Okt 2009 hastuUNI Nr. 28 0

Chancen

Arbeiten an der Uni: Für viele Studenten ein Traum, für die meisten undurchschaubar. Wer darf und warum? Ein Überblick.

28_10_Uni_HiWi_HanneKujathWenn Studenten auf Arbeitssuche gehen müssen, denken sie an alles Mögliche, aber nicht an die Uni. Die meisten kennen sie als Wissens-, nicht als Arbeitgeber. Dabei wollen doch Computerräume beaufsichtigt und Bibliotheken geordnet sein. Professoren und Dozenten brauchen Helfer, die ihnen zuarbeiten. Die Martin-Luther-Universität kommt insgesamt auf über 1300 studentische Beschäftigte. Eine bedeutende Zahl. Nur: Wo findet man diese Stellen? Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuUNI Nr. 28 0

Kein Sommermärchen

Studierendenschaft und Uni kritisieren geplante Novelle des Hochschulgesetzes

28_08_HSG-Novelle_InesBrandsWenn das Kultusministerium Änderungen an den Hochschulen plant, gibt es dies gerne zur vorlesungsfreien Zeit in den Sommermonaten bekannt. Mitte Juli bekamen die Uni und die Studierendenschaft einen Entwurf zur Änderung des Hochschulgesetzes zugeschickt. Auf 14 Seiten werden Streichungen, Änderungen und Ergänzungen einzelner Wörter, längerer Textpassagen und eines ganzen Paragraphen aufgelistet. Doch auch wenn Stura und Senat in der Semesterpause nur eingeschränkt arbeitsfähig sind, äußerten sie in ihren Stellungnahmen heftige Kritik. hastuzeit stellt einige der umstrittenen Änderungen vor. Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuUNI Nr. 28 0

Neue Strukturen, neue Leute … alte Denkweisen beim Stura?

Der Stura hat sich neu konstituiert. Ein Ausblick

06_Uni_SturavorstellungDie Tage werden wieder kürzer, grauer, nasser. Doch je kälter es draußen wird, desto »wärmer« wird es auf dem Campus: Mehr und mehr Studierende bevölkern die Mensen, versammeln sich in Bibliotheken, und bald erwachen auch die Hörsäle zu neuem Leben. Mitte Oktober findet schließlich die erste Stura-Sitzung im neuen Semester statt – mit neuen Vertretern, die neu strukturiert neue Projekte in Angriff nehmen. Ein verträumt-romantischer, ja fast verklärter Blick? Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuINTERESSE Nr. 28 0

»Das Sterben kann man nicht normieren«

Seit September gibt es eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung, die deren Verbindlichkeit sicherstellen soll.

20_21_Interesse_Patientenverfuegung_AnkaBüchlerEs ist manchmal nur ein kurzer Augenblick, der alles ändert. Eine Sekunde, in der der junge Motorradfahrer in der Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert. Ein Moment, in dem die alte Dame Günther Jauch auf einmal doppelt sieht, im Sessel zusammensackt und von der Fahrt in die Notaufnahme nichts mitbekommt. Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuINTERESSE Nr. 28 0

Aufgelegt, oder was?

Seit zehn Jahren wächst der Markt, die Branche gilt als wichtiger Wirtschaftszweig, und gerade Studenten lassen sich gerne einstellen: Call Center sind groß im Kommen. Doch ist alles Gold, was glänzt?

18_19_Interesse_Callcenter_MiaEwaldSein Job bringt nur 5,50 Euro die Stunde, er hat ihn übergangsweise angenommen. »Bis ich was Besseres finde«. Er darf nicht sagen, was er genau macht. Nicht, wie der Auftraggeber heißt. Nicht, was er von der Sache hält. Das hört sich nach Dealen an, aber sein Handwerkszeug sind Telefone. Der Kommilitone ist Call-Center-Agent. Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuINTERESSE Nr. 28 0

Mein schlimmster Alptraum: Die Haut auf dem Markt

Ab sofort offenbaren wir Dir unsere schlimmsten Alpträume. Den Anfang macht Julia, die durch ihr Lieblingsthema Studentenjobs auf eine gruselige Idee gebracht wurde.

13_Interesse_GlosseEs muss sich etwas ändern! Sommer für Sommer bemühen sich Schüler und Studenten, in den pflichtfreien Wochen ein bisschen Geld dazu zu bekommen. Aber auf der Suche nach kurzzeitigen Arbeitsverhältnissen finden sie meist nur die Dreifaltigkeit der Werbebranche: Promotions-, Akquise- oder Callcenterjobs. Aber wer hat schon Spaß daran, den ganzen Tag lang wildfremde Leute am Weiterkommen zu hindern oder stundenlang in einem blöden Büro zu versauern? Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuINTERESSE Nr. 28 0

Wenn der Kopf überkocht

Immer mehr Studenten leiden am Burn-out-Syndrom. Immer mehr müssen lernen, damit umzugehen. Ein Beispiel.

16_17_Interesse_Burnout_RitaVelasquezEigentlich steht Friederike* ständig unter Druck. Sie studiert im fünften Semester Bachelor, muss dafür tausend Projekte bearbeiten, leitet ein Tutorium und jobbt in einer Bar. Eigentlich sieht Friederike so aus, als würde sie das ohne Probleme schaffen. Hoch gewachsen, wache Augen und eine resolute Haltung. Wenn die Studentin spricht, lächelt sie dabei oft, so als sei sie viel zu tough, um vor der Uni zu kapitulieren. Mehr, mehr, mehr

Okt 2009 hastuUNI Nr. 28 0

Kein Geld, keine Lehre, kein Studium

Der AK Bildungspolitik hat einen Runden Tisch organisiert, um Politiker und Interessierte über die finanzielle Lage der Universität zu informieren.

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Foto: Enrico Seppelt (www.halleforum.de)

Was haben die folgenden Länder mit Deutschland gemeinsam: Türkei, Tschechien und Irland? Sie geben alle, gemessen an ihrem BIP, unterdurchschnittlich wenig Geld für Bildung aus. Das hat eine neue OECD-Studie im September ergeben. Also müsste man eigentlich mehr Geld für Bildung ausgeben, um international nicht den Anschluss zu verlieren. »Die Universitäten haben kein Recht, von Kürzungen verschont zu bleiben«, Mehr, mehr, mehr