Jul 2009 hastuUNI Nr. 27 0

Superstreikjahr 2009

Die hallische Studentenbewegung fügt sich in ein Stimmungsbild, dass die europaweite Universitätslandschaft prägt.

Bildungsstreik EUDie Umstellung der Studienstruktur auf Bachelor und Master im Rahmen des Bologna-Prozesses hat eine Protestwelle seitens der Studenten in Europa ausgelöst. Von Frankreich über Finnland, Estland bis hin zu Kroatien: Überall fühlen sich Studierende von einer Schieflage des europäischen Bildungssystems bedroht. Mehr, mehr, mehr

Jul 2009 hastuPAUSE Nr. 27 0

Zielgruppe mit Zukunft

Warum man mit Studierenden so gut Geld verdienen kann

illu wirtschaftsfaktor»Hallo, Frau Uebeler, hier Lukas von der hastuzeit.« – »Ja, genau, ich hatte Ihnen eine Mail geschrieben, und Sie haben sehr knapp geantwortet. Deswegen wollte ich auch noch einmal genauer nachfragen. Passt es Ihnen gerade?« – »Gut, Sie haben geschrieben, dass das Studentenwerk ab August eine Agentur hat, die seine Gebäude zentral mit Werbung versorgt. Welche wird denn das sein?« – »OK, den Namen müssen wir ja nicht nennen, aber es ist ja eine der großen Agenturen. Warum hat man sich beim Studentenwerk für eine zentrale Vermarktung entschieden?« Mehr, mehr, mehr

Jul 2009 hastuUNI Nr. 27 2

Die Gegner

Sie sagen, der Bildungsstreik sei linke Parteipolitik, teilweise auch linksextremes Protestgehabe. Und blieben deshalb zu Hause, als bundesweit für mehr Bildung demonstriert wurde.

Wahlkampf 2009, die großen Parteien kämpfen ab sofort auch bei uns im Internet. Einer der Austragungsorte ist dabei das einst unpolitische studiVZ, wie die meisten Nutzer wohl schon bemerkt haben. Doch nicht nur für die Wahl als solches wird dort mobil gemacht. So findet sich neben unzähligen Pro-Bildungsstreik-Gruppen auch eine mit dem Namen »Gegen den Bildungsstreik«. Mitte Juni zählte man hier fast 1500 Mitglieder, und während im Forum redselige Aktivisten und Gegner über das Für und Wider stritten, waren sich die Übrigen sicher: Sie wollen nicht streiken. Mehr, mehr, mehr

Jul 2009 hastuUNI Nr. 27 0

Und wo bleibt die Bildung?

Wirtschaftsminister Haseloff besucht das Streikcamp der MLU

Am Donnerstag, den 11. Juni, findet sich ein Gast im Streikcamp ein, mit dem niemand gerechnet hat: Gelassen und mit dem typischen Politikerlächeln steht Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff auf dem besetzten Gebiet des Streikcamps. Er sei gerade zufällig in Halle und habe von dem Streikcamp gehört. Einer seiner Begleiter: Rektor Wulf Diepenbrock. Mehr, mehr, mehr

Jul 2009 hastuUNI Nr. 27 0

»Ein Lernprozess für alle Beteiligten«

hastuzeit icon

Anlässlich des Bildungsstreiks sprach hastuzeit mit Uni-Rektor Wulf Diepenbrock.

Mehr, mehr, mehr

Jun 2009 hastuUNI Nr. 26 0

Ihr hattet die Wahl, oder?

Es ist Mittwoch, der 13. Das Musikinstitut. Unzählige Studenten haben sich vor dem Gebäude versammelt. Einige haben es schon hinter sich, andere sind noch unschlüssig. Wo muss ich hin, und wen wähle ich eigentlich?

hastuzeit icon

Es ist Mittwoch, der 13. Das Musikinstitut. Unzählige Studenten haben sich vor dem Gebäude versammelt. Einige haben es schon hinter sich, andere sind noch unschlüssig. Wo muss ich hin, und wen wähle ich eigentlich?

Mehr, mehr, mehr

Mrz 2009 hastuUNI Nr. 24 1

»Mehr Geld kann ich als Kanzler nicht drucken.«

Seit sieben Jahren ist Dr. Martin Hecht Kanzler der MLU. Grund genug für die hastuzeit, ihn zu einem Gespräch zu bitten und über alte und neue Bauvorhaben, Effektivierungszwang in der Verwaltung und seine eigene Zukunft in Halle zu reden.

Martin Hecht in seinem Büro am Uniplatz

In einem Interview zu Beginn Ihrer Amtszeit sagten Sie: »Halle wird immer mehr zu einer attraktiven Stadt.« Wie gefällt es Ihnen sieben Jahre später hier?

Halle gefällt mir heute Mehr, mehr, mehr

Dez 2008 hastuUNI Nr. 22 1

Die akademischen Ghostwriter und das Problem Plagiat

geist_ghostwriter_wissen_susanne_wohlfahrtEs ist jedes Semester das Gleiche. Drei Tage vor Abgabe der Hausarbeit sind die 15 Seiten noch weit entfernt. Man hat sich zwar vorgenommen, dass diesmal alles anders wird, aber auf diesem Gebiet herrscht eine gewisse Lernresistenz. So sitzt man wieder vom Morgen bis zum späten Nachmittag in der Bibliothek und verbringt die Nacht vor dem Bildschirm, der sich schleppend mit Buchstaben füllt. Dabei könnte man es sich so einfach machen. Ein kurzer Besuch bei den Ghostwritern von ACAD-Write reicht völlig aus. Die einzige Frage ist, um welchen Preis? Mehr, mehr, mehr