpolitik Ihrer Partei?

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Feb 2016 hastuUNI 0

Übersicht: Hochschulwahlen 2016

Infos zu den Wahlen am 18. Mai, Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Bald ist es wieder so weit: wie jedes Jahr im Mai können Studierende der MLU auf (meist) vier Stimmzetteln ihre Wahl treffen. Am 18. Mai 2016 finden die Hochschulwahlen statt, neu gewählt werden die Mitglieder des Studierendenrats, der Fachschaftsräte sowie die studentischen Mitglieder im Akademischen Senat und den Fakultätsräten (Mitgliedergruppe 3). Auch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Mitgliedergruppe 2) nehmen an den Senats- und Fakultätsratswahlen teil. Die wichtigsten Informationen haben wir für Euch im folgenden zusammengefasst. Mehr, mehr, mehr

Feb 2016 hastuINTERESSE Heft Nr. 64 0

Ein kleiner Anfang

Wo kann man hingehen, um Flüchtlingen zu helfen? Sören Am Ende gründete die Koordinierungsstelle »Engagiert für Flüchtlinge«. Im Beratungsladen vermittelt er Kontakte zwischen Freiwilligen, Flüchtlingen und Ansprechpartnern.

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Foto: Marcus Andreas Mohr

Wie ist dieses Projekt entstanden?
Ich habe anfangs beim evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis gearbeitet, in der diakonischen Begegnungsstätte in Halle-Neustadt. Das war befristet, und als es dem Ende entgegen kam, habe ich mich mit dem Superintendenten getroffen und gefragt, ob das auch weiter gehen kann. Er sagte, hier nicht, aber wir würden gerne etwas für Flüchtlinge schaffen. Da habe ich ihm verfasst, was ich mir so vorstellen könnte, und wurde für die Stelle ausgewählt.
Das Besondere ist, dass es eine Kooperation von drei Partnern ist, vom evangelischen Kirchenkreis, der meine Stelle finanziert, von der Freiwilligen-Agentur und der Stadt Halle. Zum Gründungszeitpunkt, am 1. Mai 2015, war das eine einmalige Kooperation in Deutschland. Die Aufgaben der Koordinierungsstelle sind einmal, Freiwillige zu finden für die Flüchtlingshilfe, aber auch Initiativen, Vereine, Kirchengemeinden zu beraten und zu unterstützen und auch Flüchtlinge für Ehrenämter zu finden. Hin und wieder kommt es vor, dass wir Flüchtlinge hier im Büro haben, die sich einbringen wollen, und das ist natürlich am Anfang schwierig, wenn sie die Sprache noch nicht können.

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Feb 2016 hastuUNI Heft Nr. 64 0

Orchideen im Unidschungel

»Space Master«, »Oenologie« und »Coffee­management« sind nur einige von vielen Studiengängen, die zu den Orchideenfächern zählen. Auch wenn sie kaum jemandem bekannt sind, so steckt in ihnen doch großes Potential.

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Illustration: Katja Elena Karras

Jedes Jahr verlassen tausende von AbiturientInnen die Schule und entscheiden sich für ein Studium. Zu den beliebtesten Studiengängen zählen neben BWL und Maschinenbau auch Germanistik und Informatik. Letztere gehörte jedoch nicht immer zu den Massenfächern, noch vor vierzig Jahren wurde der Studiengang sogar nur an sehr wenigen Universitäten angeboten. Durch die ständige Weiterentwicklung von Informationstechnologie und Computern hat man heute sogar mehrere Möglichkeiten, sich noch weiter zu spezialisieren. Informatiker werden in fast allen Bereichen gebraucht, so beispielsweise auch in der Wirtschaft, den Biowissenschaften und in den Medien. Dieser Studiengang hat sich vom einstigen Orchideenfach zu einer Studienrichtung entwickelt, die heute an fast jeder Universität zu finden ist. Der Begriff »Orchideenfach« entstand, weil Orchideen früher als selten und exotisch galten, bevor sie als Massenware nach Deutschland gebracht wurden. Ein Studienfach kann so bezeichnet werden, wenn es an unter zehn Prozent der Universitäten in Deutschland angeboten wird. Diese »kleinen Studienfächer« werden von ihren Studierenden sehr geschätzt, da man sich nicht, wie in vielen anderen Studiengängen, in einem großen Hörsaal befindet, sondern in angenehmer Atmosphäre in kleinen Gruppen lernen kann. Die Universität in Würzburg bietet den »Space Master« an. Kernfächer sind neben Planetologie auch Sensorik und Robotik. Nach dem ersten Semester an der eigenen Uni werden die Studierenden in Schweden weiter ausgebildet und können danach an zahlreichen Partnerunis weltweit ihr Studium beenden.

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Feb 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 64 0

Bye bye, Handy…

Eine Woche ohne Smartphone. Ein Selbstversuch zum Jahresbeginn.

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Illustration: Joshua Stepputat

Knapp 40 % der unter 30-Jährigen sind eifersüchtig auf das Smartphone ihres Partners, mit welchem dieser ihrer Meinung nach zu viel Zeit verbringt. Durchschnittlich 88-mal am Tag, das heißt, alle 18 Minuten und insgesamt 2,5 Stunden, nutzen wir unser Telefon. Es existieren bereits Studien zur sogenannten »Smartphone-Sucht«. Weltweit werden 2016 2,08 Milliarden Menschen ein Smartphone besitzen und nutzen. Kurz vor dem Jahreswechsel kramt ein jeder genüsslich in der eigenen Defizitkiste, um Änderungswürdiges aufzuspüren. In meinem Fall fungierte die Familie als Auslöser. Sprüche wie »Mädel, jetzt leg doch mal das Ding [mein Handy] weg« durfte ich mir über die Feiertage mehr als einmal anhören. Jedenfalls konfrontierten sie mich mit der Tatsache, dass offenbar auch ich kürzlich zum »Smombie« mutiert war. Das Wort hat es zum Jugendwort des Jahres 2015 gebracht und stellt ein Mischwort aus »Smartphone« und »Zombie« dar. Ich hätte es stets geleugnet, doch tatsächlich: Biep. Duuuuuut. Vibrierendes Summen. Mein Handy ist immer dabei, alle paar Minuten schaue ich drauf. Sobald man es einmal zuhause lässt, fühlt es sich an wie ein amputierter Körperteil.

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Feb 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 64 0

Der Hallische Zufall

Der »Hallische Zufall« ist die Kolumne der hastuzeit. Darin schildert Tobias regelmäßig Momente und Begebenheiten der hallischen Ab- und Besonderlichkeiten. Dieses Mal ist der Zufall auf Rekordjagd.

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Illustration: Anne Walther

»RUMMPS!« Volle Lotte gegen eine Laterne gekracht, Fahrrad verbogen, Nase blutig. Eigentlich kennt der Hallische Zufall die Stolperfallen seiner geliebten Stadt. Seien es nun Schienen, zahlreiche Glasscherben oder der fehlende Winterdienst. All das ist beherrschbar, aber nicht dieses neue Ungetüm: Geblendet vom grellen Licht von 30 Millionen LEDs hatte der Hallische Zufall ein bisschen zu sehr und zu lange gestaunt. Wieder aufgerappelt dann ein genauerer Blick auf Halles neue Errungenschaft an der Berliner Straße. Direkt über dem Bronson steht nun also die größte LED-Werbewand Deutschlands. Der »Hallcube« soll sogar die höchste Werbewand Europas sein. Und das ausgerechnet in der Saalestadt. Der Hallische Zufall ist sich nach wie vor nicht ganz sicher, was er davon halten soll, dass Tag und Nacht über 300 m² Reklame flimmert. Andernorts wird schließlich Lichtverschmutzung immer kritischer diskutiert, und einige Tage später hat der Zufall dann – diesmal in der Tram – ein Gespräch belauscht, man könne den Cube nachts oben in den Fakultäten des Weinbergcampus noch strahlen sehen. Auf jeden Fall passt dieser neue Wahnsinnsbau als flächengrößte LED-Werbewand des Landes in eine Reihe von hallischen Rekorden, die in ihrer Art und Formulierung zwischen provinziellem Charme und überheblicher Lächerlichkeit schwanken.

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