Vorhang auf für …
… Theatergruppen, Galerien und andere Kulturprojekte, die die Stadt Halle zu bieten hat. Teil 4: Raum Hellrot.
Raum Hellrot – wer steckt dahinter?
Nancy Jahn und Sven Großkreutz, die selbst auch Künstler im Bereich Fotografie und Malerei sind. Sie organisieren seit 2007 verschiedene Ausstellungen in der Galerie und ebenso Projekte außerhalb. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und vom Format- Filmkunstverleih. Mehr, mehr, mehr
»Wir waren eine typische Turniermannschaft«
Fast ohne Medienrummel ist den hallischen Unifußballern eine Sensation gelungen: In Istanbul besiegten die MLU-Kicker die französische Studentenauswahl aus Lille. hastuzeit sprach mit BWL-Student und VfL-Spieler Martin Wehlert nach dem Spiel über EM, Sport und Studium.
Martin, wie würdest Du die Europameisterschaft der Unis zusammen fassen?
In manchen Ländern ist das wirklich eine Staatsangelegenheit: In der Türkei wurde ein Jahr lang auf das Turnier hin trainiert. Wenn man das mit unserem Team vergleicht: Wir kommen alle aus unterschiedlichen Vereinen und hatten bis zuletzt noch Saison. Deshalb konnten wir vorher nur einmal zusammen trainieren und sind mit relativ geringen Erwartungen nach Istanbul geflogen. Mehr, mehr, mehr
»Kreativität ist mehr als Basteln und Malen.«
Halle-Neustadt: Groß. Viele Menschen. Wohnsiedlungen: »Massenmenschhaltung«. Der perfekte Ort für Sachsen-Anhalts erste »Kreativitätsschule«?
»Wir fühlen uns alle sehr wohl hier. Wir haben ein schönes Gebäude für uns gefunden und ein wunderbar grünes Außengelände mit sehr alten, schönen Bäumen. Einige der Eltern sind zwar zu Beginn skeptisch, wenn sie ›Neustadt‹ hören. Aber wenn sie sich unsere Schule dann angeschaut haben, sind die Bedenken meist verflogen«, kommentiert Dr. Torsten Hentschel den Standort seiner Schule. Mitten in Neustadt, in einem typischen Plattenbauten-Wohngebiet, liegt sie: Die »Erste Kreativitätsschule Sachsen-Anhalts e. V.«. Mehr, mehr, mehr
In Halle lässt es sich gut gründen
»Und was machst du nach dem Studium?« Mit der Frage lassen sich quasi alle Geistes- oder Sozial-, aber auch viele Naturwissenschaftler leicht verun-sichern. Die Uni Halle will darauf eine Antwort geben: Gründen!
Über mangelndes Interesse kann sich das Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd nicht beschweren: »Es ist beeindruckend, wie viele Studierende mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. In den letzten zwölf Monaten haben wir mehr als 250 Beratungsgespräche mit Gründungsinteressierten und angehenden Unternehmern geführt«, fasst Dr. Susanne Hübner zusammen. Sie ist Projektkoordinatorin beim Hochschulgründernetzwerk und kümmert sich unter anderem darum, dass aus guten Gründungsideen am Ende auch gute Unternehmen werden. Mehr, mehr, mehr
An die Hand genommen
Die Bürgerstiftung Halle zeigt Kindern die bunte kulturelle Welt in Halle.
Spannende Theaterstücke, klangvolle Musik, interessante Ausstellungen in Museen – diese kulturellen Güter bereichern einen Menschen schon von klein auf. Sie wecken Neugier, vermitteln Wissen, prägen die Persönlichkeit. Leider ist kulturelle Bildung zum Luxus geworden, und steht auch nicht mehr jedem Kind offen. Die Eltern haben keine Zeit, nicht die finanziellen Mittel oder kommen selbst aus bildungsfernen Zusammenhängen. Damit das nicht so bleiben muss, hat die Bürgerstiftung Halle ein Kulturpatenprojekt ins Leben gerufen. Max geht in die Oper vermittelt seit August 2010 Kinder an freiwillige Paten und organisiert gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Mehr, mehr, mehr
Kulturschock in Eigenproduktion
Die studentische Initiative MediAH organisiert seit sieben Jahren deutsch-russischen Kulturaustausch.
Wenn aus den Fenstern des ehemaligen Instituts für Landwirtschaft in der LuWu ein buntes Stimmengewirr zu vernehmen ist, dann hält MediAH eine Sitzung ab. In diesem Moment wird vielleicht diskutiert, wer die Reisepässe zum russischen Konsulat bringt, ob die Flugbestätigung schon eingetroffen ist, der letzte Antrag auf Fördermittel angenommen wurde oder das Programm für die Workshopwoche in Kooperation mit den russischen Projektteilnehmern seine finale Gestalt annimmt. Jeder übernimmt selbstständig nach besten Wissen und Gewissen bestimmte Aufgaben, egal ob unbedarfter Ersti oder erfahrener Langzeitstudent. Das interkulturelle Medienprojekt MediAH lebt durch seine Mitglieder, Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen (Germanistik, Slawistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, IKEAS und andere) in Deutschland und Russland. Mehr, mehr, mehr
Kreativität als Beruf
Eigenständig und dabei kreativ zu sein, ist ein Balanceakt. Wie man seine Idee verkauft, ohne dabei nur zum Manager zu mutieren.
»Was macht die Kunst?« –»Die Kunst geht nach Brot.« – »Das muss sie nicht; das soll sie nicht.« Schon Lessing wusste in seinem Drama »Emilia Galotti« von dem Zwiespalt des Kreativen zur Ökonomie. Ein Künstler soll der Kunst wegen arbeiten und nicht, um seinem Auftraggeber zu befriedigen. Die Kunst ist visionär, die Wirtschaft rational. Die Ökonomie richtet Grenzen ein, die der Freigeist überschreiten muss, um Neues zu schaffen. Aber ist diese strikte Trennung überhaupt möglich? Kann man sich Kreativität als Beruf überhaupt leisten, wenn man nicht gerade als Prinz geboren wurde? Besonders lebensnah ist diese Vorstellung tatsächlich nicht. Denn ein Kreativer unterscheidet sich erst einmal gar nicht von einem gewöhnlichen Unternehmer. Eine gute Idee zu haben ist das eine, sie aber auch vermarkten zu können das andere. Mehr, mehr, mehr

MLU – We Burlesque!
»Wir sind für alle da«
Nicht nachlassen!
»Bis jetzt ist noch kein Cent geflossen«
Mal eben wählen und dann zur Party
Was macht der Prof auf dem Sofa?
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