Aug 2016 hastuUNI Nr. 65 0

Porzellan statt Pappe

Der schnelle Kaffee zum Mitnehmen ist bei vielen Studierenden sehr beliebt – mit drastischen Folgen für die Umwelt. Allein in Deutschland werden pro Stunde 320 000 Einwegbecher weggeworfen. Zeit, die (eigene) Coffee-to-go-Politik zu überdenken.

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Illustration: Joshua Stepputat

»Einen Kaffee bitte … zum Mitnehmen!« Sonst schaffe ich es nicht durch das nächste Seminar. Für Freunde des schwarzen Goldes ist die neue Cafébar am Steintorcampus ein wahres Geschenk. Noch bevor ich den Seminarraum erreiche, ist der Kaffee ausgetrunken. Unter den kritischen Augen einer Kommilitonin werfe ich den Pappbecher in einen Mülleimer: »Besonders umweltfreundlich ist das nicht gerade.« Daraufhin erzählt sie mir von ihrem Mehrwegbecher aus Edelstahl, den sie meist in die Uni mitnimmt. Man könne sich auch »einfach mal auf einen ›Kaffee zum Hiertrinken‹ einlassen«. Sie hat Recht – mein Pappbecher hat nicht einmal zehn Minuten überdauert.

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Jun 2016 hastuUNI 0

Bullshit!

Die Argumente für die Einführung eines hastuzeit-Aufsichtsrats halten einer näheren Überprüfung nicht stand. Wozu dann das Ganze? Ein Kommentar.

Der neue Paragraph in der Geschäftsordnung des Studierendenrats

Der neue Paragraph in der Geschäftsordnung des Studierendenrats

Am 27. Juni 2016 hat der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität seine Geschäftsordnung geändert. Paragraph 17 benennt die hastuzeit als »Studierendenschaftszeitung«, regelt die Wahl der Chefredakteure durch den Stura und führt vor allem einen Aufsichtsrat zur »Überwachung der Erfüllung der Aufgaben« ein. Noch ist unklar, ob der neue Paragraph der Geschäftsordnung ohne begleitende Satzungsänderung überhaupt gilt. Diese erreichte nämlich nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit. Dennoch wird dieser Kommentar erläutern, warum die auf der Sitzung genannten Argumente für den neuen Paragraphen Bullshit sind. Mehr, mehr, mehr

Jun 2016 Allgemein 0

Stellungnahme zur Einrichtung eines Aufsichtsrates

Mit knapper Mehrheit und zahlreichen Enthaltungen ist gestern der hastuzeit als Studierendenschaftszeitung der MLU ein Aufsichtsrat vor die Nase gesetzt worden. Dies geschieht gegen unseren erklärten Willen.

Umfassend haben wir daher in der Sitzung dargelegt, warum wir inhaltlich keinen Aufsichtsrat benötigen, bzw. dieser unsere Arbeit ganz konkret behindert. Es handelt sich um eine sinnlose Ämterschaffung. Mehr, mehr, mehr

Mai 2016 hastuPAUSE Heft Nr. 65 0

Eine sächsische Perle

Das MDV-Gebiet ist mehr als Leipzig und Halle. Auch die meist verkannten mittelgroßen Städte lohnen einen Besuch. Diesmal ging es zum ersten Mal nach Sachsen: ins frühlingshafte Torgau.

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Foto: Julia Plagentz

Zwischen Wittenberg und Meißen an der sich sanft windenden Elbe liegt die Kreisstadt Nordsachsens. Viel weiter geht es innerhalb des MDV-Gebiets kaum, von Halle sind es 85 Kilometer oder mindestens 75 Minuten mit der Bahn, inklusive Umstieg in Eilenburg. Nur knapp 20 000 Einwohner zählt Torgau, das macht sich bereits ein wenig am sehr einfach geratenen Bahnhof bemerkbar. Alle vier Gleise können einfach quer über das Gleisbett zu Fuß passiert werden. Auf dem Bahnhofsvorplatz findet sich ein großer Stadtplan, welcher den Weg ins Zentrum weist.

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Mai 2016 hastuUNI Heft Nr. 65 0

Willst Du Dein eigener Boss sein ?

Ihr habt eine interessante Idee und wollt ein eigenes Unternehmen gründen, wisst aber nicht, wie ? Der Univations Gründerservice der MLU unterstützt Studierende bei der Umsetzung ihrer Ideen zu einem Start-up. hastuzeit hat bei Gründungsberater Steffen Ahrens nachgefragt.

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Foto: Team des Univations-Gründerservices der MLU

Welche Leistungen bietet der Gründerservice den MLU-
Studierenden ?
Der Gründerservice bündelt diverse Angebote rund um das Thema unternehmerisches Denken und Handeln. Es gibt Lehrmodule für Studierende mit Unterstützung einzelner Fachbereiche im Themenfeld Innovations- und Gründungsmanagement. Studierende signalisieren uns immer wieder, dass sie das Unternehmertum durchaus interessiert oder dass sie gerne in einem jungen Start-up mit arbeiten wollen, aber keine eigenen Ideen oder keine konkrete Vorstellung davon haben, was ein gutes Geschäftsmodell oder eine zündende Idee so ausmacht. Deshalb bieten wir seit diesem Wintersemester Workshops zur Ideengenerierung an. Studierende mit einer Gründungsidee oder einem konkreten Gründungsvorhaben können zu uns kommen und sich beraten lassen.

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Mai 2016 hastuUNI 2

Das Schweigen der Löwen – oder die Lämmerrunde

Kommentar: Die im Voraus der Hochschulwahl stattgefundene Informationsveranstaltung hat klar gemacht, dass von dieser vermutlich nicht allzu viel zu erwarten ist. Man ist sich einig: W(ä)Lan ist wichtig!

Am Donnerstag, den 12.5.2016, fand im Löwengebäude die »Löwenrunde – Der Polittalk zur Hochschulwahl« statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, Aufschluss über die Funktion der verschiedenen Gremien und der Hochschulwahl zu geben und die wählbaren Gruppen an der Universität vorzustellen. Mehr, mehr, mehr

Mai 2016 hastuINTERESSE Heft Nr. 65 0

Es ist kompliziert

Mehr aktive Mitarbeit erhofft sich der Studierendenrat von seinem neuen Wahlsystem. Neuerungen und Altbekanntes zu den Hochschulwahlen am 18. Mai 2016.

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Grafik: Arno Grabolle

Bald ist es wieder so weit: Wie jedes Jahr im Mai können Studierende der MLU auf vier Stimmzetteln wählen, wer für ein Jahr ihre Interessen vertreten soll. Dabei wird der Stura-Wahlzettel anders aussehen als bisher.

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Mai 2016 hastuINTERESSE Nr. 65 0

Die Hochschulgruppen 2016

Am 18. Mai sind Hochschul- wahlen. Wir haben mit Studierenden gesprochen, die sich für die Wahl aufstellen wollen. Als Kandidat*in kannst auch Du unsere Website nutzen, um Dich vorzustellen: http://hastuzeit.de/wahlvorstellung/

Fotograf_ Johannes Mennicke

Foto: Johannes Mennicke

D. C. Universe
Politikstudent Raik Fischer und Physikstudent Maximilian Paleschke sind Gründungsmitglieder der D. C. Universe und treten beide bei der Wahl für einen Platz im Senat an.

Wie seid ihr auf den Namen gekommen ?
Raik: Wir wollten einen Namen wählen, der im Gedächtnis bleibt, der nicht politisch klingt und nicht etwas verspricht, was er nicht halten kann. Deswegen haben wir einfach gesagt, dass unsere fachliche diversity die Uni gerade im Senat und in der Vertretung der Studierendeninteressen verändern kann. Dass wir quasi unabhängig sind und sagen können, unsere Vielfältigkeit ermöglicht uns, die Dinge konkret anzugehen, weil wir diversity changes university  sind.

Wie sieht eure Arbeit im Senat aus ?
Max: Wir haben es so gemacht, dass wir uns die Senatsverantwortung aufteilen. Wir switchen da mittlerweile so ein bisschen durch.
Raik: Es entsteht kein Informationsstau bei einer Person. Das ist bei uns besser verteilt als bei einer Gruppe, die das ganze Jahr über einen Senator schickt, und wenn er weg ist, ist er weg. Die Leute fangen danach wieder bei null an.

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