Aug 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

Perlhuhn

Hier kann man im Handumdrehen persönliche Schmuckunikate selber machen.

Perlhuhn_Doreen Blume

Foto: Doreen Blume

Seit März 2009 findet man in der Bernburger Straße in Halle das Perlhuhn. Ein Paradies, nicht nur für alle Selbermacher, sondern auch für alle Perlen- und Schmuckfreunde. Hier kann man aus einer Auswahl von Tausenden verschiedenen Perlen seine ganz persönlichen Schmuckstücke fertigen. Egal was das Herz begehrt: Ohrringe, Armbänder, Ketten, …

Viele, die das Perlhuhn voller Neugier und Tatendrang zum ersten Mal besuchen, sind so verblüfft von dem riesigen Sortiment, dass sie mindestens ein weiteres Mal wiederkommen müssen, um dann tatsächlich aktiv zu werden. Nicht nur die Optik der kleinen bunten Kugeln weist eine weite Bandbreite auf: von ganz schlichten Perlen über Buddha-Köpfe bis hin zu Obst- oder Tierimitaten. Auch die verwendeten Materialien sind sehr vielfältig und reichen von Glas und Keramik über Nuss, Metall, Horn und Kaschmir bis hin zu weniger bekannten Werkstoffen, wie Acryl, Resin, Fimo und Cloisonnés. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuUNI Heft Nr. 61 Rubrik 0

Von Fußballweltmeisterschaften und Hochschulwahlen

Was der Nicht-Angriffspakt von Gijon mit dem Hochschulwahlsystem zu tun hat.

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

Fußballfans kennen sicherlich den Nicht-Angriffspakt von Gijón. Bei der Weltmeisterschaft 1982 standen sich Österreich und Deutschland im letzten Vorrundenspiel ihrer Gruppe 2 gegenüber. Da das andere Gruppenfinale zwischen Chile und Algerien bereits am Vortag stattgefunden hatte, konnte man sich auf deutscher wie auf österreichischer Seite ausmalen, bei welchem Spielergebnis beide Mannschaften weiterkommen würden. Bis zu diesem Zeitpunkt war für Algerien, Deutschland und Österreich ein Weiterkommen möglich. Tatsächlich sicherte eine frühe deutsche Führung von 1 : 0 beiden Mannschaften das Weiterkommen –
unabhängig vom Ergebnis des vorhergegangenen Spiels. Und tatsächlich blieb es beim 1 : 0; beide Mannschaften kamen weiter, und Deutschland verlor im Finale 3 : 1 gegen Italien. Der Rest ist Geschichte.

Was hat das mit Hochschulwahlen zu tun? Zunächst verdeutlicht dieses Beispiel, dass Ergebnisse immer pfadabhängig sind. Hätte die damalige Regelung beispielsweise vorgesehen, beide Spiele parallel laufen zu lassen, hätte das Spiel zwischen Österreich und Deutschland ein deutlich anderes Ergebnis haben können. Ebenso pfadabhängig sind Wahlergebnisse – also auch Hochschulwahlergebnisse. Wie aus Stimmen eine Verteilung von Mandaten wird, ist eine zugegebenermaßen trockene, aber gewichtige Frage der Wahlrechtsforschung. Die Art der Verrechnung hat großen Einfluss darauf, wie letztlich Mandate in Gremien (ob Bundestag, Landtag, Stura, FSR oder Senat) verteilt werden. Damit stellen sich auch relativ schnell Fragen, wie gerecht die Sitzverteilung ist. Im Folgenden soll an zwei kurzen Beispielen erklärt werden, welche Gerechtigkeitsprobleme bei der Stimmverrechnung in Halle auftreten können. Die folgenden Erörterungen gelten grundsätzlich für alle Gremien (Stura, FSR, Senat und Fakultätsräte). Bei Gremien, die in verschiedenen Wahlbereichen gewählt werden (Stura, Senat), ist der jeweilige Wahlbereich die Bezugsgröße. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

Drei…zwei…eins…JUGGER

Seit einiger Zeit erregt ein relativ moderner Sport die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Von manchen als bloßer Trendsport abgetan, von anderen als wichtiger Bestandteil der Freizeit angesehen, tritt ein Exot auf den Plan, der gar nicht mehr so fremdartig ist, wie es vielleicht den Anschein hat.

Jugger 2_Til Norge

Steht man zum ersten Mal am Spielfeldrand und schaut den begeisterten Sportlern beim Ausüben der Sportart Jugger zu, gehen einem viele Gedanken durch den Kopf, die irgendwo zwischen der Fremdartigkeit und der Frage, ob überhaupt so etwas wie Spielregeln existieren, liegen. Man ist interessiert, verwirrt oder beides, doch seinen Blick abzuwenden fällt mit jeder Minute schwerer.

Dabei ist Jugger nicht erst eine Erfindung der vergangenen Jahre. Bereits 1993 zum ersten Mal gespielt, ist der Ursprung in dem australischen Film
»Jugger, Kampf der Besten« zu suchen, allerdings ohne postapokalyptischen Hintergrund und in einer wesentlich weicheren Spielweise. Seit dem Sommersemester 2015 hält Jugger auch Einzug in den Universitätssport der MLU durch das Team »Jugglers Jugg«. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuPAUSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

Geheime Zutat

»Moving Dinner« – ein Abenteuer quer durch die Stadt

Moving Dinner_Katja Elena Karras

Illustration: Katja Karras

Ein lauer Frühlingsabend in Halle. Wir stehen vor einem fremden Haus und suchen nach dem richtigen Klingelschild. Der Reiz des Unbekannten hatte uns übermannt, wie jedes Mal. Voller Vorfreude und doch etwas nervös begrüßen wir unsere ersten Gastgeber. Während wir uns mit verstohlener Neugier im WG-Flur umsehen, steigt uns beim Anblick von Spruchpostkarten schon der Duft von Pasta und Lachs in die Nase … Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

„Haut feste drauf»

»Herzlich willkommen. In diesem Semester werdet ihr verschiedenste Kampf-und Schlagtechniken im La Familia Fightclub kennenlernen.« So oder so ähnlich lautete die sehr freundliche Begrüßung zum Unisportkurs »Kickboxen«.

Kickboxen 1_Katja Elena Karras

Foto: Katja Karras

Punkt 17 Uhr, wie jeden Montag, standen wir in einer Reihe dem Trainer gegenüber, um uns gegenseitig zu verneigen und mit einer lockeren Laufschule zu beginnen. Für fünf Minuten im Kreis laufend erst Kniehebelauf, Anversen, Arme kreiseln, Arme federn, Nachstellschritte, lockeres Schattenboxen und Hockstrecksprünge. Bei allen lief bereits jetzt der Schweiß. »Ich werde euch topfit machen«, rief uns der Trainer zu und forderte uns auf, Boxhandschuhe und Pratzen (diese schützen unsere Hände vor Schlägen) zu holen.

Das erste Mal boxen, mit null Erfahrung. »Ihr lasst die Arme die ganze Zeit oben und haltet die Hände vor eurem Gesicht und führt dann zuerst mit der linken Hand einen geraden Schlag auf die rechte Hand eures Partners aus, und mit der anderen Hand schlagt ihr auf die Linke eures Partners.« Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuUNI Heft Nr. 61 Rubrik 0

Jurassic Book

Wer schon einmal eine der hallischen Zweigbibliotheken betreten hat, weiß: Dort geht es tierisch zu!

Bibo_Paul Thimicke

Foto: Paul Thiemicke

Nachts, wenn das Knistern der Leuchtstoffröhren verstummt ist, kommen sie aus ihren Ecken hervor, die Stegosaurier und Triceratopse, die Deinonychen und Microraptoren der Literatur. Ihre Heimat sind jene weißen Flecken auf der hallischen Stadtkarte, jene unerforschten Gebiete, in die sich nur wenige Menschen vorwagen: die Bibliotheken.

Zugegeben: Einem richtigen Urwald gleichen die Horte des Wissens höchstens in punkto Unzugänglichkeit. Welcher Student hat nicht schon Stunden damit zugebracht, alte Folianten zu durchforsten, um Tyrannosaurus Reclam und Lexinodon ihre Geheimnisse zu entlocken? Dennoch bietet sich ein Vergleich mit dem Zeitalter der Riesenechsen durchaus an, denn in den älteren Zweigbibliotheken der MLU scheinen nicht nur Einrichtung und Technik, sondern auch ein Großteil der Bestände aus der mittleren Kreidezeit zu stammen. So ist es umso erstaunlicher, dass die Buchbändiger vom Dienst es schaffen, diese Schätze des Wissens trotz eines chronisch knappen Budgets am Leben zu erhalten. Mehr, mehr, mehr

Aug 2015 hastuINTERESSE Heft Nr. 61 Rubrik 0

Rudern gegen Krebs

Isabel und Louise, zwei Studentinnen und begeisterte Rudersportlerinnen aus Halle, haben es geschafft, die 2005 ins Leben gerufene Benefizregatta »Rudern gegen Krebs« auf ihren Fluss, die Saale, zu holen. Am 26. Juli wurde ab 9 Uhr an der Ziegelwiese für einen wohltätigen Zweck gerudert.

Rudern gegen Krebs_Uniklinikum Halle

Foto: Universitätsklinikum Halle

Klarmeldung über Bug! Mannschaft fertig machen zum Einsteigen. Mannschaft steigt ein.

Isabel: Eins, fertig.

Louise: Zwei, fertig.

Für Ruderlaien klingt es wahrscheinlich wie ein leckeres, italienisches Pastagericht, aber was ist eine Regatta?

Isabel: Eine Regatta ist ein Wettkampf zwischen vielen Ruderern auf dem Wasser, die eine bestimmte Strecke rudern.

Louise: Wobei die Schnellsten gewinnen und die Langsamsten verlieren. Mehr, mehr, mehr

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Badeseen im MDV Gebiet

Noch keine Ahnung wo Du die kommenden heißen Tage verbringst? Wir haben für Dich die Seen im MDV-Gebiet herausgesucht!

Badeseen 1_Katja Elena Karras

Foto: Katja Elena Karras

Vom Leipziger Hauptbahnhof

Schladitzer See

Zu diesem See kommt Ihr am besten, wenn Ihr in den Zug nach »Zschortau« steigt, danach begebt Ihr Euch in den Bus und fahrt bis zur Haltestelle »Wolteritz (Schkeuditz)«. Ihr lauft dann nach links auf der Dorfstraße, dann stoßt Ihr nach kurzer Laufzeit auf den See.

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