Mai 2012 hastuINTERESSE 0

Wir suchen Eure Zeichen!

hastuzeit sucht Eure Kunstwerke und Kritzeleien, die Ihr während Vorlesungen und Seminaren so produziert!

Vielleicht habt Ihr unseren Aufruf schon bei stud.IP schon gesehen? Für unsere nächste Ausgabe haben wir uns eine kleine Mitmach-Aktion überlegt: Wir wollen Eure Zeichen haben! Denn jeder kritzelt in Vorlesungen und Seminaren (oder zu Hause, in der Freizeit, überall?) irgendwie auf einen Blatt Papier rum – wir wollen jetzt wissen, was das alles ist. Mehr, mehr, mehr

Mai 2012 hastuUNI 3

Vier Stimmzettel und eine Hochschulwahl

Am 23. Mai könnt Ihr an der Uni Euer Wahlrecht ausüben. Für alle Neulinge und Fortgeschrittenen hier die wichtigsten Fakten.

Senat und Fakultätsrat, Studierendenrat und Fachschaftsrat: Warum bekommt Ihr gleich so viele Stimmzettel in die Hand? Auf zwei Zetteln wählt Ihr, wer Eure Interessen in den Gremien der Universität vertritt. Weitere zwei Stimmzettel betreffen die Studierendenschaft, den gesetzlich verankerten Zusammenschluss der Studierenden innerhalb der Hochschule. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Die nächste Gesellschaft

Das Schlagwort der modernen Gesellschaft ist Krise. Sie scheint allgegenwärtig zu sein und die Vorteile einer medial verknüpften Welt zu überstrahlen. Doch wie stabil ist die moderne Gesellschaft überhaupt noch?

»Wir können keine Sprache erfinden, wir sind immerhin Sprache.« Diese Meinung vertritt der Soziologieprofessor Dr. Reinhold Sackmann, denn für ihn ist die Gesellschaft mehr als nur ein Haufen zahlreicher Menschen. Die Gesellschaft sei vielmehr eine Ansammlung gemeinsamer Werte, Kommunikation und Kooperation. Diese geht so weit, dass man letztlich aufeinander angewiesen ist. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Die vergebliche Suche nach dem Gleichgewicht

»Finde dein Gleichgewicht!« So oder ähnlich lauten die Titel von Ratgebern für alle möglichen Lebenslagen. Wie praktisch, dass der Mensch eigentlich von Natur aus mit einem Gleichgewichtssystem ausgestattet ist.

Die Straße scheint plötzlich leicht bergauf zu gehen, oder doch bergab? Herr B. macht einen Schritt ins Leere, stolpert leicht und beginnt zu schwanken. Noch ein Schritt, noch mehr Schwanken. Erst als er am rettenden Laternenpfahl etwas zum Festhalten gefunden hat und kurz ausruht, kehrt sein Gleichgewichtsgefühl langsam zurück. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Planstau

»Net schwätze, blockiere« ist das Motto heutiger Bürgerbewegungen. Doch inwieweit können solche Proteste die Stabilität geplanter Projekte gefährden? Bei einem Interview mit der Politologin Dr. Skadi Krause sind wir dieser und auch anderen Fragen auf den Grund gegangen.

Foto: www.campact.de

Was macht Planungsprozesse in der Bundesrepublik so schwierig?

Spätestens seit Beginn der 90er-Jahre ist eine zunehmende Diskrepanz zwischen den Haushaltsmitteln für die Infrastrukturfinanzierung und dem tatsächlichen Mittelbedarf zu beobachten. Anstatt aufgrund dieses hohen Finanzbedarfs auf ehrgeizige Projekte zu verzichten und politisch sinnvolle und finanziell darstellbare Konzepte zu entwickeln, spart man überall ein bisschen. Die Folge ist, dass heute Projekte umgesetzt werden, die vor zwanzig oder dreißig Jahren konzipiert wurden. Sie haben jedoch mit den heutigen Bedürfnissen der Bürger nicht mehr viel gemein.

Ein Beispiel für eine schlechte Realisierung eines Infrastrukturvorhabens stellt Stuttgart 21 dar. Seit 18 Jahren ist das Projekt geplant, aber noch nicht umgesetzt. Welche Gründe gibt es dafür?

Das Projekt Stuttgart 21 war wegen seiner Finanzierbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Auswirkungen auf den regionalen Nahverkehr und Umweltverträglichkeit lange umstritten. Offiziell handelt es sich um ein eigenwirtschaftliches Projekt der Deutschen Bahn AG, also nicht um ein Projekt des Bedarfsplans für die Schienenwege des Bundes. Doch ein Großteil der Mittel stammt aus öffentlichen Kassen. Dennoch wurden dem Bundestag die Zahlen zur Wirtschaftlichkeit des Projektes mit der Begründung verweigert, es handle sich um ein Projekt der DB AG und die Zahlen seien deren Betriebsgeheimnis. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Bürgerkrieg und Mobiltelefone

Chemisch stabil und unersetzlich für die Mikroindustrie: Tantal. Doch wie lange gibt es das seltene Metall noch, und welche Konsequenzen sind mit seiner Gewinnung verbunden?

Unsere Freunde und Begleiter Mobiltelefon und Notebook sind von einem baldigen Aussterben bedroht. Denn für ihre Herstellung wird das Metall Tantal verwendet, und das wird immer knapper.

Tantal gehört inzwischen nach offizieller Definition zu den seltenen Metallen. Das heißt, es kostet circa 500 Dollar pro Kilogramm und wurde in der Zeit von 2001 bis 2004 um fast 100 Prozent teurer. Außerdem reichen die Reserven höchstens 25 Jahre. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

Und leise bröckelt der Putz

Entdeckungsreise durch die Architektur von Halle

Stabilität ist kein statischer Zustand. Gerade in dieser Hinsicht hat sich Halle in den letzten 20 Jahren unglaublich verändert. Flächenabriss in der Innenstadt, Ersatz durch Neubauten und stark gefährdete Bausubstanz ließen unseren Universitätssitz noch Ende der Achtzigerjahre als »Stadt am Abgrund« erscheinen. So schildert zumindest der Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Innenstadt e. V. (AKI) Henryk Löhr die damalige Situation. »Im Vergleich dazu ist Halle heute sehr stabil«, meint er. Der AKI gründete sich 1983 zur Rettung akut gefährdeter historischer Gebäude. Sicherungs- und Reparaturarbeiten standen im Zentrum der Vereinstätigkeit. Dabei legte man auch gerne selbst Hand an. So deckte Löhr diverse Dächer, oft gegen den Willen der Eigentümer. Wenn das Gebäude verfällt, spart man schließlich Abrisskosten. »Nicht mit uns«, dachte der AKI. Mehr, mehr, mehr

Apr 2012 hastuINTERESSE Nr. 41 0

In stabiler Seitenlage

Der Wunsch nach einem Stück Sicherheit und Stabilität

Der tausendste Rettungsschirm wird gespannt, Banken gehen pleite und nicht zu vergessen die Klimaerwärmung – die Nachrichtenagenturen halten uns das Bild einer unsicheren und gefährlichen Welt vor Augen. Zwar geht es uns in unserer kleinen Welt eigentlich ganz gut, aber vielleicht liegt das nur daran, dass wir gerade im Auge des Tornados stehen. Mehr, mehr, mehr