Jun 2015 English hastuUNI Nr. 60 0

Student University Election 2015

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Come to the polls – that is what you were asked to do on May 27th. The results are out now. You want to know who represents you and your interests in the student parliament and in the student council? Then check it out at www.hochschulwahl.info/de/ergebnisse
The representatives that made into the student senate and the faculty council are listed on http://wisswei.verwaltung.uni-halle.de/wahlen.

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Jun 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 60 0

Und, was hörst du so?

Wir haben eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, welche Musik hallische Studierende gut finden. Die beliebtesten Musikrichtungen und Clubs seht Ihr hier:

Mathe-Lehramt-Studenten_Foto von Katharina Mußner

Vier Mathe-Lehramtsstudenten finden jeweils Elektro, Hip- Hop und Schlager gut und gehen zu später Stunde in den Turm oder auch mal ins Flowerpower.

Rock, Jazz, Reggae… Oder doch eher Goa? Die Musikgeschmäcker sind verschieden. Deutlicher Spitzenreiter ist Elektro – von Elektroswing über House zu Drum »n »Bass, fast jeder Zweite tanzt gern zu elektronischen Beats. Auch Rock oder Hardrock wird von einem Großteil der Studenten bevorzugt. Außerdem gibt es einige Fans von Schlagern und Oldies aus den 80ern und 90ern. Gut ein Viertel der Befragten hört zudem am liebsten Popmusik. Mehr, mehr, mehr

Jun 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 60 0

Der hallische Zufall

»Der Hallische Zufall« ist die neue Kolumne der hastuzeit. Darin schildert Tobias regelmäßig Momente und Begebenheiten der hallischen Ab- und Besonderlichkeiten. Im zweiten Teil erlebt der Hallische Zufall die Hassliebe einer Studentin zur Saalestadt.

Illustration: Anne Walther

Illustration: Anne Walther

»Halle ist wirklich die perfekte Stadt zum Hasslieben.«

Diesen Gedanken hat der Hallische Zufall kürzlich bei einer jungen Frau aufgeschnappt.

Der Hallische Zufall wird gerne einmal übersehen oder verpasst, wenn Menschen völlig in Gedanken versunken sind. Dann beachten sie ihn gar nicht und er taucht gern in die Gedanken dieser Menschen ein, um ihnen eine Weile zu folgen.

So auch kürzlich, da saß er mit der Studentin und deren Hassliebe in der Tram vom Bahnhof Richtung Innenstadt. Die perfekte Stadt zum Hasslieben? Der Hallische Zufall beschloss den Gedanken noch eine Weile zu folgen:

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Jun 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 60 0

Leben retten nach dem Tod

Traurige Wahrheit: Der Bedarf an Spenderorganen in Deutschland beträgt jährlich 7800, allerdings werden nur circa 3800 Transplantationen durchgeführt. Mit dem Ausfüllen eines Organspendeausweises kann man schon jetzt selbst entscheiden, ob man im Falle des Todes zu einer Spende bereit ist.

Eine Umfrage aus dem Jahr 2000 belegt, dass mehr als die Hälfte aller Deutschen der Organspende nach dem Tod positiv gegenüberstehen. Trotzdem halten leider nur sehr wenige ihre Zustimmung schriftlich fest. Im selben Jahr lag lediglich bei fünf Prozent der postmortalen Spender ein Organspendeausweis vor. Bei 28 Prozent wussten die Angehörigen über den Willen des Verstorbenen Bescheid. Um der Familie oder dem Partner im Ernstfall die Entscheidung abzunehmen, ist es deshalb wichtig, sich schon jetzt damit zu beschäftigen, was nach dem Tod mit dem eigenen Körper geschehen soll. Dies geht am besten, indem man einen Organspendeausweis ausfüllt. Mehr, mehr, mehr

Jun 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 60 0

Von der Bummel- zur Lumpenmeile

Während es in der Gegend rund ums Paulusviertel eine Vielfalt von Cafees und außergewöhnlichen kleinen Läden gibt, veröden die Haupteinkaufsstraßen, insbesondere die Große Ulrichstraße und die Leipziger Straße, zunehmend. Die Hastuzeit hat dazu bei Geschäftsinhabern als auch bei Passanten nach möglichen Ursachen dieser Entwicklung gefragt.

v.d

Foto: Katja Elena Karras

Jedem, der durch die Fußgängerzone in der halleschen Innenstadt läuft, dürfte es, besonders in den letzten Monaten, vermehrt aufgefallen sein. Hauptakteure hier: Oft wechselnde Geschäfte, die sich kaum mehr als ein halbes Jahr halten um schließlich traurig gescheitert dem Nachfolger den Stab zu übergeben und leere, einsame Schaufenster zurücklassen. Mittlerweile dominieren in der Großen Ulrichstraße hauptsächlich Läden großer Ketten, die viel Ware extrem günstig anbieten, wie »Woolworth« und der kürzlich eröffnete »Tedi«. Geschäftsräume in zentraler Lage liegen hier oft Monate oder länger brach wie zum Beispiel die Räumlichkeiten der vor nun mehr als einem Jahr geschlossenen »McDonalds»«– Filiale. Mehr, mehr, mehr

Jun 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 60 0

Hilfe, Kulturschock!

Wie wir ausziehen, die Welt zu entdecken, und geschockt zurückkehren.

kulturschock_Katja-Elena-Karras

Illustration: Katja Elena Karras

»Das hatte ich also!«, sagte Laura, ohne zu wissen, dass sie es laut ausgesprochen hat. Jeder im Raum starrte sie erwartungsvoll an. Inmitten der Gruppe von Studenten im Seminar »Interkulturelle Kommunikation« sprach die gebürtige Ukrainerin über den Umzug nach Deutschland und seine Folgen.  »Als ich nach Deutschland kam, da saß ich eine Zeit lang jeden Tag weinend auf gepackten Koffern und konnte mir nicht vorstellen, für immer hier zu leben oder überhaupt mein Studium zu beenden. Ich fühlte mich einfach fehl am Platz!« So wie Laura ergeht es vielen, die ihr Heimatland verlassen und aufbrechen, um eine neue Kultur zu entdecken. Doch was ist das eigentlich und wieso passiert es nahezu jedem?

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Jun 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 60 0

YYYIGLIMT oder: Ich vs. Ohrwurm

Wie ein Schokoladenriegel-Gentleman und eine weibliche Milch mit roten Lippen meinen Tag versauten.

Ohrwurm_Katja Elena Karras

Illustration: Katja Elena Karras

Alles fing am Abend vor dem so genannten Yummy-Tag, während meiner Arbeit im Sender an. Eine Kollegin sang aus heiterem Himmel enthusiastisch den Song aus der Kinderriegelwerbung: Yummy, Yummy, Yummy. Sofort sah ich vor meinem geistigen Auge die leidenschaftlich ineinander verschlungenen Komponenten des Riegels aus dem Spot. Ich lächelte beseelt, bekam ein kurzes Hüngerchen und ging dann unbeirrt meiner Arbeit nach.

Am nächsten Morgen holten mich die verliebten Nahrungsmittel jedoch wieder ein. Oder besser gesagt der Song von Ohio Express, zu welchem sie turtelten. Es war Mittwoch. Ich putzte mir die Zähne und erkannte in dem vertraut-surrenden Geräusch meiner elektrischen Zahnbürste ein Riff und dazu gesellte sich plötzlich eine Hookline – Yummy, yummy, yummy I got love in my tummy. Als in meiner inneren Zahnputzsanduhr das letzte Korn fiel und Putzi mir stolz zunickte, beendete ich den Pflegeakt. Doch neben dem Geschmack der Zahnpasta blieb da noch etwas. Yummy, yummy, yummy I got love in my tummy. Mehr, mehr, mehr

Jun 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 60 0

Binaurale Beats – Viel Lärm um nichts?

Was haben weinende Kinder, die es in der roten Edition von Pokémon bis in die Stadt Lavandia geschafft haben, und Jugendliche im I-Dosing- Zustand gemeinsam? Sie haben binauralen Beats gelauscht.

Illustration: Katja Elena Karras

Illustration: Katja Elena Karras

Ein heiß diskutiertes Thema im Internet ist das so genannte Lavandia-Syndrom. Dabei steht »Lavandia«  in diesem Kontext für eine pokémonianische Geisterstadt und deren Themenmelodie.  Nach Angaben von angeblich betroffenen Eltern sollen Kinder, die im Spiel bis in oben benannte Stadt vorgedrungen sind, an starken Depressionen und Trauer- sowie Angstzuständen gelitten haben. Schuld daran war anscheinend die Melodie, bestehend aus so genannten binauralen Tonfolgen. Diese führte Berichten zufolge sogar zu 200 Suizidfällen. Ans Tageslicht kamen diese Angaben nach Aussage von Verschwörungstheoretikern nicht, da Nintendo den Mantel des Schweigens um sich und die Familien der Opfer gelegt habe. Mythos, der in den Weiten des Internets herumspukt oder Wahrheit? Fakt ist, dass die Melodie von den Programmierern still und heimlich geändert wurde und der Pokémontrainer seitdem zu einem anderen musikalischen Backround durch die Geisterstadt pixelt. Mehr, mehr, mehr